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bookmark_borderSonntag, 20.12.2015:
Wahl in Spanien
*update* (20–12-2015)

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.. Am Sonn­tag wird in Spa­ni­en ein neu­es Par­la­ment gewählt und laut vie­len Vor­her­sa­gen wird es ein histo­ri­sches Ergeb­nis geben: Wie auch schon in Por­tu­gal und in Grie­chen­land zuvor, wird das bestehen­de eta­blier­te Zwei­par­tei­en­sy­stem auf­ge­bro­chen. Seit dem Ende der Fran­co-Dik­ta­tur haben immer ent­we­der die kon­ser­va­ti­ve Part­ido Popu­lar (PP) oder die Sozia­li­sten (PSOE) das Land regiert. Mit dem Erstar­ken des vor allem in der Kri­se ent­stan­de­nen lin­ken Zusam­men­schlus­ses Pode­mos und der wirt­schafts­freund­li­chen Ciu­da­d­a­nos scheint nun alles anders .. 

[Quel­le des Zita­tes & wei­te­re Links zum Thema]

Die Spa­ni­er sind es leid von einer kor­rup­ten und men­schen­feind­li­chen Jun­ta regiert zu wer­den, einer Regie­rungs­mann­schaft, die schwar­ze Kas­sen nor­mal fin­det aus denen Bestechungs­gel­der an sie flie­ßen wäh­rend der Bevöl­ke­rung ange­tra­gen wird den Gür­tel enger zu schnal­len. Die restrik­ti­ve Gesetz­ge­bung zum Ver­samm­lungs­we­sen (Demon­stra­tio­nen) hat dem Trei­ben dann noch das "i"-Tüpfelchen aufgesetzt.

Die Umbrü­che wer­den nicht ohne Aus­wir­kung blei­ben - nicht nur in Spa­ni­en, son­dern auch in ganz Europa:
Die Austeri­täts­po­li­tik, der Aus­ver­kauf von staat­li­chen Unter­neh­men an Geld­an­le­ger (bei uns frü­her auch schon mal als "Heu­schrecken" bezeich­net) hat ein Aus­maß erreicht, das selbst abge­brüh­ten Wirt­schafts­fach­leu­ten den Atem stocken läßt.
Die Prei­se für Was­ser, Abwas­ser, Strom sind so hoch, dass sie vie­ler­orts die Miet­prei­se über­tref­fen. Und das bei einer Arbeits­lo­sig­keit von mehr als 20% (jün­ge­re Arbeits­su­chen­de 25 mehr als 45%). Gäbe es nicht ein funk­tio­nie­ren­des System der gegen­sei­ti­gen Hil­fe für Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge, so wären die Aus­wir­kun­gen noch viel här­ter - und die Stim­mung wohl noch bri­san­ter als der­zeit zu beob­ach­ten ist. 
1. [Sie­he hier­zu auch => LINK; Eng­lisch]
 
2. [Ich wer­de zum Wahl­aus­gang anfangs der Weih­nachts­wo­che berichten]
 
3. El Pais (Eng­lish)

4. C. Valen­cia

5. The Spain Report (Eng­lish)

bookmark_borderPortugal

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".. Por­tu­gal galt lan­ge Zeit als Euro­pas Muster­schü­ler, als das per­fek­te Anti-Grie­chen­land .. " - weil die por­tu­gie­si­sche Regie­rung sich dem Dik­tat der Troi­ka unter­warf ohne Wider­stand zu leisten.

In Por­tu­gal gab es vor ein paar Wochen nach der Wahl einen Eklat - der Staats­prä­si­dent erteil­te der 'alten' Gar­de den Auf­trag zur Regie­rungs­bil­dung. Obwohl die­se die Wah­len ver­lo­ren hat­te. Gewin­ner waren die lin­ken Par­tei­en des Landes.

" .. Nun haben sich die oppo­si­tio­nel­len Kräf­te im Par­la­ment, die Sozia­li­sten, der Links­block und die Kom­mu­ni­sten dar­auf ver­stän­digt, die Min­der­heits­re­gie­rung zu stür­zen, um selbst die Macht zu über­neh­men. Zusam­men ver­fügt die bun­te Trup­pe über 122 der 230 Sitze .. "
Heu­te (10.11.2015) räch­te sich dann das Vor­ge­hen des Staats­prä­si­den­ten und es wur­de ein Regie­rungs­vor­ha­ben mit den Stim­men des Links­blocks abge­schmet­tert. Der erwei­ter­ten Ver­schär­fung der Austeri­tät wur­de so ein Rie­gel vorgeschoben.

Jetzt beginnt das Rät­sel­ra­ten wie es in Por­tu­gal wei­ter­ge­hen soll. " .. Aus dem Anti-Grie­chen­land könn­te dann ein zwei­tes Grie­chen­land werden .. "

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RT: [Anti-austeri­ty bloc brings down Portugal's government]
Welt: Euro­pa zit­tert vor neu­em Griechenland

bookmark_borderFast unbemerkt

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Der "Rhein-Main-Donau-Kanal" war sei­ner­zeit ein umstrit­te­nes Pro­jekt - doch es war ein Pre­sti­ge­ob­jekt hin­ter dem die CSU stand, die sich schließ­lich durch­setz­te. Die Aus­la­stung ist zwar über die Jah­re ange­wach­sen, hat aber nie das pro­jek­tier­te Volu­men erreicht. Der Kanal ist Teil der Ver­bin­dung Rot­ter­dam – Con­stanța am Schwar­zen Meer.

Doch wie stets wenn Geld ver­dient wer­den kann gibt es jetzt ein EU-Pro­jekt, das den Rhein-Main-Donau-Kanal über­flüs­sig machen könnte:
1
[Quel­le; "click!" vergrößert.]

Die­ser Kanal ist - so min­de­stens die vor­han­de­nen Infor­ma­tio­nen dazu - um ca. 1.000 km kür­zer als die Was­ser­stra­ße von Rot­ter­dam nach Con­stanța. Zeit ist Geld, und so vie­le Kilo­me­ter weni­ger bedeu­ten einen finan­zi­el­len Vorteil.

Was bleibt sind das zer­stör­te Alt­mühl­tal und die War­tungs- und Betriebs­ko­sten des Kanals in Bay­ern [die Kosten tra­gen zu ⅔ der Bund, ⅓ der Freistaat].

Etwas Schwund ist immer.
Das ken­nen wir ja schon von ande­ren Großprojekten. 

bookmark_borderdad i do ned rein geha

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dad i do ned rein-geha*

Mal ehr­lich:
Haben SIE das auf Anhieb verstanden?
Und jetzt ver­set­zen Sie sich in die Lage eines Asyl­be­wer­bers der ins tief­ste baye­ri­sche Hin­ter­land gehen muß. Selbst wenn die­se schon ein paar Brocken Deutsch gelernt hät­ten hül­fe es ihnen dort - - nichts!

Wie leicht zu erken­nen ist haben nicht nur die Bay­ern ein Problem.

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* Hoch­deutsch: wür­de ich da nicht hin­ein gehen

bookmark_borderSo geht's ....

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①
22.09.2015
Sta­bi­li­sie­ren, dere­gu­lie­ren, libe­ra­li­sie­ren, privatisieren:
So funk­tio­nie­ren die Struk­tur­an­pas­sungs­pro­gram­me des IWF
Von Ernst Wolff.
Zitat:

Wich­tig­stes Mit­tel zur Durch­set­zung sei­ner Poli­tik sind seit Beginn der Acht­zi­ger Jah­re die Struk­tur­an­pas­sungs­pro­gram­me mit den Schwer­punk­ten Sta­bi­li­sie­rung, Dere­gu­lie­rung, Libe­ra­li­sie­rung und Pri­va­ti­sie­rung. Obwohl die­se Maß­nah­men die Armut, den Hun­ger und den Analpha­be­tis­mus geför­dert und die sozia­le Ungleich­heit rund um den Glo­bus ver­schärft haben, glau­ben vie­le Men­schen in den Indu­strie­staa­ten immer noch, dass ihre Durch­set­zung recht­mä­ßig, not­wen­dig und die damit ver­bun­de­nen Ent­beh­run­gen für die Men­schen in den betrof­fe­nen Län­dern unver­meid­lich seien.

② 1
Das nur, weil der Jun­ge aus einer in Ungna­de gefal­le­nen Fami­lie stammt.
Ein Skan­dal, dass das Land auch noch einen Sitz in der UN Men­schen­rechts-Exper­ten­grup­pe erhal­ten hat. Öl vor Moral. 

③ 1
Kna­ben als Lust­skla­ven in Afgha­ni­stan - und die US Armee schaut weg: Neu­auf­la­ge und heim­li­che Ori­en­tie­rung an dem frü­he­ren "Don't ask - don't tell"?

④
So geht's NICHT:
Wei­se und die Dop­pel­funk­ti­on - ein wei­ters Bei­spiel dafür, wie der Regie­rung die bestehen­de Geset­zes- und Ver­ord­nungs­la­ge "Wurscht" ist .... oder wird mög­li­cher­wei­se aus Inkom­pe­tenz so gehandelt?
Bei­des nicht gera­de wünschenswert.

bookmark_borderBest friends & Allies ...

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.... of the United Sta­tes and a major inve­stor in most Euro­pean count­ries. Money buys impu­ni­ty, money makes peo­p­le look to the other side - who cares about a hundred poor souls far, far away ..?

Amne­sty, which along­side the AFP news agen­cy keeps a record of the num­ber of peo­p­le the Sau­di govern­ment kills, said the exe­cu­ti­on rate sud­den­ly sur­ged in August last year and con­tin­ued to rise under the new King Sal­man from January.

[credits/source]

Sur­pri­sin­gly, though, if ISIS does the same one can hear the out­cry around the glo­be - with a strong echo from the 'free press' in the U.S.A.

[Über­ra­schend, denn wenn ISIS das glei­che macht kann man die Empö­rung in der gan­zen Welt hören - mit einem star­ken Echo der "frei­en Pres­se" in den USA]

bookmark_borderBericht zum Sonntag

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"Mari­en­er­schei­nung"

 
Die Kan­di­da­ten der Repu­bli­ka­ner in den U.S.A. tre­ten in einer Befra­gungs­show auf. Die letz­te Fra­ge, gestellt von einem Zuseher:

1

[Quel­le]

Ich ken­ne die Ant­wor­ten nicht, aber:
Wenn einer der Kan­di­da­ten näch­stens einen Hei­li­gen­schein trägt wis­sen wir wer der näch­ste Prä­si­dent der U.S.A. wird. 

† Ein Zei­chen Got­tes, dar­auf war­ten wir schon seit 2015 Jahren ....

bookmark_border"Christliche Nächstenliebe"
- Wertegemeinschaft Europa

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" .. Wir sind hun­dert­pro­zen­tig über­zeugt, dass durch die tota­le Über­wa­chung des Mit­tel­mee­res von Satel­li­ten aus man jedes klei­ne Boot sehen kann .. Wir haben zum Bei­spiel vom 11. Okto­ber 2013 den Beweis, dass über ein Han­dy in Mal­ta und in Rom die See­not­ret­tung Bescheid bekom­men hat, dass da ein Boot unter­geht. Und die haben sich bei­de – man will es nicht glau­ben - vier Stun­den lang gestrit­ten, wer nun los­fah­ren soll. Und als sie dann los­ge­fah­ren sind, da war das Boot schon unter­ge­gan­gen und es waren 200 Tote .. "

[Quel­le]

.... und hier bei uns wird dar­über diskutiert
ob zen­tra­le oder dezen­tra­le Auf­nah­me­la­ger bes­ser sind!

bookmark_border"Wer hat's verursacht?"

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.. Guan­tá­na­mo, geziel­te Tötun­gen mit Hil­fe von Droh­nen, Beob­ach­tungs­li­sten, Tötungs­li­sten, prä­ven­ti­ve Krie­ge – die­se Poli­tik wird auf uns selbst zurück­fal­len. Nicht nur, dass die­se Poli­tik inter­na­tio­na­les Recht bricht und die Men­schen­rech­te ver­letzt, sie unter­gräbt auf fun­da­men­ta­le Wei­se unse­re Sicher­heit. Die ame­ri­ka­ni­sche Poli­tik nach den Anschlä­gen vom 11.September hat zu einer Woge unge­woll­ter Fol­gen geführt, und das ist eine Fol­ge der Insta­bi­li­tät und der Gewalt, die wir ver­brei­tet haben .. Die gegen­wär­ti­ge ame­ri­ka­ni­sche Poli­tik schafft mehr Ter­ror und mehr Cha­os in der Welt, nicht weni­ger. Demo­kra­tien soll­ten ein Bei­spiel geben und den Buch­sta­ben des Geset­zes fol­gen. Die will­kür­li­che und tief­grei­fen­de Bespit­ze­lung von Regie­rungs­chefs und füh­ren­den Poli­ti­kern befreun­de­ter und ver­bün­de­ter Staa­ten unter­mi­niert die Fähig­keit der Demo­kra­tien, den vie­len Gefah­ren zu begeg­nen, denen die Frei­heit in der heu­ti­gen Welt aus­ge­setzt ist .. 

[Quel­le]

Nicht erst seit 2001 - so möch­te ich kor­ri­gie­rend einwerfen: 

Das aber ist wohl dem Lebens­al­ter der Frau Poi­t­ras (*1964) geschul­det. Sie war ja nicht 'mal auf der Welt bzw. noch ein Kind als man­che "Ein­grif­fe" und "Aktio­nen" ihres Lan­des vor allem in Süd­ame­ri­ka & Süd­ost­asi­en genau­so unge­setz­lich und über­heb­lich "Poli­tik mit ande­ren Mit­teln" machten.

bookmark_borderLeseempfehlung

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"Die har­mo­ni­sier­te Repu­blik
– War­um wir unbe­weg­lich blei­ben wol­len"
(v. Mathi­as Richel)

Lese­pro­be:

.. Jeder, der Mer­kels Posi­ti­on, blei­ben wir kurz bei Grie­chen­land, in die­ser Fra­ge also laut hin­ter­fragt, gar wider­spricht, argu­men­tiert immer gegen ‚Ver­trau­en und Sicher­heit’. Gegen die­se Debat­ten­füh­rung, die über ihre Alter­na­tiv­lo­sig­keit argu­men­tiert (sie­he schwarz­weiß-Den­ke), also ver­schärf­te Austeri­tät oder Grexit, kommt man mit einer aus­ge­wo­ge­nen Betrach­tungs­wei­se kom­mu­ni­ka­tiv nur schwer an .. 

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Hin­weis gefun­den bei "kraut­re­por­ter" (Sei­ten­lei­ste)