bookmark_borderWenn man ....

eine nöti­ge Ent­schei­dung wegen der mög­li­chen nega­ti­ven Kon­se­quen­zen auf­ge­scho­ben hat ist man umso erleich­ter­ter je bes­ser das Ergeb­nis dann tat­säch­lich wird.

Was ler­nen wir daraus?

Näch­stens zügi­ger anpacken, schnel­ler entscheiden.

bookmark_borderAus ihren Löchern gekrochen ....

Kaum ist der über­wie­gen­de Teil der Feri­en­zeit hier in NRW vor­bei, da kom­men sie wie­der, die Hand­wer­ker & Lie­fe­ran­ten, in Scha­ren um Kleinst­ar­bei­ten zu ver­rich­ten und Arbeits­ma­te­ria­li­en zu den umlie­gen­den 'Bau­stel­len' zu bringen ....

Wie gut, daß bis­her alle Akti­vi­tä­ten ein paar Häu­ser wei­ter gesche­hen - sonst wäre es vor­bei mit Ruhe & Beschau­lich­keit die­ses (länd­lich gepräg­ten) Ortes ....

bookmark_borderErfahrungen ....

Manch­mal reicht es nicht einen Kauf­wunsch zu haben - man muß zusätz­lich Erfah­run­gen sam­meln oder sich von Ande­ren berich­ten lassen:

Es geht um Drei­rä­der (für Erwach­se­ne) - die gibt es in zwei sehr ver­schie­de­nen Ausführungen:

  1. Ent­we­der, sie haben ein Rad vorn das gelenkt wird, wobei die Hin­ter­ach­se, bestehend aus zwei Rädern, starr ist, 
  2. oder sie haben zwei gelenk­te Räder vorn und ein star­res Rad hin­ten, in dem auch die Gang­schal­tung unter­ge­bracht ist.

Die Lösung #2 scheint mir die bes­se­re zu sein, denn da die star­re Hin­ter­ach­se bei Typ #1 kein Dif­fe­ren­ti­al besitzt hat man beim Fah­ren den Ein­druck zu kip­pen bzw. des Wider­stan­des in Kur­ven zu fah­ren - die gering­fü­gig höhe­re Lade­ka­pa­zi­tät wird - min­de­stens aus mei­ner Sicht - nicht durch die Nach­tei­le aufgewogen.

bookmark_border"Fachleute" ....

Es gibt ja in vie­len Berufs­fel­dern und Hob­by­grup­pen soge­nann­te "Fach­leu­te" - dabei fällt mir immer wie­der auf, wie beschränkt der Begriff eigent­lich ist, bezieht er sich doch nur auf das Fach­wis­sen und nicht auf die sozia­le Kompetenz.

Heu­te las ich in einem Spe­zi­al­fo­rum für See­was­ser-Aqua­ri­en eine Abhand­lung eines (aus mei­ner Sicht nur "angeb­li­chen") Spe­zia­li­sten und "Fach­man­nes" - der ganz zufäl­lig einen Ver­sand­han­del für genau jene Hob­by­isten betreibt - von des­sen Unfä­hig­keit sich freund­lich zu unter­hal­ten ich aus eige­ner Anschau­ung Kennt­nis habe ....

Die­ser Mann ist weder "Fach­mann", denn sei­ne Bestim­mung ein­zel­ner Arten (im Meer­was­ser­le­xi­kon) ist feh­ler­haft, er ist auch das, was ich - etwas flap­sig - als "sozi­al unan­ge­passt" bezeich­nen will.

Das ist bei soge­nann­ten "Fach­leu­ten" (fähig der unfä­hig!) offen­bar häu­fig der Fall .... könn­te es sein, daß das eine Art "Regel" ist?

Fach­ge­nie und dabei Sozialkrüppel?

[Wobei mir auffällt:
Die gegen­tei­li­ge Aus­prä­gung ist auch nicht sehr schmei­chel­haft, aber wenig­stens als Umgang erträglich ....]

bookmark_borderAls es noch so richtig heiß war ....

waren auch weni­ger Stech­mücken und Brem­sen 'unter­wegs' .... ich bin mir noch nicht so ganz sicher was mir mehr zu schaf­fen macht:
In der Hit­ze zu 'bra­ten' oder stets auf der Hut vor ste­chen­den Insek­ten zu sein - und dann doch gesto­chen zu werden ....

bookmark_borderWie gut ....

daß es in die­ser Welt voll von Ord­nung und Regel­mä­ßig­keit auch noch Bei­spie­le für "Unre­gel­mä­ßig­keit" gibt ....

bookmark_borderBelustigt ....

Immer 'mal wie­der stel­le ich fest, wie vor­aus­seh­bar bestimm­te Ver­hal­tens- und Denk­wei­sen sind:

Kaum hat Jemand ein bestimm­tes Buch gele­sen, eine bestimm­te Sen­dung gehört oder sich mit einem Ande­ren unter­hal­ten und dabei eine Erkennt­nis gewon­nen die zuvor bei die­ser Per­son noch nicht vor­han­den war - so sicher beginnt nun ein Kreuz­zug dafür, die­se Idee in die Welt hin­aus­zu­po­sau­nen und schnell mög­lichst Vie­le damit zu 'beglücken'.
Schließ­lich sol­len die Ande­ren ja nicht 'dumm' sterben ....

Belu­stigt bin ich aber nicht wegen des Hin­aus­po­sau­nens, oder wegen des an den Tag geleg­ten Eifers, son­dern wegen des dahin­ter­ste­hen­den Gedankens:
Sol­che Weis­heits­ver­brei­ter und Ana­ly­sten der mensch­li­chen Natur kom­men über­haupt nicht auf die Idee, daß es Men­schen geben kann/könnte/gibt, die genau die­se "Erkennt­nis­se" schon vie­le, vie­le Jah­re frü­her hat­ten und die für sie dem­nach "alte Hüte" sind ....

Noch lusti­ger aller­dings ist, wenn die Neu-Infor­mier­ten auch noch gran­tig wer­den wenn man ihnen sagt, daß das, was sie momen­tan so mis­sio­na­risch ver­brei­ten, nun wirk­lich nichts "Neu­es" mehr ist ....

bookmark_borderRätselraten ....

Übli­cher­wei­se bekommt man auf eine klar for­mu­lier­te Fra­ge auch eine klar for­mu­lier­te Antwort.
Üblicherweise.

Von Poli­ti­kern weiß man, daß sie auf eine klar for­mu­lier­te Fra­ge alle mög­li­chen Erwi­de­run­gen parat haben - nur eben nicht eine klar for­mu­lier­te Ant­wort. Nie­mand wun­dert sich dar­über, das wird offen­bar klag­los hingenommen.

Nun gibt es wei­te­re Berufs­grup­pen, die sich nie kon­kret aus­drücken bzw. nie auf ein "Ergeb­nis" festlegen:

  • Ärz­te z.B. reden immer um den hei­ßen Brei her­um' und nach­her ist man so schlau wie zuvor .... 
  • Anwäl­te, wahr­schein­lich des­we­gen, weil es immer meh­re­re Mög­lich­kei­ten gibt sich einer Rechts­sa­che zu nähern und - wie man weiß - ist der Mensch 'auf hoher See und vor Gericht' dem Zufall ausgesetzt ....
  • Ver­si­che­rungs­ver­tre­ter & Ver­käu­fer sagen zwar immer etwas, manch­mal reden sie wie ein Was­ser­fall, doch viel wich­ti­ger ist das, was sie verschweigen .... 

Wenn ich einen Wunsch frei hät­te wür­de ich mir wün­schen, daß Ant­wor­ten mehr Klar­heit brächten ....

bookmark_borderSchatzi-Butzi-Mausi-Hasi ....

Wer sich sol­che "Kose­na­men" aus­denkt muß schon sehr, sehr ver­liebt sein .... meist hält die­se Pha­se nicht an.

Spä­ter klin­gen die­se 'Benen­nun­gen' dann eher wie Befeh­le, wie ein Imperativ:

Schat­zi! 
But­zi!
Mau­si!
Hasi!

bookmark_border@ fLOriaN

Bezug: Bei­trag zur man­geln­den Höflichkeit

Zwei der mög­li­chen Ant­wor­ten sind, daß es zum einen die Vor-Gene­ra­ti­on* war, die den Jün­ge­ren eine sor­gen­freie Kind­heit und Jugend ermög­lich­te - durch die Arbeit und die dar­aus gezahl­ten Steu­ern, Sozi­al­ab­ga­ben und Schaf­fung von Infra­struk­tur - deren Vor­han­den­sein wird bedau­er­li­cher­wei­se oft als gege­ben hin­ge­nom­men ohne dabei zu beden­ken, daß es ein Gemein­schafts­werk ist ....

Sodann, zwei­tens, der Gedan­ke, daß eine grö­ße­re Erfah­rung zwar nicht immer, in der Regel jedoch tat­säch­lich und häu­fi­ger zu bes­se­rer Nut­zung der vor­han­de­nen Res­sour­cen führt:
Es wer­den Irr­we­ge ver­mie­den, der (durch­aus begrü­ßens­wer­te, aber nicht immer ziel­ge­rich­te­te) jugend­li­che Über­schwang, das bedin­gungs­lo­se Enga­ge­ment, wer­den kana­li­siert und so bes­ser nutz­bar gemacht ....

Selbst­ver­ständ­lich begrün­det Alter an sich kein Pri­vi­leg. Genau­so­we­nig wie Jugend. Dar­aus ergibt sich aber die Not­wen­dig­keit auf­ein­an­der Rück­sicht zu neh­men und zum Nut­zen bei­der Grup­pen nach ver­träg­li­chen Lösun­gen zu suchen - alles Ande­re ver­geu­det die schma­ler wer­den­den Lebensgrundlagen.

Fazit:
Zur Fle­xi­bi­li­tät (älte­rer wie jün­ge­rer Men­schen) habe ich eine durch­aus geteil­te Mei­nung - vie­le mei­ner Alters­ge­nos­sen (60+) sind für mich wirk­lich "alt", weil sie kein Inter­es­se mehr an ihrer Umge­bung haben oder, weil sie für vie­le Jah­re nur kon­su­miert und nicht gedacht haben, das Den­ken so 'ver­lernt' haben. Inso­weit sehe ich mich als Aus­nah­me. Mög­li­cher­wei­se hat das damit zu tun, daß ich glück­li­cher­wei­se in einem Beruf / einer Bran­che arbei­te­te, die den Umgang mit allen Alters­grup­pen erfor­der­te - da bleibt man schon des­we­gen auf dem Lau­fen­den weil Still­stand gleich­be­deu­tend mit 'ohne Arbeit' gewe­sen wäre ....


* Ins­be­son­de­re bei der Ren­ten­dis­kus­si­on wird immer so getan, als ob "die" Älte­ren "die" Jun­gen bela­sten - dabei wird völ­lig über­se­hen, daß die­se Rent­ner meist über 40 Jah­re nicht uner­heb­li­che Abga­ben für ihre Alters­si­che­rung gezahlt haben und der Durch­schnitt der Ren­ten­hö­he etwas über € 950,- beträgt - wahr­haf­tig kein 'Luxus'-Salär:
Die Tat­sa­che, daß der Staat die fal­schen / untaug­li­che Mit­tel zu Absi­che­rung die­ser Ansprü­che lei­stet/-e kann den Betrof­fe­nen jedoch nicht ange­la­stet wer­den - es soll­te viel­mehr den noch nicht Betrof­fe­nen eine War­nung und ein Bei­spiel sein nicht gera­de die zu wäh­len, die ihnen die­se Sup­pe ein­ge­brockt haben ....
 
Da liegt ein sehr, sehr wesent­li­cher Mangel.

*edit*
(18:00h)
Ein Blick auf den (eige­nen) Gehalts­aus­zug (eine/-r/-s jeden hier Lesen­den) ist sicher auch aufschlußreich:

Wenn es stimmt, daß drei 'Jun­ge' einen 'Alten' mit Ren­te ver­sor­gen, dann wären das ca. €960,- geteilt durch drei, mit­hin dem­nach €320,- .... da aber ein Drit­tel der Ren­ten aus Steu­ern auf­ge­bracht wer­den heißt das ca. €210,- aus Ren­ten­ver­si­che­rungs­bei­trä­gen, wei­ter ca. €110,- aus Steuern ....

Da kann Jede/-r ver­glei­chen und es wird deutlich:
Der weit­aus­grö­ße­re Teil der gefor­der­ten Abga­ben geht nicht in die Taschen der Rent­ner .... vor allem wenn man die Bezü­ge der 'Staats­die­ner' und 'Abge­ord­ne­ten' betrach­tet, die nach nur weni­gen Jah­ren durch­schnitt­lich das Zehn­fa­che des­sen erhal­ten, was ein Rent­ner erhält ....

Nur besteht bei den 'Groß-Pen­sio­nä­ren' natür­lich kein Inter­es­se, daß das der brei­ten Öffent­lich­keit bewußt wird ....