"Türklopfer" - und davon gab es eine große Auswahl ....
*edit*
Das Programm hierfür wurde aus dem *wordpress* plugin pool herausgenommen.
Ich werde die Bilder demnächst wieder verfügbar machen ....
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
"Türklopfer" - und davon gab es eine große Auswahl ....
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Ich bin ja bestimmt kein religiöser Eiferer und rutsche auch nicht auf Knieen über Kirchenböden um Ablaß für meine Sünden zu bekommen .... dennoch muß ich bei der augenblicklichen Lage in Europa und U.S.A. - dort mehr als hier - an den Tanz um das 'Goldene Kalb' denken ....
Die 'Goldenen Kälber' des "Freien Marktes" - nach und nach 'geschlachtet':
2000 die 'New Economy'-Blase platzt,
2007 die Immobilien-Blase platzt,
2008 die Investment-Blase platzt,
???? die Kredit-Karten-Blase platzt.
Als Kleinkind, an meinem dritten Geburtstag, habe ich die letzte "Währungsreform" nur bedingt wahrgenommen .... mein Vater hatte durch Tauschgeschäfte ein Schaukelpferd besorgt. Ich erinnere mich nicht mehr daran, kann es aber durch ein entsprechendes Bild rekonstruieren ....
Jetzt, als Erwachsener, könnte ich auf Schaukelpferd und eine Wiederkehr der Währungsreform verzichten ....
Ich fürchte allerdings daß ich es doch erleben werde.
Im Europäischen Rahmen - die Weichen werden gerade gestellt - und unsere Regierung sträubt sich 'pro forma' noch ein wenig .... später wird man uns dann erklären, daß es nicht möglich war sich gegen die Entscheidungen der EU zu stellen wollte man nicht die Einheit gefährden ....
Das hatten wir doch früher schon ....
Siehe dazu auch "Der Untergang" ....
Politiker reagieren sehr unterschiedlich, wenn sie aus dem Amte scheiden: Einige lassen sich für Reden Honorare zahlen, andere werden Aufsichtsräte, wieder andere Konzernchefs oder Professoren. Sie machen also ihr "Amt" zu Geld - und dann gibt es noch die, die sich mit den Zahlungen aus 'öffentlicher Hand' zufrieden geben und nicht mehr sichtbar sind ....
Harry S. Truman war so ein Präsident - über seinen 'Job' sagte er:
'My choices early in life were either to be a piano player in a whorehouse or a politician.
And to tell the truth, there's hardly any difference.'
bei dem Treffen in Wien wurde ich an eine (wirklich!) liebe Kollegin* erinnert:
Sie war anfangs sehr reserviert, merkte aber bald, daß ich nicht danach trachtete ihr den Job streitig zu machen und nach einiger Zeit entspannte sich unsere Zusammenarbeit - es wurde ein sich ergänzender Austausch von Informationen .... da sie viel länger in diesem Unternehmen und dieser Branche gearbeitet hatte lernte ich viel über die Gegebenheiten und Strukturen - im Gegenzug konnte ich sie manchmal verblüffen, wenn ich ihr eine Interpretation des "Warum" für manche Haltung von KollegInnen, Anweisungen von Vorgesetzten oder Maßnahmen des Marketings gab, vor allem aber haben wir oft über die mißlungenen Versuche von Kollegen und Vorgesetzten - sich wichtig zu machen und in ein 'besseres Licht' zu setzen - herzlich gelacht ....
Nun wird man denken:
Das war eine sehr vertraute, kollegiale Beziehung - die hat bestimmt 'gehalten', auch über das Ende der Beschäftigung hinaus ....
Bedauerlicherweise "NEIN" - nach meinem Austritt habe ich mich nicht mehr bei ihr gemeldet. Ich wollte sie nicht kompromittieren, denn wer Kontakt zu mir hatte war schon der 'Ketzerei' verdächtig .... aber vielleicht liest sie ja eines Tages in diesem Weblog und schreibt mir 'mal ein Email
* (Für mich war es übrigens die einzige 'wahrhaftige' Kollegin, alle anderen hatten eine oder viele schlimme Macken .... da war ALLES vertreten, von der Nymphomanin bis zum "Trautes-Heim-Glück-Allein-Heimchen" ....)
muß 'erledigt' werden. Dazu braucht man (mindestens) Planung, Sachkenntnis und Arbeitsmittel.
Nach der Formel "Arbeit / Zeit = Leistung"a ergibt sich die 'persönliche' Komponente der/des Arbeitenden, d.h. ihre/seine aufgebrachte Energie.
Wenn nun eine bestimmte Arbeit zu erledigen ist kann - nach der obigen Formel - entweder mehr Zeit und weniger Leistung pro Zeiteinheit (4) oder weniger Zeit und mehr Leistung pro Zeiteinheit (1) zum Ergebnis führen .... die Arbeit bleibt also gleich, egal ob man sie in kurzer oder längerer Zeit erledigt, nur der individuelle Aufwand - die Leistung - unterscheidet sich.
Daraus ergeben sich vier Modelle für die Erledigung von Arbeit, von denen zwei oben schon erläutert wurden
1 wenig Zeit - viel Arbeit
2 wenig Zeit - wenig Arbeit
3 viel Zeit - viel Arbeit
4 viel Zeit - wenig Arbeit
Für den Fall (2) ergibt sich eine Minderleistung, im Fall (3) eine Mehrleistung im Vergleich zu (1) und (4)b. Überträgt man diese Betrachtung nun auf das 'gewöhnliche' Arbeitsleben so kann man daraus "Arbeits-Typen" herleiten: Und für alle findet man Beispiele ....
Die meisten meiner früheren Kolleg/-inn/-en waren vom Typ (4) - gaben sich aber den Anschein Typ (3) zu sein, indem sie jeden wissen ließen wie schwer sie doch arbeiteten und wieviel Zeitc sie für die Arbeit aufbrächten - das entbehrte natürlich jeder Relevanz, weil sie wie 'blinde Hühner' überall hinpickten und zufällig 'mal ein Korn trafen, keine von ihnen konnte nachvollziehbar erklären wie ihr Vorgehen sich tatsächlich in Markterfolg umsetzte .... ich nenne diesen Typ gern "fleißige Bienen", viel Gebrumm und wenig Substanz, das Vorgehen könnte man auch mit "Stochern im Nebel" vergleichen.
Sonderbar, daß sie bei vielen Vorgesetzten als 'beispielhaft' galten, war doch der zusätzliche Kapitaleinsatz zusammen mit dem Verhalten nicht besonders hervorragend - Aktionismus und sehr viel Geld verbraten - mich wundert, wer so etwas auch noch als 'vorbildlich' ansehen kann ....
Rückblickend kommt mir der Gedanke, daß diese Vorgesetzten noch nie etwas von Kosten-Nutzen-Rechnung gehört haben, und vor allem die unverbrüchlich-loyale Unterwerfung honorierten. "Deutsch"* eben ....
a Allgemeine Definition
Energie ist die Fähigkeit, physikalische Arbeit zu verrichten. Um Wasser zu erwärmen, um den Glühfaden einer Lampe zum Glühen zu bringen oder um einen Motor zu drehen, braucht man Energie.
Unter Leistung versteht man die pro Zeit umgesetzte Energie, das heißt die pro Zeit verrichtete Arbeit, verbrauchte Strommenge oder zugeführte Wärmemenge.[Quelle]
Im Text oben verstehe ich unter "Energie" jenen Aufwand an körperlicher und geistiger Kraft, den ein Individuum als "Arbeitskraft" = Leistung einbringt.
b Die Ergebnisse von (1) und (4) sind gleichwertig!
c Den überwiegenden Teil wohl als "Schwätzchen" oder Einkäufe ...!
* " .. welche Zukunftsperspektiven sind von einem Land zu erwarten, in dem jede Form von Eigeninitative bestraft .. wird? Wo .. Phantasielosigkeit und Gleichmacherei belohnt werden und alles Abweichende im Keim erstickt wird? Die Grundlage von Fortschritt - im Sinne von Weiterentwicklung - ist aber gerade die Normverletzung, die Freiheit der Gedanken und des Experimentierens .. "
"Macht macht überheblich!"
Ja, das kann man für Bayern sicher behaupten:
Dementsprechend ist dann auch das Wahlergebnis für die CSU.
Es zeichnete sich ab, daß es für eine absolute Mehrheit nicht mehr 'langen' würde - aber ein solches Debakel hatten selbst die schlimmsten CSU-Kritiker nicht vorausgesehen.
Das gute Abschneiden der "Freien Wähler" macht Mut - das Wahlvolk sieht & nutzt Alternativen anstatt nur 'Protest' zu wählen .... Nun hoffe ich auf mehr 'Freie Wähler'-Initiativen in Deutschland.
Ich bleibe aber dabei:
Noch besser wäre eine Monarchie ....
Gerade bei kepkezkem 'abgelegt' ....
Meine "Earth & Fire"-Favoriten:
Die finde ich auch heute noch suuuper!
(Die Instrumente waren "echt" - wie man im Video sehen kann)
Nur damit nach der nächsten Wahl niemand sagen kann sie/er habe nicht gewußt, was da bei den Grünen an 'Personal' lauert und nur darauf wartet die Republik endgültig in den Ruin zu stürzen ....
z.B. C. Roth .... oder Herr Trittin (OTon: " .. Umwelt und Entwicklung gehören ebenso zusammen, wie wir Sicherheitspolitik umfassend neu definieren müssen. Die Freiheit von Not, die Freiheit von Furcht und die Freiheit in Würde zu leben müssen zu den Pfeilern Internationaler Politik werden. .. " - wer würde diesem 'Allgemeinplatz' nicht zustimmen? Aber wie soll das gehen? Da schweigt Herr Trittin ....), oder Frau Höhn - das ist die Frau, die versuchte ihren Mann in den NRW-Staatsdienst 'einzuschleusen' (OTon Bärbel Höhn: " .. NRW war gestern, Berlin ist heute .. ) .... noch schlimmer aber Dr. Michael Vesper, vormals NRW-Minister für Bauen und Wohnen, jetzt bei 'Olympia' aktiv gewesen: Das war der, der es nicht so schlimm fand, daß in Tibet ein paar Menschen eingesperrt und eine paar mehr getötet wurden ....
Alles "grüne Politiker" - hoffentlich denken viele Wähler daran ...!
© JUNGE FREIHEIT Verlag GmbH & Co. www.jungefreiheit.de 11⁄05 11. März 2005
"Die Bundesempörungsbeauftragte" von Doris Neujahr, JF 11⁄05
[Zitat]
Claudia Roth: Die Grünen-Chefin steht mit ihrer Ideologie, moralischen Entrüstung und intellektuellen Durchschnittlichkeit für das Profil der Partei
" .. Sandra Maischberger hatte die Nase voll. Normalerweise schafft sie es in ihrer nt-v-Sendung, auch Langweilern wie Roland Koch, Christian Wulff oder Guido Westerwelle interessante Nuancen zu entlocken, doch gegen den autistischen Redeschwall der Grünen-Chefin Claudia Roth kam sie nicht an. Sie war einfach zu höflich, um auf den groben Klotz den scharfen Keil zu setzen. Roth hatte Jörg Haiders "Taferl"-Methode übernommen und eine Papptafel mit Terminangaben ins Studio gebracht, die beweisen sollten, daß "der Joschka" mit dem mutmaßlichen Import von Zwangsprostituierten aus der Ukraine nichts, aber auch gar nichts zu tun hat. "Der Joschka!" sagte Claudia Roth immer wieder und wollte wohl ausdrücken: So menschlich, so familiär geht es bei den Grünen zu! Die Zuschauer dürften eher an den Satz von Karl Kraus gedacht haben, wonach das Wort "Familienbande" den Beigeschmack von Wahrheit habe. "Wir müssen das jetzt abkürzen, denn gleich kommt Herr Glos", sagte Sandra Maischberger. Man sah ihr an, daß sie sich auf den CSU-Mann freute.
Claudia Roth ist die Co-Vorsitzende einer Regierungspartei, sie nimmt an den Koalitionsrunden im Kanzleramt teil, sitzt im Außenpolitischen Ausschuß des Bundestags, redet im Plenum und verbreitet ihre Meinung in Talkshows und Interviews. Zwar ist sie nur die "Untervorsitzende" unter Übervater Joschka, doch zugleich ist sie für dessen System eine unverzichtbare Stütze. Denn Joschka gilt selbst in den eigenen Reihen als Egomaniak, Claudia Roth aber ist eine Königin der Herzen. Die Attribute, die man ihr zuschreibt, lauten: authentisch, unmittelbar, unverbogen, emotional, mitfühlend, spontan. Selber nennt sie sich "menschlich, direkt und kompromißlos" - das heißt, mit diesen Worten hat sie Jesus Christus charakterisiert, was aber praktisch auf dasselbe hinausläuft.In der Partei und der Öffentlichkeit beansprucht sie den Platz, der seit dem Tod von Petra Kelly verwaist ist. Zwischen beiden liegen jedoch Welten: Kelly war hochintelligent, ihre Emotionalität enervierend, aber nie berechnend. Roth ist bauernschlau statt klug, ihre Stimme klingt absichtlich aufgeregter, als die Sache, über die sie spricht, das rechtfertigt. Sie profiliert sich als allseits betroffene Persönlichkeit. Der FAZ-Journalist Thomas Schmid, ein Kenner der grünen Pappenheimer, nannte sie eine "Quietschente", was heißen soll: innen hohl, außen niedlich, im Grunde harmlos.
Doch harmlos ist es eben nicht, wenn eine Person wie Roth die deutsche Politik mitbestimmt. Sie wurde 1955 in Ulm geboren, studierte Theaterwissenschaften, war danach an kleinen Bühnen und später als Managerin der Rockband "Ton Steine Scherben" tätig. Die Band ging 1985 pleite, Roth sagt, sie löste sich nach "demokratischen Beschluß" auf. Danach war der Sänger Rio Reiser als "König von Deutschland" erfolgreich - ohne Roth.Unter dem taz-Artikel, der das Ende der Gruppe vermeldete, stand eine Anzeige der Grünen, die eine Pressesprecherin suchten. Da entschloß sich Claudia Roth, Politikerin zu werden. Ihre Karriere verlief steil: Von 1989 bis 1998 war sie Abgeordnete im Europa-Parlament, seit 1998 sitzt sie - mit Unterbrechung von März 2001 bis Dezember 2002 - im Bundestag. Sie war Menschenrechtsbeauftragte im Auswärtigen Amt, zweimal wurde sie zur Parteivorsitzenden gewählt. Seit zwanzig Jahren gehört sie zum politischen Apparat dieser Republik. Eine schöne Pension ist ihr damit schon einmal sicher.
Claudia Roth ist die deutsche Lisa Simpson
Wer in ihren Reden und Artikeln nach geistiger Substanz sucht, stößt auf Wortmüll wie "postmoderne Gesellschaften" und "multikulturelle Demokratie". Im übrigen befleißigt sie sich einer infantilen Bildersprache, die dem transportierten Inhalt adäquat ist. Ihren Traum einer Zukunftsgesellschaft stellte sie auf einem Parteitag folgendermaßen dar: Sie radelt mit dem Fahrrad über die Autobahn, links grüßen Windräder, rechts küßt sich ein Schwulenpärchen, dem sie zuwinkt, und das Ziel ist ein multikulturelles Straßenfest. Wer die Chose bezahlen soll, sagte sie nicht.Lieber redet sie von "Betroffenen", für die sie "permanent Druck" macht und "eine Menge erreicht hat". Sie schwärmt von der "frischen Politik" und den "wahnsinnig tollen Programmen" der Grünen und zürnt über diejenigen, die nicht begriffen, "wie sich die Gesellschaft verändert hat". Am Aschermittwoch 2002 rief sie aus: "Für die Frau gilt nicht mehr Kirche, Küche und Kinder, wir Grünen wollen für die Frauen Karriere, Kinder und andere Kerle." Roth ist ledig und kinderlos. Einer türkischen Zeitung erklärte sie, daß sie nichts gegen die Heirat mit einen türkischen Mann hätte. Prompt trafen Heiratsanträge bei ihr ein, die aber nicht verfingen. Wie schade! Diesen Kampf der Kulturen hätte man gern erlebt.
So verbringt sie weiter ihre Zeit damit, Unsinn zu verbreiten. "Der Volmer-Erlaß war absolut richtig", findet sie, denn er habe "Härtefälle" bei "Familienzusammenführungen" verhindert. "Die Verfahren, die mit großer krimineller Energie zu Schleusungen ausgenutzt wurden, waren nicht Teil des Volmer-Erlasses." So ist es immer bei Roth & Co.: Wir sind die Guten! Die Verantwortung für Risiken und Nebenwirkungen unserer Handlungen weisen wir daher schärfstens zurück!Wenn sie in Talkshows sitzt und die Kamera auf sich gerichtet weiß, reißt sie die Augen weit auf: Die Augen, das hat sie beim Studium gelernt, sind der Spiegel der Seele - und Claudia will, daß alle ihre edle Seele sehen können. Ihr Mund ist halboffen, und zwar aus Zorn über die Ungerechtigkeit in der Welt. Es heißt, daß sie italienische Brecht-Inszenierungen mag. Noch mehr mag sie Fellinis Film "La strada", was freilich ein riesiges Mißverständnis ist: In den angstvoll geweiteten Augen der kleinen Gelsomina (Giulietta Masina) wird ein Schmerz sichtbar, dessen existentielle Tiefe am Ende durch den Tod beglaubigt wird.
Roths Schmerzensausdruck ist dagegen ein kalkulierter. Sie will sich nicht opfern, sondern bloß Mehrheiten sammeln. Ihr Blick ist denn auch trübe und stumpf vor Berechnung, selbst wenn die Augen feucht werden - und sie werden oft feucht. Giulietta Masina hatte in ihrem Gesicht ein existentielles Drama zur Anschauung gebracht, Roth versucht ihre persönlichen Affekte künstlich zum Existenzdrama hochzustemmen. In Wahrheit steht sie in der Tradition von Maria Schell, dem verheulten "Seelchen" des deutschen Nachkriegsfilms.Wegen Roth postfeministischer Camouflage fällt das nicht weiter auf. Sie spielt die Frau, die sich ihre Weiblichkeit bewahrt, die aber "ihren eigenen Weg geht", die sich "einmischt", "engagiert", die "aktiv" ist, die ihre innere Bewegung nicht versteckt, sondern "einbringt". Dieses Einbringen erfolgt - neben dem halboffenen Mund - durch ein konsequentes Wimpernklimpern, das ihren schrillen Wortkaskaden vorausgeht. Das ist der Moment der Wahrheit: Claudia Roth ist die deutsche Lisa Simpson, eine fleischgewordene Wiedergängerin der ewigen Nervensäge aus der amerikanischen Trickfilmserie.
Nur, die kleine Lisa ist erst acht und kann sich noch entwickeln. Claudia Roth wird bald fünfzig und spielt sich immer noch als frischverliebter Backfisch auf. Ob sie nun gutgelaunt durch eine Nostalgie-Show von RTL tänzelt oder an der Seite von SPD-Chef Franz Müntefering zur Pressekonferenz erscheint, macht keinen Unterschied. Winke-winke, pelzbesetzter Blazer, albernes Lachen hier, freudiges Wiedererkennen da, fehlt nur noch das Kußhändchen. Claudia Roth, eine Kindfrau mit erfahrungslosem Apfelwangengesicht, forever young, Petra Pan, eine Kitschfigur aus der Retorte der Popkultur.
Roth steht emblematisch für den diskursiven Alarmismus
Sie würde gut in einen naiven Märchenfilm passen. Statt dessen untersteht sie sich, bei Erwachsenenthemen mitzureden, unter anderem beim EU-Beitritt der Türkei. Man dürfe die Türkei nicht "ausgrenzen", keift sie bei jeder Gelegenheit. Ausgrenzen - das gehört sich bloß bei Neonazis. Was ist das für ein primitiver, manichäischer Ansatz von Außenpolitik! Spätestens da beginnt das Versagen der anderen Politiker. Warum stürmt Angela Merkel nach einem Roth-Auftritt nicht an das Mikrophon des Bundestags und gibt ihr - frei nach Friedrich dem Großen - Bescheid:
"Frau, lerne erst denken, bevor Du zu reden beginnst!"
Und Friedbert Pflüger könnte Wilhelm Busch zitieren:
"Oft vereinigt ein Gemüte / Dämlichkeit mit Herzensgüte!"Roths Aufstieg in der Politik ist Indikator einer politischen Regression, die in den achtziger Jahren einsetzte. Damals wurde die Bundesrepublik zum "Puppenhaus im Wohlstandstango, bevölkert von Märchenprinzen, Quotenfrauen und Peaceniks, in (dem) sich die notorisch von schlechtem Gewissen geplagte Mittelschicht auf der Suche nach Sinn in aberwitzige Zukunftsszenarien hineinsteigerte" (Cora Stephan). Die deutsche Selbstthematisierung im Schatten des Dritten Reiches führte zu einem primitiven Moralismus und dieser zu einem politischen Manichäismus, dessen negativer Bezugspunkt die "deutsche Gefahr" war. Deutsche Politik sollte jetzt "weich" sein, wichtiger als Fachwissen wurde die "Glaubwürdigkeit", und am "glaubwürdigsten" erschien, wer "authentisch" war, wer "Gefühle", respektive "Betroffenheit" zeigte. Das war die Chance einer mediokeren Figur wie Roth. Wohlwollende Beobachter sehen im Erfolg der Grünen die gelungene Resozialisierung eines halbintellektuellen Subproletatariats. In Wahrheit hat sich die Asozialisierung der deutschen Politik vollzogen.
Der diskursive Alarmismus, eine Abart des politischen Ausnahmezustandes, ist das Lebenselixier der Politikszene, für die Roth emblematisch steht. Sie kann gar nicht anders, als ihn immer weiter eskalieren zu lassen. Gegen Möllemann und Hohmann fuchtelte Roth mit dem Volksverhetzungsparagraphen herum und stellte Strafanzeige. Kardinal Meisner warf sie vor, er würde die "existentiellen Nöte" der abtreibenden Frauen ignorieren. Der Schwangerschaftsabbruch ist für die Frauen ernst, existentiell ist er hingegen für den Fötus - ein Unterschied, den Roth nicht begreifen kann. Natürlich schwant ihr, daß, würde man Meisners Verstand gleichmäßig auf fünf Personen verteilen, jede einzelne ihr intellektuell immer noch überlegen wäre. Auf eine Diskussion, die den Namen verdiente, kann sie sich also nicht einlassen.
Die Maischberger-Sendung war in dieser Hinsicht aufschlußreicher, als es der Moderatorin bewußt war. Maischbergers unerschütterliches, spöttisches Lächeln zeigte Roth, daß ihre gutmenschelnde Frauenpower ins Leere ging. Das war für sie neu, für diese Situation stand ihr weder ein verbales noch mimisches Repertoire zur Verfügung. Ihre Rede lief Amok, und das penetrant naïve Apfelwangengesicht zerfloß ins Konturenlose. Übergangslos war aus Petra Pan eine keifende Vettel geworden. Politisch ist Claudia Roth eine Frucht, die nie reif, sondern vor der Reife faul geworden ist. Wohin faule Früchte gehören, ist bekannt.
Grünen-Vorsitzende Claudia Roth:
"Wie eine 'Quietschente'
- innen hohl, außen niedlich, im Grunde harmlos .. "
[/ Zitat]
Das spricht mir aus der Seele ....
Den Unterschied zwischen Wert und Preis einer Sache habe ich im Januar 2007 als Gegenstand einer Erörterung gewählt, so nebenbei dann noch ein Hinweis auf den Begriff "Werte" - es paßte dazu ....
Hier nun der Text in Gänze, die Diskussion ist im 'alten' Weblog zu verfolgen - sehr interessant! Außerdem ist die Diskussion ein Beispiel dafür, wie man 'streiten' kann ohne gleich alle Zelte hinter sich abzubrechen - in diesem Fall freue ich mich besonders, daß es gelungen ist das Kriegsbeil begraben zu halten ....
Beim Lesen in einem Weblog, auf das ich gestoßen bin, weil die Autorin sich bei mir umgesehen hat, wurde mir deutlich, daß es schwierig ist zwischen Wert und Preis einer Sache zu unterscheiden ....
Der Begriff "Wert" ist ideell zu interpretieren.
Will heißen:
Der einer Sache innewohnende emotionale Bezug zu/-r/-m und die Leistung zum Erhalt der/des Besitzers/-in.
Bei WIKIPEDIA heißt es dazu:
" .. In der substantiellen Verwendung ist ein Wert etwas, von dem behauptet wird, dass es in bestimmter Weise und in einem bestimmten Grad zur äußeren oder inneren Existenzerhaltung eines Lebewesens beiträgt, wobei unter Lebewesen ganz allgemein ein System mit einem Überlebensproblem zu verstehen ist. [1] .. "
"Werte" hingegen sind im Gegensatz dazu als Summe aller ethischen und moralischen Grundsätze zu verstehen, die einen Menschen bzw. sein Handeln anderen gegenüber ausmachen ....
Der Preis einer Sache ist da leichter zu definieren:
Der Betrag Geldes, den eine Person dafür herzugeben bereit ist .... natürlich ist das die einfachste Definition, Betriebswirtschaftler werden sich darob die Haare raufen ....
Greifen wir also in bewährter Form auf WIKIPEDIA zurück - dort heißt es:
" .. Der Preis, auch Verkaufspreis ist in der Wirtschaftswissenschaft der Indikator für die Knappheit von Gütern, gemessen an den verfügbaren Mengen und am Bedarf. Preise geben an, auf welche Mengen anderer Güter man verzichten muss, um eine Einheit des nachgefragten Gutes zu erlangen. Dabei kommt es zu einer Wechselwirkung zwischen Angebot, Nachfrage und Preis, d.h. sie beeinflussen sich gegenseitig. .. "
Die angesprochenen "anderen Güter" sind im allgemeinen Scheine oder Münzen - also Geldx. Die Definition vermeidet eine Festlegung, da es um den Begriff "Tausch" geht:
Ein Gut wird gegen ein anderes getauscht - wenn beide Geschäftspartner damit einverstanden sind ....
Das hat aber mindestens zwei Voraussetzungen:
Der Käufer kennt alle Angebote und kann sich frei entscheiden .... Für beide Voraussetzungen gibt es aber Grenzen - und das obwohl wir heute über mehr Informationen verfügen als je zuvor in der Geschichte der Menschheit .... Gerade diese Vielfalt an Information ist es, die uns den Blick auf das Wesentliche verstellt, wir werden manupulierbar durch das Marketingxx ....
So glauben z.B. viele Menschen den Slogan "Geiz ist geil!" - und kaufen dann überteuerte Ware weil sie sich nicht mehr die Mühe machen selbst Vergleiche anzustellen. Vergleiche, die ihnen leicht beweisen könnten, daß sie durch die Werbeaussage bewußt getäuschtxxx wurden / werden ....
x .... das wir als Ergebnis von "Arbeit" im Tausch erhalten ....
xx Um Mißverständnissen vorzubeugen:
Nicht jede Werbeaussage ist betrügerisch - aber viele Aussagen lassen zumindest einen Teil der Wahrheit aus ....
xxx Weil sich dergleichen Aussagen nach einiger Zeit als "unwahr" oder mindestens "nicht wahrhaftig" herausstellen - und viele Menschen das merken - müssen sich die Manipulateure immer 'mal wieder etwas Neues einfallen lassen - augenblicklich ist es die Vorsilbe "BIO" mit der Geld gescheffelt wird ....
"Robust und kernig" war einst ein Merkmal, das von den Menschen angestrebt wurde. Wer "leidensfähig" und "nicht so leicht unterzukriegen" war, wer "eine stabile Gesundheit" hatte, war anerkannt, war akzeptiert ....
Nun lese ich häufiger von diesen und jenen "Beeinträchtigungen", die die heutige Generation umhauen:
um nur einige davon zu nennen ....
Schmerz und Wohlbefinden sind Gemütszustände
- und daher vom Individuum zu steuern!
Weinerlich, wehleidig & verhätschelt
- das ist heutzutage "chic", damit wird kokettiert ....
etwa:
"Ich zartes Wesen bin ja von Migräne, Höhenkrankheit und Blähbauch so was von gebeutelt ... !"
Traurige Generation! Keine Mama kommt zum Pusten ....
[Dieser Beitrag wurde zuerst am 09.03.2006 veröffentlicht - manchmal ist es durchaus interessant zurück zu schauen und sich zu erinnern .... eine rege Diskussion, damals ....]
"Bravio delle Botti"
Fahnenschwingen - und Trommeln - sind bei der alljährlich in Montepulciano stattfindenden "Bravio delle Botti" ein wesentlicher Show-Faktor .... Übung macht ja bekanntlich den Meister - und ich hatte die Gelegenheit beim Üben zuzusehen .... daraus entstanden dann drei Videos, die ich zusammengeschnitten habe. Es ist beeindruckend, was man mit Fahnen so machen kann ....

Das Rollen der Fässer ist eine schwierige Kunst, zwei behandschuhte Läufer sind nötig - "Ersatz" oder "Austausch" gibt es nicht .... im Bild oben ist der Streckenverlauf eingezeichnet (vom kleinen "x" ausgehend, den schwarzen Pfeilen folgend bis zum Stern, das ist die 'Piazza Grande' - der Hauptplatz im Ort, umrahmt von Kirche, Rathaus und Patrizierhäusern). Wer einmal in Montepulciano war kann nachvollziehen worin die Schwierigkeit dieses Wettbewerbs begründet ist:
Der Höhenunterschied zwischen Start und Ziel beträgt mehr als 300m - und der ist mehrmals zu überwinden, weil die Strecke auf- und abführt ...!
Mannschaften aus den acht Stadtteilen nehmen teil - deren Fahnen und Embleme unterscheiden sich deutlich .... Ich hatte als Favoriten "Poggiolo" - das ist die Fahne mit den blau-weiß geflammten Emblemen und den drei Mohrenköpfen, von deren Fahnenmeister ich auch eine Original-Fahne zum Preis von € 50,- erworben habe - mir kam es teuer vor, doch wurde mir von Einheimischen versichert, daß das als "Schnäppchen" einzustufen sei .... sei's drum: Gewonnen haben in diesem Jahr die Faßroller von "Talosa" .... es sei ihnen gegönnt - obwohl das Gerücht ging, es seien Läufer von Außerhalb 'angeheuert' worden um den letztjährigen Sieg zu verteidigen ....

Italien hat definitiv einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen - das mag schon daran zu erkennen sein, daß ich länger als gedacht/geplant brauchte um eine Gliederung in meinem Kopf 'herzustellen' - und sie dann hier zu veröffentlichen ....
Die Flut von Bildern (ca. 1.800!) und Videos habe ich (angefangen!) auf meinem Web 're-actio.com' zu speichern bzw. zu ordnen - nach Themen, z.B. "Türklopfer in der Toskana" oder "Kunst an Fassaden", oder nach Orten, soweit es um Sehenswürdigkeiten ging ....
Wenn man mit 'wachem' Auge durch das Land streift findet man auch manche Kuriosität:
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aus Polyester .... ![]() |
![]() |
im Blumentopf .... ![]() |
Allesamt zugleich allegorisch für die 'Entschleunigung' - auch repräsentiert durch die ausgedehnte Mittagspause zwischen 13:00 und 16:00h .... die wird z.T. in den Café-Bars zugebracht wird. Dort findet man dann solche Prachtexemplare von Kaffeemaschinen wie oben abgebildet ....
In diesem Urlaub konnte ich feststellen:
Die Kamera macht zwar Panoramabilder, aber bei komplexer Architektur kommt es an den Schnittstellen zu Verzerrungen - trotzdem bekommt man einen guten Eindruck von Architektur und Landschaft ....

Insgesamt war der Urlaub nicht gerade 'billig' - Italien hat teilweise gesalzene Preise:
Café Latte an der Piazza in Siena z.B. € 3,20 - da empfiehlt es sich zunächst die Aussicht zu bewundern und dann ein Lokal in einer der Seitenstraßen aufzusuchen - dort kostet der gleiche Kaffee dann die Hälfte .... Das trifft auch für das Essen zu. In Lagen mit 'einmaliger Aussicht' schlagen mindestens 30 - 60% auf - ein paar Strassen weiter ist das Essen mindestens genauso gut (oder schlecht!) dafür aber erheblich günstiger .... 
Die "Bilderbuch-Toskana"
(Bild rechts;
Bilder ganz oben und unten)
- das habe ich während dieses Urlaubs auch gelernt - ist das Ergebnis von Landschaftsgestaltung aus dem frühen 20. Jhdt., wesentlich beeinflußt von englischen Landschaftsgestaltern - einige Beispiele konnte ich im Bild festhalten:
Die "Typische Toskana" - so wie man sie kennt - ist also ein Kunstprodukt! Diese Erkenntnis ist zwar ernüchternd, aber wenn man sie 'live' ansieht ist der Eindruck vielerorts dennoch überwältigend .... 
Manchmal versucht man aber auch mit Verboten die Touristen zu vergrätzen: meist ohne Erfolg, sie kommen in Scharen ....
