[Quelle / uhv]
Kategorie: Gesellschaft
bookmark_borderLug & Trug ....
halten immer umfangreicher Einzug in das Geschäftsleben - zunehmend 'verfeinert' durch subtile Methoden der "Auslassung" ....
Es wird nicht mehr einfach nur platt gelogen, nein, es werden entscheidungsrelevante Tatsachen verschwiegen oder es werden Informationen - wahre Informationen! - so aneinander gereiht, daß ein völlig neuer Sinn entsteht ....
Das Schlimmste an solchen Fällen ist, daß den Urhebern jegliches Unrechtsbewußtsein fehlt: Verdrängung oder Dummheit?
bookmark_borderNeues von Herrn Schäuble ....
und einen Beitrag gibt's dazu,
wenn man auf dem Bild "click!" macht ....
[via Titania Carthaga]
bookmark_borderEine Ergänzung ....
zum Beitrag "Alles Extremisten - außer Mutti" - den ich gern dort hinterlassen hätte, aber alle möglichen HTMLs sind nicht erlaubt ....
Soll man da eigentlich kommentieren oder hat das Methode ...?
Da ja bekanntlich ein Bild mehr als tausend Worte sagt hier ein Cartoon, den mir ein Freund aus U.S.A. kürzlich zusandte:
Mitmachen bei der "Überwach"-Aktion...!
"click!" zum Vergrößern ....
Link unter der Rubrik "Meist gelesen .... "
(in der Seitenleiste.... )
bookmark_borderQualität (2)
(a) Überwiegend handgefertigte Lederschuhe: € 145,-
(b) Voll maschinengefertigte Plastik-Turnschuhe: € 165,-
Auf den Schuhen (b) ist allerdings ein Logo angebracht, manche Exemplare haben sinnigerweise auch noch (blitzende) Leuchten ....
bookmark_border"Wenn ich groß bin", ....
sagen viele Kinder, "dann werde ich xyz*"
- wobei xyz* für viele verschiedene Berufe stehen kann ....
Im Zuge der Vergreisung Verschiebung des Durchschnittsalters unserer Gesellschaft (nach oben) plädiere ich dafür, folgende Wortschöpfung als Slogan einzuführen:
"Wenn ich
pensioniert / im Ruhestand bin,
dann werde ich xyz**"
Ich beanspruche natürlich das alleinige Urheberrecht und gebe gleichzeitig bekannt, daß ich die Nutzung des Slogans nur gegen Zahlung einer angemessenen Gebühr - zeitlich befristet - als Lizenz vergebe!
* / **
Wobei anzumerken ist, daß das oben genannte "xyz*" nicht identisch sein muß mit dem weiter unten genannten "xyz**" ....
bookmark_borderSolidarität ....
Solidarität zu verlangen fällt jenen leicht, die am System des "Verteilens" nur als Verteiler beteiligt sind.
Beispiel Krankenkassen / -beiträge / -leistungen:
Aus den Beiträgen der "ordentlich" zahlenden Mitglieder werden alle mitversorgt, die der Krankenkasse angehören, ohne selbst Beiträge zu leisten - eine "wundersame" Geldvermehrung?
Nein, das wird von denen aufgebracht, die 100% zahlen und selten oder nie Leistungen in Anspruch nehmen. Ich kann es nicht verstehen, daß die, die zum Arzt gehen jetzt über €10,oo schimpfen. Wer - wenn nicht sie, die die Arbeitskraft der Praxen in Anspruch nehmen - soll denn, bitteschön, dafür zahlen? Etwa die, die gesund sind und keinen Arzt brauchen, über das hinaus, was sie sowieso schon berappen?
Das System, einst gegründet um die Einzahler vor krankheitsbedingter Not und Zahlung zu schützen, ist ein Umverteilungssystem geworden, das jene voll versorgt, die es verstehen das System (schamlos aus-) zunutzen. Maßlose Ansprüche ohne jeden Realitätsbezug!
Ähnlich sieht es in anderen Bereichen aus: Unabhängig davon, ob ein Bürger die Angebote nutzt wird sie/er erst einmal zur Kasse gebeten.
Beispiel städtische Schwimmbäder:
Obwohl nur ca. 8% der Einwohner ein solches Angebot nutzen, zahlen alle für dessen Unterhalt. 82% der Einwohner zahlen also für 8% mit - und nicht zu knapp!
Wäre es nicht angemessen, zu verlangen, daß jene, die zum Schwimmen gehen auch die tatsächlichen Kosten tragen, die sie verursachen? Wenn ich mir den Luxus eines "privaten" Schwimmbads leiste, muß ich auch dafür bezahlen. Und die öffentlichen Bäder sind doch bei der Nutzungsrelation sicher als "Privatbad" für 8% anzusehen.
Auch andere "öffentliche" Einrichtungen könnten hier als Beispiel dienen: Fußballplätze / Stadien, Straßenbahn/Busse, etc., immer überwiegend bezahlt von denen, die überhaupt keinen Gebrauch davon machen.
Dafür fehlt dann das Geld an andere Stelle: Schulen, Straßenbau, Polizei, Alteneinrichtungen .... tut mir leid, aber ich habe die Nase voll von Solidarität, die mich in fünfzig Jahren nur Geld - und nicht zu knapp - gekostet hat, ohne daß ich in den Bereichen, die mir nützen, eine angemessene Leistung erhalten hätte.
Ist es nicht auffällig, wer vor allem auf Solidarität pocht?
Jene, die nicht oder wenig einzahlen .... und Politiker (mit wenigen Ausnahmen), die solcherlei Kosten aus den Taschen der Bürger begleichen ....
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bookmark_borderSchmutzige Geschäfte - ist "öko" immer gut?
Grün ist in .... vor allem das Einkaufen in sogenannten "BIO"-Läden .... da ist es freilich etwas teuerer als bei Lidl, Aldi, Plus & Co. .... und die Masse der Konsumenten kann es sich bestimmt nicht leisten, die zusätzlichen Kosten zu tragen .... damit wird der Öko-Laden ein Ort für Priviligierte.
Was den augenblicklichen 'run' auf ökologisch-dynamische Produkte angeht ist festzustellen, daß es nahezu unmöglich wäre, alle Konsumenten mit dergleichen Ware zu versorgen - es bleibt also ein kleiner, geschlossener Kreis, der als Kunden in Frage kommt. Mit der Notwendigkeit, diese Kundenstruktur mit zusätzlichen Anreizen zu binden und damit deren Bereitschaft zu erhalten den Mehrpreis gegenüber traditioneller Ware zu bezahlen.
Was bleibt also als Fazit?
Ein besonders strukturierter Personenkreis der mit einer besonders ausgeklügelten Marketing-Masche bei der Stange gehalten wird:
Das Märchen von der leidenden Landbevölkerung in Übersee, die - ausgebeutet - unter der Knute übermächtiger Konzerne Fronarbeit leistet übersetzt sich in den Öko-Läden in gutes Gewissen und höhere Margen ....
Nun bin ich bestimmt nicht blauäugig und sehe, daß in der Dritten Welt Konzerne ihre Finanzmacht mißbrauchen um korrupte Regierungen zu ihren Werkzeugen zu machen - um des Profits und 'shareholder values' willen .... der Ansatz zu Veränderungen aber muß auf breitem gesellschaftlichem Konsens beruhen!
Solange eine priviligierte Minderheit in unserem Land - die es sich leisten kann etwas mehr für ihre Ernährung auszugeben - sozusagen 'unter sich' bleibt und die schlimmen Verhältnisse lediglich zur Kenntnis nimmt, solange wird sich an den Verhältnissen nichts ändern ....
Sich mit ökologisch-dynamisch produzierten Produkten zu ernähren ist vergleichbar mit dem Ablaßhandel zu Luthers Zeiten: Man beruhigt sein Gewissen mit einer Zahlung - glaubend, das sei schon genug gehandelt ....
Der Ansatz muß aber sein, die Machenschaften der Nahrungsmittelkonzerne - und natürlich anderer Multis - öffentlich zu geißeln und einen breiten Zustrom von Verbrauchern zu erzeugen, die Maßnahmen unterstützen, die zu einer Änderung der bestehenden Verhältnisse führen könnten.
[lfs]
bookmark_border"Patchworkfamilie" ....
Ein (zu) freundlicher Begriff für ein unerfreuliches Thema:
Zerbrochene Bindungen, entwurzelte Kinder und Erwachsene, freud- und mutlose Menschen die sehr leicht aufgeben anstatt sich in den Höhen und Tiefen des Lebens zu bewähren ....
[xdc]
bookmark_borderEs gibt Betriebe ....

in denen sich die Mitarbeiter engagieren und mit guten Ideen für das Wohl des Unternehmens - und damit ihr eigenes Wohl - sorgen.
In einigen Branchen geht das so weit, daß pro Mitarbeiter fast drei Verbesserungsvorschläge pro Jahr eingebracht werden! Da sage doch einer, alle Mitarbeiter seien sowieso nur faul, dächten nur an Urlaub und hätten an ihrem Unternehmen kein Interesse.
Ich finde, das sollte auch bedacht werden, wenn man vom "Standort Deutschland" spricht, der angeblich so viel schlechter und teurer ist als das Ausland!
bookmark_border01-03-04 Bemerkungen zu "Oldies R Goodies"
Warum ist die Gründerwelle der "new economy" gescheitert?
Sind die 33% der 55 - 65-jährigen die noch arbeiten selbst daran schuld?
Geht das denn überhaupt: Arbeiten bis 67?
Dazu erschien jüngst in der Apotheken Umschau v. 16−02−04 ein Beitrag. Drei Vorurteile, die allgemein vertreten werden, sind dort widerlegt.
1. These:
Über 50-jährige sind in der heutigen Arbeitswelt nur eingeschränkt zu gebrauchen
FALSCH!
Die Produktivität ist gleich, aber sie wird anders erreicht. Was eingebracht wird: Erfahrung, besserer Umgang mit Menschen, besserer Überblick. Als Beispiel wird angeführt, daß zwar eine 20-jährige schneller am Computer tippen kann, wenn es aber um die Führung eines Sekretariats geht, ist ihr die ältere Kollegin überlegen.
2. These:
Alte Menschen sind nicht mehr lernfähig
FALSCH!
Es gibt derzeit in Deutschland mehr als 30.000 Studierende im Rentenalter, daneben hunderttausende Gasthörer. Neues Wissen wird - nach Untersuchungen der Uni Bremen - zwar langsamer, dafür aber intensiver aufgenommen.
3. These:
Wer alt ist kränkelt und ist psychisch schlecht drauf
FALSCH!
In einer Vielzahl von Studien wurde nachgewiesen, daß die "Grantler" [Beispiel Statler und Waldorf auf dem Balkon bei den Muppets] eine kleine Minderheit bei den Älteren sind. Überwiegend sind sie zufriedener, weniger von Krankheit eingeschränkt, weil sie gelernt haben, körperliche Einschränkung zu kompensieren. Als Angestellte sind sie ausgleichend und weniger krank (!) als ihre jüngeren Kollegen. Sie kennen die Abläufe besser und wenn sie in Teams mit jüngeren zusammenarbeiten sorgen sie für den nötigen Anteil "Besonnenheit".
Ach ja - zurück zur Eingangsthese: Hätten die dot.coms mehr ältere Mitarbeiter gehabt, wären ihre Chancen zu "Überleben" besser gewesen. In USA gab es dazu eine Untersuchung. Solche dot.coms, die einen 20%-igen Anteil Mitarbeiter über 55 hatten, haben den Crash der "New Economy" überlebt .... erzählen sie das 'mal ihrer Personalabteilung!