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bookmark_borderNicht schade um Clement ....

Gesam­mel­te Zita­te zum Clement'schen "Wir­ken" ....
(Mit "click!" auf den Text zur Quelle .... )


Die libe­ra­li­sier­te Leih­ar­beit ohne Zeit­be­gren­zung ist eine Idee der Schröder’schen Agen­da 2010. So soll­ten Fir­men bei guter Auf­trags­la­ge schnell ein paar Arbei­ter anheu­ern und auch wie­der los­wer­den kön­nen. Es soll­te eine Brücke in den Arbeits­markt für Gering­qua­li­fi­zier­te und Lang­zeit­ar­beits­lo­se sein.
Doch inzwi­schen lei­den auch die Stamm­be­leg­schaf­ten dar­un­ter. Jede drit­te Stel­le der seit 2003 ent­stan­de­nen Jobs ist Leih­ar­beit. "Dass sich so ein rei­ches Land wie unse­res Arbei­ter als Skla­ven hält, ist furcht­bar", sagt Diet­mar Kup­fer, Betriebs­rats­vor­sit­zen­der von John­son Con­trol in Bochum.


Cle­ment ist ein jäh­zor­ni­ger Ego­ma­ne, bei dem man gera­de nach sei­ner heu­ti­gen Wut­at­tacke noch nach­träg­lich erschrickt, dass so jemand in höch­sten Staats­äm­tern Ver­ant­wor­tung getra­gen hat.
Man kann sei­nen neu­er­li­chen Wut­aus­bruch nur noch damit erklä­ren, dass er sich aus einer Depres­si­on befrei­en muss­te, in die er ange­sichts sei­nes beruf­li­chen Enga­ge­ments nach sei­nem Raus­wurf als Super­mi­ni­ster ver­fal­len muss­te. Da hat er sich als „Seni­or Advi­sor“ des Bank­rie­sens Citigroup ver­dingt und muss nun mit­er­le­ben, dass die­se Bank mit 20 Mil­li­ar­den Dol­lar direk­ter Kapi­tal­sprit­ze und einer Bürg­schaft von über 300 Mil­li­ar­den Dol­ler vor dem Kol­laps bewahrt wer­den muss.
Da ließ er sich zum „Chair­man“ des adec­co-Insti­tuts beim Welt­markt­füh­rer für Per­so­nal­dienst­lei­stun­gen machen und pro­pa­gier­te dort „zeit­ge­mä­ßes Per­so­nal­ma­nage­ment“. Die Zeit­ar­beit wer­de sich hier­zu­lan­de „dyna­mi­scher ent­wickeln als der Durch­schnitt“ und Cle­ment schwärm­te von den „atmen­den Unter­neh­men“ – und jetzt soll er recht­fer­ti­gen, dass die Unter­neh­men Tau­sen­de von Zeit­ar­beit­neh­mern „aus­at­men“.


• SPD-Wirt­schafts­mi­ni­ster Cle­ment hebt im Jahr 2002 die Befri­stung von Leih­ar­beit auf. Immer mehr feste Arbeits­plät­ze wer­den umgewandelt.
• Mit der Abschaf­fung der Arbeits­lo­sen­hil­fe und der Ein­füh­rung von Ein-Euro-Jobs wird der Zwang erhöht, prak­tisch jede Arbeit zu jedem Lohn anzu­neh­men. Gleich­zei­tig wird der Spit­zen­steu­er­satz gesenkt. Die­se Dere­gu­lie­rungs­po­li­tik ist dafür ver­ant­wort­lich, dass der jüng­ste Auf­schwung die Lebens­ver­hält­nis­se der mei­sten Men­schen nicht ver­bes­sert hat. Histo­risch ein­ma­lig, meint Gustav Horn vom gewerk­schafts­na­hen Insti­tut für Makro­öko­no­mie: „Die Dere­gu­lie­rung auf dem Arbeits­markt hat in den ver­gan­ge­nen Jah­ren zu einem mas­si­ven Lohn­druck ins­be­son­de­re auf dem etwas schwä­che­ren Seg­ment des Arbeits­mark­tes geführt. Wir haben die Situa­ti­on, dass wir trotz eines sehr kräf­ti­gen Auf­schwungs eine sehr schwa­che Ein­kom­men- und eine sehr schwa­che Lohn­ent­wick­lung gehabt haben. Das heißt, die Ein­kom­men der Beschäf­tig­ten sind in die­sem Auf­schwung schwä­cher gestie­gen als in frü­he­ren – und die­ser Druck wird jetzt mit Beginn der Kri­se wahr­schein­lich wie­der stär­ker wer­den. Das heißt, nicht nur der Auf­schwung wird an den Leu­ten vor­bei gehen, son­dern der Abschwung wird sie wahr­schein­lich auch här­ter tref­fen als früher.



Ja, und nun bit­te noch zum HACKBLOCK gehen und den "Offe­nen Brief" lesen ....


bookmark_borderSchade ....

Da lese ich - mehr per Zufall - tini­us / reaging ease hat sein Blog 'dicht­ge­macht' - und obwohl ich nicht vie­le Bücher lese habe ich doch auf sei­ne Emp­feh­lung zwei Bücher gekauft - er hat es ver­stan­den, mein Inter­es­se dar­an zu wecken ....

Es pas­siert ja recht sel­ten, daß mich der 'Abgang' eines Blog­gers berührt. In die­sem Fall sehr, allei­ne schon wegen sei­ner durch­dach­ten und aus­glei­chen­den Kom­men­ta­re, stets auf den Punkt, nie abschät­zig und immer ein wenig ab vom all­ge­mei­nen Denken ....




bookmark_borderReihe: "Blutdruck" (IV)

In der Rei­he "Herz-Gefä­sse-Blut" habe ich bis­her fol­gen­de Teil­ab­schnit­te behandelt:

bookmark_borderMit den großen Hunden p**sen gehen ....

So sagt man, wenn jemand sei­ne Mög­lich­kei­ten hoff­nungs­los überschätzt.
Wie die Post mit ihrem U.S.A.-Geschäft. Ich hat­te ja schon vor län­ge­rer Zeit* dar­auf hin­ge­wie­sen:
Das wird im 'dis­aster' enden!
Und so kommt es jetzt auch ....

Aber anstatt einen end­gül­ti­gen Schnitt zu machen wer­den noch­mal knapp vier Mil­li­ar­den verpulvert.
Bevor man ein­se­hen wird:
Es klappt nicht
- und dann end­gül­tig zum Rück­zug bla­sen muß ....

Die Hybris der Post-Mana­ger - und ihre Gier sich zu berei­chern - ist nach dem Zum­win­kel-Absturz noch nicht über­wun­den. Sei­ne 'Nach­fol­ger' ste­hen ihm da in Nichts nach .... 


* [Janu­ar 2008] /[Quelle Aus­schnitt: MZ v. 11.11.2008]

 

bookmark_borderProbleme mit dem Knie ....

- davon berich­tet mir heu­te so neben­bei ein frü­he­rer Nachbar ....
Er sei, so erzähl­te er, im Pfäl­zi­schen gewe­sen um dort Haus und Hund von Bekann­ten zu hüten. Man habe, berich­tet er wei­ter, am Abend beim Wein zusam­men­ge­ses­sen und sich amü­siert. Zu sehr spä­ter Stun­de sei man schließ­lich aufgebrochen:
Und da habe doch sein Knie plötz­lich "nach­ge­ge­ben" und er sei gestürzt ....
Nein, nein, sag­te er auf mei­nen Hin­weis ob nicht viel­leicht doch der umfang­rei­che Wein­ge­nuß und nicht das Knie an sich .... nein (hastig gespro­chen), es sei, so beharr­te er allei­ne auf eine Schwä­che sei­nes Knies zurück­zu­füh­ren gewesen.

So ent­ste­hen Legenden.

bookmark_borderKommunale Verschwendung ....

Die AWM (Abfall­wirt­schafts­be­trie­be Mün­ster, AWM) lei­sten sich heu­te eine Son­der­bei­la­ge .... von den - zwangs­wei­se! - ein­ge­zo­ge­nen Müll­ge­büh­ren der Bewoh­ner .... Sowie­so schon im obe­ren Drit­tel der Gebüh­ren­ska­la wäre es doch eher eine Auf­ga­be zu prü­fen wo zugun­sten der Bür­ger gespart wer­den könn­te .... aber offen­sicht­lich wird "Spa­ren" nur den Ein­woh­nern ver­ord­net - städ­ti­sche Betrie­be die Gebüh­ren erhe­ben schei­nen da aus­ge­nom­men zu sein ....

Es muß die Fra­ge erlaubt sein und gestellt wer­den, wie­so ein kom­mu­na­les Unter­neh­men sol­chen Auf­wand betreibt, wenn doch sowie­so kei­ne Mit­be­wer­ber im Markt vor­han­den sind gegen die man sch posi­tio­nie­ren müßte ....

Wer pro­fi­tiert von der­glei­chen Schwach­sinn? Nun, zuerst wohl die Zei­tun­gen, in denen sol­che Bei­la­gen geschal­tet wer­den. Das mag auch der Grund dafür sein, daß dort kei­ne Ver­an­las­sung gese­hen wird sol­chen Ver­schwen­dun­gen von Gebüh­ren der Bür­ger nach­zu­ge­hen und sie anzuprangern .... 

Ganz ver­knei­fen muß ich mir die Erör­te­rung des Niveaus die­ser Bei­la­ge - aber das ist ja nichts Neu­es, nach­dem vor eini­ger Zeit eine Anzei­ge 'gestal­tet' und ver­öf­fent­licht wur­de in der 'die Alte' (eine Frau) von den bewähr­ten Kräf­ten der AWM 'ent­sorgt' wurde .... 

[Quel­le: Mün­ster­sche Zei­tung v. 04.11.2008] 

Ach ja, wo ich gera­de dabei bin:
Die Stadt­wer­ke Mün­ster haben einen gro­ßen Fuhr­park und prah­len damit wie spar­sam der betrie­ben wird. Ich hät­te noch einen - wirk­lich wirk­sa­men - Spar­tip: Anstatt die Fahr­zeu­ge mit einer von weiß nach blau ver­lau­fen­den (!) Son­der­lackie­rung zu ver­se­hen ein schlich­tes Blau oder Weiß - da könn­ten erheb­li­che Kosten gespart werden!

bookmark_borderImagewerbung GAD - revisited .... (3)

Aus wel­chem Grund - und mit wel­cher Ziel­grup­pe - soll ein Unter­neh­men Wer­bung betrei­ben? Das ist eine wesent­li­che Fra­ge für den Auf­trag­ge­ber .... und die Ant­wort soll­te der Auf­trag­neh­mer - die Wer­be­agen­tur - ken­nen und begrün­den können ....

Ich habe Zwei­fel, ob das in den bei­den gezeig­ten Fäl­len [Abbil­dun­gen recht & links, 'scans' aus der "Mün­ster­schen Zei­tung vom 31.10. und 01.11.] sowie auch in den vor­her bereits ange­spro­che­nen [ Image­wer­bung Image­wer­bung (2) ] Fäl­len wirk­lich der Fall ist. In einer Anzei­ge geht es um die Bestel­lung von Thea­ter­kar­ten per Mobil­te­le­fon* in der ande­ren Anzei­ge um die Auf­la­dung des Mobil­te­le­fons am Geldautomaten ....

Wenn das "Gro­ße Haus" mit 1000 Plät­zen und das "Klei­ne Haus" mit 300 Plät­zen jeweils aus­ge­bucht wären - und von den Besu­chern ca. 10% per Mobil­te­le­fon buch­ten - wären das so ca. 100 Buchun­gen pro Tag .... ob sich dafür der Anzei­gen­auf­wand lohnt? Zumal doch bestimmt nicht alle Kun­den der Volks­ban­ken sind ....
Noch grö­ße­re Unge­reimt­heit ist die Anzei­ge für das Auf­la­den des Mobil­te­le­fons am Auto­ma­ten: Das machen die 'prepaid'-Kunden - und die gehö­ren nun doch bestimmt nicht zu der Ziel­grup­pe von finanz­star­ken Kun­den die eine Bank am lieb­sten hätte ....

Doch irgend­wie ist die­se Kam­pa­gne sicher 'loh­nend' - min­de­stens jedoch für die Wer­be­agen­tur .... die, sehr beschei­den (!), gleich ihre Web­adres­se [www.kp-z.de] in der Anzei­ge unter­ge­bracht hat.

Für poten­ti­el­le Kun­den, die wirk­sa­me Kam­pa­gnen schal­ten wol­len, ist das wohl eher ein Hin­weis wel­che Agen­tur man auf kei­nen Fall wäh­len sollte ....


* (ich mag den Begriff "han­dy" nun 'mal nicht, im Eng­li­schen heißt es "mobi­le pho­ne" oder abge­kürzt "mobi­le")