Ich hatte ja schon einmal zum Thema geschrieben, auch ein 'cartoon' nimmt Stellung - nun fand ich ein Gedicht, das in Reimen zusammenfaßt, was ich zuvor als Beitrag gesagt habe ....
[Aus: "Financial Times" v. 30.10.2008]
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
Ich hatte ja schon einmal zum Thema geschrieben, auch ein 'cartoon' nimmt Stellung - nun fand ich ein Gedicht, das in Reimen zusammenfaßt, was ich zuvor als Beitrag gesagt habe ....
[Aus: "Financial Times" v. 30.10.2008]
Am 29.01.2004 habe ich mit dem Titel "Bemerkungen über Innovation" begonnen bei "twoday" zu bloggen und es sind 3.360 Beiträge daraus geworden. Der 'Anfang' ist schon so lange her daß ich selbst erst 'mal nachschauen mußte was ich da geschrieben habe ....
Darauf gekommen bin ich - wieder einmal - zufällig, denn es gibt einen "Zeitstrahl der Blogs" aus 2007 .... nur ist die Auswahl der dort aufgelisteten Blogs - wie üblich - unvollständig und von einem gewissen 'elitären' Snobismus getragen .... Es sind die 'üblichen Verdächtigen': "Alpha-Blogger" ist da wohl der gebräuchliche Name .... [Blog]
PS
Zu dem Inhalt des ersten Beitrags stehe ich auch heute noch - gleichzeitig ist es der Beweis, daß sich in den nunmehr fast fünf Jahren nichts geändert hat - leider!
Ich bin ja bestimmt kein religiöser Eiferer und rutsche auch nicht auf Knieen über Kirchenböden um Ablaß für meine Sünden zu bekommen .... dennoch muß ich bei der augenblicklichen Lage in Europa und U.S.A. - dort mehr als hier - an den Tanz um das 'Goldene Kalb' denken ....
Die 'Goldenen Kälber' des "Freien Marktes" - nach und nach 'geschlachtet':
2000 die 'New Economy'-Blase platzt,
2007 die Immobilien-Blase platzt,
2008 die Investment-Blase platzt,
???? die Kredit-Karten-Blase platzt.
Als Kleinkind, an meinem dritten Geburtstag, habe ich die letzte "Währungsreform" nur bedingt wahrgenommen .... mein Vater hatte durch Tauschgeschäfte ein Schaukelpferd besorgt. Ich erinnere mich nicht mehr daran, kann es aber durch ein entsprechendes Bild rekonstruieren ....
Jetzt, als Erwachsener, könnte ich auf Schaukelpferd und eine Wiederkehr der Währungsreform verzichten ....
Ich fürchte allerdings daß ich es doch erleben werde.
Im Europäischen Rahmen - die Weichen werden gerade gestellt - und unsere Regierung sträubt sich 'pro forma' noch ein wenig .... später wird man uns dann erklären, daß es nicht möglich war sich gegen die Entscheidungen der EU zu stellen wollte man nicht die Einheit gefährden ....
Das hatten wir doch früher schon ....
Siehe dazu auch "Der Untergang" ....
die Füße Räder tragen ....
[Gesehen bei Herrn Hexa, dort ist auch der Link zu der Seite, auf der man andere Automarken eingeben kann ....]
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Tatsächlich ist der Verbrauch der 2.4 l-Maschine des PT-Cruiser - vor allem im Stadtverkehr - ein wenig höher. US$ 100,- 'kaufen' also ca. 1170 Km / 727 Mi. .... das entspricht ca. € 75,- ....
Mit Kunst am Bau wird eine Verpflichtung insbesondere des Staates als Bauherrn verstanden, aus seinem baukulturellen Anspruch heraus einen gewissen Anteil – meist um die 1 % – der Baukosten öffentlicher Bauten für Kunstwerke zu verwenden. [Quelle]
Offensichtlich gibt es eine ähnliche Regelung auch in Österreich - wie die nachfolgenden Bilder beweisen ....
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aus Wien (der Januar heißt da "Jänner") ist angebracht, Geburtstage sind eingetragen, auch Hochzeitstage und Sterbetage .... sehr komfortabel ist an diesem Kalender die Kennzeichnung der Feiertage in "D" mit einem kleinen 'Nationalitätskennzeichen' - in dem letzten Wandkalender aus "D" waren die österreichischen Feiertage nicht verzeichnet, präpotente Piefkes ....
Währenddessen winkt der Nachbar mit Zaunpfählen setzt der Nachbar neue Zaunpfähle ein - ich habe beim Rauchen ein paar Minuten zugesehen und 'smalltalk' gemacht ....
Völlig ohne schlechtes Gewissen habe ich mich dann mit einem Kaffee nach oben zum Computern getrollt.
'Privatier' eben ....
PS
Ich frage mich, ob ich auf meine 'Lesermeinung', die ich an die Zeitung geschickt habe, eine Antwort bekommen werde ....
heißt ja in neu-moderner Sprache "networking" .... nur der schale Beigeschmack bleibt, vor allem wenn es um ein zweifelhaftes Geschäftsmodell geht - oder ist es nur die Unfähigkeit der Schreiberin Martina Stephany zwischen "guten" und "schlechten", 'ehrlichen' und 'betrügerischen' Geschäftsideen zu unterscheiden?
Ganz kostenlose Werbung ohne jede kritische Prüfung kann man wohl heutzutage nur bekommen wenn man jemanden kennt - oder jemanden kennt der jemanden kennt .....
Solche unkritische "Berichterstattung" breitet sich in unserem Käse Lokalblatt zunehmend aus: Wo früher Werbung von redaktionellem Text getrennt wurde ist heute eine Vermischung gang und gäbe - dem Kommerz unterworfene Themenwahl .... ein Grund mehr dieses "Informationsangebot" loszuwerden .... seitenweise Werbe-Artikel für irgendwelche Unternehmen, das nennt sich zwar noch "Münstersche Zeitung" müßte aber besser "Münsterscher Werbebote" genannt werden .... das NiveauA liegt jedenfalls schon ungefähr auf einer Ebene mit den kostenlosen Sonntagsblättern ....
A Frühere 'Patzer' der MZ:
ist nichts fast alles so wie daheim .... nur die Technik hat ihre Tücken und daher nur ein Verweis auf das 'alte' Weblog .... => DORT
.
Natürlich ist die Überschrift provokativ und nicht so gemeint wie sie da steht, sondern eher als Slogan, allerdings mit einem wahren Kern.
Der Gedanke kam mir, als ich gestern die Kanzlerin und den Finanzminister vor den Mikrofonen stehen sah, mit ihrer lächerlichen Botschaft
.. Die Spareinlagen sind sicher!
- das hatten wir doch schon früher 'mal, nur war es da der Arbeitsminister, der verkündete:
.. Die Renten sind sicher!
Unser Problem ist offensichtlich, die Zahlen und Fakten sprechen für sich: Jahrzehntelang Frieden, keine Ausdünnung der Alten durch Seuchen, Hunger oder Verschütten, Verbrennen und In-die-Luft-jagen .... kein Wunder, daß es da für die Jüngeren nicht mehr reicht .... keine Ausdünnung der Jüngsten und Jüngeren - aus den vorgenannten Gründen - kein Wunder, daß es da deren Elterngeneration nicht mehr reicht, hinten und vorne nicht reicht!
Krieg wird offensichtlich heutzutage durch "Wirtschaftskatastrophen" ersetzt: Vernichtung von Ressourcen durch Gewinnmaximierung, die Einen zocken ab, die Anderen können es kaum noch bezahlen - der Verteilungskampf hat verschiedene Facetten, alles zwischen angespannter Wirtschaftslage und offenem Krieg - bis nach Europa ist der Krieg noch nicht vorgedrungen. Noch nicht.
Der Verteilungskampf ist schon da. Die - oft zitierte - "Schere" weitet sich, ein Viertel der Nation lebt am Rande des Existenzminimums, Tendenz steigend!
Und in dieser Situation haben Kanzlerin und Finanzminister nichts Besseres zu bieten als 'bailout' in Milliardenhöhe für die Wirtschaft, angeblich um 'Schlimmeres' abzuwenden, und wohlfeile, einlullende, beschwichtigende Floskeln für das 'gemeine Volk' ....
Ja, laßt um Himmels Willen eure Spargroschen bei den Banken: Es lohnt sich nicht das Geld abzuholen weil demnächst sowieso die Weltwirtschaft zusammenbricht und nach der dann folgenden Währungsreform ist es weg - Profit machen nur die, die Schulden haben. Denn die sind dann auch weg - wie von Zauberhand ...!
Es gibt zu Zeiten - selten, aber doch wahrgenommen - sonderbare "Zwischenzustände": Damit meine ich das Gefühl zwar alles erledigt zu haben aber dennoch dumpf im Hinterkopf den Gedanken zu wälzen etwas vergessen zu haben ....
Gehäuft tritt dieses "Zwischenzustand-Gefühl" auf wenn größere Reisen bevorstehen. Nein, es ist nicht der Gedanke möglicherweise etwas zu versäumen mitzunehmen, es ist vielmehr die vage Furcht etwas erledigen zu müssen von dem man nicht mehr weiß, was es war .... wobei man glaubt, daß es bestimmt sehr wichtig sein muß ....
Diese Beschäftigung mit einem 'fiktiven Versäumnis' - denn man ist sich ja nicht wirklich sicher, daß es auch eintreten wird - erzeugt eine ungesunde Unruhe. Mir raubt es manchmal sogar den Schlaf.
Daß mir jetzt niemand mit "Alzheimer läßt grüßen" oder "So fängt Demenz an" kommt ...!