bookmark_borderVerständnis ....

für ein wenig 'Ver­zug' bei der Erstel­lung eines Ange­bo­tes für unse­ren Vor­gar­ten hat­te ich ja bestimmt, als ich den Anbie­ter nach 14 Tagen erin­ner­te .... Fremd­ko­sten her­ein­zu­ho­len kann ein paar Tage dauern.
Nun ist aber schon wie­der eine Woche ins Land gegan­gen und kein Ange­bot in der Post .... es war für das ver­gan­ge­ne Wochen­en­de, exakt Frei­tag, den 25. Juli versprochen.

Ich bezweif­le, daß ich die­sen Anbie­ter neh­men wer­de, selbst wenn sich das Ange­bot im Ver­gleich als 'gün­stig' her­aus­stel­len sollte ....

bookmark_borderNie richtig ....

- das trifft bestimmt auf die Außen­tem­pe­ra­tu­ren zu: Mal ist es zu warm, dann wie­der zu kalt .... augen­blick­lich erle­ben wir eine Pha­se hoher Tem­pe­ra­tu­ren - gut so!

Schon in frü­he­ren Zei­ten wur­de beob­ach­tet, daß es nach dem 20 Juli bis etwa 20. August meh­re­re Wochen mit hohen Tem­pe­ra­tu­ren gibt - normalerweise!

Dazu heißt es bei WIKIPEDIA:
[Zitat]

Ent­spre­chend der alten Tra­di­ti­on wer­den aber immer noch die hei­ße­sten Wochen des Jah­res als "Hunds­ta­ge" bezeichnet.

Dies, obwohl sich das Stern­bild "Gro­ßer Hund" um ca. vier Wochen ver­scho­ben hat und in unse­ren Brei­ten eher ein Zei­chen des her­an­na­hen­den Herb­stes wur­de .... Haupt­sa­che man ist den Hun­den wegen der Wit­te­rung nicht 'böse' ....

bookmark_borderPause ..!?

Hat­ten sie heu­te schon eine Pau­se? Ja? Na pri­ma, dann stel­len sie eine Aus­nah­me dar .... Pau­sen sind näm­lich 'aus der Mode' gekom­men. Wo man geht und steht, was auch immer man arbei­tet oder sonst so tut:
Nur kei­nen Müßig­gang, Pau­sen sind so was von "mega-out" ....

Wo man frü­her sein Früh­stück am Eßtisch oder in der Kan­ti­ne oder z.B. in einem Bau­wa­gen ein­nahm fin­det kei­ne Pau­se mehr statt .... man ver­sorgt sich mit einem "cof­fee-to-go" und geht ohne Unter­laß der nor­ma­len Beschäf­ti­gung nach .... ein wenig ver­wa­schen mag die Spra­che mit vol­lem Mund am Tele­fon klin­gen - aber was soll's, das tun ande­re doch auch .... beim Kochen, Bügeln, Ein­kau­fen, Rad­fah­ren, auf dem Spiel­platz bei der Kin­der­be­treu­ung, beim Jog­gen oder ande­ren sport­li­chen Akti­vi­tä­ten, beim Heim- und son­sti­gen Wer­ken, ja, sogar auf dem frü­her so 'stil­len Ört­chen' ist man (min­de­stens aku­stisch!) ver­füg­bar - immer ist man mit mobi­lem Tele­fon und und PDA* parat, bereit die ach so wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen, Auf­ga­ben und Anwei­sun­gen zu notie­ren, um sie sodann umge­hend zu erledigen .... 

Was uns völ­lig abhan­den gekom­men ist heißt "MUßE".

Wer müßig ist ist verdächtig.
Wer müßig ist kann nicht erfolg­reich sein.
Wer müßig ist wird es nie zu etwas bringen.
Wer müßig ist hat kei­nen Ehr­geiz und man­gel­haf­ten Antrieb ....

Die Rei­he lie­ße sich fort­set­zen - doch genug!

Die­se Het­ze wird sich bit­ter rächen, denn der Mensch ist für der­glei­chen Streß nicht kon­zi­piert. Der Urmensch war zwar auch viel und lang unter­wegs um sei­ne Nah­rung zu beschaf­fen - aber zwi­schen­durch lag er auch schon 'mal faul (!) auf dem Bären­fell - denn wenn nicht war er 'aus­ge­powert' und weil er den Bären nicht erle­gen konn­te erle­dig­te der Bär ihn ....

Lei­der gibt es heu­te kei­ne Bären mehr.
Sonst wür­den wir mög­li­cher­wei­se öfter 'mal dar­an den­ken 'Pau­se' zu machen ....


* perso­nal digi­tal assi­stant

bookmark_borderZeitnot ....

ist mir ja prin­zi­pi­ell schon des­we­gen fremd weil ich der Mei­nung bin daß Streß ver­meid­bar ist - man macht ihn sich unnö­ti­ger­wei­se selbst ....

Den­noch erle­be ich momen­tan, was es heißt meh­re­re Din­ge gleich­zei­tig zu 'wup­pen' ....

  • Bedingt durch mei­nen Urlaub in den Ber­gen ist drei­ein­halb Wochen der Gar­ten ver­nach­läs­sigt wor­den - das rächt sich jetzt und erfor­dert mehr Auf­merk­sam­keit als mir lieb ist - zudem habe ich immer das Gefühl, es wird die 'Re-Syn­chro­ni­sie­rung' doch erst so recht im näch­sten Jahr gelingen .... 
  • Wei­ter ist natür­lich hier weni­ger Akti­vi­tät als üblich - das Ant­wor­ten gelingt mir zwar noch, aber es fehlt mir die Zeit andern­orts zu lesen & zu kom­men­tie­ren, was ich doch bedauere .... 
  • Zuletzt sind auch noch eini­ge ande­re 'Din­ge' akut zu regeln: Auto­kauf, Behör­den­kram, Steu­ern, etc. .... man­ches davon ist zwar noch nicht drin­gend, aber es erfor­dert Zeit - und die wird eben nicht 'ver­län­gert' - mehr als 24h sind es halt nicht ....


[3207]

bookmark_borderUngewöhnlich - ungewohnt.

Die Hand­werks­ar­bei­ten rund um Dach und Wand sind fast abge­schlos­sen und es kehrt hof­fent­lich bald 'Nor­ma­li­tät' ein .... denn ich mer­ke: Ich bin doch sehr von den - momen­tan demon­tier­ten! - Rolläden abhängig ....

Seit die Rolläden vor den Zim­mern der obe­ren Eta­ge feh­len schla­fe ich schlecht bis mit­tel­präch­tig, bin schon am Nach­mit­tag wie gerä­dert und brau­che einen Mittagsschlaf ....

So kann das nicht wei­ter­ge­hen - wird es auch nicht, sofern es die Dach­decker schaf­fen alle Rolläden wie­der so anzu­brin­gen wie sie frü­her ange­bracht waren ....

Erstaun­lich, welch gerin­ge Ände­run­gen in der Lage sind einen Men­schen aus der Bahn zu werfen ....


[ 3.165 / alc ]

bookmark_borderMatrix re-re-loaded ....

Beim Schrei­ben die­ses Bei­tra­ges fiel es mir wie Schup­pen von den Augen:
Die­se 'Nach­fol­ge­ge­nera­ti­on' ist nicht nur fas­zi­niert von Web 2.0
- sie ist Web 2.0:
Kalt,
vir­tu­ell und daher
schattenlos.

MATRIX eben. Die Fik­ti­on wird von der Wirk­lich­keit eingeholt ...!


[ 3.124 / sbz ]

Veröffentlicht in Leben

bookmark_borderFundstücke ....

Bei der Durch­sicht ver­schie­de­ner alter Akten, die zwi­schen den Büchern mei­nes Vaters lagen, fand ich zwei Gedich­te, die offen­sicht­lich mei­ne Groß­mutter - Leo­ca­dia The­re­se v.S. - geschrie­ben hat ....

Von die­ser Sei­te habe ich sie nie kennengelernt.
Schade.
Aber nun ist mir wenig­stes klar, war­um es mich manch­mal dazu treibt selbst 'zu rei­men' .... das sind die Gene, ganz gewiß!




©



©



Noch ein klei­ner Reim von mir:
№ 0498: unaufhaltsam ....
mal sind wir ernst
mal sind wir heiter
- inzwi­schen geht das leben weiter ....



[ 3.058 / vdf ]

© Kei­ne Nut­zung ohne schrift­li­che Erlaubnis!

bookmark_borderEin sonderbares Gefühl ....

Meist geschieht es in den letz­ten Tagen und Stun­den vor Weihnachten:
Man hat das unbe­stimm­te, dump­fe, quä­len­de-boh­ren­de Gefühl, etwas Wich­ti­ges ver­ges­sen zu haben, etwas nicht mehr erle­digt zu haben, an irgend­je­man­den - völ­lig unbe­stimmt wer - nicht gedacht zu haben ....

Ist die­ses Gefühl berechtigt?

Spä­te­stens zu Beginn des neu­en Jah­res - wahr­schein­lich aber schon unmit­tel­bar wäh­rend des Weih­nachts­fe­stes oder direkt danach - tritt genau der Fall ein, den man so gefürch­tet hatte ....

Die Nach­ba­rin kommt mit einem Prä­sent. Natür­lich hat man ange­nom­men, das wer­de nicht gesche­hen, war­um auch, man ist zwar freund­lich und plauscht, aber doch wie­der nicht soooo ver­traut - jetzt ist man ent­spre­chend unvor­be­rei­tet. Freun­de, die noch nie zu Weih­nach­ten da waren kom­men am Nach­mit­tag vor­bei und brin­gen ihre zwei Kin­der mit - und wie­der hat man weder für Eltern noch Kin­der etwas parat .... na ja, ich schen­ke mir wei­te­re Bei­spie­le, denn so viel­fäl­tig sie auch wären:
Es gibt immer noch eine Situa­ti­on, an die man nicht gedacht hat, die aber mit töd­li­cher Sicher­heit ein­tritt .... ein Natur­ge­setz eben, gegen das man macht­los ist.

Was ich in sol­chen Fäl­len tue?
Ich war­te bis zum näch­sten Jahr.
Kom­me über­ra­schend zu Men­schen, die es nicht erwarten.
Brin­ge ihnen ein Geschenk.
Ich bin sicher, sie wer­den den­ken " .. jetzt weiss ich, war­um ich die­ses unbe­stimm­te, dump­fe, quä­len­de-boh­ren­de Gefühl hat­te, etwas Wich­ti­ges ver­ges­sen zu haben!"

Auch in die­sen Sinne:
Fro­he Weihnachten!


[rda]