bookmark_borderExtreme Stimmungsschwankungen ....

sind bei Frau­en mitt­le­ren Alters (so zwi­schen 40 und 50) ja schon in Grund­zü­gen vor­han­den - es sind die Vor­bo­ten des her­an­na­hen­den Kli­mak­te­ri­ums. Die­se z.T. hor­mon­be­ding­ten Stö­run­gen die­nen häu­fig als Ent­schul­di­gung für kratz­bür­sti­ges, unlo­gi­sches und schwan­ken­des Ver­hal­ten. Es wird dabei oft ver­ges­sen, daß Hor­mo­ne nur för­dernd oder brem­send wirk­sam sind - es ist der zugrun­de­lie­gen­de Cha­rak­ter, der Frau­en mehr - oder manch­mal auch weni­ger - zän­kisch* wer­den läßt.

Hor­mo­ne als unbe­ein­fluß­ba­re Ursa­che die­nen da nur als wohl­fei­le Aus­re­de für an sich unan­ge­neh­me Charakterzüge ....

Wenn jetzt die Män­ner unter den Lesern sich die Hän­de rei­ben und den­ken "Fein, nur Frau­en ange­spro­chen!", dann mer­ken sie bit­te auf:
Män­ner zei­gen ihre nega­ti­ven Sei­ten unge­fil­tert, da männ­li­che Hor­mo­ne nicht kaschie­ren, son­dern ver­stär­ken .... also, mei­ne Her­ren, wenn sie sich dane­ben beneh­men kön­nen sie das nicht mit Hor­mon­schwan­kun­gen entschuldigen .... !


*Hier liegt mein Weib, Gott sei's gedankt,
Bis in das Grab hat sie gezankt;
Lauf, lie­ber Leser, schnell von hier,
sonst steht sie auf und rauft mit dir.
Peter Urban, Mair­bau­er im Dor­fe Tirol,
geb. 1741, gestor­ben 1788
[Quel­len­an­ga­be]



bookmark_borderAls meine Kinder zur Schule gingen, ....

frag­te die Klas­sen­leh­re­rin wo wir (Eltern & sie) uns zum "Eltern­abend" tref­fen wol­len: Schu­le oder Kneipe.
Die Wahl fiel damals - vor ca. 20 Jah­ren - auf Kneipe.

Eine Leh­re­rin, die ich ken­ne, hat bei den Eltern ihrer Schü­ler gar­nicht erst gefragt. Weil die Eltern­spre­che­rin­nen ihr bedeu­tet haben, man wol­le sich in der Schu­le tref­fen, das sei 'der Sache ange­mes­se­ner' ....

Ange­mes­se­ner mag sein - aber bestimmt nicht kurzweilig.
So lustig wie damals kann es in der Schu­le nicht wer­den ....

Wie heißt es doch so schön im deut­schen Sprichwort:
Ande­re Zei­ten - ande­re Sit­ten*

Ich bezweif­le, daß sol­che Eltern gute Eltern sein können.
Wer sich schon selbst den Spaß ver­kneift muß auch sonst ver­knif­fen sein - arme Kinder!


* (sehr frei zitiert, ich geb's ja zu!)

bookmark_borderEs fällt schwer zu beurteilen ....

was "bela­sten­der" ist:
Die stän­di­gen Poli­ti­ker­lü­gen, 'es wer­de ja nir­gend­wo gekürzt' oder die bit­te­re Not­wen­dig­keit an Staats­aus­ga­ben zu spa­ren - was dann doch nicht im Spa­ren son­dern im "Meh­rerhe­ben" endet ....

Wenn für Rent­ner eine "Null-Run­de" angeb­lich kei­ne Ein­schrän­kung bedeu­tet kann man nur stau­nend rechnen:

  • Teue­rung durch­schnitt­lich 2%, 
  • höhe­re Bei­trä­ge für Versicherungen, 
  • Besteue­rung von 50% der Rente(-n),
  • Gas, Strom und Was­ser - mehr noch Abwas­ser - teurer.

.... das kann man nur als "Ren­ten­min­de­rung" bezeichnen!
Alle ander­wei­ti­gen Äuße­run­gen sind - drei­ste - Lügen ....

bookmark_borderFührungsstil(-e) *


  • Auto­ri­tä­rer bzw. hier­ar­chi­scher Führungsstil 
    • Patri­ar­cha­li­scher Führungsstil 
    • Tra­die­ren­der Führungsstil 
      • Cha­ris­ma­ti­scher Führungsstil 
      • Auto­kra­ti­scher Führungsstil 
      • Büro­kra­ti­scher Führungsstil 
  • Koope­ra­ti­ver bzw. demo­kra­ti­scher Führungsstil 
    • Grup­pen­be­zo­ge­ner Führungsstil 
      • Integrierend 
      • Anspornend
      • Fördernd
      • Bremsend
      • Ermutigend 
      • Wert­schät­zend & ausgleichend 
    • Rich­tungs­be­zo­ge­ner Führungsstil 
      • Auf­ga­ben~ bzw. sach­ori­en­tier­ter Führungsstil 
      • Per­so­nen~ bzw. bezie­hungs­ori­en­tier­ter Führungsstil
  • Lais­ser-fai­re-Füh­rungs­stil - der eigent­lich kein "Füh­rungs­stil" im enge­ren Sin­ne ist: Eher ein "Vor-sich-hin-wursch­teln" ....

* (stark ver­än­dert nach Füh­rungs­sti­le )

bookmark_borderEine lobenswerte Initiative ....

die bei Frau Mor­gai­ne beschrie­ben wird ....
Hof­fent­lich nützt es was .... !

*edit*
Link ist nun OK!

Klei­ner Aus­zug aus dem Text:



" .. Dar­um: Hören SIE auf, IHRE Vor­lie­ben auch für die mei­nen zu halten.
Machen Sie eine, zwei Stun­den wöchent­lich für Ihren Fuss­ball frei in den öff­fent­lich-recht­li­chen Anstal­ten, neh­men Sie die Infor­ma­tio­nen über den Fuss­ball aus den täg­li­chen Nach­rich­ten, infor­mie­ren Sie statt des­sen über den Frau­en-und Mäd­chen­han­del im Zusam­men­hang mit der WM und unter­stüt­zen Sie den Breitensport .
Alle ande­ren aber soll­ten sich fra­gen, ob Ihrer Mei­nung nach die jet­zi­gen Rund­funk­rä­te wirk­lich mit den "gesell­schaft­lich rele­van­ten Ver­tre­tern rele­van­ter Orga­ni­sa­tio­nen " besetzt sind und das evtl. ändern... "

bookmark_border(Aliens)* Zombies ....

sol­len ja schon unter uns sein.

Manch­mal, wenn ich so durch die Fuß­gän­ger­zo­nen lau­fe habe ich den Ein­druck, daß das der Wahr­heit entspricht:

  • Hoh­le, freud­lo­se Gesichter .... 
  • Nie­mand scheint mehr zu lachen - oder zumin­dest zu lächeln .... 
  • Jeder hetzt nur noch von Ziel zu Ziel ....
  • Jede Lebens­freu­de scheint aus­ge­löscht zu sein ....

Ja, so unge­fähr sehen wohl Ali­ens in Men­schen­ge­stalt * Zom­bies aus.


edit
* geän­dert auf - ein­leuch­ten­den - Vor­schlag von Frau Ara­xe, "Zom­bie" ist tat­säch­lich näher an dem, was ich meinte ....

bookmark_borderKrokodilstränen ....

wer­den der­zeit allent­hal­ben ob des Able­bens von Johan­nes Rau ver­gos­sen. Kon­do­lenz­bü­cher sind in gro­ßer Zahl ausgelegt ....
Plötz­lich ent­decken vie­le (ehe­ma­li­ge) poli­ti­sche Geg­ner ihre "Nähe zu dem Alt-Bun­des­prä­si­den­ten" - ver­lo­ge­ne Bande!

Es wäre wohl zuviel ver­langt wenn man erwar­te­te sol­che ehe­ma­li­gen Kri­ti­ker wür­den jetzt wenig­stens den Mund hal­ten, statt Phra­sen zu dreschen ....

Ich moch­te ihn nicht.
Mir war er immer zu sal­bungs­voll, hat zu viel Filz* in NRW erzeugt, Filz unter dem das Land heu­te noch leidet.

In der Lokal­pres­se steht: "Er war ein Freund Mün­sters" - das habe ich ganz anders in Erin­ne­rung, denn in Raus Amts­zeit als Mini­ster­prä­si­dent in NRW fällt der Ver­such, den west­fä­li­schen Teil des Lan­des zu nivel­lie­ren, ins nörd­li­che Ruhr­ge­biet sti­kum ein­zu­glie­dern .... Ein "Freund Mün­sters"? Daß ich nicht lache!


* [Zitat] " .. Offen­ba­run­gen eines Insiders:
Wild­west in den Genossen-Konzernen

Gang­ster in Nadel­strei­fen à la Neu­ber wer­den in die­sem unse­rem Lan­de geschützt durch abhän­gi­ge Paten in der Poli­tik à la Rau. Die­ses Duo Infer­nal war durch viel­fäl­ti­ge unge­setz­li­che Vor­gän­ge aufs eng­ste mit­ein­an­der ver­bun­den. Der Ehr­li­che oder der Schwa­che, da lie­gen Sie rich­tig, ist in die­sem schmut­zi­gen deut­schen Rechts­rah­men tat­säch­lich auto­ma­tisch der Dum­me. ... Nun, das Duo Infer­nal Rau und Neu­ber hat alle Vor­ga­ben des Akti­en­ge­set­zes und des Straf­ge­setz­bu­ches miss­ach­tet. Johan­nes Rau hat den Jet der Flug­gs­ell­schaft PJC zu nach­weis­bar betrü­ge­ri­schen Bedin­gun­gen benutzt. Obwohl er anfangs abstritt, über­haupt geflo­gen zu sein, lie­gen mir Unter­la­gen vor, die bele­gen, dass die Flü­ge direkt von der Staats­kanz­lei bestellt wur­den. Sie wur­den auch mit der Staats­kanz­lei abge­rech­net. Dabei kam es zu unglaub­li­chen Betrugs­vor­gän­gen. Die West LB hat im Nach­gang die betrü­ge­risch über­höh­ten Rech­nun­gen ledig­lich bezahlt. Mir lie­gen alle Ori­gi­nalab­rech­nun­gen der Fir­ma PJC vor, so dass ich die­se Betrugs­vor­gän­ge unmit­tel­bar bele­gen kann. Grün­de für die über­höh­ten Rech­nun­gen wur­den im Zuge der Befra­gung inner­halb des par­la­men­ta­ri­schen Unter­su­chungs­aus­schus­ses des NRW-Land­ta­ges zu Pro­to­koll gege­ben. Sie eig­nen sich nicht für eine Dar­stel­lung in der Öffent­lich­keit! Obwohl sei­ne Par­tei­ge­nos­sen die außer­or­dent­lich trü­be Histo­rie die­ses schein­hei­li­gen Man­nes kann­ten, mach­ten sie ihn zum Bun­des­prä­si­den­ten. Damit hat man der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land schwe­ren Scha­den zuge­fügt. Es gibt sicher­lich weni­ge Men­schen in Deutsch­land, deren wah­re Vita so sehr von ihrem Bild in der Öffent­lich­keit abweicht, wie bei Johan­nes Rau." [/Zitat]


* edit *
Noch jemand, der J. Rau nicht moch­te - wenn auch aus ande­rem Grund ....

bookmark_borderFrüher ....

war es so:
Ich sah mir an, wer bei Frau Chri­sti­an­sen ein­ge­la­den war.
Manch­mal ließ ich mich überraschen.
Und wenn Frau Roth nicht ein­ge­la­den war blieb ich oft
- bis zum Ende ....

Heu­te inter­es­siert mich an die­ser Sen­dung nichts mehr.
Es kommt mir so vor, als ob das Glei­che wie­der und wie­der durch­ge­kaut wird - ledig­lich die Per­so­nen wur­den seit der ver­gan­ge­nen Sen­dung ausgetauscht ....

Klas­sisch.
Wie in "Und ewig grüßt das Mur­mel­tier" ....

bookmark_border"MfG"

Nur eine Gedankenlosigkeit?
Nein, man­che Men­schen mei­nen, das sei "hip" oder "cool" ....

Ich hal­te es für eine Miß­ach­tung des Adressaten.
Selbst im Zeit­al­ter der elek­tro­ni­schen Medi­en gilt es, ein Mini­mum an Höf­lich­keit zu wah­ren. Unter einen Brief - hand­ge­schrie­ben - wür­de sich wahr­schein­lich kaum jemand trau­en ein "MfG" zu setzen ....

Eng­stir­nig!
Formalistisch!
Alter Sack!
Dumpfbacke!
Ich höre (fast) schon die Kom­men­ta­re eini­ger Lesender.

Trotz­dem:
Unter E-mails oder ande­re elek­tro­ni­sche "Post" gehört - schon aus Ach­tung für mein Gegen­über, den Adres­sa­ten, eine ver­nünf­ti­ge Grußformel!

Mit freund­li­chen Grü­ßen, Ihr
"wvs"

bookmark_borderZur Frage von "Schuld" ....

am Bei­spiel des Unglücks von Bad Reichenhall

Das Klap­pern des Mes­ser­wet­zens ist schon im Hin­ter­grund zu hören. Sie wer­den vor­be­rei­tet um sie dann irgend­ei­nem "Ver­ant­wort­li­chen" in den Leib zu rammen ....
Die kochen­de Volks­see­le braucht ein "Opfer" an dem sie ihr Müt­chen küh­len kann - und hat noch alle­mal mit Hil­fe von Bou­le­vard­pres­se oder Sen­sa­ti­ons­fern­se­hen ein Opfer gefunden!

Aber gemach:
Schau­en wir doch erst ein­mal genau an, was da eigent­lich pas­siert ist. Eine Eis­sport­hal­le ist - aus bis­lang noch unge­klär­ter Ursa­che - zusam­men­ge­bro­chen und hat fünf­zehn Men­schen unter sich begra­ben. Eine schreck­li­che Sache - zumal wenn Kin­der betrof­fen sind. Dann wird noch viel lau­ter geklagt als wenn nur Erwach­se­ne umge­kom­men wären .... schon da fängt es m.E. an "unlo­gisch" zu wer­den. Sind Erwach­se­ne etwa weni­ger "wert" als Kinder?

Ver­säum­nis­se?
Von "Ver­säum­nis­sen" ist die Rede. Natür­lich fällt man zuerst über den Bür­ger­mei­ster, dann über den Rat all­ge­mein und schließ­lich über die Bau­auf­sicht her - ohne daß irgend­ei­ner der bis­lang Kla­ge­füh­ren­den etwas Genau­es wüß­te, ohne daß die Fach­leu­te, die etwas vom Bau­en, von Sta­tik ver­ste­hen zu Wort gekom­men wären - hier wird jeder zum Exper­ten, und außer­dem hat man es ja schon immer gewußt ....

Emo­tio­nen statt Fakten:
Ein bekla­gens­wer­ter Zustand in dem sich die öffent­li­che Mei­nung bei uns befin­det. In sol­chen Zei­ten wäre doch gera­de eine seriö­se Ana­ly­se, mit Abstand zum schreck­li­chen Unglück, die beste Vor­ge­hens­wei­se. Aber nein, gewohnt von den Medi­en umge­hend einen Mis­se­tä­ter prä­sen­tiert zu bekom­men holt wer über­haupt eine Mei­nung äußern kann - und das sind ja fast alle Bür­ger in die­sem Land - erst ein­mal zum Rund­um­schlag aus:
Irgend­wie wird das schon die Rich­ti­gen treffen!

Das gan­ze Getue, das Kas­perl­thea­ter, erin­nert mich an die Betrof­fen­heit nach dem Tsunami:
Jeder gab sei­nen Senf dazu, alles nach­ge­plap­pert aus den Infor­ma­tio­nen, die in den Medi­en ver­brei­tet wur­den - erst jetzt, ein Jahr spä­ter, wird Stück für Stück bekannt was damals tat­säch­lich pas­sier­te. Es wird dif­fe­ren­zier­ter, mit wenig Emo­ti­on und dafür umso mehr Sach­ver­stand dar­ge­stellt. Gut so!

Ja, und des­we­gen fän­de ich es sehr viel ange­brach­ter, wenn sich Fach­leu­te in Ruhe und ohne öffent­li­chen Druck an die Suche nach den Ursa­chen machen könn­ten, wenn sich die Schwät­zer und Repe­ti­teu­re von Medi­en­mei­nung zurück­hiel­ten und man das Trau­ern denen über­lie­ße, die Ange­hö­ri­ge ver­lo­ren haben .... alles ande­re sind Krokodilstränen!

bookmark_borderGlück ist ....

für vie­le Men­schen zunächst ein Zustand von Gesundheit.

Danach folgt wirt­schaft­li­cher Erfolg. Beson­der­heit dabei ist aller­dings, daß es nicht auf den abso­lu­ten Wert, also das tat­säch­lich erziel­te Ein­kom­men ankommt, son­dern dar­auf, im Feld gleich­ar­tig Täti­ger die beste Bezah­lung zu haben ....

Wenn schon nicht mehr Geld - so möch­te man nach Beob­ach­tung in so man­cher Nach­bar­schaft hin­zu­fü­gen - dann min­de­stens ein grö­ße­res, teu­re­res Auto ....