Das Märchen ....

von den Bre­mer Stadt­mu­si­kan­ten kennt fast jeder. Wesent­li­ches Ele­ment des Mär­chens ist, daß jedes der Tie­re allei­ne nicht hät­te über­le­ben kön­nen, alle Tie­re zusam­men aber haben eine Chan­ce, weil sich ihre Fähig­kei­ten ergän­zen. So ver­ja­gen sie die Räuber:

Da lief der Räu­ber, was er konn­te, zu sei­nem Haupt­mann zurück und sprach: "Ach, in dem Haus sitzt eine greu­li­che Hexe, die hat mich ange­haucht und mir mit ihren lan­gen Fin­gern das Gesicht zer­kratzt. An der Tür steht ein Mann mit einem Mes­ser, der hat mich ins Bein gesto­chen. Auf dem Hof liegt ein schwar­zes Unge­tüm, das hat mit einem Holz­prü­gel auf mich los­ge­schla­gen. Und oben auf dem Dache, da sitzt der Rich­ter, der rief: 'Bringt mir den Schelm her!' Da mach­te ich, daß ich fortkam."
Was ler­nen wir aus die­sem Märchen?
(Man lernt immer etwas aus Märchen!)

Auch man­che Men­schen müs­sen sich zusam­men­tun, weil ihre Ein­zel­lei­stung nicht aus­reicht. Nun hof­fe ich nur, daß sich in sol­chen Fäl­len die Ein­zel­fä­hig­kei­ten eben­so gut ergän­zen, wie es bei den Stadt­mu­si­kan­ten der Fall war.

Andern­falls hät­te näm­lich das Zusam­men­rot­ten kei­nen Sinn
- es käme nichts "Bes­se­res" heraus ....

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