Ein gutes Gefühl ....

wenn man mit 60 mit­ten­drin steht und nicht nur sei­nen Schre­ber- oder Vor­gar­ten pfle­gen darf .... es tut sich doch etwas in D.
Einen Stim­mungs­um­schwung zu kon­sta­tie­ren wäre mög­li­cher­wei­se zu weit gegrif­fen, aber ein all­mäh­li­ches Umden­ken ist schon zu erken­nen .... dazu pas­sen ein paar Ratschläge:

  • an 20-jäh­ri­ge: Jetzt wer­den die Grund­mau­ern für das wei­te­re Leben gelegt .... "Par­ty" ist toll, aber kann man davon leben?
  • an 30-jäh­ri­ge: Nein, das Unter­neh­men kommt auch ohne Sie aus .... und vie­le, die mit Ihnen zusam­men­ar­bei­ten haben viel­leicht kein Stu­di­um, aber sehr viel mehr Erfah­rung. Das soll­ten Sie sich zunut­ze machen, anstatt dar­über zu lästern ....
  • * edit *
  • an 35-jäh­ri­ge: Bevor Sie leicht­fer­tig der Her­ab­stu­fung oder Ent­las­sung älte­rer Kol­le­gen zustim­men beden­ken Sie bit­te, daß Sie auch bald soweit sind ....
  • an 45-jäh­ri­ge: Haben Sie noch ihren Job? Dann müs­sen Sie bei einem Unter­neh­men sein, das län­ger­fri­stig denkt .... wenn Sie gera­de ihren Job los­ge­wor­den sind: davon geht die Welt nicht unter, es gibt immer Alternativen ....
  • * end edit *
  • an 50-jäh­ri­ge: Die Zeit drängt, schaf­fen Sie sich ein Hob­by an - wenn Sie jetzt das "Fal­sche" gewählt haben ist bis zum Ruhe­stand noch genug Zeit zu wechseln .... 
  • an 60-jäh­ri­ge:
      (Für die im Ruhestand) 
    • Genie­ßen Sie die Zeit! 
    • (Für die, die noch arbeiten) 

    • Nie­mand hat mehr Erfah­rung als Sie - sei­en Sie groß­zü­gig bei der Wei­ter­ga­be, aber nicht pikiert, wenn jemand nichts davon hören will ....

Ach ja, klei­ner Nach­satz für all die Leser, die mei­ne Rat­schlä­ge (s.o.) "bescheu­ert" finden:
Lesen Sie doch ein­fach in sol­chen Blogs, die eine Mei­nung ver­tre­ten, die Ihrer eige­nen Mei­nung ähn­li­cher ist ....

PS
Sie­he auch die­sen Bei­trag zum Thema ....

Kommentare

  1. Nein­nein, nur die eige­ne Mei­nung lesen ist drö­ge (obwohl wir bei­de ja auch häu­fig eige­ner Mei­nung sind). Dan­ke für den früh­mor­gend­li­chen Mahnfinger...

  2. als vier­zi­gund­et­was... ...den­ke ich staen­dig dar­an. Die Zeit ver­geht so schnell. Und mit der Her­ab­stu­fung und der Ent­las­sung, das ist bei mir auch schon durch. Man muss eben wie­der ver­su­chen, Fuss zu fas­sen. Und wenn es eben ganz woan­ders ist...

    1. @ moc­calover
      Ich sehe, Sie haben das rich­tig auf­ge­faßt - wie auch anders?
      Die Viel­falt ist das "Salz in der Suppe"!
      [Gefal­len tut mir aller­dings das am Besten, was so ähn­lich ist wie das, was ich den­ke .... :c)]

      @ patho­lo­ge
      Was ich an Ihrer Auf­fas­sung - bei allen Wid­rig­kei­ten, denen Sie aus­ge­setzt waren und sind - gefällt ist, daß Sie den Blick nach vorn rich­ten! Dabei aber die vie­len Unge­reimt­hei­ten poin­tiert auf­spie­ßen, und das noch in einer unnach­ahm­lich humor­vol­len Wei­se. Fei­ne Iro­nie - das ist "Hohe Schule" ....

    2. PS @ pathologe
      Da fällt mir noch ein:
      Wel­che Ver­geu­dung - und nur wegen des kurz­fri­sti­gen Profits!
      Da wer­den Men­schen von 20 bis 30 uni­ver­si­tär oder anders aus­ge­bil­det, um sie dann Mit­te 40 durch zwei Jün­ge­re, die zusam­men weni­ger Geld kosten zu erset­zen - ob sich da schon 'mal jemand dran­ge­macht hat, das zu berechnen .... ?

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