Eine dauerhafte Spaltung ....

der SPD gab es frü­her schon ein­mal - freiwillig!
Das war im Jah­re 1915.
Die "Ver­schmel­zung" der SPD mit der KPD* zur SED war aller­dings gewalt­sam und von den Sowjets so gewollt.

Nun steht uns mög­li­cher­wei­se eine neu­er­li­che Ver­schmel­zung von lin­kem SPD-Flü­gel - Expo­nent O. Lafon­taine - und PDS, den ultra-roten Genos­sen - Expo­nent G. Gysi - ins Haus.

Erschreckend, was heut­zu­ta­ge so frei­wil­lig gemacht wird.
Frü­her brauch­te das Pan­zer und eine Groß­macht - heu­te ist es allei­ne das Stre­ben nach Macht.

"Macht nichts - wird nichts!" möch­te man da - frei nach dem weit­hin bekann­ten Wer­be­slo­gan "Geht nicht gibt's nicht!" - rufen ....

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Die KPD'ler waren aus dem links­re­vo­lu­tio­nä­ren "SPARTAKUSBUND" her­vor­ge­gan­gen.
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1946; SED = Vor­läu­fer der PDS - das haben heu­te auch schon vie­le poten­ti­el­le Wäh­ler vergessen.

Kommentare

  1. "Erschreckend, was heu­te so frei­wil­lig gemacht wird"? 

    War es denn nicht so, dass wir auf dem Weg von der guten, alten Volks­par­tei immer mehr zur Ein­heits­par­tei gekom­men sind? Wie wäre es denn mit "Mehr Demo­kra­tie wagen"?

    1. Mein "Bezug" ging eher .... in Richtung: 
      Sich frei­wil­lig denen "erge­ben", die sich zuvor schon als Wöl­fe im Schafs­pelz erwie­sen haben .... die tak­tisch klü­ge­re & macht­po­li­tisch geschick­te­re Par­tei ist doch sicher die PDS ....

    2. Da mir anschei­nend wie­der ein­mal das Insi­der-Wis­sen fehlt, kann ich nicht ganz nach­voll­zie­hen, wie­so sich die PDS tak­tisch klug benimmt. Es sei denn, absichts­vol­les Schei­tern ist neu­er­dings ein Wahl­ziel und die PDS die Stüt­ze der SPD ... ;-)

    3. Die Kan­di­da­ten .... auf die PDS-Liste zu neh­men und nur einen Zusatz zum Par­tei­na­men zuzugestehen: 
      Wie nen­nen Sie das?

      Sich der Vor­mals-SPD-Genos­sen zu bedie­nen um im Westen der Repu­blik Fuß zu fassen: 
      Wie nen­nen Sie das?

      Sich wie­der einen Saar­län­der (> Hon­ecker) zu holen: 
      Wie nen­nen Sie das?

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