Nachgedacht (2)



Frü­her waren Men­schen wohltätig,
weil es ihnen ein Bedürf­nis war.
Heu­te sind Men­schen wohltätig
wenn sie es von der Steu­er "abset­zen" können .... 

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Kommentare

  1. Ein schö­nes neu­es Jahr, lie­ber Herr WVS
    Aber haben Sie denn gar kein schö­nes Sil­ve­ster­feu­er­werk sehen kön­nen? Sooo viel unver­schäm­te Pro­vo­ka­ti­on auf ein­mal führt manch­mal zur Explo­si­on statt zum Feu­er­werk der Gedanken. 

    Gut, dann set­ze ich jetzt eine Pro­vo­ka­ti­on dage­gen. Ob die trau­ma­ti­sier­te Kriegs­ge­nera­ti­on, die nur ans Fres­sen und nach vor­ne dach­te, wohl empa­thi­scher war als die fol­gen­den Generationen?

    1. Mei­ne beste Mor­gai­ne .... ich sah genug Feu­er­werk - selbst in unse­rem klei­nen Wohn­vor­ort gibt es genü­gend Ver­rück­te die ihr Geld in die Luft jagen .... wobei ich im Zwei­fel bin, ob das eher aus Barem oder aus Kre­dit finan­ziert ist .... ja, Pro­vo­ka­ti­on ist mein zwei­ter Vor­na­me - hal­ten Sie dage­gen, las­sen Sie's krachen: 
      Ich geh schon 'mal einen Sekun­dan­ten suchen ....

      PS
      Wenig­stens hat­te die Nach­kriegs­ge­nera­ti­on noch ein Fünk­chen Ehr­ge­fühl und ganz sicher bes­se­re Umgangs­for­men. Empa­thie war nicht deren Stär­ke, völ­lig klar.

      Aber:
      Kön­nen Sie denn kei­ner der 18 The­sen etwas abgewinnen? 
      Das wür­de mich doch sehr wundern ....

      2. PS
      Nun hät­te ich doch glatt - vor lau­ter Eifer ihren Unmut zu dämp­fen - ver­ges­sen, Ihnen eben­falls ein fröh­li­ches "Gutes Neu­es Jahr!" zuzurufenschrei­ben ....

    2. Da ich mich ja so ger­ne rich­tig beliebt mache: Num­mer 18 fin­de ich gut. Sehr gut sogar! In "Gene­ra­ti­on Blog­ger" hat­te ich mit wah­rem Genuss ver­schie­de­ne Exper­ten-Blogs zitiert, in denen man sich unter Umge­hung jour­na­li­sti­scher Tor­hü­ter­schaft zu The­men wie Astro­no­mie oder Phy­sik infor­mie­ren kann (konn­te?) und in der Ver­mitt­lung von tat­säch­li­chem Exper­ten­wis­sen für alle Inter­es­sier­ten einen der gro­ßen Vor­tei­le von Blogs gese­hen. Ich sehe natür­lich ein: Das sieht die Con­tent-Indu­strie ganz beson­ders gerne!

      Der Vater mei­ner Toch­ter wird von einem Pri­vat-Sen­der ger­ne als Exper­te zu USA-Fra­gen inter­viewt. Steht halt in der Kar­tei. Ei, was sag ich denn nu ganz vor­sich­tig ...? Viel­leicht die­ses: Nicht, dass er kein Exper­te wäre. Er ist es! Aber eben doch kei­ne eier­milch­le­gen­de Wollmilchsau ... 

      Ich sag­te es ja bereits: Und wie­der hat­te sie sich lie­bend ger­ne in die Nes­seln gesetzt! Dabei prak­ti­zier­te sie doch sonst gar kein S/M ...

    3. Ich sprach von Astro­no­mie, nicht Astrologie! 
      Das scheint ja ein Horo­skop mit Ewig­keits­klau­sel zu sein. Im Text ist von 2004 die Rede. Aber Gefahr für mein Herz besteht immer. In der Tat! Es soll sogar Leu­te geben, die das gut finden.

    4. 2004? .... da müs­sen Sie einen ande­ren Text haben als ich - das Horo­skop ist doch toll, und selbst wenn irgend­wo eine fal­sche Jah­res­zahl sein soll­te ist es das ein­zig rich­ti­ge und gül­ti­ge Horo­skop für 2006!!!!!

    5. Da steht über­all 2004. Bis auf die Über­schrift. Macht ja fast nix.

      Ich fand beson­ders die­sen Satz so interessant:
      Es ist im all­ge­mei­nen für Jung­frau-gebo­re­ne nicht nötig, sich Sor­gen um die Gesund­heit zu machen, in 2004 soll­ten Sie aber dafür sor­gen, nicht zuviel Zeit im Arbeits­pro­zeß zuzu­brin­gen. Ihr Aszen­den­ten­ein­fluß ist stark nega­tiv geprägt, es besteht Gefahr für Ihr Herz!

      Is aber immer gül­tig, die Aus­sa­ge, schon klar. Ähh, wie hieß doch gleich die­ser Effekt? Barnum-Dingsda-Effekt? 

      Update: Noch so einen net­ten Film? Soll gut sein fürs Herz. Auch für Ihr Herz.

    6. Mög­lich, daß Sie .... noch eine ver­al­te­te Aus­ga­be haben - da hilft nur: Sei­te auf­ru­fen und mehr­mals "rel­oad" (ver­schlun­ge­ne Pfei­le, ähn­lich recy­cling) zu drücken-dann wird Alles gut ....

      Zum Anfang zurück:
      Wel­che von den The­sen könn­ten Sie denn mög­li­cher­wei­se unterstützen?

    7. Ahh, ein guter Spruch am Abend ist doch FAST immer erquickend und labend. Hät­ten Sie auch noch was ande­res auf Lager? Etwas im Sin­ne von: Was du nicht willst, ... 

      Gut. Ich geh mal rel­oa­den! ... Done! Tol­ler Trick. Die Jah­res­zah­len wech­seln. Die Sät­ze nicht. Sie Genie, Sie!

    8. The­sen unter­stüt­zen? Sag­te ich doch: Num­mer 18! Das war ernst gemeint. Num­mer 13, Alko­hol bei Kin­dern, soll laut Sta­ti­sti­ken, die ich ken­ne, eben­falls stim­men. Mei­ne Toch­ter fand den Sekt zu Sil­ve­ster übri­gens auch lecker. Ich habe sie sogar ermu­tigt, zu trin­ken. Eine Fra­ge des maß­vol­len Umgangs und der Erklä­rung, wie Alko­hol wirkt. Sie trinkt jetzt Sekt mit Mol­ke. Schmeckt wie ein Milch-Shake. Rot­wein habe ich ihr auch schon mal ange­bo­ten und sie hat dan­kend abgelehnt.

    9. Tja .... Horo­sko­pe sind schon trick­reich: Sprin­gen­de Jah­res­zah­len inklusive!

      Und hin­sicht­lich #18 - ist das alles? Da hät­te ich doch auf mehr gehofft ....

    10. Hab gera­de ein Update gemacht. Mal schau­en, was ich noch fin­de. Und Sie brau­chen auch nicht genau auf den Punkt zu kommen.

      Was bit­te mei­nen Sie mit Nr. 16? Sex als Ersatz für Kon­ver­sa­ti­on? Ja und? Immer nur reden ist ziem­lich anstren­gend, fin­den Sie nicht?

    11. Soll ich Ihnen mor­gen noch mehr Stoff für Nr. 18 lie­fern? Tu' ich doch glatt. Ich mache mich wirk­lich rich­tig ger­ne noch wei­ter unbeliebt. 

      Gute Nacht, Sie Lun­ten­le­ger­mei­ster, Sie! :-)

    12. Kei­ne Lösch­decke. Nur eben­falls ein Arse­nal an Zünd­schnü­ren und die Gewiss­heit, den Fin­ger recht­zei­tig am Abzug zu haben.

      P.S. Die Mail ist am 30. Dezem­ber her­aus­ge­gan­gen und hof­fent­lich ange­kom­men. Sie fan­den ja das in mei­nem Blog ange­ris­se­ne Kon­zept für mei­ne neu­en Plä­ne recht interessant.

    13. Nun hat­te ich gehofft .... ich könn­te Sie als "Feu­er­wehr" abge­ben, wenn 'mal Bedarf sein soll­te - und da stel­len Sie sich als Brand­stif­te­rin her­aus .... na, das wird wohl ein Duo infer­na­le. Was sich da zusammenbraut!

      Ein email habe ich nicht bekom­men, sind Sie hin­sicht­lich der Adres­se ganz sicher? Oder haben Sie das von einer ande­ren email-Adres­se aus versandt?

    14. Ich bin die Feu­er­wehr. Und die Spreng­mei­ste­rin. Und die Streich­holz­zünd­le­rin. Und Sie: Sie sind ver­dammt gut ... 

      Die mail ging an Ihren Bru­der im Gei­ste. Herrn Kino­mu ... War das etwa falsch? Ich ste­he nicht ger­ne allei­ne gelas­sen im Wald. Da fürcht' ich mich. Und mache dann ganz dum­me Sachen. Vor lau­ter Ärger ;-)

    15. Ohne ver­glei­chen zu wol­len .... muß ich Ihnen sagen, daß es sehr wohl Lebe­we­sen mit zwei Hirn­zel­len gibt, die durch­aus zu erstaun­li­cher Lei­stung fähig sind .... na gut, ehr­lich gesagt kön­nen es auch ein paar mehr Zel­len sein ....

      Es wäre auch kei­nes­wegs unge­wöhn­lich wenn ich even­tu­ell gelöscht hät­te - Sie haben sicher bemerkt, daß ich zunächst den Feh­ler bei mir such­te(!) - weil ich manch­mal schnell bei der Hand bin mit dem Löschen: Zu vie­le schlech­te Erfahrungen ....

    16. Was bin ich froh, Herr WVS, dass ich Ihnen ver­trau­en kann. Sie gehö­ren zum Glück nicht zur Medi­en-Mafia, die per Moni­tor-Scree­ning net­te Din­ge abzapt und stän­dig start­be­reit auf wun­der­ba­re Ideen von krea­ti­ven Men­schen war­tet. Ich emp­feh­le in sol­chen Fäl­len ja den offen­si­ven Umgang mit den Ideen, jeder soll es hören und ver­brei­ten und sel­ber machen ... denn nichts sti­mu­liert doch das Eige­ne mehr als all die Me-Too-Pro­duk­te und Pro­jek­te. Open Source halt! :-)

      Erin­nern Sie sich noch an den Exi­stenz­grün­der­hype um das Jahr 1998? Das Jahr, in dem ich mit einem Pro­jekt schei­ter­te. Das Jahr, als McK­in­sey und Stern und ... Exi­stenz­grün­der­wett­be­wer­be aus­lob­ten, die Grün­der mit Bera­tungs­lei­stung abspei­sten und deren Ideen ein­kas­sier­ten, um dann der­art inspi­riert die­se Ideen als eige­ne Unter­neh­mens­be­ra­tun­gen wei­ter­zu­ge­ben? Als ich das einem Anwalt erzähl­te - Raten Sie doch mal, was der eini­ge Mona­te spä­ter auf sei­ner Visi­ten­kar­te ste­hen hat­te? Es war das Jahr, in dem ich mich hil­fe­su­chend an eine Unter­neh­mens­be­ra­te­rin wen­de­te. Ihr erzähl­te, mit solch einem Auf­tritt wie dem ihren wür­de ich mei­ne Semi­na­re auch immer begin­nen. Und ihr dann erst mal über den Medi­en-Markt refe­rier­te. Raten Sie mal, was die Lady eini­ge Wochen spä­ter auf ihrer Visi­ten­kar­te ste­hen hat­te ... ? Es war das Jahr, in dem ich auch die Ein­la­dung vom Ver­band jung-dyna­mi­scher Unter­neh­mer erhielt ... Über so etwas amü­sie­re ich mich heu­te köstlich.

    17. Ich erin­ne­re mich noch sehr genau .... als mich (1999) ein Stu­dent nach mei­ner Mei­nung zu "dot-coms" frag­te und ich ihm erklär­te, daß von Nichts nichts kommt - gro­ße Auf­re­gung im Hör­saal .... und nur drei Jah­re spä­ter platz­te dann die Sei­fen­bla­se und hat unzäh­li­ge Exi­sten­zen ver­nich­tet bzw. vie­le US-Rent­ner um ihre Alters­ver­sor­gung gebracht, weil auch staat­li­che und halb­staat­li­che Ren­ten­kas­sen den Schaum­schlä­gern auf den Leim gekro­chen sind ....

      Ja, was das "Anzap­fen" angeht habe ich auch so mei­ne Erfah­run­gen: " Machen Sie uns doch einen Vor­schlag, wie wir die­se Schu­lung anpacken soll­ten .... " - natür­lich gra­tis als Vor­ab-Lei­stung. Nach­dem der Vor­schlag da war bekam dann ein "Aus­füh­ren­der" Frei­be­ruf­ler den Auf­trag: Bil­li­ger, da zu eige­nem Den­ken nicht fähig. Sol­che "Unter­neh­mens­be­ra­ter" haben dann eine Aus­bil­dung in zwei Tagen durch­ge­zo­gen - obwohl jeder Betei­lig­te wuß­te, daß es unter vier Tagen, bes­ser fünf, nichts bringt - aber nach "oben" konn­te man Voll­zug zu gün­sti­gen Kon­di­tio­nen mel­den (das "deut­sche Wesen", Sie wis­sen schon ....).

      PS
      Das doll­ste Bei­spiel habe ich 'mal in einem Vor­zim­mer gehabt - bei AOL(!) - da saß eine jun­ge Frau, ca. Mit­te zwan­zig, die erzähl­te von meh­re­ren Jah­ren Aus­lands­auf­ent­halt, zwei abge­schlos­se­nen Stu­di­en­gän­gen und meh­re­ren Jah­ren Füh­rungs­er­fah­rung - da bin ich mit mei­nen (damals) End-Vier­zi­gern platt gewe­sen .... und raten Sie 'mal, wer den Auf­trag bekam .... !

    18. Das ja köst­lich. Passt aber zu den Erfah­run­gen, die ich gemacht habe. Na ja, aber was soll ich sagen? Mir hat man zu die­sem Zeit­punkt auch noch alles Mög­li­che erzäh­len kön­nen. Dass mein in Auf­trag gege­be­ner Inter­net-Auf­tritt mei­nes dama­li­gen Pro­jekts zum Bei­spiel nicht funk­tio­nie­re und auf mei­nem Bild­schirm auf ein Drit­tel zusam­men­schrump­fe, lie­ge nur an mei­ner fal­schen Benut­zung. Sag­te die Inter­net-Agen­tur. Dum­mes dum­mes klei­nes Mäd­chen aber auch!

      Wir haben halt den Auf­bruch her­bei­ge­sehnt. Beson­ders als Frau war da so viel Hoff­nung, Selbst­stän­dig­keit und Kin­der unter einen Hut zu brin­gen. Wir haben an den Hype geglaubt. Und sind den Schaum­schlä­gern auf den Leim gegan­gen. Heu­te sind die Fron­ten noch här­ter gewor­den. Und die Wahl der Waf­fen auch.

    19. Ah so!

      Soll ich jetzt die mail mit den Sil­ve­ster-Grü­ßen noch wei­ter­lei­ten oder mai­len Sie mich an? Ich neh­me Sie näm­lich tat­säch­lich ernst ... :-)

    20. ... "drei Jah­re spä­ter platz­te dann die Seifenblase"...
      Sie mein­ten ver­mut­lich drei Mona­te? (März 2000)

      1998, das war das Jahr der Russ­land­kri­se (dar­über, dass ich damals kei­ne Norilsk Nickel-Akti­en gekauft habe, ärge­re ich mich noch heu­te - obwohl die Yukos-Zer­schla­gung letz­tes Jahr gezeigt hat, dass die Furcht vor Ent­eig­nung in die­sem Land nicht ganz unbe­rech­tigt ist) und dem Bei­na­he-Zusam­men­bruch von Long-Term Capi­tal Manage­ment (LTCM), der die Fra­gi­li­tät des Finanz­sy­stems zeigte. 

      Den Boom der Dot­com-Akti­en sah ich 1999 als Pyra­mi­den­spiel, das bes­ser frü­her als spä­ter ein Ende haben soll­te - Illu­sio­nen sind mei­ne Sache nicht.

    21. Ihre Anga­be mit .... drei Mona­ten ist sicher von Euro­pa aus gese­hen kor­rekt - aller­dings hiel­ten in der US-Gesell­schaft die Ana­ly­sten bis Ende 2001 noch die Hoff­nung auf­recht, durch Kon­so­li­die­rung z.B. in Auf­fang­ge­sell­schaf­ten wer­de man in der Lage sein den Scha­den zu mini­mie­ren .... inso­weit ist wohl mein dama­li­ger Auf­ent­halts­ort bestim­mend für die Ein­schät­zung gewesen ....

      Was das Gesamt­ge­bäu­de angeht so bin ich überzeugt: 
      Ein paar Com­pu­ter und eine gute Idee sind nicht Garant für Erfolg - wie man ja auch erken­nen konn­te .... den "dot-coms" fehl­te zudem Know-how zu län­ger­fri­sti­ger Finanz­pla­nung und Sta­bi­li­sie­rung des Geschäfts durch intel­li­gen­te Zukäu­fe .... zu jung, zu uner­fah­ren, zu selbst­si­cher, zu sehr von ihrer Unfehl­bar­keit und von der "Mach­bar­keit" über­zeugt - das konn­te nur schief gehen ....

    22. ... schief gehen für die Aktio­nä­re. Vie­le der Dot­com-Grün­der und -Inve­sto­ren, die recht­zei­tig aus­ge­stie­gen sind, haben selbst gro­ssen finan­zi­el­len Erfolg, gera­de weil sie ihre Chan­cen viel zu posi­tiv ein­ge­schätzt haben, von teil­wei­se sehr welt­frem­den Ideen über­zeugt waren - und ande­re davon über­zeu­gen konn­ten. Mit Zwei­fel an der Sinn­haf­tig­keit oder Mach­bar­keit hät­ten sie es erst gar nicht ver­sucht - aber Zwei­fel hät­ten auch vie­le län­ger­fri­stig erfolg­rei­che Fir­men verhindert. 

      Ach ja, die US-Ana­ly­sten und Invest­ment­ban­ker. Die haben gut dar­an ver­dient, Mist als Gold zu ver­kau­fen und woll­ten an ihren Kun­den noch ein­we­nig ver­die­nen... und die Fonds­ma­na­ger hat­ten auch kein Inter­es­se dar­an, die Par­ty für been­det zu erklären. 

      Die­sen histo­ri­schen Ver­gleich fin­de ich sehr gut gelun­gen. Leseempfehlung.

    23. " .. für die Aktio­nä­re .. " - Stimmt! Es gibt ja auch bei uns Bei­spie­le zuhauf, die auf der Wel­le mit­rei­ten woll­ten - und es z.T. auch taten.

      Es ist unstrei­tig, daß aus dem Crash auch eini­ge weni­ge Grün­der mit Ideen - oder grö­ße­rer Skru­pel­lo­sig­keit? - wie Phö­nix aus der Asche stie­gen. Ein Beweis dafür, daß gute Ideen auch bei einem all­ge­mei­nen Abwärts­trend durch­zu­set­zen sind. Auch dafür, daß man zwi­schen dem Ein­zel­schick­sal und dem Ein­fluß auf die öko­no­mi­sche Ent­wick­lung in ihrer Gesamt­heit unter­schei­den muß (ähn­lich in der genann­ten Quelle). 

      Die Begei­ste­rungs­fä­hig­keit der Ame­ri­ka­ner wächst mit dem in Aus­sicht gestell­ten "pro­fit" - lei­der setzt auf dem Weg dort­hin manch­mal der gesun­de Men­schen­ver­stand aus ....

      "Pro­duk­ti­vi­täts­ge­winn" kann auf ver­schie­de­nem Wege gemes­sen wer­den. Ein guter Freund - der wirk­lich erheb­li­che Beträ­ge zu inve­stie­ren in der Lage ist - hat mir zu den­ken gege­ben: "Wir bau­en über­all Neu­es auf. An ande­ren Stel­len rei­ßen wir Altes ab. Net­to haben wir also nichts an Sub­stanz gewon­nen - und doch sind eini­ge Men­schen bei die­sem Pro­zeß arm, ande­re reich gewor­den. Man muß nur sehen, daß man auf der rich­ti­gen Sei­te steht!" - Recht hat er. Doch um "auf der rich­ti­gen Sei­te" ste­hen zu kön­nen muß man genug Sach­ver­stand haben - und in der Lage sein viel Geld zu inve­stie­ren. Weil es ohne die­se Vor­aus­set­zun­gen nicht funk­tio­niert schei­tern so Vie­le ohne eigent­lich zu wis­sen war­um ....

      Ana­ly­sten & Fondsmanager
      Da haben vie­le ver­zö­gert und ihre eige­ne Haut zu ret­ten ver­sucht - weil sie wußten: 
      Wenn die Bom­be platzt wer­den sie von der Explo­si­on betrof­fen sein ....

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