
[Die Schrift heißt "Sütterlin" und in meinem ersten Schuljahr mußte ich sie noch lernen]
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....

[Die Schrift heißt "Sütterlin" und in meinem ersten Schuljahr mußte ich sie noch lernen]

Wir müssen Alle irgendwann sterben.
Einige glauben✴ - und hoffen dadurch auf ein Leben nach dem Tode in irgendeinem undefinierten "Paradies".
Das einzig Ärgerliche für mich ist demgegenüber der Umstand, daß ich nicht mehr erfahren und miterleben kann was z.B. in einhundert Jahren so passiert ....
✴ siehe hierzu LINK
Motorcycle Man Dog
Manche Begebenheiten sind so absurd, daß man es kaum für wahr hält ....
Es sei denn, es gibt davon ein Video
Man kann kein Schweinefleisch mehr essen wegen ....

....Schweinegrippe;
Man kann kein Hühnerfleisch mehr essen wegen ....

....Vogelgrippe;
Man kann kein Rindfleisch mehr essen wegen ....

....Rinderwahn;
Man kann keine Eier mehr essen wegen ....

.... Salmonellen;
Man kann keinen Fisch mehr essen wegen ....

.... Schwermetallen und komplexen Kohlenwasserstoffen im Meerwasser;
Man kann kein Gemüse und keine Früchte mehr essen wegen ....

.... Insektizid- und Herbizidrückständen.
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m!
Immer wieder erstaunlich ist folgendes Phänomen:
Klärt eine einzelne Person aus vorhandenem, angesammelten Wissen einen Sachverhalt auf, so zweifeln die Adressaten am Wahrheitsgehalt der Aussage.
Wird hingegen das gleiche Thema mit gleicher Aussage im Fernsehen behandelt oder bei WIKIPEDIA dargestellt, so besteht nicht der geringste Zweifel an der Authentizität und Validität der Aussagen.

Marsmännchen sieht man nicht - wohl aber ein 360°-Panorama der Marsoberfläche. Ich bin beeindruckt mit welcher Qualität die Aufnahmen die Umgebung darstellen. Selbst feine Verunreinigungen und kleinste Steinchen sind zu erkennen ....
➵ ("klick!") ➵ 360°-Panorama
Im Verlauf des Lebens nehmen wir ständig Informationen auf die wir nach ihrer Qualität und Nutzbarkeit filtern und einspeichern. Diese Filterung ist individuell sehr verschieden, denn jede Person nutzt andere Kriterien um die Informationsqualität zu beurteilen. Die Filterung geschieht grundsätzlich zunächst - ab Geburt - nach vorgeprägten Mustern. Diese werden aber im Verlauf des Lebens durch Erlerntes justiert und individuell eingestellt. Gleiches gilt entsprechend für die tatsächliche, praktische Nutzbarkeit der so ausgewählten Information.
Das Gehirn kann pro Zeiteinheit nur eine begrenzte Menge an Eindrücken aufnehmen. Daher ist die Auswahl dessen, was man 'einspeichert' von außerordentlicher Bedeutung. Sofern nämlich die Auswahlkriterien falsche Weichen stellen wird mehr Ballast als nützliche Information aufgenommen.
Die Auswahlkriterien werden im Verlauf des Lebens zwar ständig geändert, dabei kann aber, je nach Geschick, die Qualität des gespeicherten Wissens - in Summe - entweder gesteigert oder gesenkt werden.
Dies stimmt im übrigen mit den bekannten Parametern der Messung von "Erworbener Intelligenz" und "Veranlagung" überein,
weil selbst bei hervorragender Veranlagung ( = hohes genetisches Potential) eine mangelhafte Auswahl zu minderem Lebenserfolg* führen kann. Andererseits wird so auch eine mittelmäßige genetische Prägung noch zu hervorragenden Leistungen befähigen wenn Informationen geschickter ausgefiltert werden.
Erweiternd zu dieser These stellt sich die Frage wann der Punkt erreicht ist, an dem die Summe der bereits gespeicherten Erfahrungen ( = aufgenommene Informationen) die Summe der noch möglichen Erfahrungen übersteigt. Wie bekannt wiederholen sich mit zunehmendem Lebensalter viele Situationen, sodaß lediglich ein kleiner Teil der vorhandenen Information tatsächlich als "neu" gekennzeichnet werden kann - der Rest ist 'alter Wein in neuen Schläuchen'.
Selbstredend ist in den vergangenen Jahrzehnten der Umfang des möglichen Wissens, das zur Aufnahme bereitsteht, anders als in früheren Jahrzehnten, überproportional angewachsen. Das führt aber nicht zu einer Zunahme der Gesamtmenge des aufgenommen Wissens, denn die Begrenzung der Aufnahmekapazität bleibt - wie früher auch, mit individuellen Schwankungen - konstant.
Zusammengefaßt:
Es entsteht eine Situation in der die Wissensmenge steigt, die Aufnahmemenge annähernd konstant und - wegen der unterschiedlichen Bewertung durch das Individuum - die Auswahl des aufzunehmenden / zu speichernden individuell verschieden ist.
Wegen der Kapazitätsbegrenzung des menschlichen Gehirns sind demnach zwei Extreme zu postulieren:
Wird "altern" als Endpunkt der Aufnahme neuen Wissens ( = neuer Informationen) gesehen, so setzt "altern" demnach bei den Individuen in sehr verschiedenen Lebensjahren ein. Während Einige bis ins hohe Alter nicht "altern" sind Andere schon in jungen Jahren "alt" - weil sie nichts mehr dazulernen (können oder wollen).
* der Begriff "Lebenserfolg" soll nicht alleine als "finanzieller, beruflicher oder gesellschaftlicher Erfolg" verstanden werden - es geht auch um soziale Kompetenz, die auf einem tieferen Verständnis der Kriterien des menschlichen Zusammenleben beruht; ergänzt durch eine erweiterte Urteilsfähigkeit im Rahmen von Entscheidungen, die auf Basis eines umfassenden Wissens in verschiedenen Fachgebieten getroffen werden.
Erleichterung ...!
Ist es ihnen auch schon passiert, daß sie in einen Raum gingen mit dem festen Vorsatz dort etwas Bestimmtes zu erledigen, zu suchen oder zu holen und dort angekommen völlig vergessen hatten was sie da eigentlich wollten?

Psychologen der Universität "Notre Dame" (U.S.A.) haben in einer Studie nachgewiesen, daß der Schritt von einem Zimmer in ein anderes - also der Durchgang durch eine Tür - im Gehirn eine Reaktion hervorruft die eine neue Information von der vorigen trennt. Der Fachbegriff dafür heißt "event boundary".
Alle Informationen aus einem Raum werden abgespeichert und aus dem aktuellen Gedächtnis gelöscht damit Platz für neue Informationen im nächsten Zimmer gemacht wird.
Es ist also kein Zeichen von nachlassendem Gedächtnis wegen des Alterns.
Das ist nun mal eine Studie die ich begrüßenswert finde.
Siehe hierzu auch:

Zwischen Privatsphäre und Öffentlichkeit ist in vielen Fällen nur ein schmaler Pfad:
Diese und ähnliche Fragen stelle ich mir immer wieder wenn ich sehr persönliche Informationen in Weblogs lese.
Die interessanteste Frage ist aber die Erforschung des "Warum?":
Welchen Zweck verfolgen die Bloggenden mit einer solchen Veröffentlichung?
*edit*
Ich gebe mal ein Beispiel:
" .. In unserer Familie gab es ständig Streit, nie war das Familienleben harmonisch. Mein Vater war kein guter Unterhalter, er war nicht ansprechbar weil er ständig las. Deswegen konnte man ihn auch nichts fragen. Ich war ein mittelmäßiger Schüler und sehr still. Unsere Schule war staatlich finanziert, aber manche Kinder kamen weiter und machten schließlich das Abi nur weil ihre Eltern Musikinstrumente 'stifteten'. Ich hatte nur neun Monate Klavierunterricht und weil ich nicht gut war warf man mich aus der Klavierklasse heraus. .. "
Ein Leben lang werden amerikanische Mädchen auf den Moment "gedrillt" - den Moment in dem sie von einem Verehrer gebeten werden ihn zu heiraten. Die Wahl ist vordergründig von Zuneigung und Verständnis füreinander bestimmt. Dafür, daß die äußeren Umstände beim potentiellen Bräutigam 'stimmen' sorgen schon - im Hintergrund steuernd - die Eltern der zukünftigen Braut.

Aber wehe der Kandidat kommt mit einem zu kleinen "Steinchen"* zum Treffen bei dem er um 'ihre' Hand anhält ...! Da kann es ihm passieren, daß die 'große Liebe' schlagartig verpufft.
Der Druck auf die heiratswilligen Jungmänner ist enorm und viele, besonders aus einkommensschwachen Schichten, verschulden sich auf Jahre. Sie sind manchmal schon wieder geschieden bevor der Verlobungsdiamant komplett abbezahlt ist.
Nun hörte ich in meiner Familie dieser 'Trend' sei mittlerweile auch bei uns angekommen: Sehr bedauerlich.
* Ganz nebenbei ein gutes Beispiel für den Effekt von jahrzehntelangem Einpauken von Marketingparolen:
Da hat vor allem DeBeers den U.S.-Markt 'aufgeschlossen und profitiert nun davon ....
Herbstfarben in unseren Wäldern sind schon beeindruckend - die Farben der ausgedehnten Waldgebiete im Norden des Staates New York allerdings werden in ähnlicher Farbpracht aber wohl nirgendwo auf der Welt Konkurrenz haben ....
![]() Cranberry Lake, aufgenommen von JJ, Washington - Thanks! |