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bookmark_borderWir sind alle Terroristen* ....

Jetzt ist es her­aus - leug­nen hilft nicht, wer leug­net ist schon ver­däch­tig, wer etwas dage­gen hat muß etwas zu ver­ber­gen haben - eine schlich­te Logik von schlich­ten Gemü­tern erdacht und in Geset­zes­form gegossen ....

Wir sind auf einer - abwärts gerich­te­ten - schie­fen Ebe­ne und der Pro­zeß zur tota­len Auf­he­bung aller Bür­ger­rech­te und Ver­fas­sungs­ga­ran­tien ist in Gang gesetzt: Wo noch vor ein paar Tagen gewarnt wur­de kei­nen 'zwei­ten Unrechts­staat' zuzu­las­sen, der dann Aktio­nen wie die 'Reichs­kri­stall­nacht' durch­führt, wo jeder Bür­ger auf­ge­ru­fen wur­de 'wach­sam' gegen­über radi­ka­len Paro­len zu sein und sich dage­gen zur Wehr zu set­zen - genau da ver­ab­schie­den die War­ner Geset­ze die geeig­net sind genau das wie­der mög­lich zu machen wovor sie eben noch warn­ten .... ein "Un"-Rechtsstaat, in dem schon ein Ver­dacht aus­reicht die gesam­te Palet­te der bür­ger­li­chen Rech­te zu kassieren!

Bevor ich mich wei­ter hin­ein­stei­ge­re ein Zitat, das in weni­gen Sät­zen die Situa­ti­on beschreibt, ange­fan­gen mit der RFID-Tech­no­lo­gie, die für sich genom­men harm­los erscheint, im Zusam­men­hang mit Per­so­nal­do­ku­men­ten und Per­so­nen­kenn­zif­fern aber von der Bri­sanz einer Bom­be ist .... bis hin zu einer Betrach­tung des Rufes der "Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land" - sehr weit haben wir uns da noch nicht von 1945 fortentwickelt.

"Unter­ta­nen", Duck­mäu­ser und Oppor­tu­ni­sten - wahr­haf­tig kein guter Ruf!

" .. Trans­pon­der (RFID-Chips — Radio Fre­quen­cy Identification)
Klei­ne Mikro­chips die am oder im Objekt ange­bracht wer­den und deren Daten berüh­rungs­los aus­ge­le­sen wer­den kön­nen. Hier kön­nen dann wesent­lich mehr Infor­ma­tio­nen unter­ge­bracht wer­den, als man auf eine Umver­packung drucken könnte.

So prak­tisch der zukünf­ti­ge wei­te Gebrauch von Trans­pon­dern an der Kas­se und beim Dieb­stahl­schutz auch sein mag, besit­zen sie sowohl durch die per­ma­nen­te Mar­kie­rung als auch durch das berüh­rungs­lo­se Aus­le­sen der Daten (d.h. auch unbe­merkt und unge­wollt) ein enor­mes Miß­brauchs­po­ten­ti­al. Was bei Haus­tie­ren und Vieh noch als akzep­ta­bel erscheint, funk­tio­niert nach­weis­lich auch beim Men­schen. Auch bleibt es außer­or­dent­lich frag­lich, ob in einer frei­heit­li­chen Gesell­schaft jed­we­des Gut (bspw. Akten, Bücher, Klei­dung, Geld­schei­ne etc.) oder gar Per­so­nen und ihr Weg wirk­lich zu jeder­zeit nach­voll­zieh­bar sein müs­sen. Wenn sol­che Syste­me erst ein­mal auf brei­ter Basis ein­ge­führt sind, wer­den die gespei­cher­ten Daten auch miß­braucht wer­den. Dies­be­züg­lich ist weder die Pri­vat­wirt­schaft noch der Staat (schon gar nicht der Deut­sche) ver­trau­ens­wür­dig. Ver­bind­li­che Ver­pflich­tun­gen beim Ein­satz die­ser Tech­no­lo­gie sind daher unabdingbar. .. "

" .. wel­che Zukunfts­per­spek­ti­ven sind von einem Land zu erwar­ten, in dem jede Form von Eigen­in­i­ta­ti­ve bestraft und behörd­lich gemaß­re­gelt wird? Wo Anwäl­te mit Abmah­nun­gen mehr Geld ver­die­nen als mit Patent­an­mel­dun­gen? Wo von Archi­tek­tur bis zu Wis­sen­schaft Phan­ta­sie­lo­sig­keit und Gleich­ma­che­rei belohnt wer­den und alles Abwei­chen­de im Keim erstickt wird? Die Grund­la­ge von Fort­schritt - im Sin­ne von Wei­ter­ent­wick­lung - ist aber gera­de die Norm­ver­let­zung, die Frei­heit der Gedan­ken und des Expe­ri­men­tie­rens. Aber selbst die­se Frei­hei­ten wer­den wei­ter ein­ge­schränkt, wie sonst las­sen sich die Geset­zes­in­itia­ti­ven zum Urhe­ber­rechts­schutz, von Soft­ware­pa­ten­ten und digi­ta­len Rech­te­ma­nage­ment usw. erklä­ren. Auch die zuneh­men­de Über­wa­chung durch prä­ven­ti­ve Kri­mi­na­li­sie­rung des Bür­gers trägt mit Sicher­heit nicht zu einem guten Kli­ma bei. .. Das wird sich ver­mut­lich auch solan­ge nicht ändern, wie die Mehr­zahl der Volks­ver­tre­ter aus Berufs­grup­pen stammt, deren Haupt­auf­ga­be die Regle­men­tie­rung des Lebens ande­rer ist und für die sich Krea­ti­vi­tät nur auf die Buch­hal­tung beschränkt. .. "

[Quel­le; Her­vor­he­bun­gen: wvs.]
*edit*
Sie­he hier­zu auch fol­gen­de Beiträge:


* Frü­her hieß es 'mal "Wir sind alle Ver­käu­fer" - das gefiel mir bes­ser ....
 

bookmark_borderReihe: "Blutdruck" (IV)

In der Rei­he "Herz-Gefä­sse-Blut" habe ich bis­her fol­gen­de Teil­ab­schnit­te behandelt:

bookmark_borderWie der Blutdruck entsteht & geregelt wird .... (IV)

Nach­dem jetzt alle zum Kreis­lauf gehö­ri­gen Bestand­tei­le erklärt sind, der Weg des Blu­tes vom Her­zen in den Kör­per, von dort in die Lun­ge und dann wie­der zurück zum Her­zen ver­folgt wur­de, kom­me ich nun zu der eigent­li­chen Blutdruckregulation.

Man muß sich die Regu­la­ti­on wie ein Mobi­le vor­stel­len. Alle Berei­che und Mecha­nis­men arbei­ten so zusam­men, daß das Mobi­le im Gleich­ge­wicht ist, d.h. der Blut­druck 'nor­mal' ist. Die­ser Norm-Bereich liegt für Gesun­de etwa bei 12080 mmHg* [sprich: "120 zu 80"]



Neh­men wir jetzt ein­mal an, bei einer Per­son hät­ten die Blut­ge­fä­sse, die Adern, innen einen dicken Belag: Dadurch wird die Geschwin­dig­keit des flie­ssen­den Blu­tes ver­rin­gert, gleich­zei­tig muß das Herz mehr arbei­ten, denn durch die jetzt enge­ren Adern geht nicht mehr soviel Blut hin­durch wie zuvor .... die­se Ent­wick­lung geschieht nicht plötz­lich, sie baut sich über vie­le Jah­re auf. Des­we­gen kommt das vor allem in höhe­rem Lebens­al­ter vor. Der Belag ent­steht aus ver­schie­de­nen Stof­fen, vor allem aber Fet­ten und Cho­le­ste­rin. Die­se Stof­fe blei­ben an der Innen­wand der Blut­ge­fä­ße kle­ben und machen den Durch­mes­ser klei­ner. Wer­den sie auch in die Wand der Adern ein­ge­baut lei­det die Fähig­keit der Gefä­ße sich aus­zu­deh­nen bzw, zusam­men­zu­zie­hen. Im all­ge­mei­nen spricht man dann vor einer "Arte­rio­skle­ro­se" oder "Gefäß-Ver­kal­kung".

Wir erin­nern uns:
Zu den "Blut­druck­be­stim­men­den Fak­to­ren" gehö­ren die "Ela­sti­zi­tät" der Gefä­ße und die "Gefäss­wei­te" - wenn also durch Auf­la­ge­rung an der Innen­wand der Adern bei­de Fak­to­ren gestört sind kommt es zu einer Ände­rung der Druck­ver­hält­nis­se (immer unter­stellt, alle ande­ren Fak­to­ren blie­ben gleich!). Dies führt dann - bei gleich­blei­ben­der Herz­ar­beit und glei­chem Volumen/Zähigkeit des Blu­tes - zu einer Erhö­hung des Blutdrucks.

Unser Bei­spiel vom Mobi­le wür­de also eine Ver­än­de­rung zeigen:



Es gäbe nun - theo­re­tisch! - zwei Mög­lich­kei­ten das Mobi­le, also den Blut­druck, wie­der ins Gleich­ge­wicht zu bringen:

  • Man löst die Auf­la­ge­run­gen an den Innen­wän­den auf und stellt damit sowohl die Ela­sti­zi­tät als auch die nor­ma­le Gefäss­wei­te wie­der her
  • oder

  • man ver­än­dert Herz­fre­quenz, Schlag­kraft, Vis­ko­si­tät und Volumen .... 
  • um so das Mobi­le wie­der auszugleichen.

'Theo­re­tisch', so schon vor­her ange­deu­tet des­we­gen, weil sich die Auf­la­ge­run­gen an den Gefä­ssen nicht so ein­fach auf­lö­sen las­sen .... das geht zwar bedingt mit Hil­fe von Medi­ka­men­ten, aber was sich über vie­le Jah­re auf­ge­baut hat ver­schwin­det eben nicht über Nacht son­dern braucht sehr viel Zeit. Wenn es über­haupt geht!

Was pas­siert ist, daß an den ande­ren Stell­grö­ßen (Herz­fre­quenz, Schlag­kraft, Vis­ko­si­tät, Volu­men) Ver­än­de­run­gen auf­tre­ten - der Kör­per reagiert zunächst mit einer Erhö­hung der Herz­fre­quenz und einer grö­ße­ren Schlagkraft:
Dadurch wird der sowie­so schon erhöh­te Druck (Blut­druck) noch höher.

Das hat zur Fol­ge, daß das Herz immer mehr arbei­ten muß und die Zeit für die Eigen­ver­sor­gung immer kür­zer wird - gar nicht gut! Denn jetzt sinkt die Kraft, mit der sich der Herz­mus­kel zusam­men­zie­hen kann.
Man spricht nun von "Herz­in­suf­fi­zi­enz". Das klingt sehr kom­pli­ziert, bedeu­tet aber ein­fach gesagt:


 
"Das Herz lei­stet nicht mehr das, was es lei­sten soll."


 

So, genug. Mög­li­cher­wei­se geht es irgend­wann wei­ter mit den Fol­gen von zu hohem Blut­druck, Herz­in­suf­fi­zi­enz, Herz­in­farkt usw. ....


 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
* mmHg heißt Mil­li­me­ter Queck­sil­ber­säu­le; eine umfas­sen­de Erklä­rung dazu gibt es bei WIKIPEDIA

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[ Text & Abbil­dun­gen W.v.Sulecki.
In bewun­dern­dem und freund­li­chem Ange­den­ken an Dr. Peter Kristl; vor­mals Direk­tor der San­doz AG, Nürn­berg, Lei­ter der Abtei­lung Ausbildung.]


 

bookmark_borderMit den großen Hunden p**sen gehen ....

So sagt man, wenn jemand sei­ne Mög­lich­kei­ten hoff­nungs­los überschätzt.
Wie die Post mit ihrem U.S.A.-Geschäft. Ich hat­te ja schon vor län­ge­rer Zeit* dar­auf hin­ge­wie­sen:
Das wird im 'dis­aster' enden!
Und so kommt es jetzt auch ....

Aber anstatt einen end­gül­ti­gen Schnitt zu machen wer­den noch­mal knapp vier Mil­li­ar­den verpulvert.
Bevor man ein­se­hen wird:
Es klappt nicht
- und dann end­gül­tig zum Rück­zug bla­sen muß ....

Die Hybris der Post-Mana­ger - und ihre Gier sich zu berei­chern - ist nach dem Zum­win­kel-Absturz noch nicht über­wun­den. Sei­ne 'Nach­fol­ger' ste­hen ihm da in Nichts nach .... 


* [Janu­ar 2008] /[Quelle Aus­schnitt: MZ v. 11.11.2008]

 

bookmark_borderManchmal denke ich ....

dar­über nach, war­um ich mich in bestimm­ten Situa­tio­nen so und nicht anders ver­hal­ten habe:
Viel­fach kom­me ich zu dem Ergeb­nis ich wür­de auch heu­te wie­der so (oder min­de­stens ähn­lich) handeln ....

Die weni­gen Aus­nah­men bei denen ich zu dem Ergeb­nis kom­me ein alter­na­ti­ves Ver­hal­ten wäre bes­ser gewe­sen sind es die mich stut­zig machen. War­um kom­me ich erst mit die­sem zeit­li­chen Abstand dar­auf? Nein, es ist nicht das 'dazu­ler­nen' was die­sen Unter­schied aus­macht, es ist eine neue Bewer­tung mei­nes eige­nen Ver­hal­tens in bestimm­ten Situationen. 

Ich habe mich manch­mal dazu ver­lei­ten las­sen 'klei­ne­re Bröt­chen zu backen' als es der Sache ange­mes­sen und dien­lich gewe­sen ist:
Mein(-e) 'Gegen­über' waren in sol­chen Situa­tio­nen oft mit umfang­rei­chen Befug­nis­sen aus­ge­stat­tet - aber mensch­lich indis­ku­ta­bel. Mein Ver­such ihnen das stump­fe Ego auf­zu­po­lie­ren war wahr­schein­lich zu durch­sich­tig - oder sie haben es über­haupt nicht wahrgenommen.
Denn es ist zugleich erstaun­lich und absto­ßend wie ein­sei­tig die Bega­bung vie­ler soge­nann­ter 'Spit­zen­kräf­te' ist ....

Frag­ment eines Fazits:
Was als 'Nach­denk­lich­keit' gewer­tet wird ist oft nur 'Lee­re' ....
Was als 'Ziel­ori­en­tiert' gese­hen wird ist oft nur ein 'Man­gel an Phantasie' ....
Was als 'plan­vol­les Vor­ge­hen' geschätzt wird ist oft nur 'Unfä­hig­keit alter­na­tiv zu Denken' ....

bookmark_border11.11.2008; 11:11h

Vor­sicht, Leute!

            

Die 5. Jah­res­zeit beginnt - und es ist man­cher­orts zu erwar­ten Men­schen zu tref­fen die unver­ständ­li­che Lau­te aus­sto­ßen, hef­tigst trin­ken und sich an der Gren­ze des guten Geschmacks kleiden ....

*edit*
Wenig­stens das Wet­ter soll 'nor­mal' bleiben
- so wie immer am 11.11.:
Kalt, reg­ne­risch, stürmisch ...!

           
 

bookmark_borderProbleme mit dem Knie ....

- davon berich­tet mir heu­te so neben­bei ein frü­he­rer Nachbar ....
Er sei, so erzähl­te er, im Pfäl­zi­schen gewe­sen um dort Haus und Hund von Bekann­ten zu hüten. Man habe, berich­tet er wei­ter, am Abend beim Wein zusam­men­ge­ses­sen und sich amü­siert. Zu sehr spä­ter Stun­de sei man schließ­lich aufgebrochen:
Und da habe doch sein Knie plötz­lich "nach­ge­ge­ben" und er sei gestürzt ....
Nein, nein, sag­te er auf mei­nen Hin­weis ob nicht viel­leicht doch der umfang­rei­che Wein­ge­nuß und nicht das Knie an sich .... nein (hastig gespro­chen), es sei, so beharr­te er allei­ne auf eine Schwä­che sei­nes Knies zurück­zu­füh­ren gewesen.

So ent­ste­hen Legenden.