Sortiert nach

×

bookmark_borderAn der schönen blauen Donau ....

waren wir von letz­ter Woche bis heu­te - zu Gast bei Frau la-mam­ma und "dem H."*, wofür wir uns hier auch noch­mal ganz öffent­lich und offi­zi­ell herz­lichst bedan­ken .... "Wir", das sind Sof­fie und ich - und nach­dem wir Anfang des Jah­res schon ein­mal (für aller­dings nur drei Tage) in Wien waren und fürch­ter­li­ches Wet­ter hat­ten dach­ten wir: Das geht bestimmt auch anders .... 

Und in der Tat: Dies­mal wur­den wir von der Herbst­son­ne ver­wöhnt! Wien zeig­te sich von sei­ner besten Sei­te, auch was die freund­li­chen Men­schen angeht, die wir anläß­lich des Par­al­lel-Blog­ger­tref­fens (das ist bestimmt eine Novi­tät!) erle­ben durf­ten .... ein Tref­fen, das wegen der gespann­ten Neu­gier Erwar­tung auf allen Sei­ten mit einem etwas mul­mi­gen Gefühl in der Magen­ge­gend begann und mit neu gewon­ne­nen Freun­den ende­te .... Mehr will ich hier zum Tref­fen gar­nicht sagen, denn an ande­rer Stel­le (ERSTER: black mage; Frau la-mam­ma; Frau kep­kez­kem; Frau Ster­nen­staub, etc.) ist ja schon aus­führ­lich berich­tet und kom­men­tiert wor­den - ich muß mich ledig­lich ent­schul­di­gen nicht frü­her etwas gesagt zu haben: Aber da füh­le ich mich excul­piert, denn ich hät­te andern­falls wahr­schein­lich Unord­nung in den la-mamma'schen Com­pu­tern angerichtet ....

Viel­leicht soll­te ich - um allen Ver­schwö­rungs­theo­rien vor­zu­beu­gen - beto­nen, daß wir mit dem Tod von Herrn Lan­des­haupt­mann J. Hai­der nichts zu tun haben und unse­re Anwe­sen­heit in Öster­reich ledig­lich tou­ri­sti­sche Zwecke hatte .... 

Wie war Wien sonst? 

    Man kann dort
  1. das Gefühl haben schon immer da gewe­sen zu sein .... 
  2. vie­le lie­be Men­schen auf einem Fleck treffen .... 
  3. lan­ge Fuß­mär­sche (vom 20. zum Karls­platz & zurück - aua, Bla­sen!) machen ....
  4. um 13,50€A drei Tage unbe­grenzt U-, S- und Stra­ßen­bahn fahren .... 
  5. sich Tie­re und Pflan­zen anse­hen, die vor mehr als 100.000 Jah­renB gelebt haben .... 
  6. im Pra­ter Fahr­ge­schäf­te sehen, die es nir­gends sonst gibt und gegrill­te Stelzn**C essen, die ihres­glei­chen suchen .... 
  7. ein Heiz­kraft­werk anschau­en, das eher wie ein Kunst­werkD aussieht .... 
  8. auf der Donau­in­sel in der Okto­ber-Son­ne bra­ten, sich blen­dend unter­hal­ten und außer­or­dent­lich bedau­ern, daß nicht immer 'Urlaub' ist .... 
  9. .... und noch vie­le ande­re Sachen mehr, aber ich will ja beim näch­sten Besuch auch noch etwas zu berich­ten haben .... 


* das ist durch­aus nicht despek­tier­lich gemeint - es hat sich als Name so eingebürgert ....
** in "D" = Haxe, Haxn etc.

 A

 B

 C

 D

 

bookmark_borderIch plädiere für ....

ein Ein­heits­au­to mit zwei Gän­gen: Vor­wärts und Rückwärts!

Heu­te fuhr ich in die Stadt.
Die Strecke dort­hin beträgt 9 Km.
Meist darf man 70 Km/h fahren.
Nor­ma­ler­wei­se braucht man 15 min. zum Zentrum.

Es sei denn, man hat Fah­rer vor sich, die nur den zwei­ten und drit­ten Gang benut­zen - und den auch nur bis maxi­mal 55 Km/h ....
Da braucht man für die glei­che Strecke die dop­pel­te Zeit.
Ich fah­re gern Auto.
Aber nicht so gern län­ger als nötig - wegen ein paar Schlafmützen ....

Alter­na­tiv wäre denk­bar, ALLE Autos mit Auto­ma­tik zu verkaufen.
Weil offen­sicht­lich vie­le Fah­rer vom Schal­ten & Auf­pas­sen was um sie her­um pas­siert so sehr in Anspruch genom­men sind, daß sie ent­we­der das eine oder ande­re nicht gere­gelt bekommen ....

(Ich las vor eini­ger Zeit, daß nur in "D" die Zahl der zuge­las­se­nen Schalt­fahr­zeu­ge höher ist als die Auto­ma­tik­fahr­zeu­ge - wenn die Leu­te so über­for­dert sind, war­um kau­fen sie dann Schaltwagen?)

bookmark_borderEin 'ordentlicher' Krieg muß her ...!

.
Natür­lich ist die Über­schrift pro­vo­ka­tiv und nicht so gemeint wie sie da steht, son­dern eher als Slo­gan, aller­dings mit einem wah­ren Kern. 

Der Gedan­ke kam mir, als ich gestern die Kanz­le­rin und den Finanz­mi­ni­ster vor den Mikro­fo­nen ste­hen sah, mit ihrer lächer­li­chen Botschaft 

.. Die Spar­ein­la­gen sind sicher! 

- das hat­ten wir doch schon frü­her 'mal, nur war es da der Arbeits­mi­ni­ster, der verkündete: 

.. Die Ren­ten sind sicher! 

Unser Pro­blem ist offen­sicht­lich, die Zah­len und Fak­ten spre­chen für sich: Jahr­zehn­te­lang Frie­den, kei­ne Aus­dün­nung der Alten durch Seu­chen, Hun­ger oder Ver­schüt­ten, Ver­bren­nen und In-die-Luft-jagen .... kein Wun­der, daß es da für die Jün­ge­ren nicht mehr reicht .... kei­ne Aus­dün­nung der Jüng­sten und Jün­ge­ren - aus den vor­ge­nann­ten Grün­den - kein Wun­der, daß es da deren Eltern­ge­nera­ti­on nicht mehr reicht, hin­ten und vor­ne nicht reicht!

Krieg wird offen­sicht­lich heut­zu­ta­ge durch "Wirt­schafts­ka­ta­stro­phen" ersetzt: Ver­nich­tung von Res­sour­cen durch Gewinn­ma­xi­mie­rung, die Einen zocken ab, die Ande­ren kön­nen es kaum noch bezah­len - der Ver­tei­lungs­kampf hat ver­schie­de­ne Facet­ten, alles zwi­schen ange­spann­ter Wirt­schafts­la­ge und offe­nem Krieg - bis nach Euro­pa ist der Krieg noch nicht vor­ge­drun­gen. Noch nicht. 

Der Ver­tei­lungs­kampf ist schon da. Die - oft zitier­te - "Sche­re" wei­tet sich, ein Vier­tel der Nati­on lebt am Ran­de des Exi­stenz­mi­ni­mums, Ten­denz steigend!

Und in die­ser Situa­ti­on haben Kanz­le­rin und Finanz­mi­ni­ster nichts Bes­se­res zu bie­ten als 'bai­lout' in Mil­li­ar­den­hö­he für die Wirt­schaft, angeb­lich um 'Schlim­me­res' abzu­wen­den, und wohl­fei­le, ein­lul­len­de, beschwich­ti­gen­de Flos­keln für das 'gemei­ne Volk' ....

Ja, laßt um Him­mels Wil­len eure Spar­gro­schen bei den Ban­ken: Es lohnt sich nicht das Geld abzu­ho­len weil dem­nächst sowie­so die Welt­wirt­schaft zusam­men­bricht und nach der dann fol­gen­den Wäh­rungs­re­form ist es weg - Pro­fit machen nur die, die Schul­den haben. Denn die sind dann auch weg - wie von Zauberhand ...!

bookmark_borderZwischenzustand ....

Es gibt zu Zei­ten - sel­ten, aber doch wahr­ge­nom­men - son­der­ba­re "Zwi­schen­zu­stän­de": Damit mei­ne ich das Gefühl zwar alles erle­digt zu haben aber den­noch dumpf im Hin­ter­kopf den Gedan­ken zu wäl­zen etwas ver­ges­sen zu haben ....

Gehäuft tritt die­ses "Zwi­schen­zu­stand-Gefühl" auf wenn grö­ße­re Rei­sen bevor­ste­hen. Nein, es ist nicht der Gedan­ke mög­li­cher­wei­se etwas zu ver­säu­men mit­zu­neh­men, es ist viel­mehr die vage Furcht etwas erle­di­gen zu müs­sen von dem man nicht mehr weiß, was es war .... wobei man glaubt, daß es bestimmt sehr wich­tig sein muß ....

Die­se Beschäf­ti­gung mit einem 'fik­ti­ven Ver­säum­nis' - denn man ist sich ja nicht wirk­lich sicher, daß es auch ein­tre­ten wird - erzeugt eine unge­sun­de Unru­he. Mir raubt es manch­mal sogar den Schlaf.



Daß mir jetzt nie­mand mit "Alz­hei­mer läßt grü­ßen" oder "So fängt Demenz an" kommt ...!