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bookmark_bordera wise Chinese saying ....

A long time ago in Chi­na, a girl named Li-Li got mar­ried & went to live with her hus­band and mother-in-law. In a very short time, Li-Li found that she couldn't get along with her mother-in-law at all. Their per­so­na­li­ties were very dif­fe­rent, and Li-Li was ange­red by many of her mother-in-law's habits. In addi­ti­on, she cri­ti­ci­zed Li-Li constantly.

Days pas­sed and weeks pas­sed. Li-Li and her mother-in-law never stop­ped arguing and fight­ing. But what made the situa­ti­on even worse was that, accor­ding to anci­ent Chi­ne­se tra­di­ti­on, Li-Li had to bow to her mother-in-law and obey her every wish. All the anger and unhap­pi­ness in the hou­se was caus­ing Li-Li's poor hus­band gre­at distress.

Final­ly, Li-Li could not stand her mother-in-law's bad tem­per and dic­ta­tor­ship any lon­ger, and she deci­ded to do some­thing about it. Li-Li went to see her father's good fri­end, Mr. Huang, who sold herbs. She told him the situa­ti­on and asked if he would give her some poi­son so that she could sol­ve the pro­blem once and for all. Mr. Huang thought for a while, and final­ly said, "Li-Li, I will help you sol­ve your pro­blem, but you must listen to me and obey what I tell you."
Li-Li said, "Yes, Mr. Huang, I will do wha­te­ver you tell me to do."

Mr. Huang went into the back room, and retur­ned in a few minu­tes with a packa­ge of herbs. He told Li-Li, "You can't use a quick-acting poi­son to get rid of your mother-in-law, becau­se that would cau­se peo­p­le to beco­me sus­pi­cious. The­r­e­fo­re, I have given you a num­ber of herbs that will slow­ly build up poi­son in her body. Every other day prepa­re some deli­cious meal and put a litt­le of the­se herbs in her ser­ving. Now, in order to make sure that nobo­dy suspect you. When she dies, you must be very careful to act very fri­end­ly towards her. Don't argue with her, obey her every wish, and tre­at her like a queen."

Li-Li was so hap­py. She than­ked Mr. Huang and hur­ried home to start her plot of mur­de­ring her mother-in-law. Weeks went by and months went by, and every other day, Li-Li ser­ved the spe­ci­al­ly trea­ted food to her mother-in-law. She remem­be­red what Mr. Huang had said about avo­i­ding sus­pi­ci­on, so she con­trol­led her tem­per, obey­ed her mother-in-law, and trea­ted her like her own mother. After six months had pas­sed, the who­le hou­se­hold had chan­ged. Li-Li had prac­ti­ced con­trol­ling her tem­per so much that she found that she almost never got mad or upset.

She hadn't had an argu­ment with her mother-in-law in six months becau­se she now see­med much kin­der and easier to get along with. The mother-in-law's atti­tu­de toward Li-Li chan­ged, and she began to love Li-Li like her own daugh­ter. She kept tel­ling fri­ends and rela­ti­ves that Li-Li was the best daugh­ter-in-law one could ever find. Li-Li and her mother-in-law were now trea­ting each other like a real mother and daugh­ter. Li-Li's hus­band was very hap­py to see what was happening.

One day, Li-Li came to see Mr. Huang and asked for his help again. She said, "Dear Mr. Huang, plea­se help me to keep the poi­son from kil­ling my mother-in-law! She's chan­ged into such a nice woman, and I love her like my own mother. I do not want her to die becau­se of the poi­son I gave her."

Mr. Huang smi­led and nod­ded his head. "Li-Li, there's not­hing to worry about. I never gave you any poi­son. The herbs I gave you were herbs to impro­ve her health. The only poi­son was in your mind and your atti­tu­de toward her, but that has been all washed away by the love which you gave to her."

The­re is a wise Chi­ne­se saying:
"The per­son who loves others will also be loved in return."


[via John G.]

bookmark_borderWahr oder nicht? Umfrage

Die­sen Satz las ich beim Blättern:

" .. es gibt hier in der Com­mu­ni­ty* so eine Art unge­schrie­be­nes Gesetz, dass man Schreib­feh­ler nicht verbessert .. "


Ergeb­nis­se der Umfrage

0% (0 Stim­men)
Recht­schreib­feh­ler? Nie gehört ....

 

50% (9 Stim­men)
Wenn ich Feh­ler fin­de den­ke ich mir mei­nen Teil, aber ich sage nichts.

 

16.67% (3 Stim­men)
Ich hal­te nichts von "unge­schrie­be­nen Gesetzen".

0% (0 Stim­men)
Wer wird denn so pin­ge­lig sein und korrigieren?

 

16.67% (3 Stim­men)
Mir gefällt die Aus­sa­ge: "Wer Feh­ler fin­det darf sie behalten!"

 

16.67% (3 Stim­men)
Feh­ler sind mir egal - ich lese Inhalte!

Total: 100% (18 Stim­men)



[Wird Mon­tag, 06-03-2006 um ca. 24:00h geschlossen]

* Viel­leicht soll­te ich noch sagen, daß es aus mei­ner Sicht kei­ne "Com­mu­ni­ty" gibt - wohl vor­über­ge­hen­de Alli­an­zen zu ver­schie­de­nen Zwecken, aber bestimmt nicht mehr ....


Umfra­ge geschlos­sen - "Dan­ke!" an die Teilnehmer ....

bookmark_borderMesser - Beipackzettel ....

Noch ein rascher Gedan­ke zum Prin­zip "Ursa­che - Wir­kung"
Wenn die Her­stel­ler von Küchen­mes­sern wie Her­stel­ler phar­ma­zeu­ti­scher Pro­duk­te behan­delt wür­den, klän­ge das etwa so:

Mes­ser:
Nur für den äußer­li­chen Gebrauch!
Nicht in Rich­tung auf Per­so­nen hal­ten, die sich - zufäl­lig oder gewollt - der Mes­ser­spit­ze lang­sam oder schnell nähern könnten.
Soll­te trotz bestim­mungs­ge­mä­ßem Gebrauch das Mes­ser durch die Haut­ober­flä­che einer Per­son drin­gen, so ist als Akut­maß­nah­me für Blut­stil­lung zu sor­gen und je nach Schwe­re und Tie­fe des Ein­drin­gens ein Arzt oder eine Kli­nik hinzuzuziehen ....

bookmark_borderZuwanderung ....

und das Zuwan­de­rungs­ge­setz - auf's Neue:

Es wun­dert sich die Regie­rung - und mit ihr die Oppo­si­ti­on - war­um wohl

  • qua­li­fi­zier­te Zuwan­de­rer kaum zu gewin­nen sind. Das 
  • IT-Spe­zia­li­sten-Son­der­kon­tin­gent wur­de auch nie rich­tig aus­ge­schöpft. Die größ­te Sor­ge berei­tet auch, daß sich nicht mehr Zuwan­de­rer fin­den, die 
  • 1 Mio.€ inve­stie­ren und zehn Arbeits­plät­ze schaf­fen wollen ....

"Düwel ook" - wie man im West­fä­li­schen sagt ....

Ich hät­te da eine Idee:
Wenn ein poten­ti­el­ler Zuwan­de­rer sich die Besteue­rung sei­nes zukünf­tig mög­li­chen Ein­kom­mens in Deutsch­land ansieht und fest­stellt, er muß ca. 60% "abge­ben" - dann ver­geht Vie­len die Lust am Zuwan­dern nach Deutschland ....
Sol­che Leu­te sind nicht auf den Kopf gefal­len. Sie gehen nach Kana­da, Neu­see­land, Austra­li­en oder USA. In kei­nem die­ser Län­der liegt die Abga­ben­quo­te für "Bes­ser­ver­die­ner" über 30% .... war­um also mehr bezahlen?

bookmark_borderDas Feministische Manifest

Von: Bre­mer Begi­nen­hof Modell

Dr.Erika Rie­mer-Nol­te­ni­us

via Attac - Frau­en­netz / zur Dis­kus­si­on und Weiterleitung:

Das Femi­ni­sti­sche Manifest

Das mensch­li­che Leben auf der Erde ist bedroht, nicht so sehr von Natur­ka­ta­stro­phen wie Erd­be­ben, See­be­ben oder Über­flu­tun­gen, son­dern in erster Linie durch den Men­schen selbst.

Seit etwa sechs­tau­send Jah­ren domi­niert die männ­li­che Herr­schaft das gesell­schaft­li­che Leben; die matri­ar­cha­len Lebens­for­men frü­he­rer Zei­ten wur­den zurück­ge­drängt und ver­nich­tet. Dadurch ist ein Ungleich­ge­wicht ent­stan­den, eine Schief­la­ge, die sich ver­häng­nis­voll auf die Natur und die Mensch­heit aus­wirkt. Femi­ni­sti­sche Über­zeu­gun­gen und Ideen ver­su­chen seit gerau­mer Zeit, in Koope­ra­ti­on mit fort­schritt­li­chen ein­sich­ti­gen Män­nern, das aus den Fugen gera­te­ne Gleich­ge­wicht wie­der her­zu­stel­len, um viel­leicht doch noch in letz­ter Minu­te den Unter­gang der Mensch­heit zu verhindern.

Die wesent­li­chen Ele­men­te des Femi­nis­mus sind:

  1. Die Ver­eh­rung und der Schutz der Natur. Sie zu bewah­ren, ist ober­stes Ziel. Das Leben auf dem Pla­ne­ten Erde ist gekenn­zeich­net durch die Prin­zi­pi­en der Fül­le und des Über­flus­ses. Es gibt genug Was­ser und Nah­rungs­mit­tel für alle Lebe­we­sen, nie­mand brauch­te zu hun­gern, wenn es eine welt­wei­te, gerech­te Ver­tei­lung gäbe. Die­se Gerech­tig­keit gilt es zu realisieren. 
  2. Das zwei­te Prin­zip des Femi­nis­mus ist die gleich­wer­ti­ge Viel­falt aller Kul­tu­ren, Ras­sen und aller Men­schen, sowie die Gleich­wer­tig­keit der Geschlech­ter. In frü­he­ren Jahr­hun­der­ten haben Euro­pä­er ande­re Völ­ker ver­sklavt und kolo­ni­siert, weil sie sich für wei­ter ent­wickelt hiel­ten und es als ihr selbst­ver­ständ­li­ches Recht ansa­hen, auf­grund der Aus­beu­tung ande­rer ihren eige­nen Reich­tum zu ver­grö­ßern. Die­ses Unrecht wird zuneh­mend erkannt. 
  3. Der Wert eines Men­schen beruht nicht auf sei­nen mate­ri­el­len Gütern, wie z.B. Geld oder Akti­en. Viel­mehr bil­den Lie­bes­fä­hig­keit, und der Ein­satz für das Gemein­wohl die vor­züg­li­che Basis. Die Lei­stun­gen der Frau­en im Bereich der Wei­ter­ga­be des Lebens und des Erzie­hens der näch­sten Gene­ra­ti­on sind mit Geld nicht zu bewer­ten, denn sie sind unbe­zahl­bar. Das gilt natür­lich auch für Män­ner, die ihren Kin­dern Zeit wid­men und sich ihnen zuwenden. 
  4. Geld ist kein Selbst­zweck, son­dern Mit­tel zum Zweck. Obwohl das, was im Leben am wich­tig­sten ist, unbe­zahl­bar ist, brau­chen doch alle Men­schen eine mate­ri­el­le Grund­la­ge zum Leben. Bis­her glaub­ten wir, daß unse­re Erwerbs-Arbeit und unser Ein­kom­men in einem ver­nünf­ti­gen und gerech­ten Ver­hält­nis zuein­an­der stün­den. Inzwi­schen wis­sen wir, daß dies nicht der Fall ist, daß es vie­le Ver­mö­gen­de gibt, die nie erwerbs­tä­tig waren, son­dern allein von Zin­sen leben und daß lebens­er­hal­ten­de Dien­ste am Men­schen total unter­be­zahlt sind. 
  5. Des­halb for­dern Femi­ni­stin­nen die Ent­kop­pe­lung von Erwerbs­ar­beit und Ein­kom­men. Sie for­dern ein bedin­gungs­lo­ses Grund­ein­kom­men für alle aus Steu­er­mit­teln, das ihnen eine men­schen­wür­di­ge Exi­stenz ermög­licht. Alle sind dann auf­ge­ru­fen, selbst und frei zu ent­schei­den, wie sie ihre Lebens­zeit ent­spre­chend ihren Nei­gun­gen , Talen­ten und Bega­bun­gen ein­tei­len und in die Gemein­schaft ein­brin­gen. Das Wohl der Men­schen ist der Maß­stab, nicht der Pro­fit der Wirtschaft. 
  6. Ein Grund­prin­zip der Natur, ist das Prin­zip des bedin­gungs­lo­sen Schen­kens. Selbst­lo­ses Schen­ken berei­tet Freu­de auf bei­den Sei­ten Es ist mit kei­ner Erwar­tung ver­bun­den, wie beim Tau­schen. Schen­ken setzt vor­aus, daß man/frau etwas besitzt. Und dies ist in der Tat bei jedem Men­schen der Fall: Das Kost­bar­ste, über das wir alle ver­fü­gen, ist unse­re Lebens­zeit. Sie ist für alle gleich wert­voll. Könn­ten wir mehr von unse­rer Lebens­zeit ande­ren Mit­men­schen schen­ken (statt Geld ver­die­nen zu müs­sen), sähe die Welt schon ganz anders aus. 
  7. Femi­ni­stin­nen sind Pazi­fi­stin­nen und leh­nen jede Form von Gewalt ab. Sie wol­len kei­ne Krie­ge, kei­nen Men­schen­han­del, kei­ne Aus­beu­tung von Kin­dern und Frau­en. Daher for­dern sie die Abschaf­fung der Rüstungs­in­du­strie, der Armeen und suchen Kon­flikt­re­ge­lun­gen auf diplo­ma­ti­schem Wege. Für die­sen Bereich sind Frau­en ganz beson­ders auf die Zusam­men­ar­beit mit Män­nern ange­wie­sen, denn Krie­ge sind immer Män­ner­sa­che gewe­sen, die Opfer aber wer­den zuneh­mend Men­schen der Zivil­be­völ­ke­rung, ins­be­son­de­re Alte, Frau­en unbe­tei­lig­te Män­ner und Kinder. 
  8. Die Char­ta der Men­schen­rech­te ist Maß­stab und Leit­li­nie für eine femi­ni­sti­sche Lebens­wei­se. Wür­den die Men­schen­rech­te mehr respek­tiert und welt­weit durch­ge­setzt, dann hät­te die Mensch­heit gute Überlebenschancen.
    Ober­ster Wert ist der Respekt vor allem Leben­di­gen, vor der Lebens­wei­se der Mit­men­schen. Es gibt nicht nur eine Wahr­heit, eine Reli­gi­on und einen Weg zur Lebens­be­wäl­ti­gung, son­dern unend­lich vie­le. Des­halb leh­nen wir Fun­da­men­ta­lis­men ab.
  9. Die femi­ni­sti­sche Visi­on der Zukunft sieht eine tota­le Ver­än­de­rung der kapi­ta­li­sti­schen Wirt­schafts­ord­nung vor: Statt Pro­fit­ma­xi­mie­rung der share-hol­der steht das Wohl aller Men­schen im Mit­tel­punkt. Nicht mehr Markt und Wett­be­werb wer­den die maß­geb­li­chen Kri­te­ri­en des Wirt­schaf­tens aus­ma­chen, son­dern anstel­le von Kon­kur­renz wird es Koope­ra­ti­on geben und statt künst­li­cher Knapp­heit, her­vor­ge­ru­fen durch eine para­si­tä­re Geld­ord­nung, wer­den Bedürf­nis­se am tat­säch­li­chen Bedarf ori­en­tiert befrie­digt.. Was heu­te noch als Uto­pie erscheint, kann mor­gen schon Wirk­lich­keit wer­den, denn alle Ver­än­de­run­gen begin­nen als Wunsch­träu­me im mensch­li­chen Bewußtsein. 
  10. Wir Femi­ni­stin­nen haben ein posi­ti­ves Men­schen­bild und sind davon über­zeugt, daß kein Kind als böse, nei­disch, miß­gün­stig usw. auf die Welt kommt, son­dern erst durch sei­ne Lebens­er­fah­rung geprägt wird und sei­nen Cha­rak­ter ent­wickelt, wobei die ersten drei Jah­re ganz ent­schei­dend sind. Die­se beja­hen­de Ein­stel­lung zum Men­schen, sei­ner Intel­li­genz und sei­nen Fähig­kei­ten und sei­ner grund­sätz­li­chen Ent­schei­dungs­frei­heit begrün­den unse­ren Opti­mis­mus, an eine Zukunft der Mensch­heit zu glau­ben, obwohl die Uhr eigent­lich schon 5 Minu­ten nach Zwölf anzeigt. 

Bre­men, den 1. März 2006
Dr.Erika Riemer-Noltenius
=> gefun­den bei Mor­gai­ne - 6. Mrz, 18:11

Track­back URL:
http://morgaine.twoday.net/stories/1661109/modTrackback

Dazu schrieb:
vol­taire - 6. Mrz, 22:36
[ORIGINAL-TEXT - spä­ter offen­sicht­lich geän­dert]

Faul­heit für alle!
Zu die­sem Mani­fest könn­te man man­ches sagen....

Wenn aller­dings die Ver­fas­ser die­ses Mani­fests die Erde regie­ren, wer­den die Flei­ssi­gen auf den Mars asu­wan­dern müs­sen, es sei denn, sie wol­len sich zu Skla­ven der Fau­len machen.

Übri­gens: Nicht alle Frau­en sind faul. Es soll da wel­che geben, die arbei­ten 40 Stun­den die Woche und erzie­hen Kin­der. Die kön­nen dann aber nicht in Blogs über dies und das par­lie­ren (z.B. Geschlechts­or­ga­ne, Ver­un­stal­tung des Kör­pers, Unter­wer­fungs­spiel­chen usw.) . Sind das Para­si­ten nach femi­ni­sti­scher Les­art? Nein, wahr­schein­lich sind die nur dumm, weil sie sich nicht täg­lich von den sog. Femi­ni­stin­nen abgrenzen.

Wie sag­te unser Bun­des­kanz­ler: "Es gibt kein Recht auf Faul­heit!" Gilt auch für Feministinnen!

Mal sehen, wie lan­ge die­ser Bei­trag hier steht....
antworten


Sie­he auch Arti­kel von Herrn seh­pferd rund um das The­ma "Mani­fest" ....

bookmark_borderTeufelszeug ....

aus der Hexen­kü­che der Che­mie .... und was nach nüch­ter­ner Betrach­tung davon übrig­bleibt ist folgendes:

Wenn ich schon als "Eides­hel­fer" in einem Arti­kel von "arte" (geht es da bei den Sen­dun­gen nicht auch um Markt­an­tei­le?) lese: Prof. Gerd Glaes­ke, Phar­ma­ko­lo­ge an der Uni­ver­si­tät Bre­men oder Prof. Dr. Peter Schön­ho­fer* sagen über dies oder das Arz­nei­mit­tel .... dann den­ke ich: 
Das ist doch das Insti­tut, das gegrün­det wur­de, weil der Pro­fes­sor kei­nen ordent­li­chen Lehr­stuhl bekam ....

Ich habe vie­le Jah­re (Benzo)Diazepine, dar­un­ter auch "Tavor" unter­rich­tet. Der arte-Arti­kel ist nicht nur ten­den­zi­ös, er ist in hohem Maße von Unkennt­nis zur Phar­ma­ko­lo­gie der (Benzo)Diazepine gekennzeichnet. 

Nur soviel - lai­en­ver­ständ­lich - zu die­ser Substanzgruppe:
Es gibt von einer Grund­sub­stanz (Mut­ter­sub­stanz!) aus­ge­hend ver­schie­de­ne Mole­kül­va­ri­an­ten, die z. T. beträcht­lich von­ein­an­der abwei­chen­de Eigen­schaf­ten haben.
Wäh­rend eini­ge vorrangig 
distan­zie­rend wir­ken, sind andere 
angst­lö­send und wie­der andere
schla­fin­du­zie­rend
- alle Kom­po­nen­ten kön­nen als Mix oder iso­liert gefun­den werden. 

Es gibt also nicht "Die (Benzo)Diazepine"!

TAVOR
hat von allen (Benzo)Diazepinen die stärk­ste angst­lö­sen­de Wir­kung - und wenn man einem Angst­pa­ti­en­ten durch ein Medi­ka­ment die Angst nimmt wird er wei­ter danach ver­lan­gen - aus Angst, wie­der Angst haben zu müs­sen .... die­sen Umstand ein­zu­schät­zen und recht­zei­tig die The­ra­pie mit Tavor abzu­set­zen ist die ärzt­li­che Kunst .... wenn also jemand ange­grif­fen wer­den müß­te, ist es nicht der Her­stel­ler der Sub­stanz, son­dern der The­ra­peut, der es dem Pati­en­ten unter mög­li­cher­wei­se fal­schen Anwei­sun­gen gibt .....
ROHYPNOL
ist von allen (Benzo)Diazepinen die Sub­stanz mit der stärk­sten schlaf­an­sto­ßen­den Wir­kung, man nennt es scherz­haft auch "Bett­kan­ten-Schlaf­mit­tel" - weil man nach Ein­nah­me bes­ser in sein Bett als auf den Boden fällt - denn die Wir­kung setzt schlag­ar­tig ein ....

Es braucht Jah­re, um sich in die­se Mate­rie ein­zu­le­sen und eine objek­ti­ve Sicht zu gewin­nen - aber wie so oft wird den Halb­ge­bil­de­ten - nichts ande­res sind die mei­sten Jour­na­li­sten, die über medi­zi­ni­sche The­men schrei­ben - geglaubt: 
Man hat es ja schwarz auf weiß - das muß doch rich­tig sein!!!

*Die­se For­schungs­schwer­punk­te kon­zen­trie­ren sich zum einen auf die Zusam­men­hän­ge von Wirk­sam­keit, Nut­zen und Wirt­schaft­lich­keit sowie deren recht­li­che Regu­lie­run­gen (Medi­zin­recht, Arz­nei­mit­tel­recht, Haf­tungs­recht, Dienst­lei­stungs­recht) und die Mög­lich­kei­ten der bes­se­ren Ope­ra­tio­na­li­sie­rung von Hand­lungs­an­lei­tun­gen durch die Metho­de der Evi­dence-Based Medi­ci­ne im Rah­men von Kosten/­Nut­zen-Ana­ly­sen und pro­ba­bi­li­sti­scher Model­lie­rung. Fer­ner geht es um die Beein­flus­sung der Arzt­/­Pa­ti­ent-Kom­mu­ni­ka­ti­on ins­be­son­de­re durch Tech­ni­sie­run­gen (Ver­wen­dung von Maschi­nen und Exper­ten­sy­ste­men) der Medi­zin (empi­ri­sche Psy­cho­lo­gie, Per­sön­lich­keits­rech­te, Arzt­haf­tungs­recht) und die durch Öko­no­mi­sie­rungs­vor­ga­ben aus­ge­lö­sten Reak­tio­nen der Akteu­re des Medi­zin- und Gesundheitssystems.

Was mich beson­ders an der Dar­stel­lung bei Frau Mor­gai­ne ärgert, da ich mehr als zehn Jah­re zu Ben­zo­dia­ze­pi­nen unter­rich­tet habe und nichts, aber auch gar­nichts außer der Über­schrift bei dem arte-Arti­kel zu die­ser Wirk­stoff­grup­pe stimmt ....
Was mich noch mehr ärgert ist, daß Sie Din­ge z.B. zu Kava-Kava nach­plap­pern, die in irgend­wel­chen Maga­zi­nen à la MAXI ver­brei­tet wer­den .... da hät­te ich doch mehr Dif­fe­ren­zie­rung von Ihnen erwar­tet .... ich habe näm­lich auch für ein Unter­neh­men gear­bei­tet, das vor­hat­te Kava-Kava in Deutsch­land zu ver­kau­fen - und dann davon Abstand nahm, weil sich her­aus­stell­te, daß es in wirk­sa­mer Dosie­rung Leber­schä­den her­vor­ruft - bei unter­schwel­li­ger Dosie­rung - die dann natür­lich auch kei­ne Wir­kung hat (!) - kann man das vermeiden.
Was also die Pro­pa­gan­di­sten von Kava-Kava tun ist Folgendes: 
Sie dosie­ren für die Anwen­dung hoch - für die Tier­ver­su­che nied­rig und voi­la! - kei­ne Leber­to­xi­zi­tät mehr sta­ti­stisch zu sehen .... das ist moder­ne Zauberei!

bookmark_borderMein Verdacht, ....

daß man es in unse­rem Land kei­nes­falls auf ehr­li­che Wei­se, son­dern nur durch Lug und Trug und Steu­er­hin­ter­zie­hung zu etwas brin­gen kann, erhielt neue Nahrung:
Im Gespräch mit einem Immo­bi­li­en­mak­ler erfuhr ich, wie er sei­ne Pro­vi­sio­nen in der Ver­gan­gen­heit - und immer noch - so geschickt hin- und her­schiebt, daß nur eine redu­zier­te steu­er­li­che Bela­stung dabei her­aus­kommt .... so läßt sich treff­lich "Geld machen".

Ange­mei­ert sind letzt­lich die Steu­er­zah­ler, denen der Arbeit­ge­ber namens und im Auf­tra­ge des Staa­tes gleich einen ordent­li­chen Bat­zen ihres Ein­kom­mens abnimmt ....