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bookmark_borderVertrauen ....

Hät­ten sie Ver­trau­en zu einem Arzt, der ihnen zunächst auf die - wahr­heits­ge­mä­ße - Ant­wort, daß sie nicht mehr rau­chen, aber für fast 30 Jah­re geraucht haben, Vor­hal­tun­gen dazu macht, dann aber ein Medi­ka­ment ver­schreibt, bei dem als Kon­tra­in­di­ka­ti­on u.a. "Rau­chen" bzw. "Ex-Rau­cher mit Gefäß­ver­än­de­run­gen" etc. auf­ge­führt sind?

Wenn dann noch das Medi­ka­ment als Infu­si­on* anstatt als Sprit­ze** gege­ben wird, kommt der Ver­dacht auf, es gehe dem The­ra­peu­ten mehr um sei­nen Gewinn als um die gesund­heit­li­che Wie­der­her­stel­lung sei­ner Patienten ....


Ich hat­te ja schon ange­deu­tet
:
Ein­mal "in der Man­gel" kann es nur noch schlech­ter werden ....

Nichts ist schlim­mer als Ver­trau­ens­bruch - egal von wem!


Kosten­ka­ta­log
* Injek­ti­on i.V. = 4,83 / 6,01
** Infu­si­on i.V. = 8,28 / 10,31 (!)
[ohne "all­ge­mei­ne Kosten" und "Sach­ko­sten"; Injek­ti­on = 3,40; Infu­si­on = 6,00]
Die Kosten­dif­fe­renz beträgt also im Extrem­fall (6,53 zu 16,31) € 9,78 (!).

bookmark_bordersms & emoticons:

Es ist schon bedauerlich,
wenn Kon­ver­sa­ti­on in Halb­sät­zen stattfindet ....

Auf einen voll­stän­dig aus­for­mu­lier­ten Satz erwar­tet man doch wohl min­de­stens eben­so­viel Mühe von den Adres­sa­ten - oder ist das im Zeit­al­ter von Emo­ti­cons und sms schon zuviel verlangt?

bookmark_borderBrüderlich geteilt - Schwesterlich beschissen ....
*edit 06-2023*[added translation to English]

Stel­len sie sich fol­gen­de Situa­ti­on vor:
Café im Super­markt - mit Eis­the­ke, eine Kugel für 50 Cent - davor zwei Schwe­stern, eine ca. 8, die ande­re ca. 4 Jah­re alt.

Die Bedie­nung fragt die bei­den jun­gen Damen nach ihren Wün­schen. Die älte­re Schwe­ster fängt an
"Ich neh­me eine Kugel Schokoladeneis."
"Ich auch", kräht die klei­ne Schwester.

Die Bedie­nung nimmt zwei Töpf­chen her und schau­felt Scho­ko­la­den­eis in den ersten Becher. Fer­tig - und über den Tre­sen gereicht - die gro­ße Schwe­ster greift zu.

Nun nimmt die Bedie­nung das Eis­be­hält­nis her­aus und sagt
"Da ist nur noch ein Rest drin"
- und zur klei­nen Schwe­ster gewandt
"Da hast Du aber Glück,
das ist mehr als ein Eis aber weni­ger als zwei .... "

In die­sem Moment gibt die gro­ße Schwe­ster der klei­ne­ren den Becher mit Scho­ko­la­den­eis, von dem sie schon ein wenig geges­sen hat und sagt
"Hier, du kannst schon 'mal mit die­sem anfan­gen - ich war­te noch bis das ande­re Eis fer­tig ist"

Die Klei­ne nimmt den ange­bo­te­nen Becher.
Wie gut für die Gro­ße, daß das so pro­blem­los über die Büh­ne ging!

Wie heißt es doch im Sprichwort:
"Brü­der­lich geteilt - Schwe­ster­lich beschissen .... "

Goog­le-Über­set­zung:
Ima­gi­ne the fol­lo­wing situation:
Café in the super­mar­ket - with an ice cream coun­ter, a scoop for 50 cents - in front of it two sisters, one about 8, the other about 4 years old.

The wai­tress asks the two young ladies what they would like. The older sister begins
"I'll have a scoop of cho­co­la­te ice cream."
"Me too," crows the litt­le sister.

The wai­tress takes two pots and scoops cho­co­la­te ice cream into the first pot. Done - and han­ded over the coun­ter - the big sister grabs it.

Now the wai­ter takes out the ice cream con­tai­ner and says
"There's only one scoop left"
- and tur­ned to the litt­le sister
"But you're lucky
that's more than one ice cream scoop but less than two...."

At that moment, the big sister gives the litt­le one the cup with cho­co­la­te ice cream, of which she has alre­a­dy eaten a litt­le and says
"Here, you can start with this one - I'll wait until the other ice cream is ready"

The litt­le one takes the offe­red cup.
How good for the big one that it went so smoothly!

As the say­ing goes:
"Brot­her­ly Divi­ded - Sister­ly defrauded ...." 

bookmark_borderDie Mär von den vielen Ferientagen der Lehrer ....

geht ja schon seit Jah­ren um. Nicht etwa, daß sich die Kri­ti­ker Mühe machen das ein­mal nüch­tern und rea­li­stisch zu betrach­ten - nein, es ist ja viel ein­fa­cher sein Vor­ur­teil zu pflegen ....

Was sind denn nun die Fakten?

Gehen wir 'mal von fol­gen­der Annah­me aus:

  1. Oster­fe­ri­en: 2 Wochen = 10 Tage;
  2. Pfingst­fe­ri­en: 2 Tage;
  3. Som­mer­fe­ri­en: 6 Wochen = 30 Tage;
  4. Herbst­fe­ri­en: 2 Wochen = 10 Tage;
  5. Weih­nachts­fe­ri­en 2 Wochen = 10 Tage.

Das macht zusam­men 61 Tage. Davon müs­sen alle Tage abge­zo­gen wer­den, die ande­re Arbeit­neh­mer auch haben:

  1. Ostern: 1 Tag (Oster­mon­tag)
  2. Pfing­sten: 1 Tag (Pfingst­mon­tag)
  3. Herbst­fe­ri­en: 1 Tag (Tag d. dtsch. Einheit)
  4. Weih­nachts­fe­ri­en: 6 Tage (24./25./26./31./01./06.)

Das sind ins­ge­samt 9 Tage - die haben ande­re Arbeit­neh­mer auch.

Es blei­ben also (61 - 9) 52 Tage Feri­en übrig ....
Dann rech­nen wir davon die 1x monat­lich - außer­halb der Schul­zeit - statt­fin­den­den Kon­fe­ren­zen mit je einem Halb­tag ab: 10 Mona­te x 12 Tag = 5 Tage. Es blei­ben also 47 Feri­en­ta­ge übrig.

Davon zie­hen wir die Wochen­end­ver­an­stal­tun­gen ab: Schul­fest 1 Tag, Sport­fest 1 Tag. Es ver­blei­ben (47 - 2) noch 45 Ferientage.

Dazu kom­men die Schul­land­heim­ta­ge, alle 4 Jah­re 4 Tage, das macht pro Jahr einen wei­te­ren Tag, es blei­ben also 44 Ferientage.

Jetzt rech­nen wir noch die Eltern­aben­de und Eltern­sprech­ta­ge ab: Pro Jahr sind das noch­mal 8 Halb­ta­ge = 4 Tage, es blei­ben nun­mehr 40 Feri­en­ta­ge übrig.

Aha. 40 Feri­en­ta­ge gegen­über 30 Urlaubs­ta­gen für den durch­schnitt­li­chen Arbeit­neh­mer. Das sind 25% mehr Ferientage.

Ooops!
Da habe ich doch glatt vergessen:
Die Leh­rer müs­sen in der letz­ten Som­mer­fe­ri­en­wo­che schon wie­der in die Schu­le. Das bedeu­tet: Wei­te­re 5 Tage von den Feri­en­ta­gen abzie­hen: Es blei­ben also noch 35 Feri­en­ta­ge übrig - ver­gli­chen mit den 30 Tagen, die nor­ma­le Arbeit­neh­mer haben sind das ca. 16% mehr ....

Dabei ist Fol­gen­des zu bedenken:
Die Feri­en­ta­ge sind fest. Kein Leh­rer kann zu einer ande­ren Zeit Urlaub machen - anders als der durch­schnitt­li­che Arbeit­neh­mer, der frei ent­schei­den kann, wann er gern Feri­en haben möchte ....

Nun fra­ge ich sie, lie­be LeserInnen:
Wür­den sie für fünf zusätz­li­che Urlaubs­ta­ge in Kauf neh­men, daß man ihnen vor­schreibt wann sie Urlaub machen dürfen?


Ach ja, ich bin kein Leh­rer - spre­che also nicht in eige­ner Sache ....

bookmark_borderFakten, Fakten, Fakten ....

und immer an die Leser den­ken ....

" .. 9 erschüt­tern­de Fak­ten mein Leben betref­fend .." sagt Herr pikas

Da will ich mich doch gleich ein­rei­hen und
noch erschüt­tern­de­re Fak­ten mein Leben betref­fend liefern:

  1. Ich mag kei­ne Kat­zen;
  2. Ich esse Inne­rei­en (Leber, Nie­re, etc. );
  3. Ich trin­ke kein Was­ser;
  4. Ich tra­ge Schu­he nur mit Ledersohlen;
  5. Ich mei­de Men­schen­an­samm­lun­gen, vor allem wenn gleich­zei­tig Musik gespielt wird;
  6. Ich lese nur Fach­bü­cher;
  7. Ich sehe kaum Fern - und wenn, dann nur Krimis;
  8. Ich bin trau­rig, wenn ich sehe, wie (man­che) Eltern mit ihren Kin­dern umgehen; 
  9. Ich lese gern bei Frau Buden­zau­be­rin - sie ist so außer­or­dent­lich kon­se­quent - auf ihre Art .... 

bookmark_borderEin juristisches Problem ....

wur­de in mei­nem Bekann­ten­kreis diskutiert:

Mie­ter wer­den von einem Mak­ler angerufen,
der von ihrem Haus­wirt den Auf­trag hat das Haus
- in dem sie zur Mie­te wohnen -
zu verkaufen.

Nun stel­len sich ver­schie­de­ne Fragen

  1. Müs­sen die Mie­ter eine Besich­ti­gung zulassen?
    Übli­cher­wei­se steht ja im Miet­ver­trag nur etwas über das Recht des Ver­mie­ters, der nach Anmel­dung kom­men darf.
  2. Wenn ja, wie oft müs­sen sie das zulassen?
    Man könn­te kon­stru­ie­ren, daß es den Mie­tern dadurch recht unge­müt­lich gemacht wird, indem stän­dig neue Besich­ti­gun­gen ange­setzt wer­den.
  3. Wenn ja, und gesetzt den Fall, der Mak­ler kommt mit Men­schen, die sie unter ande­ren Bedin­gun­gen nie in ihre Woh­nung (hier: das gemie­te­te Haus) las­sen wür­den, müs­sen sie die trotz­dem hereinlassen?

Die Dis­kus­si­on war zwar hef­tig, aber nicht beson­ders ergiebig
- kei­ne Fach­leu­te dabei ....

Kennt jemand von den Lesern die Antworten?