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bookmark_borderZur Abstraktion / Konkretisierung ....

nur fol­gen­de Anmerkung:
Abstrak­ti­on ist aus mei­ner Sicht nötig um Sach­ver­hal­te ver­gleich­bar zu machen - immer wenn Umset­zung in die Pra­xis gefragt ist müs­sen kon­kre­te Vor­ge­hens­wei­sen fest­ge­legt werden.

Bei­des bedingt sich also, wobei ich - aus­drück­lich - fest­stel­le, daß kei­ne Wer­tung impli­ziert ist:
Sowohl abstrak­te wie kon­kre­te Vor­ge­hens­wei­sen sind nötig, um unser Leben zu gestal­ten. Wei­ter kommt man aber - aus mei­ner Sicht - wenn sich zur kon­kre­ten Fähig­keit (manu­ell, hand­werk­lich) auch abstrak­te Fähig­keit gesellt, und da let­ze­re kom­pri­mie­rend wirkt wer­den Pha­sen von Ver­such und Irr­tum übersprungen.

Fazit:
Wenn ich gedank­lich etwas vor­weg­neh­men kann spa­re ich mir lang­wie­ri­ge prak­ti­sche Versuche ....

bookmark_borderDas bißchen Haushalt* ....

scheint nach jüng­sten Umfra­gen immer noch über­wie­gend Sache der Frau­en zu sein. Wäh­rend der Ein­kauf zu 67% von Frau­en und 62% von Män­nern erle­digt wird sol­len 72% der Frau­en die Bad­rei­ni­gung machen, wäh­rend 59% der Män­ner sich um die Rei­ni­gung das Fami­li­en­au­tos kümmern.

Wenn die­se Zah­len zutref­fend sind - mei­ne Skep­sis gegen­über Umfra­gen habe ich ja schon frü­her dar­ge­stellt - dann hät­te sich seit den 60ern ledig­lich in Hin­sicht auf den Ein­kauf etwas geän­dert: Die­se Ände­rung scheint mir aber par­al­lel zu einer ver­än­der­ten Wohn­si­tua­ti­on zu ver­lau­fen. Die Zahl der Sin­gle-Haus­hal­te hat näm­lich seit­dem von 8% auf nahe­zu 32% zugenommen ....

Lei­der fehlt eine Anga­be zur genau­en Ver­tei­lung wei­te­rer häus­li­cher Arbei­ten. Eine Zahl zum Kochen z.B., denn das soll ja zuneh­mend von Män­nern** wahr­ge­no­men werden ....


* Schla­ger­ti­tel, gesun­gen von J.v.Koczian


** " .. Wei­ter­hin spielt die Geschlechts­rol­len­ein­stel­lung eine Rol­le für die Betei­li­gung an der Haus­ar­beit: "libe­ral" ein­ge­stell­te Per­so­nen äußern sich eher posi­tiv über berufs­tä­ti­ge Müt­ter und befür­wor­ten eine aus­ge­gli­che­ne Ver­tei­lung der Haus­ar­beit, "tra­di­tio­nal" ein­ge­stell­te Per­so­nen dage­gen hal­ten die Frau für Haus­halt und Kin­der, den Mann hin­ge­gen für das Fami­li­en­ein­kom­men für zustän­dig. Die Unter­su­chungs­da­ten zei­gen, dass "libe­ra­le" Män­ner mehr Haus­ar­beit machen als "tra­di­tio­na­le" Män­ner, wäh­rend "libe­ra­le" Frau­en weni­ger Haus­ar­beit ver­rich­ten als "tra­di­tio­na­le" Frauen."

bookmark_borderEin Prinz ....

- wasch­echt, sozu­sa­gen, wohnt in Münster.
Er arbeitet.
Als Autowäscher ....
Nein, wer­den Sie den­ken, das gibt es nicht.
Ein rich­ti­ger Prinz wür­de doch sowas nicht tun.
Es ist aber wahr.

Bawa Abu­du heißt der Mann und kommt aus Ghana.

Ursprüng­lich woll­te er hier eigent­lich nur kurz blei­ben um Maschi­nen­tei­le zu kau­fen und mit nach Hau­se zu neh­men - aber der Lie­be wegen, mitt­ler­wei­le auch sei­ner Kin­der wegen, bleibt er hier.

In Gha­na hat er umfang­rei­chen Grund­be­sitz, Rin­der- und Schaf­her­den, Häu­ser .... außer­dem ist er einer der bekann­te­sten Ver­tre­ter der Musik­rich­tung "Modern Afro-Pop", zuhau­se so bekannt wie Wolf­gang Petry bei uns ....

Eine CD kommt näch­stens in den Han­del "Fura da Madara" [Mother­ship Music].

Ja, Bawa Abu­du ist ein Beweis dafür, daß man von könig­li­chem Geblüt sein kann - und trotz­dem ein ganz nor­ma­ler Mensch bleibt. Sin­gend poliert er daher wei­ter Autos bei Raiff­ei­sen an der Tank­stel­le .... ich wün­sche ihm viel Glück - und den Durch­bruch auch auf dem hie­si­gen Markt ....

bookmark_border"Friedensinitiative"

Dan­kens­wer­ter­wei­se hat Frau C. Ara­xe es unter­nom­men, eine Ver­ein­ba­rung zu initi­ie­ren, die für mehr stress- und streit­frei­es Blog­gen sor­gen wird.
Ich möch­te mich aus­drück­lich bei ihr bedan­ken und hof­fe natür­lich, daß mög­lichst vie­le Blog­ger der Ver­ein­ba­rung etwas abge­win­nen kön­nen und sich anschließen ....

Alle wei­te­ren Schrit­te bit­te bei Frau C. Ara­xe nach­le­sen und Kom­men­ta­re hier­zu bit­te auch dort ....

bookmark_border"Super-Power-Glue" ....

heißt ein Kle­ber der Alles - und zwar sofort - verklebt.
Ich has­se das Zeug, obwohl ich zuge­ben muß, es gibt Fäl­le in denen nichts ande­res hilft - sprich: klebt.
Mei­ne Aver­si­on hat heu­te neue Nah­rung erhalten.
Aus einem Ohr­stecker mei­ner Frau hat sich eine Per­le gelöst:
Kla­rer Fall für den "Heim­wer­ker" ....
Metall­teil des Ohr­steckers und Per­le bereit­ge­legt und "Super-Power-Glue" soll­te in Akti­on treten.
Das Abschrau­ben der Kap­pe war gelungen.
Aber Drücken brach­te kei­nen Kle­ber zum Vorschein.
Eine genaue­re Inspek­ti­on ergab:
Die Düse muß­te - anders als frü­her - noch abge­schnit­ten werden.
Das führ­te zu meh­re­ren Trop­fen "Super-Power-Glue" auf Hän­den, Schreib­tisch, Hose - nur die Per­le lag immer noch unbe­fe­stigt herum!
Es gelang schließ­lich einen Trop­fen Kle­ber auch dahin zu pla­zie­ren wo er von Beginn an hät­te hin­kom­men sol­len - geschafft, Ohr­stecker wie­der funk­ti­ons­be­reit, die ange­rich­te­te Saue­rei hat sich doch noch gelohnt ....

Hat­te ich schon erwähnt wie sehr ich "Super-Power-Glue" hasse?

bookmark_border"Autofahren im Mülleimer" ....

ist die Über­schrift zu einem Arti­kel zu einer neu­en Serie von RTL II ("Die Cha­os­fah­rer - Gefan­gen im Kreis­ver­kehr"). Vor­ge­stellt wer­den chao­ti­sche Zeit­ge­nos­sen, die alle­samt ein beacht­li­ches Punk­te­kon­to in Flens­burg auf­wei­sen können.

Trash-Fern­se­hen "at its best" - wo leben wir eigentlich?
Und wer sieht sich sol­chen Unfug an?

Viel schlim­mer ist aber der Effekt auf her­an­wach­sen­de Fah­rer/-innen­ge­ne­ra­tio­nen:
Sie ler­nen doch aus sol­chen "Shows", die laut Unter­hal­tungs­chef Marc Ras­mus ".. nicht der Ver­kehrs­si­cher­heit die­nen sol­len ..", son­dern ledig­lich ".. der Unter­hal­tung ..", daß es völ­lig OK ist, sich so zu ver­hal­ten, ja, daß das noch durch Auf­merk­sam­keit in Form von Fern­seh­auf­nah­men "belohnt" wird ....

Wenn schon die Fern­seh­an­stal­ten kein Gefühl mehr für "Rich­tig" und "Falsch" haben - wie sol­len es dann die durch sie beein­fluß­ten Her­an­wach­sen­den bekommen?

"Schlech­te Bei­spie­le ver­der­ben die guten Sit­ten" - lei­der wahr!

bookmark_border"Autofahren im Mülleimer" ....

ist die Über­schrift zu einem Arti­kel zu einer neu­en Serie von RTL II ("Die Cha­os­fah­rer - Gefan­gen im Kreis­ver­kehr"). Vor­ge­stellt wer­den chao­ti­sche Zeit­ge­nos­sen, die alle­samt ein beacht­li­ches Punk­te­kon­to in Flens­burg auf­wei­sen können.

Trash-Ferns­hen "at its best" - wo leben wir eigentlich?
Und wer sieht sich sol­chen Unfug an?

Viel schlim­mer ist aber der Effekt auf her­an­wach­sen­de Fah­rer/-innen­ge­ne­ra­tio­nen:
Sie ler­nen doch aus sol­chen "Shows", die laut Unter­hal­tungs­chef Marc Ras­mus ".. nicht der Ver­kehrs­si­cher­heit die­nen sol­len ..", son­dern ledig­lich ".. der Unter­hal­tung ..", daß es völ­lig OK ist, sich so zu ver­hal­ten, ja, daß das noch durch Auf­merk­sam­keit in Form von Fern­seh­auf­nah­men "belohnt" wird ....

Wenn schon die Fern­seh­an­stal­ten kein Gefühl mehr für "Rich­tig" und "Falsch" haben - wie sol­len es dann die durch sie beein­fluß­ten Her­an­wach­sen­den bekommen?

"Schlech­te Bei­spie­le ver­der­ben die guten Sit­ten" - lei­der wahr!

bookmark_borderVor etwa zehn Jahren ....

wur­de mit viel Tra­ra in unse­rer Lokal­pres­se ver­kün­det, die Tele­kom wer­de sich an meh­re­ren Stel­len in der Stadt mit Groß­vor­ha­ben end­gül­tig eta­blie­ren. Hat sie auch tat­säch­lich - des­we­gen sieht man allent­hal­ben in der Repu­blik Fahr­zeu­ge der Tele­kom mit Num­mern­schil­dern aus "MS" (Mün­ster i. Westfalen).
[Zum Fahr­stil man­cher Tele­kom-Bedien­ste­ter hät­te ich auch noch 'was bei­zu­tra­gen, aber davon viel­leicht ein ande­res Mal]

Nun meh­ren sich die Zei­chen, daß die Tele­kom hier erneut ein Groß­pro­jekt zu pla­nen scheint, das auch schon recht weit gedie­hen sein muß - glaubt man der Lokalpresse.

Nun fra­ge ich mich natür­lich, wie das zusammenpaßt:
Gera­de vor zehn Jah­ren alle Gebäu­de brand­neu, jetzt schon wie­der völ­lig neue Gebäu­de - wer bezahlt das?

Vor die­sem Hin­ter­grund will es mir nicht so recht in den Kopf, daß wir Alle - angeb­lich - sehr viel weni­ger für's Tele­fo­nie­ren zahlen ....

bookmark_borderRechtzeitig ....

nach Ende der Ber­gungs­ar­bei­ten in Bad Rei­chen­hall hat nun der israe­li­sche Mini­ster­prä­si­dent einen Schlag­an­fall erlit­ten um den Zei­tungs­schrei­bern die Mög­lich­keit zu geben ihre Head­lines zu fül­len. Ob wid­ri­gen­falls die Vogel­grip­pe erneut hät­te her­hal­ten müssen?

bookmark_borderDas Telefonieren ....

soll - angeb­lich - in den letz­ten Mona­ten erheb­lich preis­gün­sti­ger gewor­den sein.
Son­der­bar. Ich stel­le eigent­lich das Gegen­teil fest.
Obwohl sich unser Haus­halt um eine wei­te­re Per­son redu­ziert hat - Aus­zug in eige­ne Woh­nung - ist die Tele­fon­rech­nung sogar gering­fü­gig höher als zuvor ....

Das bringt mich wie­der zu der Fra­ge, wer eigent­lich auf wel­cher Basis sol­che "Erhe­bun­gen" macht - und ob da nicht Irgend­wer am Wer­ke ist, der mir (Allen?) Opti­mis­mus ein­bla­sen will ....