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bookmark_borderWie das Leben so spielt ....

oder:
War­um aus­ge­rech­net heute?

Freun­de von uns waren über Weih­nach­ten im Aus­land. Damit ihr Auto nicht die gan­ze Zeit im Park­haus steht habe ich sie zum Flug­platz gefah­ren - und heu­te kom­men sie zurück.

Natür­lich fah­re ich hin.
Obwohl im Radio schon den gan­zen Tag davor gewarnt wird, heu­te - vor allem abends - mit dem Auto unter­wegs zu sein:

Schnee, Glät­te, Sturm ....

Wenn ich ankäme,
wür­de ich ja auch erwar­ten abge­holt zu werden ....

bookmark_borderRentner ....

sol­len ja angeb­lich weni­ger Zeit haben als Men­schen, die noch arbei­ten. So lau­tet das all­ge­mei­ne Vorurteil.

Nun dach­te ich, daß das doch sehr über­trie­ben sei, muß­te mich aber jüngst eines Bes­se­ren beleh­ren lassen:
Eine ehe­ma­li­ge Kol­le­gin, seit Janu­ar 2005 im (UN)-Ruhestand, schick­te nach Weih­nach­ten (!) fröh­li­che Weih­nachts­grü­ße .... ver­bun­den mit den besten Wün­schen für das neue Jahr.

Nicht ganz ohne Selbst­iro­nie füg­te sie hin­zu, daß sie ja als Rent­ne­rin nie - und für nichts - Zeit hätte ....

Was mich aber beson­ders erstaunte:
Sie, sonst sehr nüch­tern und klar, mit excel­len­tem Geschmack für Stil­vol­les aus­ge­stat­tet, ver­schick­te mit die­ser "Weih­nachts­post" ein Gedicht - Mix aus Deutsch und Eng­lisch - mit Diddl-Mäu­sen als Deko­ra­ti­on .... spä­te­stens beim Anblick die­ser Geschmacks­ver­ir­rung erin­ner­te ich mich an die Bibelworte:


"So ihr nicht wer­det wie die Kinder,
wer­det ihr das Him­mel­reich nicht erlangen!"

Sie ist auf dem besten Weg dahin ....

bookmark_borderVitamine & Spurenelemente ....

wer­den vie­ler­orts mit erheb­li­chem Auf­wand ange­prie­sen und ver­mark­tet. Nicht immer haben die so anprei­sen­den Ver­käu­fer das Wohl der Käu­fer im Sinn - obwohl die Wer­be­aus­sa­gen das zu sug­ge­rie­ren versuchen.

Dazu eini­ge grund­sätz­li­che Aus­sa­gen - durch­aus wertend!

  • Men­schen mit aus­ge­wo­ge­ner Ernäh­rung benö­ti­gen prin­zi­pi­ell kei­ne zusätz­li­chen Vit­ami­ne und Mine­ral­stof­fe, da in Mit­tel­eu­ro­pa davon aus­ge­gan­gen wer­den kann, daß alle nöti­gen Stof­fe in den Nah­rungs­mit­teln ent­hal­ten sind. 
  • Aus­nah­men:

      Nach
    • län­ger anhal­ten­der Bettlägerigkeit
    • Schwangerschaft
    • Infek­ti­ons­krank­hei­ten mit Erbre­chen und Durchfällen
    • extre­mem Leistungssport
    • län­ge­rem Auf­ent­halt im Aus­land (soge­nann­te "Drit­te-Welt-Län­der") und Ernäh­rung mit lan­des­ty­pi­schen Speisen
  • Alte & Hoch­be­tag­te* mit redu­zier­ter Resorp­ti­on kön­nen von einer Mine­ral­stoff-Vit­amin-Kom­bi­na­ti­on pro­fi­tie­ren - es sei denn sie trin­ken aus­rei­chend und essen täg­lich fri­sches Obst und Gemüse.

Wenn Vit­ami­ne und Mine­ral­stof­fe sub­sti­tu­iert wer­den sol­len, so ist es sinn­voll täg­li­che Höchst­men­gen einzuhalten.

Bei der Aus­wahl eines Multi-Vitamin-Präparates
soll­te also dar­auf geach­tet wer­den, daß die nach-
fol­gend geli­ste­ten Men­gen in etwa ein­ge­hal­ten werden.


Es macht des­we­gen kei­nen Sinn, Prä­pa­ra­te zu wäh­len, die ein­zel­ne Kom­po­nen­ten in Höchst­do­sie­rung ent­hal­ten - und dafür bei ande­ren weit unter einer wün­schens­wer­ten Men­ge lie­gen .... da ist es bes­ser ein paar Äpfel und etwas mehr Salat zu essen ....


Zuviel kann schäd­lich sein, es gilt also nicht: "Viel hilft viel!"


Eini­ge Höchst­men­gen°:

  • Fett­lös­li­che Vitamine
    • Vit­amin A: 6-12 mg / Tag
    • Vit­amin D: 5-10µg / Tag (1µg = 40 I.E.)
    • Vit­amin E: 10-15 mg / Tag (1mg = 1,5 I.E.)
    • Vit­amin K: 60-80 µg / Tag
  • Was­ser­lös­li­che Vitamine
    • Vit­amin C: 100-150 mg / Tag (Rau­cher +50 mg!)
    • Vit­amin B1 (Thi­amin): 1−1,5 mg / Tag
    • Vit­amin B2 (Ribo­fla­vin): 1−1,6 mg / Tag
    • Vit­amin B5 (Pan­to­then­säu­re): 6 mg / Tag
    • Vit­amin B6 (Pyri­do­xin): 1,2−1,6 mg / Tag
    • Vit­amin B12(Coba­la­min): 3-4 µg / Tag
  • Makro- und Mikro-Ele­men­te ("Spu­ren­ele­men­te")
    • Eisen: (m) 10-20 mg / Tag; (w) 15-30 mg / Tag
    • Cal­ci­um: 1000-1200 mg / Tag
    • Magne­si­um: 300-400 mg / Tag
    • Kali­um: 2000 mg / Tag
    • Natri­um: 550 mg / Tag
    • Chlo­rid: 830 mg / Tag
    • Phos­phor: 700-900 mg / Tag
    • Flu­or: 2,9−3,8 mg / Tag
    • Kup­fer: 1−1,5 mg / Tag
    • Molyb­dän: 50-100 µg / Tag
    • Man­gan: 2-5 mg / Tag
    • Chrom: 30-100µg / Tag
    • Selen: 30-70 µg / Tag
    • Jod: 200 µg / Tag
    • Zink: 7-10 mg / Tag

°min­dest - höchst; Faust­re­gel: jung = weni­ger, alt = mehr, Aus­nah­men sind Cal­ci­um (jung = mehr) und Eisen (w > m).


* Men­schen über 65 = "Alte", über 75 "Hoch­be­tag­te";
Mit zuneh­men­dem Lebens­al­ter sinkt die Resorp­ti­ons­fä­hig­keit des Dar­mes für alle Stof­fe, beson­ders aber für sol­che Stof­fe, die eines akti­ven Mecha­nis­mus bedür­fen, der übli­cher­wei­se Ener­gie-abhän­gig ist. Dar­un­ter fal­len z.B. auch die Vitamine.


[Alle Anga­ben nach DGE/Deutsche Gesell­schaft für Ernäh­rung, Bun­des­in­sti­tut für Risi­ko­be­wer­tung, Vit­ami­ne WIKIPEDIA].

bookmark_borderMillionenräuber in Südafrika gefaßt ....

stand heu­te auf unse­rer Lokal­sei­te unter "Ver­misch­tes".
Als der Mann - der in Deutsch­land als Ange­stell­ter eines Geld­trans­port­un­ter­neh­mens gear­bei­tet und 1,3 Mil­lio­nen abge­räumt hat­te - Ver­wand­te abho­len woll­te griff die Poli­zei zu.

Da muß ich doch gleich 'mal nach­se­hen ob noch alle Blogs die ich so ken­ne "online" sind, oder ob eines aus Süd­afri­ka fehlt .... !

bookmark_borderUngerechtigkeit ....

in der Schneeverteilung!

Anschei­nend wer­den wie­der einmal
der Süden und der Osten bevorzugt
- sagt jeden­falls der Wetterbericht ....

Und kom­men sie mir nicht mit dem Hin­weis das Mün­ster­land hät­te für die­ses Jahr doch schon genug Schnee gehabt!

Wie sol­len denn die Kol­le­gen vom Win­ter­dienst ihre Über­stun­den zusam­men­krie­gen, wenn es der­art unge­recht zugeht?

bookmark_borderEine einmalige Gelegenheit ....

zwei äußerst sel­te­ne Ereig­nis­se zugleich zu sehen gibt es der­zeit im Bota­ni­schen Gar­ten (Insti­tut für Bota­nik der West­fä­li­schen Wil­helms-Uni­ver­si­tät Münster):



  • Eine ca. 45 Jah­re alte "Schwa­nen­hals-Aga­ve" [Aga­ve atte­nua­ta] blüht erst­mals und ent­wickelt dabei einen zwei bis drei Meter hohen Blü­ten­stand, der - wegen sei­nes Eigen­ge­wichts nach vor­ne weg­ge­beugt - wie ein Schwa­nen­hals aus­sieht. Daß Aga­ven - wie hier A. atte­nua­ta - nur in grö­ße­ren Zeit­ab­stän­den blü­hen hängt mit der Ansamm­lung von aus­rei­chen­den Nähr­stoff­men­gen zusam­men, die für die teils bis zu 10 m hohen Blü­ten­stie­le gebraucht wer­den. Meist ster­ben die Pflan­zen nach der Blü­te ab, haben aber zuvor zahl­rei­che Able­ger pro­du­ziert, sodaß sie wei­ter am Stand­ort ver­tre­ten sind;



  • Eine "Wel­wit­schie" [Wel­wit­s­chia mira­bi­lis], hei­misch nur auf einem schma­len Strei­fen Lan­des in der Nami­bi­schen Wüste, blüht nun zum ersten mal nach 60 Jah­ren. Die Wel­wit­s­chia ist inso­fern bemer­kens­wert, als sie - meist - nur zwei Blät­ter hat, die vom Ursprung her wach­sen und am Ende aus­trock­nen. Die Pflan­zen sind über­wie­gend sehr alt 1- bis 2000 Jah­re sind kei­ne Sel­ten­heit. Das in Mün­ster blü­hen­de Exem­plar wur­de ursprüng­lich - vor ca. 60 Jah­ren - aus einem Samen gezo­gen. W. mira­bi­lis ist zwei­häu­sig, das heißt es gibt männ­li­che und weib­li­che Pflanzen

bookmark_borderGlück ist ....

für vie­le Men­schen zunächst ein Zustand von Gesundheit.

Danach folgt wirt­schaft­li­cher Erfolg. Beson­der­heit dabei ist aller­dings, daß es nicht auf den abso­lu­ten Wert, also das tat­säch­lich erziel­te Ein­kom­men ankommt, son­dern dar­auf, im Feld gleich­ar­tig Täti­ger die beste Bezah­lung zu haben ....

Wenn schon nicht mehr Geld - so möch­te man nach Beob­ach­tung in so man­cher Nach­bar­schaft hin­zu­fü­gen - dann min­de­stens ein grö­ße­res, teu­re­res Auto ....

bookmark_borderLangschläfer ....

leben - nach einer Stu­die der Uni­ver­si­tät Hei­del­berg - kürzer:
Wer mehr als neun Stun­den im Bett zubringt hat nach den erho­be­nen Befun­den eine kür­ze­re Lebenserwartung.
Eine Begrün­dung dafür wird der­zeit noch gesucht. Denn obwohl die noch ver­blie­be­nen 2.500 Teil­neh­mer - so wie die mitt­ler­wei­le ver­stor­be­nen 1.000 - anfangs "gesund" gewe­sen sind, kom­men gesund­heit­li­che Stö­run­gen, wie etwa Atem­be­schwer­den, als aus­lö­sen­de Fak­to­ren für frü­he­re Sterb­lich­keit in Betracht.


[Basis: 5.000 Teil­neh­mer; Beginn: 1990; (ver­öf­fent­licht 10/2005)]

bookmark_borderWir unterschätzen ....


man­che nie­de­re Lebe­we­sen doch enorm:
Bak­te­ri­en sind ganz offen­sicht­lich mit einer Art Zeit­ge­ber aus­ge­rü­stet. Nie­mand hat die­se Struk­tur bis jetzt gese­hen, aber Vie­le haben schon unter die­sem Zeit­ge­ber gelitten ....

Alles Unfug, so etwas gibt es bei Bak­te­ri­en nicht - sagen Sie?

Gibt es doch!
Wie wol­len Sie sonst erklä­ren, daß Zahn­schmer­zen aus­ge­rech­net immer dann auf­tre­ten, wenn Zahn­ärz­te Urlaub machen - z.B. zu Weihnachten .... ?

Ganz schön hin­ter­li­stig, die­se Bakterien ....


[Bild­quel­le]