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bookmark_borderAffen-Trilogie (P): Nichts Böses sehen ....

will unser Noch-Kanz­ler Schrö­der, wenn er nach Osten schaut. Des­we­gen schaut er gar­nicht erst nach Polen oder in Rich­tung Bal­ti­sche Staaten:
Alle sind sau­er, weil die neue Pipe­line unter Umge­hung ihrer Län­der durch die Ost­see geführt wird. Das woll­te Herr Putin, der Ex-KGB-Chef, frü­her oft im Clinch mit Polen und den Bal­ti­schen Staa­ten - und daher nicht gut auf die­se zu spre­chen - so haben. Ätsch!

Unser Frie­dens­kanz­ler will nichts Böses sehen und macht gemein­sa­me Sache mit dem frü­he­ren KGB-Spit­zen­mann .... man kann doch einen Män­ner­freund nicht enttäuschen:
Was macht es da schon, wenn man sei­ne EU-Part­ner vor den Kopf stößt!

bookmark_borderAffen-Trilogie (D): Nichts Böses hören ....

will Kanz­ler Schrö­der. Sei­nem Freund Putin sagt er auch nicht mehr, was die­ser nicht hören will:
Bru­ta­le und grau­sa­me Unter­drückung in Tsche­tsche­ni­en - auf Anwei­sung des Herrn Putin noch ein­mal die Dau­men­schrau­ben enger ange­zo­gen (nach dem Mas­sa­ker in Mos­kau) - enger gehts nicht!

Und Herr Schrö­der, der Staats­mann, der Män­ner­freund, ver­hin­dert, daß Herr Putin hier bei uns dar­auf ange­spro­chen wird .... er soll nichts Böses hören, wo er doch - wie frü­her die Staats­füh­rung der DDR - so schön Wahl­kampf­hil­fe für die SPD - per Pipe­line - gege­ben hat ....

bookmark_borderFrüher ....

hat bei Nen­nung des Datums "11. Sep­tem­ber" nie­mand reagiert. Ein Tag wie jeder andere ....

Heu­te
hor­chen alle auf, wenn das Datum genannt wird. Vie­le set­zen es gleich mit dem Beginn des zwei­ten Welt­kriegs oder ähn­lich prä­sen­ten Geschichtsdaten ....

bookmark_borderAbschaffung der Pharmakotherapie bei psychischen Störungen?

(zuerst ver­öf­fent­licht bei Mor­gai­ne)

Zur Ver­sach­li­chung haben schon oft natur­wis­sen­schaft­li­che Grund­la­gen beigetragen:

  • Im Gehirn gibt es eine fein aus­ta­rier­te Balan­ce zwi­schen - im wesent­li­chen - sie­ben Neurotransmittersubstanzen. 
  • Wie bis­lang gezeigt wer­den konn­te, kön­nen gering­fü­gi­ge Schwan­kun­gen zwi­schen die­sen Stof­fen aus­ge­gli­chen werden. 
  • Wird jedoch ein Schwel­len­wert - ver­schie­den hoch, je nach Sub­stanz - über- oder unter­schrit­ten, gerät das System in ein Ungleichgewicht: 
  • Fol­ge ist das, was als "psy­chi­sche Stö­rung" dia­gno­sti­ziert wer­den kann ....

Man stel­le sich zur Ver­deut­li­chung ein Mobi­le vor, des­sen Bestand­tei­le in einem dyna­mi­schen Gleich­ge­wicht zuein­an­der sind, die auf äuße­re Ein­flüs­se ins­ge­samt, aber jedes für sich fle­xi­bel reagieren.

Es ist, da stim­me ich Herrn kino­mu zu, völ­lig ver­ant­wor­tungs­los, einem Pati­en­ten zum Abset­zen der Medi­ka­ti­on zu raten, die ja ent­we­der die Auf­ga­be hat ein "Zuviel" oder ein "Zuwe­nig" an Neu­ro­trans­mit­tern auszugleichen:
Der Effekt ist ähn­lich als ob man den Pati­en­ten würgt - nur daß in die­sem Fall die Aus­wir­kun­gen nicht so unmit­tel­bar zu erken­nen sind, son­dern teil­wei­se extrem ver­zö­gert einsetzen ....

Wie in allen Fäl­len, in denen eine Wir­kung durch Gabe von Medi­ka­men­ten erzielt wer­den soll gilt:

Kei­ne Wir­kung ohne Neben­wir­kung!*

*(Neben­wir­kung = uner­wünsch­te, beglei­ten­de Wirkung,
die von der Haupt­wir­kung getrennt nicht auf­tre­ten kann.) 

Daher ist die Gabe von Medi­ka­men­ten immer eine Abwä­gung eben die­ser Balance:
Erreicht man durch das Medi­ka­ment eine Wir­kung, die für den Pati­en­ten - unter Inkauf­nah­me der Neben­wir­kung - eine Bes­se­rung gegen­über dem vor­he­ri­gen Zustand bedeutet?

Ich plä­die­re für einen mög­lichst spar­sa­men Gebrauch von Medi­ka­men­ten. Beschränkt auf Fäl­le, in denen ande­re Maß­mah­men nicht oder nur unzu­rei­chend wir­ken. Dann aber nicht halb­her­zig, son­dern in ange­mes­se­ner Dosie­rung und aus­rei­chen­dem Intervall.

Bei psy­chi­schen Stö­run­gen - und da bin ich wie­der am Aus­gangs­punkt ange­kom­men - ist eine Medi­ka­ti­on zum Woh­le der Pati­en­ten unum­gäng­lich, vor allem dann, wenn Pati­en­ten der Wirk­lich­keit ent­rückt sind und erst durch Medi­ka­ti­on eine wei­te­re The­ra­pie gewähr­lei­stet ist, z.B. eine Gesprächstherapie.

Im übri­gen rate ich den Zweif­lern, jenen, die Psy­cho­phar­ma­ka strikt ableh­nen, sich ein­mal in der Medi­zin­ge­schich­te umzu­tun und über Elek­tro­schock­the­ra­pie nach­zu­le­sen. Wenn sie dann immer noch nicht vom Nut­zen einer Arz­nei­mit­tel­the­ra­pie z.B. bei Schi­zo­phre­nie über­zeugt sind, rate ich als zwei­te Stu­fe des Erkennt­nis­ge­winns zu einem Besuch in der Psychiatrie:
Dort wer­den selbst die hart­näckig­sten Arz­nei­the­ra­pie-Geg­ner vom Sau­lus zum Paulus!

bookmark_borderEs ist schwer ....

sich vor­zu­stel­len, wie ein­ge­schränkt die Behand­lung von chro­nisch kran­ken Men­schen in Län­dern abläuft, die nur weni­ge hun­dert Kilo­me­ter von uns ent­fernt sind!

Bei Dia­be­tes muß nor­ma­ler­wei­se in unse­rem Land mehr­mals täg­lich der Blut­zucker­wert ermit­telt wer­den, danach rich­tet sich dann die Therapie.

Nun stel­len Sie sich vor, die­se Pati­en­ten hät­ten kein Meß­ge­rät. Dann müß­ten sie - sofern erreich­bar - in eine Kli­nik oder gro­ße Pra­xis, um dort eine Mes­sung vor­neh­men zu lassen ....

In vie­len Län­dern der ehe­ma­li­gen UDSSR gibt es nicht ein­mal genü­gend Labor­ge­rä­te, um alle Men­schen mit Dia­be­tes über­prü­fen zu kön­nen. Die Alter­na­ti­ve ist eine stren­ge Diät, auf die Minu­te genau ein­zu­hal­ten, da anson­sten der Blut­zucker­wert ent­gleist und die Pati­en­ten in ein Koma fallen ....

Und vor die­sem Hin­ter­grund scheint es doch sicher über­trie­ben, wenn hier bei uns über €10,oo Pra­xis­ge­bühr gemeckert wird ....

[PS: Wenn Sie Men­schen in sol­chen Län­dern hel­fen wol­len - dau­er­haft hel­fen wol­len - set­zen Sie sich mit der ört­li­chen Sek­ti­on oder einem Lan­des­ver­band oder dem Bun­des­ver­band des Deut­schen Dia­be­ti­ker­bun­des in Ver­bin­dung. Dort wird man Ihnen sagen, wie Sie hel­fen kön­nen. Soll­te man Ihnen da nicht hel­fen, schrei­ben Sie mir ein email!]

bookmark_borderNeue US- ....

-Wit­ze von John G.:

Did you hear about the two blon­des who fro­ze to death in a dri­ve-in movie?
They went to see "Clo­sed for the Winter."

Why did a Hill­bil­ly woman resol­ve to have only 3 children?
She heard that one out of every four child­ren born in the world was Chinese.

A secre­ta­ry was shop­ping at a Tar­get Store and came across a sil­ver ther­mos. She was quite fasci­na­ted by it, so she picked it up and brought it over to the clerk to ask what it was.
The clerk said,
"That's a thermos...
it keeps some things hot and some things cold."

"Wow!", said the lady, "that's ama­zing. I'm going to buy it!" 
So she bought the ther­mos and took it to work the next day. Her boss saw it on her desk.
"What do you have the­re?" he asked.
"Why, that's a ther­mos... it keeps hot things hot and cold things cold," she replied.
Her boss inquired:
"What do you have in it?" 
The woman replied,
"Two Pop­sic­les, and some coffee".

bookmark_borderElektronenschrott zu besichtigen ....

Bei Sven Wall­mann kön­nen Sie sich eine Ladung Elek­tro­nen­schrott abholen...

Dazu mein Kom­men­tar:
" .. Die mei­sten Blogs sind das Papier nicht wert, auf dem sie nicht geschrie­ben wer­den." schrei­ben Sie, Herr Wallmann.

Da kann ich nur bedingt bei­pflich­ten .... es soll­te Ihnen auf­ge­fal­len sein, daß hier nie­mand Papier ver­wen­det (und daß eine dop­pel­te Ver­nei­nung eine Beja­hung bedeu­tet) .... sehr wit­zi­ge For­mu­lie­rung. Etwas weit her­ge­holt, wie Alles, was man hier (=dort!) zur SPD [und dem Noch-Kanz­ler] liest ....

Da wir ja in einer Demo­kra­tie leben dür­fen Sie unge­hin­dert durch Ihre rote Bril­le schau­en und das, was Sie sehen beschreiben.

Nur - lei­der - ist es nicht die Wirk­lich­keit, die Sie da in Schrö­der sehen wollen:

  • Ich sehe einen treu­lo­sen (Ehe-)-Part­ner, der mitt­ler­wei­le zu häu­fig "bis daß der Tod uns schei­det" geschwo­ren - und die­sen Schwur gebro­chen hat. Wer im pri­va­ten Leben zu oft so han­delt ist auch sonst nicht ehrlich .... 
  • Ich sehe einen abge­tre­te­nen Ver­sa­ger, der kei­ne sei­ner Ver­spre­chun­gen wahr gemacht hat. 
  • Ich sehe einen geschnie­gel­ten Blen­der, der zwar die Medi­en, aber nicht sein Amt ausfüllt. 
  • Ich sehe einen geris­se­nen Lüg­ner, der uns schon wie­der das Blaue vom Him­mel ver­spricht, obwohl er nicht die Mehr­hei­ten hat - noch bekom­men wird, wenn in die­sem Lan­de noch irgend­je­mand klar den­ken kann .... 

Sehen Sie, und des­we­gen mei­ne ich, Ihre völ­lig kri­tik­lo­se Stim­mungs­ma­che pro Schrö­der ist mehr als pein­lich und ist daher nicht als "Web­log" zu bezeich­nen. Ich den­ke "Elek­tro­nen­schrott" wäre eine pas­sen­de­re Bezeichnung!

Das gilt auch für ein sehr "natio­nal" ange­hauch­tes Deutsch­land­lied und "rech­te Paro­len", die mir doch bedroh­lich nah am völ­ki­schen Gedan­ken­gut ange­sie­delt erschei­nen .... man kann Herrn Wall­mann hof­fent­lich zugu­te hal­ten, daß er noch jung und uner­fah­ren ist ....

bookmark_border"..Ich will keine Regierung, die morgen wieder einknickt,.."

for­mu­liert Herr seh­pferd in sei­nem Wahl­blog [Titel: "Von der Unmög­lich­keit, SPD zu wäh­len"]. Wei­ter gehts mit: ".. eine halb­her­zi­ge Regie­rung in Rot und Grün ist wirk­lich das Schlech­te­ste, was ich mir in der Demo­kra­tie aus­ma­len könn­te, wenn man von Rot-Grün-Dun­kel­rot ein­mal absieht."

Ich auch nicht!

bookmark_borderUrbi et Orbi ....

ist neu­er­dings nicht mehr das Pri­vi­leg des Papstes.
Heu­te wur­de der Segen vom US-Prä­si­den­ten - klar, in etwas ande­rer Form als in Rom üblich - "gespen­det" ....

Es sol­len alle Ame­ri­ka­ner beten.
Für die Hurricane-Opfer.
Herr Bush betet auch.

Etwas ande­res kann er wohl nicht .... könn­te man denken.

* edit *
Frau Mor­gai­ne nimmt sich des The­mas
aus ande­rer Per­spek­ti­ve an ....