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bookmark_borderAusgleichende "Gerechtigkeit"?

Das System von Steu­ern und Abga­ben ist sehr fein aus­ta­riert. Es sorgt dafür, daß unab­hän­gig vom tat­säch­li­chen Ein­kom­men in der soge­nann­ten "Mit­tel­schicht" eine Annä­he­rung aller Ein­kom­men - gleich aus wel­cher Quel­le - statt­fin­det. Zwi­schen €2.500,- und €4.500,- / Monat schrumpft die Brut­to-Dif­fe­renz durch Steu­er, Soli, RV, AlV, KV und Frei­be­trä­ge die pro­zen­tu­al gestaf­felt sind auf eine Dif­fe­renz von durch­schnitt­lich €250,- zwi­schen den ein­zel­nen Stu­fen. Was bei Ledi­gen weg­ge­nom­men wird bekom­men Ver­hei­ra­te­te, mit Kin­dern schrumpft der Dif­fe­renz­be­trag bzw. Bezie­her nied­ri­ge­rer Ein­kom­men kön­nen so einen höhe­ren Betrag net­to erhal­ten als ein "Höher­ver­die­ner". Rech­net man die Sub­ven­tio­nen hin­zu, ver­schiebt sich das Bild noch wei­ter. Von Allen bedie­nen sich die Poli­ti­ker, und wenn sie nicht wie­der gewählt wer­den gibt es noch lukra­ti­ve Pöst­chen in den Verwaltungen ....

Das Ergeb­nis ist also eine Nivel­lie­rung der tat­säch­li­chen Ein­kom­men auf etwa die glei­che Stufe.

Wozu, fragt sich da man­cher Arbeit­neh­mer, soll ich mich anstren­gen und mich fort­bil­den, wenn dann doch nichts für mich übrig bleibt? So kommt es zu einer Sta­gna­ti­on - und das Ergeb­nis kön­nen wir allent­hal­ben beobachten ....

bookmark_borderErst 'mal Bilanz ....

zie­hen! Wir ken­nen die Aus­sa­gen der "Neu­en" in poli­ti­schen Ämtern zur Genü­ge .... dabei ste­hen doch die mei­sten Infor­ma­tio­nen immer auch der (frü­he­ren) Oppo­si­ti­on zur Verfügung.

Es wäre doch ein­mal ein bes­se­rer Neu­be­ginn, wenn man ehr­lich sagen würde:
Wir wis­sen zwar, wie es um Land/Bund steht, aber wir brau­chen Zeit, uns ein­zu­ar­bei­ten, unse­re Plä­ne fertigzustellen ....

Tja, 'mal sehen, wie die "Ver­trau­ens­fra­ge" ausgeht.
Ob es über­haupt zu einem neu­en Anfang kom­men wird ....

Sie dazu: Mor­gai­ne

bookmark_borderNicht völlig umsonst ....

die Kanz­ler­rei­se nach USA - oder doch?
Zweit­ran­gi­ge Gesprächs­part­ner signa­li­sie­ren die Hal­tung der USA-Admi­ni­stra­ti­on: Schnee von gestern, schon fast flüs­sig .... kein Auf­wand gerechtfertigt!

Klar, Kanz­ler Schrö­der wird höf­lich behan­delt wer­den. Aber ohne greif­ba­res Ergeb­nis zurückkommen ....

Doch "Halt"!
Nein.
Ein Ergeb­nis wird der Trip haben:
Er kann sich noch­mal so rich­tig wich­tig füh­len, jetzt, wo das doch sehr bald vor­bei sein wird ....

bookmark_borderSoziale Gerechtigkeit als Spiel

Bei­trä­ge in Blogs häu­fen sich, in denen vom Leben und Lei­den unter den Bedin­gun­gen von Hartz IV berich­tet wird. Ich fra­ge mich, wie vie­le die­ser Blog­ger tat­säch­lich die Erfah­rung von Not und Armut am eige­nen Leib erfah­ren haben und wis­sen, was es bedeu­tet, ihren Kin­dern erklä­ren zu müs­sen, war­um das Geld am Monats­en­de nicht ein­mal mehr für ein rich­ti­ges Mit­tag­essen langt. Nun müss­te eigent­lich (noch) nie­mand in die­sem Land hun­gern, doch vie­le scheu­en den Weg in die näch­ste kari­ta­ti­ve Ein­rich­tung, wol­len sich das letz­te biss­chen Stolz bewah­ren, das Ein­ge­ständ­nis um jeden Fall ver­mei­den, dass man ganz unten ange­kom­men ist.

Kann man wirk­lich über etwas schrei­ben, das man nicht selbst erlebt hat? Wer sind die Blog­ger, die über die­se Not schrei­ben? Was sind ihre Moti­ve? Die Anony­mi­tät von Blogs lässt den Schrei­bern viel *Spiel*raum. Ich den­ke, die Spreu wird sich vom Wei­zen tren­nen, die Wahr­haf­ten sich von denen unter­schei­den, die ihre pro­fes­sio­nel­len Rol­len­spie­le in Blog­Land auf­füh­ren und damit demo­kra­ti­sche Pro­zes­se blockie­ren und behin­dern, die dem Ziel der Errei­chung von mehr sozia­ler Gerech­tig­keit dienen.

bookmark_borderFINALLY, ....

THE BLONDE JOKE TO END ALL BLONDE JOKES!

A blon­de woman was spee­ding down the road in her litt­le red sports car and was pul­led over by a woman poli­ce offi­cer who was also a blonde.

The blon­de cop asked to see the blon­de driver's licen­se. She dug through her pur­se and was get­ting pro­gres­si­ve­ly more agitated.
"What does it look like?" she final­ly asked.

The poli­ce­wo­man replied, "It's squa­re and it has your pic­tu­re on it."

The dri­ver final­ly found a squa­re mir­ror in her pur­se, loo­ked at it and han­ded it to the poli­ce­wo­man. "Here it is," she said.

The blon­de offi­cer loo­ked at the mir­ror, then han­ded it back say­ing, "Okay, you can go. I didn't rea­li­ze you were a cop."

[cre­dits: John G.]

bookmark_borderkinomu antwortete am Fr, 24. Jun, 16:36:

" .. Ich habe "DAS hier" gele­sen, aber inter­es­sant fin­de ich den Text nicht. Vie­le haben sich schon dar­über beklagt, dass sie von die­sem oder jenem Blog­ger, bei dem sie ger­ne schrei­ben wür­den, abge­wie­sen werden.

Dass sich Men­schen oft belei­digt füh­len, wenn sie abge­wie­sen wer­den, ist all­ge­mein bekannt. Dass sich aber man­che dar­über bekla­gen, dass es nicht gut ankommt, wenn sie jeman­den "aus einem ande­ren Sumpf" anpö­beln, über­rascht mich immer wie­der. (Ob sich die­se Leu­te selbst bereit­wil­lig mit jedem unter­hal­ten, der sie auf der Stra­sse anquatscht, ob sie jeden in ein Café ein­la­den, der sie anpöbelt?)

Die com­ment poli­cy auf arrog.antville.org
Dan­ke für Ihren Kom­men­tar. Die wich­tig­sten Regeln lau­ten: Blei­ben Sie höf­lich. Machen Sie kei­ne mat­ten Wit­ze. Ver­scho­nen Sie uns mit Welt­ver­schwö­run­gen, Sexis­men, Ras­sis­men, Wer­be­kam­pa­gnen und der­glei­chen [wir sind dar­in durch­aus pin­ge­lig]. Manch­mal löschen wir Kom­men­ta­re. War­um? Weil wir es kön­nen. Und Trol­le flie­gen immer raus.

Sie dür­fen HTML verwenden.
läss­ten den Kom­men­tar­schrei­ber nicht im Unkla­ren über die Hal­tung der Admins. Viel­leicht soll­ten Sie so etwas auch 'mal hin­zu­fü­gen. .." ;-)
Ant­wor­ten - Kom­men­tar löschen

bookmark_borderSelbstverständlich ....

hat man zu Ver­wand­ten ein ande­res Ver­hält­nis als zu Fremden.
Manch­mal fra­ge ich mich aber, war­um man mit Frem­den bes­ser reden kann. Zwi­schen Ver­wand­ten bleibt - um des Frie­dens wil­len - vie­les ungesagt.

Nun ist nur die Fra­ge offen, ob sich das von Gene­ra­ti­on zu Gene­ra­ti­on wei­ter hält, oder ob es gelingt, die Sprach­lo­sig­keit zu überwinden ....

bookmark_borderNeue Version ....

der alten Geschich­te von Bie­nen und Schmetterlingen:

A litt­le boy approa­ches his father and asks:
"Dad, how was I born?"

The father answers:
"Well, son, I guess one day you will need to find out anyway!
Your Mom and I first got tog­e­ther in a chat room on FDB.
Then I set up a date via e-mail with your Mom and we met at a cyber-café.
We snea­k­ed into a seclu­ded room, whe­re your mother agreed to a down­load from my hard drive.
As soon as I was rea­dy to upload, we dis­co­ver­ed that neither one of us had used a firewall.
Sin­ce it was too late to hit the dele­te but­ton, nine months later a bles­sed litt­le Pop-Up appeared and said:

You've Got Male!"

[source John G.]

bookmark_border"Einmal ....

Mürb­teig mit Erd­bee­ren, ein­mal gedeck­ten Apfel", so lau­te­te mei­ne Bestel­lung für Sonnabend.

Den nach­fol­gen­den Dia­log zwi­schen der Bäcke­rei­ver­käu­fe­rin, dem Aus­lie­fe­rungs­fah­rer der Bäcke­rei und mir über die Fra­ge, ob es mög­lich sei zu die­ser Jah­res­zeit einen gedeck­ten Apfel­ku­chen zu bekom­men kann ich in vol­ler Län­ge hier nicht wie­der­ge­ben - das wären an die drei Sei­ten A4, eng beschrieben!

Des­we­gen nur das Fazit:
"Wenn Apfel nicht mög­lich ist machen sie ein­fach einen zwei­ten Erdbeerkuchen!"

Die Welt kann ja so ein­fach sein ....