nochmal gut gegangen!
Obwohl ich manchen Kilometer auf der Autobahn zurücklege habe ich noch nie "live" erlebt, wenn ein Reifen platzt.
Heute überholte ich gerade einem LKW, als es plötzlich einen lauten Knall gab. Der Luftstoß war so heftig, daß ich für einen Moment nach links gedrückt wurde .... die Fahrzeuge hinter mir hatten aber größere Schwierigkeiten, denn im Rückspiegel konnte ich sehen, daß der LKW ins Schlingern geriet und die dann neben ihm befindlichen Fahrzeuge ausweichen mußten.
Ein Alptraum!
Archiv
bookmark_borderDemonstration ....
war heute in Hamburg angesagt und zu meinem Leidwesen geriet ich mittenhinein. Termindruck wächst exponentiell mit der Masse der Demonstranten - und der Ärger über solche Aktionen vervielfacht sich dadurch auch ....
Ich habe Demonstrationen gegen Vieles erlebt. Der Erfolg ist nie das, was sich die Demonstranten zuordnen, die Ergebnisse sind eher mager, alle sind irgendwie sauer, nach kurzer Zeit ist alles vergessen ....
Da lobe ich mir die früheren Kampfparolen, wie etwa während des Vietnamkrieges: "Ho,Ho,Ho-Tschi-Min!" oder "USA-SA-SS", das war wenigstens einfallsreicher als Transparente wie "Studenten gegen Studiengebühren" ....
Auch Demonstrationen sind nicht mehr das, was sie einmal waren ....
bookmark_borderKleider machen Leute? (II)
Während es im ersten Teil darum ging, vor "gut gekleideten" Gaunern in billigen Von-der-Stange-Klamotten zu warnen, geht es hier um die Produktion dieser Produkte.
Wo werden diese Artikel hergestellt. Man schaut auf's Etikett. Dort findet man das Herstellungsland - wenn man Glück hat. Ansonsten gibt es nur ein Schildchen: "Hergestellt für ... ".
Welche Länder findet man da?
Nicaragua,
Mexiko,
Vietnam,
Indonesien,
Thailand,
Türkei,
etc.
Wie kann man einen ganzen Herrenanzug für 200,- € verkaufen? Bei einer Handelsspanne von 100%? Der Preis ab Werk muß, rechnet man noch den Transport ab, unter 50,- € liegen. Davon ab das Material - da bleibt für die, die daran gearbeitet haben nicht allzuviel übrig ....
IUnd jetzt sehen wir uns an, was den Verbrauchern eingebläut wird: "Geiz ist geil!"
Nein, ist er nicht! Geiz führt zu Sklavenarbeit in den Herstellungsländern. Hier wird auf Kosten der ärmsten Länder der Welt konsumiert - schamlos, gewissenlos, und von Seiten derer, die importieren: skrupellos!
Da hätten wir doch etwas, über das sich die "Gutmenschen" im Lande aufregen können ....
bookmark_borderKleider machen Leute?
Wirklich?
Auch heute noch?
Trotz um sich greifender Freizeitmentalität und lockerer werdender Kleiderordnung gibt es in vielen Berufsbereichen noch die Notwendigkeit, ab und an in formeller Kleidung aufzutreten. Anzug und Krawatte für den gepflegten Herren, das berühmte "kleine Schwarze" oder ein Hosenanzug für die Dame.
Nun ist es so, daß Menschen oft nach dem Äußeren unterscheiden: Wer "gut" angezogen ist gilt als "seriös" oder "vertrauenswürdig".
Mittlerweile bekommt man einen Anzug aus Mischgewebe in den großen Ketten als "Kombi-Satz" zu kaufen. Hose, Jacke, Weste. Alles zusammen macht den gut angezogenen Herrn aus. Kostenpunkt für die drei Teile ca. 200,- €. Nicht übel, wenn man bedenkt, daß das Material auf den ersten Blick nicht von reiner Schurwolle zu unterscheiden ist ....
Ja, und dann zurück zum Anfang. Weil eben förmliche Kleidung sehr preiswert geworden ist machen sich Gauner und Betrüger "fein" - um dann vom Bild der älteren Generation "gut gekleidet = gut beleumundet" zu profitieren, indem sie diese abzocken ....
Kleider machen zwar Leute, aber: "Vorsicht!"
- dahinter könnte ein Gauner verborgen sein ....
bookmark_borderZuwanderung - Einwanderung
Bei näherer Betrachtung drängt sich der Eindruck auf, daß wir hier in AUS und D diejenigen Einwanderungswilligen "abbekommen", die in anderen Einwanderungsländern schon deswegen nicht genommen werden, weil sie unfähig oder unwillig sind, die dortigen Bedingungen zu erfüllen - hier aber "angenommen" werden, weil bei uns eben diese Kriterien fehlen. Oder, wenn sie vorhanden sind, nicht konsequent durchgesetzt werden ....
Unwissenheit ist der Nährboden für Extremismus - und genau den haben wir uns ins Land geholt, weil wir für Jahrzehnte - dank Blockade in politischen Gremien - keinerlei Kriterien für die Einwanderung hatten!
In traditionellen Einwanderungsländern, wie Neuseeland, Australien, USA oder Kanada, gehört es zu den Grundbedingungen, einen Nachweis der Ausdrucksfähigkeit in der Landessprache zu verlangen. Integration wird dort seit Jahrzehnten forciert, angefangen im Schulsystem bis hin zur Arbeitsstätte. Es gibt keine Ausnahmen.
Zu meiner Verwunderung konnte ich dort (USA, Kanada) auch feststellen, daß ethnische Gruppen, die in Europa nicht oder nur in kleinem Prozentsatz integrationswillig sind, durch die dortigen Rahmenbedingungen erheblich besser integriert sind als hier.
Woran das liegt?
Nun, weil jeder, der dort einwandert, genau weiß, welche Leistungen für das Aufnahmeland zu erbringen sind.
Dazu gehören:
Nachweis eines zumindest mittleren Bildungsgrades;
Nachweis über berufliche Fertigkeiten;
Nachweis über Familienstand und Kinderzahl;
Nachweis über finanzielle Resourcen (Start- oder Grundmittel);
Nachweis über Krankheiten und eine Krankenversicherung.
Und jetzt höre ich schon die Aufschreie der Gutmenschen:
Das ist ja mehr gefordert, als viele Einheimische zu bieten haben! Ja, das mag sein, aber die wollen ja auch nicht erst hierher kommen, sie sind schon da!
Damit kein Zweifel aufkommt oder vermutet werden kann:
Ich meine nicht Asylbewerber, sondern Zuwanderer! Asyl muß sehr viel liberaler geregelt werden, als es heute der Fall ist!
bookmark_borderAngewidert ....
und empört äußern sich Blogger - mit Recht - über die dumpfen Charaktere, die aus der Vergangenheit nichts, aber auch garnichts gelernt zu haben scheinen.
Eines will mir aber nicht in den Sinn:
Wenn frau/man(n) so sehr abgestoßen ist von den Menschen, die in AUS¹ um sie/ihn herum leben und unbeteiligt hinnehmen, was da so passiert - warum dann nicht lieber zurück nach Hause gehen, wo doch offensichtlich Alles besser ist .... EU-BürgerIn bleibt frau/man(n) doch auch dort noch .... oder ist es etwa so, daß frau/man(n) die Annehmlichkeiten des neuen Domizils so sehr schätzt, daß darüber die Moral vernachlässigt, pardon, nur verbal aufrecht erhalten wird ....
¹ [steht für Österreich]
bookmark_borderHamburger Stadtteile ....
sind im Stadtplan zwar namentlich aufgeführt, aber die Grenzen fehlen. Man geht in den Verlagen wohl davon aus, diese Information sei den Einheimischen sowieso bekannt und Fremde brauchten sie nicht. Interessant. Aber leider sehr ungünstig, wenn man nicht weiß, ob eine bestimmte Straße noch zu Altona oder schon zu St. Georg zählt ....
bookmark_borderBranchen ....
kommen und gehen:
Jüngstes Beispiel sind "Discount-Juristen", die in Lauflagen Recht wie die berühmten "warmen Semmeln" anbieten.
Es gibt ja schon "standardisierte Beratung via Internet", eine Dienstleistung, die seither manchen Laien angelockt hat.
Nachdem die Bäckerei-Ketten mit ihrer Discount-Idee Erfolg hatten würde es mich nicht wundern, wenn das auch mit der Rechtsberatung klappen würde ....
bookmark_borderAusgerechnet dann ....
wenn ein mehrtägiges Straßenfest stattfindet, schlägt das Wetter von freundlich nach regnerisch um ....
Ich habe den Verdacht, Petrus mag keine Straßenfeste!
bookmark_borderGedankenaustausch Jazz - Panthol
jazz_und_mehr schrieb am Mo, 2. Mai, 08:41:
Ich habe lange mit mir gerungen, ob ich diesen Beitrag kommentieren soll oder nicht. Ich weiß wenig bis nichts über die Hintergründe, die zu diesem Posting geführt haben und will diese daher auch bewusst nicht bewerten.
Doch die von Ihnen verwendete Terminologie lässt bei mir mal wieder, wie übrigens schon öfter hier im Blog, alle Alarmglocken schrillen. Menschen als "Ratten" zu bezeichnen, die sich "wieder in die Kanalisation verpieseln" sollen, geht mir, egal was vorgefallen ist, definitiv zu weit und erinnert mich an dunkelste Zeiten der deutschen Geschichte.
Ich fürchte, die Verwendung solcher Begrifflichkeiten sagt mehr über Sie selbst aus, als über denjenigen, den Sie angreifen.
Als ich Ihnen die Schreibberechtigung für das Lyrik-Blog erteilt habe, waren genau solche Auswüchse, wie Sie Sie hier provozieren, der Grund dafür, warum ich so lange gezögert habe. Sollten Sie Nachweise dafür haben, dass durch irgendeinen Text im Lyrik-Blog Urheberrechte gefährdet sind (was ich übrigens nicht sehen kann), wenden Sie sich bitte an den Autor selbst oder an mich, damit man überlegen kann, wie man weiter verfährt.
Ich wollte und will mich in keiner Weise als Zensor des Lyrik-Blogs aufspielen, doch mir liegt sehr daran, dass irgendwelche Kleinkriege daraus ferngehalten werden. Da Sie meine Befürchtungen leider einmal mehr glanzvoll bestätigt haben, werde ich Ihre Schreibberechtigung löschen. Ich möchte nicht, dass durch Ihr Verhalten andere Mitglieder das Blog verlassen.
Antworten - Löschen
wvs_at_re-actio.com antwortete am Sa, 7. Mai, 21:42:
Was mich an Ihnen stört, Herr Jazz, ....
ist die Tatsache, daß Sie offensichtlich immer nur die Fehler sehen, die ich - aus ihrer Sicht - mache. Und daß Ihnen immer nur die Begriffe die ich verwende mißfallen!
Haben Sie denn einmal gelesen, was Herr Muh so an Begriffen benutzt, wenn er mich anspricht?
Eine kleine Auswahl aus jüngster Zeit (O-Ton von Muh über Panthol):
- dein Geseiere
- welchen geistigen Müll du so wieder abgesondert hast
- Kein Saft inne Eier
- ein kleiner brauner blogtroll
- verleihe ich Herrn Panthol somit virtuell und symbolisch den "Braunen Blumentopf für abartiges Gedankengut
- hinterfotzige Rumgestänkere
- an dir sind auch die gesamten entwickelungen der letzten 200 jahre vorbei gegangen
- permanennt irgendwelchen dumpfsinn
- das deine eltern dich direkt nach der geburt mit den worten "igitt, wasn das??" begrüßt haben
- Feiges Schwein
- hätte ich ihre Müllkommentare gnadenlos hier raus gelöscht
- das du nicht mehr so ganz flockig tickst
- Herr Panthol ist und bleibt für mich ein polemischer Reaktionär der braunes Gedankengut verbreitet
- .. sie im Selbstgespräch "Arschloch" .. zu sich .. gesagt haben
Finden solche "Statements" Ihre Zustimmung?
Sehen Sie denn nicht, wer sich hinter solchen Formulierungen verbirgt?
Und jetzt, Herr Jazz, wenn Sie so ausgleichend, gerecht und empört über "Auswüchse" sind, wie sich den Anschein geben, fordere ich Sie auf:
Nehmen Sie zu den Beleidigungen von Herrn Muh Stellung!
Ich fürchte aber, das paßt nicht in ihr Feindbild .... denn obwohl ich im Lyrik-Blog keine wilden Anwürfe niedergeschrieben habe - wie Herr Muh - dort stand lediglich ein Gedicht von mir .... hat es den Anschein, Sie waren ganz froh, einen Grund dafür zu haben, mich auszuschließen ....
* edit *
Wie man sieht - oder besser: Nicht sieht - zieht es Herr Jazz vor, sich mit Proleten zu assoziieren, die wegen ihres begrenzten Horizontes nicht in der Lage sind auch nur einen vernünftigen Gedanken fehlerfrei niederzuschreiben ....
bookmark_borderAusländerfeindlichkeit ....
ist einer der Vorwürfe, die mir von Herrn MUH immer wieder gemacht werden.
Lesen Sie 'mal den Text unten [Zitat! Original, ohne Änderungen!]
" .. Muh-Tiger | 5. Mai, 19:46
Sach ma...
... wat is bei die Ausländers heute eigentlich fürn Feiertach? Müllrausbringtach? Meine Nachbarn waren jetzt in 3 Stunden bestimmt schon 10 mal anne Mülltonne. Nich dat ich dat kontrolliren tät. Aber ich hör dat immer. Klappe auf [quiiiiiiieeeeeönk] Müll rinn [kalomp] Klappe zu [quiiiiiiieeeeeönk]. Und dat sind mit Sicherheit die Ausländers von oben. Weil der Rest der Bagage is verreist. Also der ausm Haus hier .. "
Mir scheint dieser Text weder lustig noch angebracht. Aber Herr Muh findet das offensichtlich gut, sich über Ausländer und deren Feiertage lustig zu machen - wenn das Frau eclipse erfährt .... oder seine Nachbarn, über die er sich in dem Beitrag so abfällig äußert .... !
bookmark_borderIst das nicht toll?
Heute nachmittag gab es - neben einem guten Kaffee - einen Berliner im Hotel Berlin in Berlin, unserer Bundeshauptstadt ....