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bookmark_borderIch verabscheue ....

nicht vie­le Ver­hal­tens­wei­sen. Aber doch Einige:

Schlim­mer noch als mit­leids­vol­le Bemutterung
trau­ri­ger Blog­ge­rin­nen mit Phra­sen wie
"das kann ich sooo gut ver­ste­hen" oder
"mir ging das auch schon gaa­anz oft so" 
fin­de ich die "Frau­en­ver­ste­her",
die, mit eini­gen Sät­zen voll Schmäh
(ver­deckt, listig, nur ange­deu­tet - aber dabei trie­fend von Gei­fer und "Geil­heit") -
oder schein­ba­rer Zustimmung:
"..ich will ja nicht sagen Du liegst falsch, aber..",
noch bes­ser:
"..also merkst Du denn nicht, da tut Dir einer was.." 
(Mot­to: Ich bin gut zu Dir - hab' mich lieb!)
glau­ben Punk­te sam­meln zu können.

Das sind die ech­ten Chau­vi­ni­sten, die rein­sten Machos!
Groß­män­ni­sches Geha­be - Frau­en als Objek­te - nichts dahinter!

.... und ganz zum Schluß fra­ge ich mich dann immer:
"Mer­ken denn die Betrof­fe­nen nicht,
wie sie da ver­schau­kelt werden?"

Zu "Unehr­lich­keit" sie­he auch HIER

bookmark_borderLammbraten

Wie zuvor berich­tet gab es heu­te - Oster­mon­tag - Lamm­keu­le. Das Rezept bekam ich dan­kens­wer­ter­wei­se von The­Sour­ce - sie hat­te nach Ihrem eige­nen Oster­ein­kauf dar­an gedacht: Lamm­keu­le Adria­tic - geschmort.

Ich möch­te mich hier - trotz aller Dif­fe­ren­zen - noch­mals herz­lich dafür bedan­ken. Es war köst­lich. Beson­ders die mit­ge­koch­ten Kar­tof­feln. Unge­dul­dig wie ich nun 'mal beim Kochen bin habe ich die Tem­pe­ra­tur auf 100°C erhöht und nur 1,5 h geschmort. Es hat aber trotz­dem geklappt!

Weil das Rezept nicht mehr ver­füg­bar ist, hier noch­mals zum nach­ko­chen - ich kann es nur wärm­stens empfehlen ....

Lamm­keu­le Adria­tic- geschmort, à la The­Sour­ce

6 Knob­lauch­ze­hen,
1 Lamm­keu­le (ca. 2 kg),
12 TL Meersalz,
frisch gemah­le­ner Pfeffer,
2 Zitronen,
6-8 EL Olivenöl,
12 l Gemü­se- oder Geflügelfond
1 kg Kartoffeln,
2 Eier,
1 EL Speisestärke,
1-2 Zwei­ge fri­scher Rosmarin
1-2 Zwei­ge fri­scher Basilikum
1-2 Zwei­ge fri­sche Minze

Knob­lauch abzie­hen und 3 Zehen zer­drücken. Die Lamm­keu­le abspü­len, trocken tup­fen und die gro­ben Seh­nen und Häu­te abschnei­den. Mit einem spit­zen Mes­ser fla­che Ein­schnit­te in das Fleisch schnei­den und die rest­li­chen hal­bier­ten Knob­lauch­ze­hen hin­ein­stecken ("spicken"). Zer­drück­ten Knob­lauch, Meer­salz und Pfef­fer ver­mi­schen und die Lamm­keu­le damit rund­her­um ein­rei­ben. 1 Zitro­ne aus­pres­sen und die Lamm­keu­le mit dem Saft beträufeln.

Fleisch leicht abtup­fen und in einen gro­ßen Brä­ter legen. Das Oli­ven­öl stark erhit­zen und das Fleisch damit über­gie­ßen. Die Lamm­keu­le in die­ser Mari­na­de 1-2 Stun­den zie­hen las­sen, zwi­schen­durch wen­den. Fond dazu­ge­ben. Mit Deckel im vor­ge­heiz­ten Back­ofen bei 100 Grad, Umluft 80 Grad, Gas Stu­fe 1 etwa 1 Stun­de 45 Minu­ten sanft garen. Kar­tof­feln schä­len, grob wür­feln und in den Brä­ter geben. Ohne Deckel bei 180 Grad, Umluft 160, Gas Stu­fe 3 noch 1 wei­te­re Stun­de bra­ten. Kar­tof­feln und Lamm­keu­le her­aus­neh­men und im aus­ge­schal­te­ten Back­ofen warm stellen.

Brat­fond bei star­ker Hit­ze 5 Minu­ten ein­ko­chen las­sen. Topf von der Herd­plat­te neh­men. Eier, rest­li­chen Zitro­nen­saft und Spei­se­stär­ke ver­quir­len. Zum Bra­ten­fond geben und 3 Minu­ten bei klei­ner Hit­ze erwär­men, bis die Sau­ce dick­lich wird, nicht kochen! Sau­ce mit Salz und Pfef­fer abschmecken. Die Kräu­ter abspü­len, trocken schüt­teln und fein hacken. Keu­le quer zur Faser in Schei­ben schnei­den, mit den Kräu­tern bestreu­en, eine Spur kal­tes Oli­ven­öl und Zitro­ne dar­über träu­feln. Mit Kar­tof­feln und Sau­ce anrichten.

Guten Appe­tit!

bookmark_borderVon Avataren*:

"Einen Popanz** soll Er mir machen"
hat angeb­lich der "Alte Fritz" zu einem Bedien­ste­ten gesagt.
Er woll­te erhei­tert werden ....

Machen wir uns hier alle zu Nar­ren, zu Ava­ta­ren, wie Herr ANH im Gespräch mit der - sehr betrof­fe­nen - Frau The­Sour­ce meint:

" .. Es ent­spinnt sich .... auch im Netz­werk der Bloggs ein authen­ti­sches Gefühl von Ava­ta­ren. Die han­deln­den (spie­len­den) Per­so­nen schei­nen genau das aber nicht zu begreifen."
Der abge­ho­be­ne Poet, ver­letzt durch die Machen­schaf­ten des Staa­tes und der Sei­nen, schaut auf uns nie­de­re Blog­ger her­ab wie der Spie­ler auf sei­ne Schach­fi­gu­ren .... wir sind für ihn nicht Per­so­nen im Sin­ne von: Men­schen, nein, nur "per­so­na", ein "Etwas" im ursprüng­li­chen Wort­sinn! Hat denn über­haupt schon jemand begrif­fen was das heißt?

TRU­MAN-Show! Und wir ALLE sind die Schauspieler!
Hat Herr Herbst ver­stan­den, daß, wenn das so ist, es auf ihn und sei­ne "treue Gefolg­schaft" im vir­tu­el­len Raum genau­so zutrifft, die­se Meu­te von devo­ten und ser­vi­len Zuträ­gern, den Hof­staat, die Nach-Plapperer?

Sie sind auch ein Avatar,
Herr Alban Niko­lai Herbst!

* Ava­tar:
eine künst­li­che Per­son oder den vir­tu­el­len Stell­ver­tre­ter einer Per­son in der vir­tu­el­len Realität.

** Popanz:
(Pöpel) Hans­wurst; ver­mumm­te Schreckgestalt.

bookmark_borderScheußlichkeiten ....

der Natur ....

Ken­nen Sie den Medi­na-Wurm?

Na, dann schau­en Sie sich 'mal das unten­ste­hen­de Bild an, das ein Weib­chen der Art zeigt. Dar­un­ter ein Bild, das dar­stellt, wie man den Wurm aus dem Bein der Pati­en­ten ent­fernt, gespal­te­nes Holz­stück, dazwi­schen der Wurm, und dann dre­hen, dre­hen, vor­sich­tig drehen .... =>

Es soll übri­gens das Zei­chen für Ärz­te - Sie wis­sen schon, angeb­lich eine Äsku­lap-Nat­ter, gewun­den um einen Stab - von die­ser Metho­de den Medi­na-Wurm aus den Geschwü­ren der Pati­en­ten her­aus­zu­zie­hen kommen ....

bookmark_borderKleine Grüne ....

Männ­chen vom Mars (gezeich­net von Pat Mal­let) waren - so etwa ab 1977 - jah­re­lang der Ren­ner. Kennt sie jemand noch? Und wie gefal­len sie denen, die sie zum ersten Mal sehen?

* edit *
Gera­de fällt mir auf, wie gut das The­ma zum Tage paßt: "Grün­don­ners­tag"

bookmark_border"Wer den Schaden hat ....

spot­tet jeder Beschrei­bung" haben wir frü­her immer scherz­haft gesagt - und ein Unglück zieht auch meist das näch­ste Unglück nach sich .... Was? Wie? Wer? höre ich Sie fragen ....

Eine ehe­ma­li­ge Kol­le­gin, kürz­lich pen­sio­niert - frü­her mit Fir­men­wa­gen aus­ge­stat­tet - hat sich ein eige­nes Auto gekauft.

Das Wet­ter war son­nig, Zeit hat­te sie auch, also, eine Freun­din ange­ru­fen - und nichts wie 'raus aus der Stadt, gen Tim­men­dorf .... ein tol­ler Tag, viel erlebt, gut unter­hal­ten - so wie es eben sein soll im Ruhestand ....

Auf der Rück­fahrt, kurz vor der Auf­fahrt zur A7 in Bad Bramstedt, fällt ihr auf, daß sie viel­leicht noch tan­ken soll­te. Das Ben­zin ist auf dem fla­chen Land ja immer noch ein wenig gün­sti­ger als in der Groß­stadt. Und "im Ruhe­stand" hat man ja nichts zuzu­set­zen, das ver­füg­ba­re Geld wird nicht mehr, eher weniger!

Die Kol­le­gin fährt also nach Bad Bramstedt hin­ein, gleich am Orts­ein­gang rechts ist eine Tank­stel­le, Ben­zink­lap­pe auf, Deckel abge­schraubt, Zapf­pi­sto­le ein­ge­steckt - das geht aber schwer - mit etwas Druck "paßt" es dann doch, nun mun­ter lau­fen lassen ....

Nur das Auto woll­te nach kur­zer Zeit nicht mehr laufen:
Der vor­ma­li­ge Dienst­wa­gen war ein Die­sel.
Der Pri­vat­wa­gen ist ein Ben­zi­ner.
Und Ben­zinmoto­ren mögen Die­sel über­haupt nicht!

Was der gan­ze "Spaß" geko­stet hat wol­len Sie wissen?
Abschlep­pen ca 85,- €, zwei Bahn­kar­ten und Taxi ca. 50,- €,
und die Repa­ra­tur noch mal ca. 180,- €. Und mich etwas zwei Stun­den, weil ich die Kol­le­gin zur Werk­statt gefah­ren habe.

Aber was sind schon zwei Stun­den im gro­ßen Lauf der Welt­ge­schich­te .... schließ­lich ist das doch eine pri­ma Sto­ry für's Web­log. Mei­nen Sie nicht?

bookmark_borderSüchtige - wohin man schaut!

In der Tat:
Ver­mehrt sieht man die­ser Tage Süch­ti­ge her­um­sit­zen. Meist in Stra­ßen­ca­fes, die­sen Orten des Lasters ....


Mehr zum Kaf­fee - d.h. sei­nem "sucht­ma­chen­den" Inhalts­stoff, dem Kof­feïn fin­det man an fol­gen­den Stellen:

Ja, ich bin süch­tig - ich bin es gern!

* edit *
Übrigens:
Bei GOOGLE war "Tag des Was­sers" auch bild­lich dargestellt ....



Mein "Tri­but" an die Was­ser­trin­ker unter den Blog-Lesern,
denn per­sön­lich kann ich Was­ser nicht ausstehen!

bookmark_borderVöllig ausgetickt?

Schon erstaun­lich, was eine Mischung aus

  • man­gel­haf­ter Bildung, 
  • Einsamkeit, 
  • Mißgunst, 
  • Min­der­wer­tig­keits­ge­füh­len und 
  • eine gehö­ri­ge Por­ti­on Alko­hol zusam­men bewirken!

"Nachts, wenn der Frust kommt!" möch­te man zusammenfassen ....

Bedau­er­li­che Men­schen - und doch eigent­lich nicht? Weil sie wenig­stens hier ihr Web­log als ein Ven­til benut­zen kön­nen, sich eine Pseu­do-Per­sön­lich­keit schaf­fen, ihren Frust her­aus­las­sen, ihren Welt­schmerz in jedes ihrer nie­der­ge­schrie­be­nen Schimpf­wor­te packen können ....

Mög­lich, daß das den Unter­gang min­de­stens auf­schiebt, viel­leicht sogar ver­hin­dert .... zu wün­schen wäre es ihnen, die doch anson­sten so gark­ei­ne Per­spek­ti­ve haben ....

Wir lesen ihre nächt­li­chen "lite­ra­ri­schen" Frust­pro­to­kol­le und wün­schen ihnen, sie mögen Frie­den mit sich - und der Welt - fin­den. Sie mögen erken­nen, daß nicht eine herz­lo­se Gesell­schaft ihren Nie­der­gang ver­ur­sacht hat, son­dern sie selbst mit ihrem maß­lo­sen Anspruch, dem maß­lo­sen Anspruch all derer,
die nur HABEN aber nicht LEISTEN wollten:

Was wir der­zeit erle­ben ist die Quit­tung für Jah­re des Über­flus­ses, in denen auch jene über­mä­ßig ver­brauch­ten, die zur Schaf­fung des­sen, was da war, nichts bei­getra­gen haben ....

Ich wün­sche Allen - den­noch - einen schö­nen, son­ni­gen Sonntag!