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bookmark_borderErblindungsgefahr!

Unter­ti­tel
Bemer­kun­gen zu Brillenreinigern

Wie eini­ge von Ihnen, ver­ehr­te Leser/-innen, kürz­lich gese­hen haben, plagt - und ent­stellt - mich der­zeit eine Ent­zün­dung am lin­ken Auge. Das Bild, das ich hier gezeigt habe ist wie­der weg, es ist selbst mir zu dra­stisch gewe­sen. Und NEIN, ich wer­de es nicht wie­der hier zeigen!

Nun saß ich vor­ge­stern, mit zuge­schwol­le­nem Auge, bes­ser mit zu einem "Seh­schlitz" ver­eng­ten (lin­ken) Auge vor dem Com­pu­ter und stell­te fest:
Ein zuneh­mend blin­des Feld, in dem ich nichts mehr - gar nichts mehr! - sehen konnte.

Der durch­schnitt­lich weh­lei­di­ge Mann der ich bin (ja, mei­ne Damen, ich ste­he zu die­ser Schwä­che), sah natür­lich sofort die Ver­schlim­me­rung der Ent­zün­dung hin zu einem völ­li­gen Ver­lust der Sehkraft ....

Wenig spä­ter, nach zahl­lo­sen "Seh-selbst-ver­su­chen", um das Aus­maß der Pro­gre­di­enz* zu bestim­men, hol­te ich mir einen Kaf­fee in der Küche.

Mei­ne Frau schaut mich an und sagt:
"Dei­ne Bril­le könn­te es sicher ver­tra­gen geputzt zu wer­den .... Du hast da auf dem lin­ken Glas etwas fettiges .... "

Ich war über­haupt nicht erleich­tert, als ich zum Bril­len­putz­tuch griff!

Vor­bei mit dem Mit­leids­sze­na­rio, das ich schon vor mei­nem gei­sti­gen Auge gese­hen hat­te .... ein pro­fa­ner Fett­fleck - kein Anlaß für die Umge­bung an mei­nem "Lei­den" Anteil zu nehmen ....

* des Fort­schrei­tens, im Sin­ne von: Verschlimmerung

bookmark_borderÜber Eingriffe ....

Unter­ti­tel
"Bemer­kun­gen zu Ver­än­de­run­gen der Per­sön­lich­keit durch Chirurgie"

Halt!
Der Unter­ti­tel ist eigent­lich das Gegen­teil des­sen, was ich hier­zu sagen will: Es gibt eine sol­che "Ver­än­de­rung der Per­sön­lich­keit" nicht - am wenig­sten durch Chir­ur­gie, 'mal abge­se­hen von Lobo|tomie* oder An|en|ze|pha|lie** ....

Das "Heil" in einer Ope­ra­ti­on zu suchen, sich also chir­ur­gisch "schön" machen zu las­sen ist der schlimm­ste Aus­wuchs unse­rer Zeit. Sol­cher­ma­ßen ver­un­stal­te­te Men­schen ent­wickeln Obses­sio­nen, sind psy­chisch gestört - das allein soll­te schon eine Kon­tra­in­di­ka­ti­on für eine Ope­ra­ti­on sein!

Lei­der gibt es genug gewis­sen- und skru­pel­lo­se Medi­zi­ner, die sich damit eine Vil­la am Stadt­park und ein Cha­let in den Ber­gen ver­die­nen - dar­über soll­ten die poten­ti­el­len "Opfer" ein­mal nachdenken ....

* Lobo|tomie
op. Durch­tren­nung der Stirn­hirn-Tha­la­mus-Ver­bin­dung, v.a. zur Schmerz­aus­schal­tung; ersetzt durch Ste­reo­ta­xie. / ROCHE Lexi­kon Medizin
** An|en|ze|pha|lie
ange­bo­re­nes voll­stän­di­ges oder weit­ge­hen­des Feh­len der Groß­hirn­he­mi­sphä­ren, der Neu­ro­hy­po­phy­se u. des Zwi­schen­hirns sowie des Schä­del­da­ches. / ROCHE Lexi­kon Medizin

bookmark_borderKabelprovider - Kauf ohne Ende?

Unter­ti­tel
Bemer­kun­gen zu Kabelgesellschaften

Ich habe schon immer etwas gegen Mono­po­li­sten gehabt - Bei­spiel Tele­kom! Jah­re­lang wur­den wir mit zwei Typen Tele­fon in zwei Far­ben abge­speist, wäh­rend in den Nach­bar­län­dern eine bun­te Viel­falt zu haben war!

Heu­te sind die Kabel­netz­be­trei­ber in einer ähn­li­chen Macht­po­si­ti­on. Sie bestim­men, was auf ihren Kanä­len läuft. Erst gestern bat mich mei­ne Frau, den Fern­se­her neu zu programmieren:
Die Kanal­be­le­gung ist jüngst geän­dert worden.
Jetzt gibt es fünf statt drei "Ver­kaufs­sen­der"!

Natür­lich alles abgesichert.
Durch Zahlen.
Wes­sen Zahlen?
Die der Kabelbetreiber!

Und mit der Begründung:
"Die Zuschau­er wol­len mehr Einkaufsvielfalt"
Ich ver­traue dar­auf, daß auch hier dem­nächst digi­ta­ler Emp­fang mög­lich sein wird - und dann kön­nen die Kabel­frit­zen sich ihre "Kauf­ka­nä­le" sonst­wo­hin stecken ....

bookmark_borderRTL und Sat1 für "Arme"?

Unter­ti­tel
Bemer­kun­gen zum Fern­se­hen (II)

In unse­rer Tages­zei­tung las ich heu­te (Quel­le "FOCUS"):
"Wer Geld hat, schaut ARD und ZDF, wer arbeits­los und/oder min­der­be­mit­telt (!) ist schaut RTL und Sat1."

" .. Die GfK-Zah­len bele­gen auch: Je mehr Geld ein Zuschau­er zur Ver­fü­gung hat, desto eher ver­bringt er sei­ne Fern­seh­zeit nicht bei den vier größ­ten Pri­vat­ka­nä­len RTL, SAT.1, Pro Sie­ben und RTL2, son­dern beim Ersten oder beim ZDF. "
Die GfK [Gesell­schaft für Kon­sum­for­schung] erhebt im Auf­trag der Sen­der - wie bekannt - eine "Quo­te", d.h. stellt fest, wer wann was sieht. Das läßt sich natür­lich auch nut­zen, um sol­che Infor­ma­tio­nen mit den demo­gra­phi­schen Daten zu verknüpfen.

Wor­aus sich das oben ange­spro­che­ne Bild ergibt. Das wun­dert mich nicht, denn wenn ich in Gesprä­chen vom "Fern­seh­ge­nuß" [beim Link her­un­ter­scrol­len!] mei­ner Mit­men­schen erfah­re, ist oft eine Zuord­nung nach sozia­ler Ebe­ne und Bil­dungs­stand festzustellen.

Ach ja, das Fernsehen!
Die GfK sagt dazu:
Je mehr Bil­dung die Zuschau­er haben, desto eher sehen sie ARD und ZDF. Nun wer­den Sie sich fra­gen, was ich denn so schaue. Ein­fach zu beantworten.In der Woche kom­me ich auf ca. 1-2 Stun­den vor dem Fern­se­her - für mehr ist mir mei­ne Zeit zu schade!

Und wie ich frü­her schon ein­mal anmerk­te:
Das Fern­se­hen - egal ob ARD, ZDF, RTL oder Sat1 - pro­du­ziert völ­lig an mei­nen Bedürf­nis­sen vorbei ....

bookmark_borderVerminderte Denkfähigkeit

Unter­ti­tel
Bemer­kun­gen zum Zucker

Ach­tung Zucker!
So kann es bald hei­ßen, wenn es dar­auf ankommt, höch­ste Denk­lei­stun­gen zu erbrin­gen. In Stu­di­en wur­de fest­ge­stellt, daß nach erhöh­ter Auf­nah­me von Trau­ben­zucker oder bestehen­dem Dia­be­tes mel­li­tus ("Zucker­krank­heit") die Lei­stungs­fä­hig­keit des Gehirns bei mathe­ma­ti­schen Tests und Sprach­fer­tig­keits­übun­gen redu­ziert ist.

Fazit:
Vor Prü­fun­gen und Bewer­bungs­ge­sprä­chen nicht zuviel Zucker kon­su­mie­ren, vor allem nicht Trau­ben­zucker, der beson­ders schnell ins Blut übergeht!

bookmark_borderBemerkungen zur NRW-Wahl (II)

Da soll­te man doch stut­zig werden:
Gleich zwei Kan­di­da­tin­nen der Grü­nen in der Liste der unat­trak­tiv­sten Frauen:

Frau Kün­ast (14) und Frau Roth (18).

Wun­dert Sie das?
Mich nicht!
Ich fra­ge mich nur, war­um Frau Höhn (NRW) nicht erwähnt wird .... da Frau Par­ker-Bow­les (GB) die # 1 ist, muß Frau Höhn unter # 0 laufen ....

Aber 'mal ernst­haft:
Man soll­te die Damen nicht nach ihrem Äuße­ren beur­tei­len, Schrö­der ist ja auch nicht gera­de der Attrak­tiv­ste .... erin­nern Sie sich noch was er frü­her 'mal ver­spro­chen hat? Ein Zitat

Ger­hard Schrö­der (hat) 1998 gesagt:
"Wenn wir die Arbeits­lo­sen­quo­te nicht spür­bar sen­ken, haben wir es nicht ver­dient wie­der­ge­wählt zu wer­den". Damals gab es noch unter vier Mil­lio­nen Arbeits­lo­se. Jetzt, im März 2005, sind es mehr als fünf Millionen.

Bil­der (14)+(18) HIER

bookmark_borderKommunale Konkurrenz?

Unter­ti­tel
Bemer­kun­gen zu "Muß das sein?"

Ver­kommt die Marktwirt­schaft zur Kom­mu­nalwirt­schaft?
Gibt es kei­ne Rei­se­bü­ros die das lei­sten können?
Müs­sen Steu­er­zah­ler so etwas bezahlen?

* edit *
Wenn Sie mir eine Freu­de machen wol­len, rufen Sie doch bit­te Herrn Her­mann Mey­er­sick an [0251−492−2703] und fra­gen ihn, war­um das aus öffent­li­chen Mit­teln sein muß: Eine Abtei­lung mit vier Mit­ar­bei­tern, wo es doch unzäh­li­ge Rei­se­bü­ros in der Stadt gibt ....

bookmark_borderWas nicht paßt wird passend gemacht ....

System­be­ding­te Unzulänglichkeiten
Untertitel:
Bemer­kun­gen zu Refor­men im Schulsystem

Wie bringt man die fol­gen­den Pro­ble­me unter einen Hut und führt sie einer Lösung zu?

  • Sin­ken­de Lehrerzahlen,
    da der­zeit so vie­le Leh­rer wie nie zuvor in den Ruhe­stand gehen;
  • Unter­richts­aus­fall, weil vor­han­de­ne Lehrer
    die Über­last selbst durch Mehr­ar­beit nicht mehr auf­fan­gen können;
  • Ver­min­der­te Auf­nah­me­fä­hig­keit und
    ver­kürz­te Auf­merk­sam­keits­span­ne bei den Schulern;
  • Es fehlt an Geld,
    weil für Pen­sio­nen kei­ne Rück­la­gen geschaf­fen wurden;
  • Sozi­al­neid wegen (ver­meint­lich) kür­ze­rer Arbeitszeit
    und län­ge­rer Ferien;
  • Unter­schied­li­che Bezah­lung der Lehrer
    an den Schu­len unse­res drei­glied­ri­gen Schulsystems;
  • Not­wen­dig­keit, Schü­ler ganz­tä­gig zu betreu­en, weil immer mehr Men­schen gezwun­gen sind, zu zweit Voll­zeit zu arbei­ten, um die Kosten der Lebens­füh­rung über­haupt noch tra­gen zu können ....

Es wäre ein Trug­schluß zu glau­ben, daß die Ein­füh­rung einer Gesamt­schu­le des­we­gen statt­fin­den soll, weil man etwas Gutes für die Schü­ler tun will.
Allein das Spar­dik­tat - es wird Geld unsin­nig für Reform­maß­nah­men und Ver­wal­tung des Man­gels aus­ge­ge­ben - führt zu "Patent­lö­sung Gesamt­schu­le". Dabei ist es völ­lig unwich­tig, eine ech­te Inte­gra­ti­on der Syste­me vor­zu­be­rei­ten, schon die Absicht und orga­ni­sa­to­ri­sche Ver­knüp­fung schei­nen zu genügen ....

Ja, und die Pro­blem­fel­der von oben?

Leh­rer in einer Gesamtschule

  • ver­die­nen alle das glei­che Gehalt - und da ori­en­tiert man sich bestimmt nicht an der höch­sten Besoldungsstufe; 
  • müs­sen ganz­tags in der Schu­le sein - damit hat man der nör­geln­den Bevöl­ke­rung genügt, die schon immer glaub­te, Leh­rer arbei­ten nicht lan­ge genug und hät­ten zu lan­ge Ferien; 
  • holen - indi­rekt - Schü­ler von den Stra­ßen, auf denen sie heu­te schon her­um­fal­len (oder mög­li­cher­wei­se erst spä­ter her­um­lun­gern wer­den, sie­he Link!), weil sich nie­mand nach­mit­tags um sie küm­mert - nicht etwa, weil Eltern das nicht kön­nen, nein, weil sie dar­an kein Inter­es­se haben!

    Nach­satz:
    NEIN, ich bin kein Lehrer .... !

bookmark_border"beratungsresistent"

Unter­ti­tel
Bemer­kun­gen zu Modeworten

In einer Gewerk­schafts­zei­tung las ich:
Män­ner sind in Sachen "Gefühls­äu­ße­rung",
Frau­en in Sachen "Kör­per­ge­wicht"
bera­tungs­re­si­stent.

Das heißt doch wohl im Klartext:
Män­ner sind unfä­hig, ihre Gefüh­le wahr­zu­neh­men, geschwei­ge denn sie zu erklä­ren und wol­len nicht glau­ben, daß das so ist ....

Frau­en sind unfä­hig ein­zu­se­hen, daß es nicht dar­auf ankommt, der Fik­ti­on "Ide­al­fi­gur" nach­zu­ja­gen, geschwei­ge denn dazu zu über­re­den, auf die x-te Diät zu verzichten ....

bookmark_borderCall me, Baby ....

Unter­ti­tel:
Bemer­kun­gen zum Kapitalismus

Call-Cen­ter arbei­ten nach ein­fa­chem Muster:
Jun­ge Leu­te anheu­ern, mög­lichst mit wenig Erfah­rung im Arbeits­le­ben und dem Zwang Geld zu verdienen ....
Die­se Leu­te mit "Blitz-Schu­lun­gen" auf die The­ma­tik einstellen ....
Sie dann tele­fo­nie­ren lassen ....
und nach weni­gen Tagen die Erfolg­rei­chen behal­ten, den Rest feuern ....

Gewin­ner sind immer die Betrei­ber des Call-Cen­ters ....
alle Ande­ren arbei­ten schwer für wenig "Koh­le".
Die Call-Cen­ter-Betrei­ber wer­den als "Unter­neh­mer des Jah­res" gefei­ert weil sie - wenn auch mit men­schen­ver­ach­ten­den Metho­den und früh­ka­pi­ta-listi­schem Geha­be - Jobs geschaf­fen haben wie nie­mand sonst.....

Noch vor Jah­ren hät­te man sol­che skru­pel­lo­sen Men­schen an den Pran­ger gestellt!
Aber heute?
Man ehrt sie als jene, die "Job­ma­schi­nen" aus dem Boden stampfen.

Kei­ner fragt, wie lan­ge so etwas gut geht. Kei­ner will es wirk­lich wissen ....

bookmark_borderBemerkungen zur NRW-Wahl (I)

Ja, wer die Wahl hat, hat die Qual!



[© Tomicek]

* edit * / Klei­ne Wahl­hil­fe:
Wer nicht gern CITY-MAUT bezah­len möch­te, wer beim Strom kei­nen Auf­schlag für Ein­spei­sung von Wind-kraft-anla­gen mehr haben will, wer ver­hin­dern möch­te, daß sich in NRW nach "roter" Vet­tern­wirt­schaft nun "grü­ne" Vet­tern­wirt­schaft breit macht - der soll­te bei der NRW-Wahl "schwarz-gelb = CDU/FDP" wählen ....

bookmark_borderBemerkungen zu Klischees

Sie haben doch sicher auch schon die Groß­pla­ka­te von "DOVE" gesehen?
Klar, über­all in Deutsch­land wer­ben "nor­ma­le" Frau­en - kei­ne "Models" - für das Hautstraffungsprodukt ....

End­lich!
Kei­ne Frau (und kein Mann!) ist so per­fekt, wie es die Wer­bung uns manch­mal vor­gau­keln will.
Das schafft eher Unmut als Solidarität.
Wer sich wohl­fühlt ist schön.
Wer sich schön fin­det ist schön.

Hof­fent­lich bleibt das kei­ne "Ein­tags­flie­ge", hof­fent­lich wird die Kam­pa­gne ein Erfolg, ein Trend, hin zu

"Nor­mal" ist min­de­stens so schön wie "per­fekt".