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bookmark_borderBemerkungen zur Zukunft (I)

Selbst­ver­ständ­lich kann nie­mand in die Zukunft sehen. Aber man kann sich den Mög­lich­kei­ten die die Zukunft bie­ten wird nähern, indem man schaut, wie sich bestimm­te Ereig­nis­se und Maß­nah­men in der Ver­gan­gen­heit aus­ge­wirkt haben.

Ein Blick zurück bie­tet also Model­le, wie die Zukunft sein könn­te. Man iden­ti­fi­ziert "Fak­to­ren", die zu Ände­run­gen füh­ren und schaut, wie sie von­ein­an­der abhän­gen. Für weni­ge Jah­re läßt sich so die Zukunft beschreiben.

Fir­men machen das um sich auf die Zukunft vor­zu­be­rei­ten. Jede Fami­lie macht das aus ähn­li­chen Grün­den. Auch wer noch Sin­gle ist plant irgend­wie voraus.

Neh­men wir ein­mal ein Bei­spiel:
Laden­öff­nungs­zei­ten.
Heu­te sind nahe­zu alle Geschäf­te wäh­rend der Woche von 08 bis 20 Uhr offen - wer sich die­sem Trend ver­schließt wird bald nicht mehr "im Geschäft" sein!

Ohne Zukunfts­for­scher zu sein behaup­te ich, daß wir bald - unter Pro­test der Kir­chen - auch an Sonn­ta­gen ein­kau­fen können.
Warum?
Weil sich immer mehr Men­schen zwar noch einer Reli­gi­ons­ge­mein­schaft (evangelisch/katholisch) zuge­hö­rig füh­len, aber nicht mehr "prak­ti­zie­ren­de Chri­sten" sind - und weil der Anteil von Bür­gern wächst, die zu ande­ren Glau­bens­ge­mein­schaf­ten gehö­ren, bei denen der Sonn­tag kei­ner­lei Bedeu­tung hat ....

Mehr zum The­ma "Zukunft":
Eine wis­sen­schaft­li­che Pro­gno­se ist hier zu finden.

bookmark_borderBemerkungen zu "Spiel mir das Lied vom Tod"

Ich spre­che nicht vom Film. Viel­mehr von den Umstän­den der Befrei­ung der ita­lie­ni­schen Jour­na­li­stin Giu­lia­na Sgre­na.

Die Ame­ri­ka­ner spie­len ja gern "Wild­west" - erst schie­ssen, dann fragen!

Ich bin gespannt, wie sie sich in die­sem Fall her­aus­ret­ten, wenn es stimmt, daß sie einen ita­lie­ni­schen Geheim­dienst­agen­ten erschos­sen und den Rest der zur Ret­tung der Jour­na­li­stin ein­ge­setz­ten Per­so­nen - und die Jour­na­li­stin auch - zumin­dest ver­letzt haben ....

bookmark_borderBemerkungen zur "Eiszeit"

Manch­mal fragt man sich Ende August war­um denn schon Weih­nachts­prin­ten und Spe­ku­la­ti­us in den Super­märk­ten ver­kauft wer­den - Weih­nach­ten ist doch noch so weit weg .... Nun, an sol­che Ver­hält­nis­se hat man sich mitt­ler­wei­le gewöhnt.

Heu­te Abend aller­dings stand ich stau­nend am Straßenrand!

Ich war gera­de in mei­ne Wohn­stra­ße ein­ge­bo­gen, als ich hin­ter mir eine Glocke läu­ten hör­te. Glocke? Ja, und die hing an einem Eis­wa­gen!

Das Beste kommt noch:
Wäh­rend ich da so stau­nend ver­harr­te, öff­ne­te sich eine Ein­gangs­tür. Her­aus kamen drei jun­ge Leu­te, die sich am Eis­wa­gen bedie­nen ließen ....

In Ham­burg haben wir der­zeit Minustem­pe­ra­tu­ren ....

bookmark_borderBemerkungen zum Bewußtsein (II)

Ein inter­es­san­tes Wort: "Bewußt­sein".
Um Bewußt­sein zu haben, muß man "sein", ohne geht es nicht.
Men­schen wis­sen - meist - um ihr "Selbst", erken­nen sich als Person.
"Bewußt" bedeu­tet aber auch, zu gestal­ten, sich zu bewäh­ren, Teil zu haben, mitzutun.
Wenn das nicht vor­liegt, regiert das Unter­be­wuß­te den Menschen.
Bekommt Über­hand, setzt sich durch.
Unter­be­wuß­tes ist das Ani­ma­li­sche*, Auto­ma­ti­sche* in uns.
Nur das Über­le­ben zählt!

Man­chen Men­schen scheint das Bewußt­sein abhan­den gekom­men zu sein ....

* edit:
Mit die­sen Begrif­fen mei­ne ich nicht Auto­ma­tis­men im Sin­ne von phy­sio­lo­gi­scher Steue­rung [Atmung, Ver­dau­ung, etc.] son­dern Trie­be, Bedürf­nis­se, Obses­sio­nen - also eher psy­chi­sche Automatismen ....

bookmark_borderSchnüffelei!

Bemer­kun­gen zur Kontenschnüffelei

Eines ist sicher:
Die Schnüf­fe­lei kommt!

Aller­dings wird man uns nach­her dar­über informieren ....

Ob das sicher ist?
Ob nicht viel­leicht jemand, der Zugang hat, so ganz zufäl­lig ver­gisst, daß er sich über unse­re Kon­to­stän­de Klar­heit ver­schafft hat?

Die Über­prü­fung sol­cher Zugrif­fe den glei­chen Ämtern zu über­las­sen, die auch den Zugang dazu haben, heißt für mich:

Den Bock zum Gärt­ner machen ....

bookmark_borderSozial = Ausgewogen?

Bemer­kun­gen zu "Soziale(-n) Netzen"

"Sozi­al" ver­langt altru­isti­sches Den­ken - und das ist völ­lig ver­lo­ren­ge­gan­gen. Ver­lo­ren, weil die Gesell­schaft den Ego­is­mus för­dert. Und, wie ich mei­ne, in die­sen Fäl­len (s.u.) zu Recht ....

Ich bin es leid, für Din­ge Steu­ern zu zah­len, die ich nicht nut­ze / nut­zen will, für Men­schen auf­zu­kom­men, die sich nicht anstren­gen / anstren­gen wol­len, für Kran­ke zu zah­len, die ihre Krank­heit durch ent­spre­chen­den Lebens­wan­del selbst ver­schul­det haben und nun dar­auf bau­en, es wer­de schon für sie gesorgt werden!

Wenn ich sehe, daß von mei­nen Ein­künf­ten ledig­lich 35% übrig blei­ben, dann bin ich nicht mehr nur schockiert, ich bin zutiefst verärgert ....

Sozia­le Net­ze sind eine Fik­ti­on - und eine Schlech­te dazu:
Sie hel­fen denen, die nichts selbst zu lei­sten imstan­de sind, aber for­dern, als ob sie die­je­ni­gen wären, die die Gesell­schaft sta­bil halten ....

Ja, "Schluß mit lustig", ich bin für eine bis auf die Kno­chen abge­speck­te sozia­le Hän­ge­mat­te, für eine Beloh­nung der­je­ni­gen, die die Gesell­schaft vor­an­brin­gen, für Bes­ser­stel­lung - vor allem finan­zi­ell - von Men­schen, die "lei­sten", "anschie­ben", "vor­an­trei­ben"!

bookmark_borderBemerkungen zur Verbraucherstimmung



Laut EU [Quel­le: dpa] soll sich die Stim­mung der Ver­brau­cher in Rich­tung "KONSUM" ver­scho­ben haben - was natür­lich von der Regie­rung als Erfolg der der­zei­ti­gen Poli­tik ver­ein­nahmt wird! Nun ist es aber so, daß auch lang­le­bi­ge Kon­sum­gü­ter irgend­wann ein­mal aus­ge­tauscht wer­den müs­sen, weil sie vom Zahn der Zeit auf­ge­fres­sen wurden ....

Jah­re­lan­ge Kauf­zu­rück­hal­tung hilft dann nichts, es muß Ersatz für aus­ge­fal­le­ne Gerä­te her .... Selbst wenn man unter­stellt, nicht alles sei "Ersatz­be­darf", so muß doch bezwei­felt wer­den, daß die Aus­sa­ge, die Kon­su­men­ten sei­en in "bes­se­rer Stim­mung", stimmt. Zwangs­wei­se kau­fen zu müs­sen führt dazu, daß kurz­le­bi­ge­re Pro­duk­te - die man zu nied­ri­ge­ren Prei­sen erwer­ben kann - gewählt werden.

Also:

Bei­lei­be kein Auf­schwung, son­dern "Ersatz­be­schaf­fung"!

Und wei­ter­hin gilt das Sprich­wort:

"Eine Schwal­be macht noch kei­nen Sommer"

bookmark_borderBemerkungen zu Emotio & Ratio [frei: Herz & Verstand]

Stän­dig müs­sen wir Ent­schei­dun­gen treffen.
Doch wie kom­men die­se Ent­schei­dun­gen zustande?

Etwa 85% der Bevöl­ke­rung ent­schei­den "aus dem Bauch", mit Herz.
Die rest­li­chen 15% der Bevöl­ke­rung ent­schei­den "ratio­nal", mit Verstand.

Da wun­dert es mich nicht, daß es so schlecht um unser Land bestellt ist!

* edit *
sie­he hier­zu auch: die­sen Bei­trag und die­sen Quiz

bookmark_borderBemerkungen zu Frisören (II)

Vor eini­gen Wochen hat­te ich über den Ver­lust geklagt, weil ich nach mei­nem Umzug kei­nen Fri­sör mehr hatte.
Nun, die fri­sör­lo­se, die schreck­li­che Zeit ist vorbei!

Per Zufall fand ich einen klei­nen Her­ren­fri­sör­la­den, tür­kisch, der flott und preis­wert Haa­re schneidet:

"CLASS", Inh. Muhid­din Bayindir,
Gro­ße Berg­stra­ße 254,
22767 Hamburg-Altona
040 - 38613040
Öff­nungs­zei­ten: Mo.-Fr. 09-19h; Sa. 09-17h


Für 8€ (acht!) plus Trink­geld war ich mit kur­zem Schnitt, wie gewünscht, nach 12 Minu­ten fer­tig. Und einen tür­ki­schen Tee habe ich - neben sehr freund­li­cher Bedie­nung - auch noch bekommen!

Dazu fal­len mir noch zwei Bemer­kun­gen ein:
Die Öff­nungs­zei­ten sind sehr kundenfreundlich,
Der Preis ist kon­kur­renz­los günstig,
nichts wie hin ....

bookmark_borderBemerkungen zur Unsitte des Betten-Ausschüttelns (aus dem Fenster!)

Ich dach­te bis vor weni­gen Minu­ten, die­se Unsit­te sei end­gül­tig vorbei.
Nein, ist sie nicht!
Im Haus gegen­über, vier­te Eta­ge, schüt­tel­te soeben ein Jung­mann hef­tigst zwei Kopf­kis­sen und zwei Stepp­bet­ten aus.
Ohne Rück­sicht auf geöff­ne­te Fen­ster in den dar­un­ter lie­gen­den Etagen.
Pfui!
Wenn ich dar­an den­ke, was so alles aus einem Stepp­bett her­aus­fal­len kann ....