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bookmark_borderWas ist falsch am Mindestlohn?

Die Dis­kus­si­on um den "Min­dest­lohn" schlägt hohe Wellen.
In vie­len Län­dern gibt es bereits Min­dest­löh­ne, ohne daß die angeb­li­che Fol­ge der "Ver­ar­mung wei­ter Bevöl­ke­rungs­schich­ten" ein­ge­tre­ten ist.



In USA ist dage­gen der Min­dest­lohn ein "Hun­ger­lohn", weil er nicht gewähr­lei­stet, daß man damit - in ange­mes­se­ner Stun­den­zahl - die not­wen­di­gen Bezü­ge erreicht, um sich selbst zu unter­hal­ten. Das wäre sicher nicht das Modell für Deutschland ....

bookmark_borderGegen Windräder ....

for­miert sich in NRW nach und nach hef­ti­ger wer­den­der Widerstand:
Nach­dem der Tou­ris­mus­ver­band ver­laut­bar­te, es habe stel­len­wei­se schon Stor­nie­run­gen gege­ben, weil die Geräu­sche der Roto­ren einst­mals ruhi­ge Urlaubs­ge­bie­te mit Lärm erfüll­ten, hat sich nun auch der Ver­band für Reit­tou­ri­stik mit eini­gen Mit­glie­dern, die die "Crè­me de la Crè­me" der Deut­schen Rei­ter­schaft dar­stel­len, hef­tigst gegen wei­te­re Anla­gen ausgesprochen.

"Die Gunst der Stun­de nut­zen", sagt man da wohl.
In NRW ist bald Landtagswahl:
Rot-Grün, vor allem Grün für Wind­kraft vs. Schwarz-Gelb, vor allem Gelb gegen Windkraft.
http://panthol.twoday.net/stories/262070">Mosa­ik­stein">Mosa­ik­stein ....

bookmark_border"Wie eine Muräne ....

.... stun­den­lang in ihrem Fels­ver­steck ruht und gedul­dig auf Beu­te war­tet", dach­te ich heu­te, als ich in mei­ne Zweit­woh­nung ein­tre­ten woll­te - und der Nach­bar blitz­schnell aus sei­ner Woh­nungs­tü­re geschos­sen kam ....

Die Mur­ä­nen sind übri­gens sehr inter­es­san­te Fische, unse­ren Aalen ähn­lich, aber weit­aus gefähr­li­cher, da sie Stof­fe pro­du­zie­ren, die für den Men­schen gif­tig sind.

Was sie ein­mal gepackt haben, las­sen sie nicht so schnell wie­der los - vie­le Tau­cher kön­nen ein Lied davon singen!


Eines ist sicher:
Mur­ä­nen sind wun­der­schön gefärbt, von ein­far­big zu gefleckt bis gestreift - und das in allen Far­ben des Regenbogens ....

PS:
Obwohl eini­ge Quel­len behaup­ten, Mur­ä­nen sei­en nicht gif­tig - sie sind es doch! [Zumin­dest eini­ge Arten!]

bookmark_borderNachts schlafen die Ratten doch ....

heißt es bei Bor­chert in "Drau­ßen vor der Tür".
Falsch!
Zumin­dest hier, bei two­day, kom­men sie nachts aus ihren Löchern gekro­chen um ihr Unwe­sen zu treiben ....
im Dun­keln treibts schreibt's sich wohl besser ....
Wo war denn gleich noch mei­ne Rattenfalle?
Aah, hier! .... schnell auf­ge­stellt und dann ab ins Bett ....

* 2. edit *
Rat­ten­gift gibts dort ....

* edit *
Dazu ein Bild der "Nacht­ak­ti­vi­tät"
- wenig los zwi­schen 02:00 und 05:00h!

*update* (21.01.2025)
Der Link zu http://chefe.twoday.net/stories/619289/ ist tot; auch "way­back" hat nicht geholfen ....

bookmark_borderPlötzlich ward es heller ....

und ich war sehr erstaunt:
Seit Ein­zug stan­den am Fen­ster mei­nes Arbeits­zim­mer zwei gut belaub­te Ficus-Pflan­zen. Vor eini­gen Tagen, es war drau­ßen eher trü­bes Wet­ter, muß­te ich schon am frü­hen Nach­mit­tag das Licht anschal­ten, um am Schreib­tisch zu lesen.

Heu­te habe ich die Pflan­zen, die mitt­ler­wei­le natür­lich sehr viel grö­ßer gewor­den waren, ins Atri­um verbannt.
Und sie­he da:
Auf ein­mal ist es schön hell in mei­nem Raum, ich kann am spä­ten Nach­mit­tag ohne künst­li­ches Licht auskommen ....

bookmark_borderIst Dummheit ....

unser Unter­gang? Und wie kommt es, daß Dumm­heit (Abs.: 2.) immer mehr um sich greift?

In natür­li­cher Umge­bung über­leb­te nur, wer zum Unter­halt der Sip­pe Bei­trag lei­ste­te - war man zu dumm dazu, wur­de man aus­ge­sto­ßen und konn­te nicht überleben.

Über­le­ben ist in unse­rer Gesell­schaft heu­te nicht mehr an intel­lek­tu­el­le Fähig­kei­ten gebun­den - auch wer dumm ist kann über­le­ben - dank aus­ge­klü­gel­ter Syste­me, die sich eher am "Vor­han­den­sein" denn am "gesell­schaft­li­chen Nut­zen" orientieren.
Wer sich nicht durch eige­ne Lei­stung "unter­hal­ten" kann, wird durch Lei­stun­gen der All­ge­mein­heit unter­hal­ten. Dies unab­hän­gig davon, wel­che eige­nen Bei­trä­ge die so "Unter­hal­te­nen" jemals selbst bei­getra­gen haben.
Die Unter­stüt­zung fängt bereits in der Schu­le an:
Anstatt bestimm­te Anfor­de­run­gen fest­zu­le­gen, an denen sich die Schü­ler mes­sen las­sen müs­sen, wur­de über vie­le Jah­re pro­pa­giert, man müs­se mehr Schü­lern den Besuch des Gym­na­si­ums ermög­li­chen. In der Fol­ge wur­den mehr Schü­ler dort auf­ge­nom­men - und droh­ten zu ver­sa­gen. Jetzt muß­ten die Anfor­de­run­gen gesenkt wer­den, um ihnen das Über­le­ben zu sichern ....

* edit *
Noch ein Gedan­ke nachgeschoben:
Ein Grund für stei­gen­de Arbeits­lo­sig­keit mag aus der geschil­der­ten Sicht des Ein­flus­ses von Dumm­heit auch sein, daß "Dum­me" durch Pro­tek­ti­on in Posi­tio­nen ver­har­ren - und die­se nut­zen, um unlieb­sa­me Klü­ge­re los­zu­wer­den. Wis­sen wir doch seit län­ge­re Zeit, daß in öffent­li­chen Insti­tu­tio­nen oder Groß­be­trie­ben nicht jene zuerst einen Arbeits­platz erhal­ten, die wirk­lich "gut" sind, son­dern jene, die Für­spre­cher haben ....
* / end edit *

Ein wei­te­rer Grund könn­te dar­in lie­gen, daß es zu müh­sam ist - bzw. durch gesetz­li­che Rege­lung unter­sagt ist - intel­li­gen­te Mit­ar­bei­ter zu behal­ten. Es wer­den sozia­le Grün­de bei der Abwä­gung zu Ent­las­sun­gen vor­ge­scho­ben - die lei­stungs­fä­hi­gen müs­sen gehen, die Dum­men lachen sich ins Fäustchen!

Dies Bei­spiel steht für eine all­ge­mei­ne Vorgehensweise:
Nicht mehr ver­lan­gen, son­dern die Anfor­de­run­gen absenken.
Das Ergeb­nis sehen wir, ich sage nur "PISA"!

Wel­che Fol­gen erge­ben sich daraus?
Und was kann man gegen - fort­be­stehen­de - Dumm­heit, ein­her­ge­hend mit den höch­sten Ansprü­chen, tun?

bookmark_borderVorteile des (fortgeschrittenen) Alters ....

sehen vie­le Autoren - aus unter­schied­li­chen Gründen.
Nicht verwunderlich.
Die­je­ni­gen, die heu­te noch über Älte­re abschät­zi­ge Bemer­kun­gen machen, kön­nen aus mei­ner Sicht kei­ne weit­sich­ti­gen Men­schen sein. Sie schei­nen anzu­neh­men, sie blie­ben immer jung .... nun gut, in einem Bereich trifft das sicher zu:
Sie sind in einem frü­hen Sta­di­um der Puber­tät stecken geblie­ben - daher die infan­ti­le Sicht der Welt!

Hier nun eini­ge Bei­trä­ge / Aus­zü­ge zum Thema

Ein Vor­teil des Alters
Ein Vor­teil des Alters ist es auf jeden Fall, sich end­lich von jeg­li­chen Geschmacks­kon­ven­tio­nen los­zu­sa­gen. Ach­tet man in der Jugend noch eher dar­auf, was hipp und in ist, ..(ist).. einem ... mit zuneh­men­dem Alter ... ein­fach nicht(s) mehr pein­lich.
Spruch­weis­hei­ten
Ein gro­ßer Vor­teil des Alters liegt darin,
dass man nicht län­ger die Din­ge begehrt,
die man sich frü­her aus Geld­man­gel nicht lei­sten konnte.
[Char­lie Chaplin]

Rich­ter, Horst-Eber­hard: Wan­de­rer zwi­schen den Fronten
"Der Vor­teil des Alters ist ja, dass man - als ver­meint­lich nur noch beschränkt zurech­nungs­fä­hig - den vom momen­ta­nen Zeit­geist getra­ge­nen Anfüh­rern des ... Macht­den­kens unge­schützt die Mei­nung sagen kann."
Pla­ton, Politeia
Der alte Kepha­los lädt ihn freund­lich ein ... Sokra­tes fin­det sich dazu bereit, zumal die Unter­hal­tung mit betag­ten Män­nern ihm sehr wert­voll sei, da man sich bei ihnen über den Weg erkun­di­gen kön­ne, den man viel­leicht auch ein­mal gehen wer­de. Dar­an knüpft er unmit­tel­bar die Fra­ge, ob Kepha­los das Alter beschwer­lich fin­de. Nicht das Alter an sich, ant­wor­tet (d)er, sei eine Beschwer­de, son­dern die Denk- und Lebens­art der Men­schen mache es beschwer­lich.
* edit *
Ach ja, um sogleich allen Beschwer­den der eman­zi­pier­ten Damen vor­zu­beu­gen: Wenn Pla­ton heu­te leb­te, hät­te er sicher "poli­tisch kor­rekt" gesagt "betag­ten Frau­en und Män­nern" ....

bookmark_borderKlagen ....

hört man bei den Ame­ri­ka­nern über den Benzinpreis.
Dabei zahlt man dort noch nicht ein­mal die Hälf­te des­sen, was es bei uns kostet.
Ein Freund schickt mir von dort Cartoons.
Ich möch­te Sie ihnen zei­gen - zum Schmun­zeln - aber auch, weil man dar­aus erkennt, wie dra­stisch das gese­hen wird ...

bookmark_borderGruppendruck ....

heißt:
Hand­lungs­zwang. Auch für Jene, die ohne den Wunsch "dazu­zu­ge­hö­ren", völ­lig anders han­deln würden.

Als Kin­der - wenn wir uns mit dem Argu­ment "Alle machen das!" ver­tei­dig­ten - hör­ten wir von Erwach­se­nen den Satz:

"Wenn alle in den Rhein sprin­gen, springst Du dann auch?"

Das war eine Auf­for­de­rung, dem Grup­pen­druck aus­zu­wei­chen und selbst zu den­ken, nicht ande­re als "Vor­den­ker" zu akzep­tie­ren - eben selbst- und nicht fremd­be­stimmt zu handeln ....

Ist es nicht erstaun­lich, daß schon Kin­der in sol­chen Sät­zen einen Sinn erkennen?

Und ist es nicht viel erstaun­li­cher, daß Erwach­se­ne Blog­ger/-innen sich einem Grup­pen­druck - frei­wil­lig und schafs­gleich - unter­wer­fen? Noch dazu mit Leit­ham­meln, die außer Blö­ken nichts zustan­de brin­gen? Na gut, Scha­fe sind eben Herdentiere ....

Und nicht vergessen: