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bookmark_borderBemerkungen zu den Wahlen

OK, jetzt ist gewählt - aber was sagt uns das Ergeb­nis (1 Bran­den­burg) & (2 Sach­sen)?

Gro­ße Par­tei­en sind klei­ner gewor­den, Pro­test schlägt sich in hohen Zah­len bei den Par­tei­en am lin­ken und rech­ten Rand nieder.

Wird sich etwas ändern?
Nein!

  • Arbeit wird von kei­ner Par­tei geschaffen.
  • Grund­schu­len lei­den wei­ter unter Geld­man­gel und über­al­te­ten Lehrer(Inne)n.
  • Ein­fa­che Lösun­gen sind auf den zwei­ten Blick gar­nicht mehr so einfach.

"Hilf Dir selbst, ... " bleibt wohl wei­ter die Devise ....

bookmark_borderBemerkungen zum Überholen auf Autobahnen

Gewöhn­lich mache ich Motor­rad­fah­rern Platz, denn sie beschleu­ni­gen erheb­lich schnel­ler als selbst das best moto­ri­sier­te Auto.
Gewöhn­lich drän­geln auf der Auto­bahn nur Autos.

Gewöhn­lich, bis gestern.

Da wur­de ich zum ersten Mal in fast vier­zig Jah­ren (seit Erhalt des Füh­rer­scheins) von einem Motor­rad­fah­rer bedrängt - und das bei Tem­po 180 - wäh­rend ich über­hol­te und vor mir ein PKW halt nicht schnel­ler war ....

Ich fra­ge mich, ob der Motor­rad­fah­rer wohl nur mich sah - und den vor mir fah­ren­den PKW über­se­hen hat­te? Jeden­falls näher­te er sich bis auf weni­ge Zen­ti­me­ter mei­ner Stoß­stan­ge und fing an zu blin­ken, zu hupen und schlän­gel­te von Mit­te bis äußerst links an den Fahrbahnrand.

Spä­ter, nach­dem er über­holt hat­te und weg­ge­braust war, muss er sei­ne Geschwin­dig­keit redu­ziert haben, denn wenig spä­ter über­hol­te ich ihn wieder.

Was soll­te das Ganze?
Ich schau­de­re bei der Vor­stel­lung, ich hät­te aus irgend­ei­nem Grund brem­sen müs­sen. Wo dann wohl jetzt der Motor­rad­fah­rer wäre?

bookmark_borderBemerkungen zum "Faschismus" in USA

In einem web­log las ich vor kur­zem, man sol­le vor allem Ame­ri­ka­ni­sche Geschäfts­leu­te auf Euro­pa­tour den glei­chen Pro­ze­du­ren unter­zie­hen, denen seit kur­zem Euro­päi­sche Tou­ri­sten und Geschäfts­leu­te in USA unter­wor­fen werden.

"Gut so - und war­um eigent­lich noch nicht?" war mein erster Gedanke.

Aber:
Wol­len wir wirk­lich mit Bush und Kon­sor­ten auf eine Stu­fe gestellt wer­den? Wol­len wir uns mit jenen ver­glei­chen las­sen, die ein frei­heit­lich-demo­kra­ti­sches Land in nur drei Jah­ren zu einem düste­ren Abklatsch von Orwells "1984" [Big Brot­her is watching you!"] gemacht haben?

  • Überwachungskameras; 
  • Elek­tro­ni­sche Bespit­ze­lung, auch im Inter­net und 
  • staat­li­che Regi­strie­rung der Mobiltelefongespräche; 
  • Nach­barn beschnüf­feln Nach­barn - wie einst die "Block­war­te" im Nationalsozialismus; 
  • Ver­net­zung der Innen- und Außen­ge­heim­dien­ste und Ein­rich­tung einer "Hei­mat­schutz­be­hör­de" , die nichts ande­res tut als Frei- hei­ten, die durch die Ver­fas­sung vor­ge­ge­ben sind durch Ver­wal­tungs­de­kre­te einzuengen; 
  • eine Gleich­schal­tung der Medi­en durch FCC-Order [vor­letz­ter Absatz im Link], die erlaubt, daß Mon­po­le im Medi­en­be­reich die klei­ne­ren Kon­kur­ren­ten "platt" machen und statt "Nach­rich­ten" ein Ein­heits­brei ver­brei­tet wird? 

Nein, ich möch­te nicht - wie beob­ach­tet - in "vor­aus­ei­len­dem Gehor­sam" vor Durch­su­chung durch die TSA mei­ne Schu­he aus­zie­hen, obwohl mich noch nie­mand dazu auf­ge­for­dert hat, nur weil ich Angst habe sonst für "unpa­trio­tisch" oder "unko­ope­ra­tiv" gehal­ten zu wer­den. Beson­ders bezeich­nend ist, daß in der Ver­öf­fent­li­chung die­ser Unter-Behör­de der "Home­land Secu­ri­ty" unter der Rubrik "Was unse­re Kun­den sagen" bei mehr als 1,2 Mio. Rei­sen­den im August 2004 offen­sicht­lich weni­ger als fünf posi­ti­ve Schrei­ben ein­ge­gan­gen sind!

Bei uns im "alten Euro­pa" stimmt man­ches nicht, ich habe oft genug dazu geschrie­ben. Aber hier wer­den die Schü­ler noch halb­wegs gebil­det aus den Schu­len ent­las­sen, hier habe ich nicht das Gefühl, jeder Poli­zist kön­ne mich - kraft Amtes, ohne jeden kon­kre­ten Anlaß - will­kür­lich aus einer Men­ge fischen unter dem Vor­wand, ich sei mög­li­cher­wei­se ein Ter­ro­rist .... ich bin froh, hier zunächst als unschul­dig zu gel­ten und nicht schon des­we­gen ver­däch­tig zu sein, weil ich mit Akzent spre­che und einen Bart trage ....

Wie bedau­er­lich, daß die­ses schö­ne Land unter die­ser "Admi­ni­stra- tion" [Ver­wal­tung, aber soll man das über­haupt noch so nen­nen?] so zu einem faschi­sti­schen, gleich­ge­rich­te­ten, mili­tan­ten, selbst­herr­li­chen und radi­kal-pie­ti­sti­schen Moloch wird.

Hier noch zwei aktu­el­le LINKS (1) und (2) zum The­ma Bush/USA

bookmark_borderBemerkungen zu "Wie satt sind wir?"

Mün­ster am 01.09.2004:

Es ist 08:00h, ich grei­fe zum Hörer, wäh­le die Tele­fon­num­mer des Ham­bur­ger Arbeits­am­tes [OK, jetzt "Arbeits­agen­tur" - aber ob das hilft?], Zen­tra­le. Es klin­gelt dort. Nach ca. 4 Minu­ten eine Stimme:
"Ver­mitt­lung".
Ich flöte:
"Ich brau­che heu­te Nach­mit­tag zwei kräf­ti­ge Her­ren für einen Umzug, drit­te Eta­ge, xx-Stra­ße, ab 16:00h."
"Da sind Sie bei uns falsch! Ich ver­bin­de - ach, geht ja nicht mehr - ich geb' Ihnen 'mal die Num­mer von der Studentenvermittlung."
"Halt, ich brauch erst etwas zum Schreiben ...!"
Pau­se, ich sage:
" ... jetzt kann's losgehn!"
Die Num­mer wird durch­ge­sagt. Ich rufe dort an:
"Die gewähl­te Ruf­num­mer ist nicht vergeben."
Noch­mal die Zen­tra­le AA anrufen.
Die Num­mer sei rich­tig, ich müs­se nur Geduld haben.
Ich gebe auf.

Wenig spä­ter über Aus­kunft von D2:
Die Ver­bin­dung wird her­ge­stellt, ich spre­che mit dem Ver­mitt­ler [von wel­cher Agen­tur eigentlich?].
"Zwei Mann zu je €12.50 pro Stun­de - geht klar. Die war­ten bis Sie kom­men." Mei­ne Stim­mung bes­sert sich - drit­ter Stock ist ja auch kein Pappenstiel.

Ham­burg am 01.09.2004:

Trotz Ver­zö­ge­run­gen am Mor­gen kom­men wir mit dem Umzugs­wa­gen ca. 16:05h vor dem Haus an. Zwei kräf­ti­ge Her­ren fan­gen an zu gesti­ku­lie­ren, wir par­ken, rück­wärts zum Bür­ger­steig, 8m vom Ein­gang ent­fernt. Ich gehe auf die bei­den Her­ren zu. Wir stel­len uns vor.
Der Erste:
"Da ist noch eine Lücke näher am Eingang"
Ich:
"Das sind 4m weni­ger, da las­sen wir das Auto bes­ser hier ste­hen und fan­gen an."
Ganz falsch! Der Zweite:
"Ist das alles, der klei­ne Wagen?"
Ich:
"Ja, mehr ist nicht."

Die Her­ren bera­ten sich, ich gehe nach oben um die Woh­nungs­tür zu öff­nen. Als ich run­ter kom­me sagt der Erste:
"Das geht aber nicht, wir haben feste Sätze."
Ich:
"Feste Sät­ze? Für was?"
Der Zweite:
"Für Umzü­ge. Das sind min­de­stens vier Stun­den, macht €41.- und €11.- für Ver­pfle­gung bei Umzü­gen in den drit­ten Stock."
Ich:
"Ich den­ke, wir brau­chen eine hal­be Stun­de. Ich zah­le Ihnen pro Mann €25.- pauschal."
Die bei­den bera­ten sich, dann der Erste:
"Der Satz ist aber €41.- plus 11.- für so 'was!"
Ich:
"Für die kur­ze Zeit, die hal­be Stun­de, sind €25.- pau­schal schon fürst­lich. Der Ver­mitt­ler hat mir von "Min­dest­satz" nichts gesagt [hat er wirk­lich nicht!]."
Die bei­den bera­ten erneut:
"Dafür nich!" tönt es mir entgegen.

Wir waren zu Dritt nach einer Stun­de fertig.

Ich glau­be nicht, daß es uns in Deutsch­land schlecht geht, wenn zwei Her­ren, die offen­bar von Gele­gen­heits­ar­bei­ten leben, einen Stun­den­lohn von €50.- bar auf die Hand aus­zu­schla­gen in der Lage sind.

Ich hät­te das Ange­bot angenommen!

bookmark_borderBemerkungen zu US AIRWAYS

US AIRWAYS macht es ihren Flug­gä­sten wirk­lich schwer, sie zu mögen!

Fol­gen­de Begebenheit:
Flug gebucht von Frank­furt nach Bos­ton, Rück­flug von Phoe­nix, AZ nach Phil­adel­phia, PA, von dort am näch­sten Tag zurück nach Frank­furt. Abso­lu­ter Son­der­preis: €900.- / Person.

Wegen Über­bu­chungs­ge­fahr ver­langt die Gesell­schaft, drei Tage vor inter­na­tio­na­lem Flug dort anzu­ru­fen, um die Ver­füg­bar­keit bestä­ti­gen zu lassen.

Nun traf es sich, daß wir einen inner­ame­ri­ka­ni­schen Flug gebucht hat­ten: Bos­ton - Phoe­nix - Phoe­nix - Bos­ton. Wir waren also schon aus Phoe­nix zurück und woll­ten - mit Miet­wa­gen - nach Phil­adel­phia fah­ren um von dort aus den gebuch­ten und bezahl­ten Flug wahr­zu­neh­men.

Anruf bei US AIRWAYS
[O=US AIRWAYS-Mitarbeiterin;
S=Supervisor besag­ter Mitarbeiterin;
I=Ich]

  • I: Ich möch­te einen Flug am xx.xx.2004 von Phil­adel­phia nach Frank­furt für 2 Per­so­nen (Namens­nen­nung) bestä­ti­gen lassen ... 
  • O: Sie sind bei uns am xx.xx.2004 nicht für einen Flug gebucht ... 
  • I: Die Flug­num­mer ist xxxx, sehen Sie doch bit­te noch­mal nach ... 
  • O: Tat­säch­lich, aber Sie sol­len von Phoe­nix nach Phil­adel­phia fliegen ... 
  • I: Stimmt, aber auf die­sen Teil des Flu­ges ver­zich­te ich, wir wer­den ab Phil­adel­phia fliegen ... 
  • O: Sir, das ist eine frei­wil­li­ge Ände­rung der Buchung, das kostet eine Umbuchungsgebühr ... 
  • I: Der Flug ist doch schon bezahlt. Und Sie haben zwei zusätz­li­che Plät­ze, die Sie sicher noch in den näch­sten drei Tagen ver­kau­fen können ... 
  • O: Trotz­dem, Sir, frei­wil­li­ge Ände­rung heißt Umbu­chungs­ge­bühr, das ist unse­re Firmenpolitik ... 
  • I: Ich soll also für etwas, das ich bereits bezahlt habe und jetzt nicht mehr wahr­nehmn will noch eine Straf­ge­bühr zahlen? 
  • O: Es ist Fir­men­po­li­tik bei US AIRWAYS bei frei­wil­li­ger Ände­rung durch den Kun­den eine Gebühr zu erheben ... 
  • I: Wie hoch ist die­se Gebühr? 
  • O: Pro Per­son $150.-
  • I: Und wenn Sie die Flü­ge erneut ver­kau­fen bekom­me ich das Geld erstattet? 
  • O: Es ist Fir­men­po­li­tik bei US AIRWAYS bei frei­wil­li­ger Ände­rung durch den Kun­den eine nicht rück­zahl­ba­re Gebühr zu erheben ... 
  • I: Kann ich bit­te mit einem Super­vi­sor sprechen? 
  • O: Ich ver­bin­de Sie ....

Nach 12 Minu­ten (!) War­te­zeit am Telefon

  • O: Alle Super­vi­sor sind der­zeit in Kun­den­ge­sprä­chen. Möch­ten Sie warten? 
  • I: Selbst­ver­ständ­lich!

Nach wei­te­ren 17 Minu­ten(!) War­te­zeit am Telefon

  • O: Ich ver­bin­de Sie jetzt mit einem Supervisor ...

Noch­mals 4 Minu­ten Wartezeit

  • S: Es tut mir leid, daß Sie war­ten muß­ten, wie kann ich Ihnen helfen? 
  • I: bete die Sto­ry noch­mals her weil der Super­vi­sor kei­ne Ahnung hat wor­um es geht ....
  • S: Tut mir leid, aber es ist Fir­men­po­li­tik bei US AIRWAYS bei frei­wil­li­ger Ände­rung durch den Kun­den eine nicht rück­zahl­ba­re Gebühr zu erheben ... 
  • I (schon etwas ärger­lich, aber noch erstaun­lich ruhig):
    Das hat mir Ihre Mit­ar­bei­te­rin schon mehr­mals mit­ge­teilt, ich dach­te, Sie als Super­vi­sor könn­ten etwas Ver­nünf­ti­ges tun und die­sen Unsinn beenden ... 
  • S: Sir, ich kann Ihnen nur bei der Gebüh­ren­hö­he ent­ge­gen­kom­men. Sind Sie mit $100.- einverstanden? 
  • I: Nein, aber habe ich eine Wahl? 
  • S: Nein, denn wenn Sie das nicht zah­len, ver­fal­len alle gebuch­ten Lei­stun­gen, also auch Ihr Flug nach Frankfurt ...

Ich sehe im Gei­ste - wie Dago­bert Duck - Dol­lar-Zei­chen vor mei­nen Augen. Und zwar Tau­sen­de, denn das kosten "spon­ta­ne" Flü­ge, die kurz­fri­stig gebucht werden ....

  • ich sage:
    OK, kann ich sicher sein, daß ich beim Ein­checken kei­ne Schwie­rig­kei­ten haben werde? 
  • S: Nicht wenn Sie die $200,- zah­len, ich gebe das in's System ein ...

Ver­ste­hen Sie jetzt, war­um ich davor war­ne mit US AIRWAYS zu flie­gen? Und war­um die Gesell­schaft um's Über­le­ben kämpft?

bookmark_border"Parkwunder"

Am letz­ten Don­ners­tag muß­te ich nach Ber­ge­dorf [Außen­be­zirk von Ham­burg im Süd­osten], und zwar ganz in die Nähe vom Bahn­hof, da wo der Fuß­gän­ger- und Auto­ver­kehr sich tref­fen und einem recht viel Geduld und Behar­rungs­ver­mö­gen abfordern.

Nach zwei­mal krei­sen um den Block: End­lich! Eine Park­lücke - und auch noch groß genug, das recht lan­ge Auto aufzunehmen.

Park­platz auf der lin­ken Sei­te einer Ein­bahn­stra­ße, ich also rechts neben den Vor­der­wa­gen, Rück­wärts­gang, ein­schla­gen und los ... vor­ne ein­schwen­ken, da wird's hin­ten knapp ... etwas geht noch ... da ertönt ein lau­tes Getö­se auf dem Dach: Ein jun­ger Mann, ca. 25, haut mit sei­nem Han­dy (!) auf's Dach und brüllt etwas wie " ... mein gan­zes Auto* kaputt ... ".

Auf "P" stel­len und 'raus: Es ist wahr, die Stoß­stan­gen berüh­ren sich. Ich frage:
"Sol­len wir die Poli­zei und eine Ambu­lanz holen?"
Er brüllt in's Telefon:
"Der Typ fragt, ob wir einen Kran­ken­wa­gen holen sol­len!" - dann, zu mir:
"Sie haben mein gan­zes Auto kaputt gefahren!"
Ich sage:
"Sie haben mir mit Ihrem Han­dy eine Beu­le in's Dach geschla­gen, und, schau­en Sie doch 'mal genau hin, nicht 'mal ein Krat­zer, kei­ne Del­le an Ihrem Auto - was ist also mit der Polizei?"
Er schaut, redet wie­der mit dem Han­dy, blafft in mei­ne Richtung:
"Ach, schon gut, so schlimm war's dann doch nicht."

Die in Rei­he auf der rech­ten Sei­te war­ten­den Taxi­fah­rer hat­ten - ihren grin­sen­den Gesich­tern nach zu urtei­len - sicher eine Vor­stel­lung, die es nicht alle Tage gibt ....

* [Kadett, Bj. ca. 1985!]

bookmark_border"Wohnungswunder"

Waren Sie schon 'mal in Hamburg?
Mit dem Auto?
Und haben Sie einen Park­platz gefunden?

Neu­lich sag­te ein Bekann­ter zu mir:
"Bes­ser als ein Lot­to­sech­ser ist, in Eppen­dorf abends um 21:00h einen Park­platz zu finden!"

Ich neh­me an das war etwas über­trie­ben, aber es ist wahr­haf­tig eine Her­aus­for­de­rung. Was hat mich wohl dazu gebracht, mir mit­ten in die­sem Cha­os eine Woh­nung zu mieten?

Ja, ganz recht, ich habe eine Woh­nung gefun­den - und noch dazu zu einem für Ham­burg erstaun­li­chen Miet­preis von €430.- warm für 2-Zim­mer, 50 m²!

bookmark_borderHochsubventioniert!

Was kostet 8,9 cent net­to und wird durch Auf­schlä­ge von ins­ge­samt 2,4 cent auf 11,3 cent ver­teu­ert?

Der Strom aus Wind­kraft­an­la­gen! - pro Kilowattstunde

Im neu­en Ener­gie­ein­spei­sungs­ge­setz wird fest­ge­legt, daß min­de­stens 8,9 cent / Kilo­watt­stun­de zu ver­gü­ten sind. Dazu kom­men noch:

  • Für die dau­er­haf­te Inbe­trieb­hal­tung kon­ven­tio­nel­ler Kraft­wer­ke - der Strom aus Wind­kraft ist unstet und steht nicht immer zur Ver­fü­gung - zusätz­lich 1,5 cent.
  • Für zusätz­li­chen Rege­lungs­auf­wand - der Strom muß ja "irgend­wie" in's Netz kom­men - zusätz­lich 0,7 cent.
  • Für wei­te Trans­port­we­ge von der Erzeu­gungs­stel­le bis zum Ver­brauchs­ort - also zwi­schen Küsten­re­gio­nen und Bin­nen­land - zusätz­lich 0,2 cent.

Es ste­hen also dem 
Wind­strom für 11,3 cent

Aus­ga­ben für 
kon­ven­tio­nell erzeug­ten Strom von 3 cent 

gegenüber.

Für die Spin­ne­rei­en eini­ger weni­ger Grü­ner zah­len also ALLE

Und nicht zu knapp: 
Die Mehr­ko­sten lie­gen bei 8,3 cent / Kilo­watt­stun­de
.

bookmark_borderAnspruch und Wirklichkeit

Aus einer Umfra­ge der For­schungs­grup­pe Wah­len im Auftrag
der Land­tags­frak­ti­on der Grü­nen in Nord­rhein-West­fa­len geht hervor:

  • Im All­tag ver­hal­ten sich die Grü­ne-Anhän­ger nicht anders
    als die Anhän­ger ande­rer Parteien
    • Grü­ne-Anhän­ger fah­ren etwa gleich häufig
      "sehr gern" oder "gern" wie die Anhän­ger ande­rer Parteien
    • Drei­mal sovie­le SPD-Anhänger
      wie Grü­ne-Anhän­ger ver­zich­ten auf das Autofahren
    • Dop­pelt sovie­le CDU-Anhänger
      wie Grü­ne-Anhän­ger ver­zich­ten auf das Autofahren



Im All­tag scheint also die Bequem­lich­keit das "grü­ne Gewis­sen" zu über­tö­nen .... und wenn man dann noch wüß­te, wie es mit dem Schad­stoff­aus­stoß der "grü­nen" Autos bestellt ist .... viel­leicht käme dann her­aus, daß gera­de die, die "Umwelt­schutz" und "CO2-Ver­zicht" pre­di­gen, die schlimm­sten Umwelt­sün­der sind!

bookmark_borderRatten sind verträglicher ....

ja, davon woll­te ich spre­chen, Rat­ten sind auch sozia­ler als Men­schen, vor allem Men­schen in Groß­städ­ten. Nach einem Jahr in Ber­lin und schon nach nur weni­gen Wochen in Ham­burg - glei­ches Bild - hat sich die­se Über­zeu­gung gefestigt.

Japa­ni­sche For­scher haben fol­gen­de Hypo­the­se auf­ge­stellt und expe­ri­men­tell belegt:

Drängt man Rat­ten auf engen Raum zusam­men, so sinkt ihre Frucht­bar­keit, wäh­rend die Bereit­schaft zur Aggres­si­on steigt. Aller­dings zeigt es sich, daß immer nur annä­hernd rang­glei­che Art­ge­nos­sen Aggres­si­ons­ziel sind.

Das ist bei Men­schen anders:
Aggres­si­ons­ziel sind immer - ver­meint­lich oder tat­säch­lich - Schwächere.

  • Erwach­se­ne schimp­fen Kin­der aus, anstatt die Eltern der Kin­der als Ver­ur­sa­cher von Stö­run­gen anzugreifen
  • Auto­fah­rer sind rück­sichts­los gegen­über Fuß­gän­gern und Radfahrern
  • Fah­rer mit gro­ßen Autos glau­ben, denen mit klei­ne­ren Autos gegen­über mehr Rech­te zu haben
  • Trotz ein­schlä­gi­ger Regeln wer­den im Stra­ssen­ver­kehr die "Orts­frem­den" geschnit­ten, aus­ge­hupt, nicht in die Spur gelas­sen, abge­drängt, etc.

Eng zusam­men­ge­pfercht auf klei­nem Raum, weni­ger Nach­kom­men pro Eltern­paar, Aggres­si­on wohin man schaut:

Die typi­sche Großstadtatmosphäre!

In Ham­burg und Mün­chen woh­nen in 75% der Woh­nun­gen kin­der­lo­se Paa­re / Lebens­ge­mein­schaf­ten oder Sin­gles; in Ber­lin sind 80% der Bevöl­ke­rung über 50 Jah­re alt - und bekannt­lich kann man in die­sem Alter nur noch sel­ten zum Bevöl­ke­rungs­wachs­tum bei­tra­gen .... von der "Stim­mung" ganz zu schwei­gen! Die "Sze­ne" ersetzt die Fami­lie und ist sozia­les Umfeld ohne sozia­le Bindung:
Ver­ein­sa­mung inmit­ten von Men­schen­mas­sen, ohne Aus­sicht auf Bes­se­rung für die näch­ste Gene­ra­ti­on - armes Deutschland!

PS:
Ich suche trotz­dem noch eine Woh­nung in Ham­burg.

bookmark_borderNicht schon wieder Fussball!

Geht es ihnen auch so?
Wohin man hört oder sieht: Fuss­ball, Fuss­ball, Fussball!
Dabei ist es wie mit Wahlen.
Alle wis­sen, es wird gewählt.
Weni­ge inter­es­sie­ren sich dafür und gehen hin.
Vie­le inter­es­siert es nicht, sie wol­len auch nichts davon hören.

Muß man aus der Tat­sa­che, daß über Wah­len zwei Tage lang berich­tet wird, über Fuss­ball jedoch mehr als eine Woche schlie­ssen, daß Fuss­ball wich­ti­ger ist als Wahlen?

bookmark_borderIst das wahr?

Gesprächs­wei­se habe ich heu­te fol­gen­des erfahren:

  • Wenn die US Regie­rung jeman­den "inten­siv ver­hört" haben will wird die­se Per­son angeb­lich in die Tür­kei geschickt - dort erle­digt man das dann .... 
  • wenn sie aber jeman­den "ver­schwin­den" las­sen wol­len, wird die Per­son angeb­lich nach Syri­en geschickt, weil man sich dort mit so etwas auskennt ....

Unge­heu­er­lich, wenn es wahr wäre!
Was dafür spricht ist,
daß die US Admi­ni­stra­ti­on bei­de Län­der "hät­schelt".
Was dage­gen spricht ist,
daß so etwas wohl kaum auf län­ger "geheim" blei­ben könn­te - sie­he Fol­te­run­gen im Irak.

Hat jemand hier schon davon gehört?