Da hatte ein Unternehmen mit einer breiten Kundenbasis - männlich und weiblich - folgenden Plan:
Seminar für Kundinnen zum Thema
Dem Vernehmen nach soll das schon wieder "abgeblasen" sein ....
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
Da hatte ein Unternehmen mit einer breiten Kundenbasis - männlich und weiblich - folgenden Plan:
Seminar für Kundinnen zum Thema
Ich habe mir heute einen Glücksbambus gekauft.
Was das mit Prosecco zu tun hat?
Der Glücksbambus braucht eine Vase, und bei SPAR gab's keine!
Deswegen habe ich eine Flasche Prosecco, blau, gekauft. Blau wegen der Algen - oder besser: Gegen die Algen. In blauen Flaschen wachsen die nicht.
Den Prosecco hab' ich weggegossen.
Weil ich eigentlich keinen Prosecco mag ....
Moral bedeutet Unterschiedliches für jeden Menschen. Eine Definition lautet etwa folgendermaßen:
Moralische Werte sind die Gesamtheit aller sittlichen Grundsätze, Normen und Werte, die das Miteinander und zwischenmenschliche Verhalten in einer Gesellschaft regulieren, und vom überwiegenden Teil aller zu dieser Gesellschaft gehörenden Individuen als verbindlich akzeptiert wird.
Ist eine Person schlechter als die andere, nur weil sie deren Wertvorstellungen nicht teilt? Sicher nicht!
Es erschwert aber das Zusammenleben, wenn die Vorstellungen von "Moral" sehr weit auseinanderliegen (siehe Diskussion HIER und HIER).
Insoweit bleibt nur festzustellen:
Gelassenheit und Nachdenken führen zu besseren Ergebnissen als Aufregung und unerfüllbare Forderungen ....
Manchmal hilft es auch, Auswüchse nur zu ignorieren ....
Mich verwundert es nicht, daß es jetzt auch einen "Fußballskandal" gibt.
"Wer Wind sät, wird Sturm ernten" sagt das Sprichwort.
Der DFB, immer gieriger in seinen Forderungen, die Vereine und deren Spieler immer unverschämter - da fehlten doch irgendwie die "Unparteiischen"!
Heute ist klar:
Es gibt keinen Altruismus im professionellen Fußball ....
Leid tun mir allerdings die vielen wirklich begeisterten Fußballer in den Kinder- und Jugendmannschaften:
Deren Idealismus dürfte stark gelitten haben, für manchen Jung-Fußballer ist sicher eine Welt zusammengebrochen ....
Heute, Gespräch mit Patienten im Klinikum, Wartezone.
Zwei Herren um die 50, einer mit Sehstörung, der andere mit bayerischem Akzent. Der Brillenträger schweigt, zwischen dem Bayern (B) und mir (wvs) entspinnt sich ein Dialog:
wvs:
"Sie klingen so, als ob Sie von weiter her kommen."
B:
"I hob na Peru wolln."
wvs:
"Und da sind Sie in Hamburg hängengeblieben?"
B:
"I hob mir halt dacht' fremd is fremd
- und zoahlt hams besser hier, do bin i blibn!"
Schweigen.
Der Brillenträger bemerkt:
"Ich bin aus Finkenwerder, das ist auch schon Ausland .... "
Na, wenn das nicht Erkenntnisse sind ....
Sie kennen den Spruch:
"Hast Du keinen Frisör, dem Du das erzählen kannst?"
Nein, habe ich nicht!
Seit meinem Umzug aus Schleswig-Holstein nach Hamburg ist mir der Frisör verlorengegangen ....
Was für viele Frauen die beste Freundin ist, ist der Frisör für den Mann!
Es besteht ein tiefes Vertrauensverhältnis, man kennt sich in- und auswendig, bespricht wichtige Lebensentscheidungen und natürlich auch, wie Alles im Lande besser sein könnte, hörte man nur:
Auf .... den Frisör und seine Kunden ....
Verstehen Sie jetzt was ich momentan durchmache?
PS:
Wenn einer der Leser einen Frisör im Umkreis des Siemersplatzes (HH) kennt, und den Preis für Herrenschnitte dort: Bitte mitteilen! Sollte von der Art sein, die sich noch trauen die Haare kurz zu schneiden: Danke.
Sie kennen das:
Kinder machen Rollenspiele.
Die Aufgaben werden "verteilt":
"Ich wär' die Prinzessin und hätte ein silbriges Kleid und wäre ganz schön und wäre im Schloß."
"Und ich wäre der Prinz und ganz stark und hätte eine Rüstung und würde den bösen Räuber töten und den Drachen."
Es meldet sich ein drittes Kind:
"ich will aber auch 'was sein!"
"Du kannst der Baum sein, der am Schloß steht."
"Manno, immer ich, ich will auch 'mal Prinzessin sein!"
Die Schreiber von modernen Gerichtsshows müssen wohl tief im Inneren sehr, sehr jung geblieben sein, denn sie denken sich für die tägliche Berieselung genau solche "Geschichten" aus:
Es werden Klischees bedient.
Schade um die Zeit, den Aufwand und das Geld!
Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie selten man über die Tatsache nachdenkt, daß die jeweilige "Vor"-Generation vom vormaligen "Leben", dem Alltag, sehr wenig weiss. Kürzlich kramte ich meinen alten Plattenspieler hervor, um ihn an die Anlage anzuschließen - ich wollte einige meiner Langspielplatten hören.
Staunen bei anwesenden Kindern:
"Was ist das für ein Apparat?"
"Damit kann man Musik hören."
"Und wo geht die CD rein?"
"Das ist kein CD-Spieler, damit spielt man Platten."
"Was ist eine Platte?"
"Das ist so was änliches wie eine CD, nur größer."
"Wie groß?"
Ich zeige etwa Pizzatellergröße und sage:
"So groß wie ein Pizzateller."
Ganz stolz, einen Vergleich aus dem Alltag der Kinder gebracht zu haben ....
doch sofort wieder auf dem Boden der Tatsachen:
"Du lügst, eine CD so groß wie ein Pizzateller paßt nirgends rein!"
Ich bleibe ruhig:
"Die kommt auch nicht rein, die legt man drauf, auf diesen Teller."
"Wieviele Lieder sind da drauf?"
"Nur ein Konzert, dafür muß man die Platte umdrehen."
"Du lügst schon wieder, eine CD kann man nicht umdrehen."
Ich ertappe mich bei dem Gedanken laut zu werden .... entschließe mich aber für ein sanftes:
"Das stimmt nicht, es ist die Wahrheit, aber ich denke, Du bist noch zu klein dafür, das richtig zu verstehen."
Ganz falsch!
Denn jetzt schaltet sich die Mutter ein und erklärt mir, Kinder seien nie, nie, nie zu klein etwas zu verstehen.
Die Schuld liegt bei mir, weil ich nicht richtig erklärt habe ....
Ich ziehe es vor, nicht weiter zu diskutieren.
Breche meine Anschlußversuche ab.
Ziehe mich in mein Arbeitszimmer zurück.
Und denke über Generationenkonflikte nach ....
Warum, so frage ich mich, fällt es manchen Menschen so schwer, zwischen
Es ist doch völlig normal, etwas nicht - oder nicht richtig - zu wissen. Nur dadurch, daß man darauf hingewiesen wird, kann man sich "bilden" und selbst "besser" werden .... stattdessen reagieren jene, die Fehler gemacht haben, oft aggressiv. Eine Korrektur wird persönlich genommen, so, als ob es ein Angriff sei.
Wenn wir uns erinnern, wie wir alle einmal angefangen haben:
Jetzt schließt sich der Kreis:
Wir sind nicht böse weil uns Unnützes vermittelt werden sollte, sondern böse mit denen, die vermittelt haben .... vielleicht ist das der Grund, warum Menschen, die uns auf Fehler hinweisen, einfach "schlechte Karten" haben - obwohl doch ihr Hinweis für uns, zumindest zukünftig, außerordentlich "nützlich" ist, denn wir haben etwas dazugelernt!
* edit *
siehe hierzu auch: Emotionen (letzter Absatz).
* 2. edit *
"Besserwisserei" wird oft unterstellt - was den Dialog gründlich stört! Ich denke, sie liegt nur dann vor, wenn mit der Korrektur ein Angriff auf die Person, die Persönlichkeit verbunden ist.
Ich schrieb kürzlich vom Transport meiner Spülmaschine.
Es half mir ein Mitarbeiter der HKB.
Besagte HKB hat einen Golden Retriever.
Der Hund ist hochinteressant.
Er wandert von seinem Plätzchen vor der Tür die Straße entlang, setzt sich zwischen die Begrenzungspfähle an der nächsten Straßenecke und wartet .... auf wen oder was wissen die netten Menschen von HKB nicht. Er sitz dort für Stunden, ohne sich zu rühren. Sie lassen ihn einfach dahin laufen, weil er manchmal drinnen nicht mehr bleiben will.
Nun sage noch einer, Tiere hätten keine Persönlichkeit!
Gestern war es endlich soweit: Spülmaschinenkauf!*
Dem besonders günstigen Angebot bei "toom" - €299,- - konnte ich nicht widerstehen. Also: Nichts wie hin ....
Ein netter junger Mann in der Elektroabteilung rannte los, um die Maschine aus dem Lager zu holen. "Es kann etwas dauern" hörte ich ihm noch rufen, dann war er weg.
Es dauerte gut 25 Minuten bis er zurückkam - ohne Maschine!
"Ja, ich muß Ihnen sagen, das Modell aus der Werbung ist nicht mehr da. Aber wir haben noch ein anderes Modell am Lager - wenn Sie das haben wollen. Es ist nur Energieeffizienzklasse B."
Ich frage nach dem Preis. Der Unterschied zwischen Klasse A und B ist €60,-! Ich sage: "Holen Sie die Maschine, ich nehm' sie!" Bei dem geringen Aufkommen an schmutzigem Geschirr in einem Ein-Personen-Haushalt macht das kaum einen Unterschied ....
Nach weiteren 20 Minuten Wartezeit zur Kasse, €60,- gespart, er hilft mir noch, die Maschine ins Auto zu laden, wünscht mir einen schönen Abend, und schärft mir ein, den Bon aufzuheben: "Wegen der Garantie, man weiß ja nie!"
Heute habe ich die Maschine in den dritten Stock gebracht, ein freundlicher - kräftiger - Mitarbeiter der HKB (Hanseatische Krankenbeförderung, 040-515151) machte es möglich, alleine hätte ich das nie geschafft. Angeschlossen ist sie jetzt auch, sie läuft.
Ich denke, man sollte auch einmal erwähnen, daß es noch hilfsbereite Verkäufer und freundliche Krankenbeförderungsmitarbeiter gibt: "Dienstleister" im wahren Sinne.
Vielleicht wird es ja doch noch etwas mit "Dienstleistungen" in unserem Land ....
* [für die Zweitwohnung]
* edit *
Wenn ich im Vergleich dazu an den hochnäsigen Verkäufer bei MediaMarkt denke wird mir ganz anders ....
In der Fabel "Reinecke Fuchs" von Johann Wolfgang von Goethe, (Kurzinhalt hier), schafft es der schlaue Fuchs, anstatt verurteilt zu werden, seinen Widersacher Isegrimm anzuklagen und verurteilen zu lassen.
Daran denke ich häufig, wenn ich in manchen Weblogs lese. An die dialektische Umkehrung - hier wohl besser als "webloggische Umkehrung" zu bezeichnen:
Der schlaue Autor stellt sich ganz dumm.
Und überläßt es seinen Lesern,
vermeintliche Wissenslücken auszufüllen ....
Oder ist es ganz anders?
Der Autor ist tatsächlich ungebildet.
Und seine Leser helfen ihm auf die Sprünge ....
Da werde ich an den Begriff "Bauernschläue" erinnert ....