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System­be­ding­te Unzulänglichkeiten
Untertitel:
Bemer­kun­gen zu Refor­men im Schulsystem

Wie bringt man die fol­gen­den Pro­ble­me unter einen Hut und führt sie einer Lösung zu?

  • Sin­ken­de Lehrerzahlen, 
    da der­zeit so vie­le Leh­rer wie nie zuvor in den Ruhe­stand gehen; 
  • Unter­richts­aus­fall, weil vor­han­de­ne Lehrer 
    die Über­last selbst durch Mehr­ar­beit nicht mehr auf­fan­gen können; 
  • Ver­min­der­te Auf­nah­me­fä­hig­keit und 
    ver­kürz­te Auf­merk­sam­keits­span­ne bei den Schulern; 
  • Es fehlt an Geld, 
    weil für Pen­sio­nen kei­ne Rück­la­gen geschaf­fen wurden; 
  • Sozi­al­neid wegen (ver­meint­lich) kür­ze­rer Arbeitszeit 
    und län­ge­rer Ferien; 
  • Unter­schied­li­che Bezah­lung der Lehrer 
    an den Schu­len unse­res drei­glied­ri­gen Schulsystems; 
  • Not­wen­dig­keit, Schü­ler ganz­tä­gig zu betreu­en, weil immer mehr Men­schen gezwun­gen sind, zu zweit Voll­zeit zu arbei­ten, um die Kosten der Lebens­füh­rung über­haupt noch tra­gen zu können ....

Es wäre ein Trug­schluß zu glau­ben, daß die Ein­füh­rung einer Gesamt­schu­le des­we­gen statt­fin­den soll, weil man etwas Gutes für die Schü­ler tun will. 
Allein das Spar­dik­tat - es wird Geld unsin­nig für Reform­maß­nah­men und Ver­wal­tung des Man­gels aus­ge­ge­ben - führt zu "Patent­lö­sung Gesamt­schu­le". Dabei ist es völ­lig unwich­tig, eine ech­te Inte­gra­ti­on der Syste­me vor­zu­be­rei­ten, schon die Absicht und orga­ni­sa­to­ri­sche Ver­knüp­fung schei­nen zu genügen ....

Ja, und die Pro­blem­fel­der von oben? 

Leh­rer in einer Gesamtschule

  • ver­die­nen alle das glei­che Gehalt - und da ori­en­tiert man sich bestimmt nicht an der höch­sten Besoldungsstufe; 
  • müs­sen ganz­tags in der Schu­le sein - damit hat man der nör­geln­den Bevöl­ke­rung genügt, die schon immer glaub­te, Leh­rer arbei­ten nicht lan­ge genug und hät­ten zu lan­ge Ferien; 
  • holen - indi­rekt - Schü­ler von den Stra­ßen, auf denen sie heu­te schon her­um­fal­len (oder mög­li­cher­wei­se erst spä­ter her­um­lun­gern wer­den, sie­he Link!), weil sich nie­mand nach­mit­tags um sie küm­mert - nicht etwa, weil Eltern das nicht kön­nen, nein, weil sie dar­an kein Inter­es­se haben!

    ∙ ▪  ▪ ∙
     

    Nach­satz:
    NEIN, ich bin kein Lehrer .... !

bookmark_borderDa beginne ich ....

am Besten mit dem letz­ten Satz:
@sehpferd rich­te ich mich, da Herr seh­pferd sich immer bemü­ßigt fühlt, wie unter fol­gen­dem Link ande­re Kom­men­ta­re zu kom­men­tie­ren - nein, falsch, zu "bewer­ten". Und das miß­fällt mir, denn etwas Geschrie­be­nes, eine Mei­nung "nie­der­zu­ma­chen" ist zwar Kri­ti­ker­art aber ein Zei­chen von Man­gel beim Kri­ti­ker - unfä­hig zu eige­nem Tun? Manch­mal, wenn auch sel­ten - das muß ich zuge­ben - trifft Herr seh­pferd aber auch den Nagel auf den Kopf.

In die­sem Zusammenhang:
Der Kri­ti­ker, der Dei­nen Bei­trag "so 19. Jahr­hun­dert" nennt, tut das ver­mut­lich weil er selbst nicht so schrei­ben könn­te - und wenn, wäre es viel­leicht nicht gut.

Was mei­ne ich mit "For­dern, Dir den Respekt ver­schaf­fen, der Dir zusteht"?
"Respekt" ist zunächst eine grund­sätz­li­che Ach­tung vor ande­ren Men­schen - bist Du ein Mensch? Dann steht er Dir zu! Vie­len Zeit­ge­nos­sen fehlt die­se Erkenntnis.

"For­dern" heißt ein­for­dern, ver­lan­gen, nicht zurück­wei­chen, auf etwas bestehen - und zwar Jeder/-m gegen­über, mit dem man zu tun hat. Sich zurück­zu­neh­men ist falsch, weil das sofort aus­ge­nutzt wird. Nur weni­ge Men­schen haben heu­te noch die Grö­ße dies nicht auszunutzen.

Nach­satz:
Zu einem Spitz­na­men habe ich es nur beim Mili­tär gebracht, "Jimi", aber das ist eher etwas, das ich ungern erin­ne­re. Da gefiel mir "Wolf", wäh­rend mei­nes Aus­tausch­jah­res in USA, schon bes­ser - wenn­gleich auch das ein­falls­los war und wegen der beson­de­ren Kon­no­ta­ti­on eher einem Teen­ager ansteht.

bookmark_borderBemerkungen zur Wohnungssuche (1)

Seit eini­gen Tagen weiss ich, daß ich Ende Mai nach Ham­burg umzie­hen wer­de. Folg­lich muß ich mich um ein Quar­tier für die Zeit umse­hen, die ich dort zubrin­gen wer­de, bis die gesam­te Fami­lie nach­kom­men kann. Das wird ver­mut­lich zwei Jah­re dau­ern, denn die Kul­tus­bü­ro­kra­tie von zwei Bun­des­län­dern braucht sicher so lan­ge, um mei­ne Frau von NRW nach HH zu ver­set­zen. Was ich in Hin­blick auf Woh­nungs­su­che bis­her erlebt habe läßt mich für den wei­te­ren Vor­gang Schlim­mes befürchten.

GOOGLE lie­fert zwar Ergeb­nis­se, aber die Fol­ge von Such­wor­ten Ham­burg, Woh­nung, Ver­mie­tung, 2-Zi. - nach­ein­an­der ein­ge­ge­ben - bringt alles mög­li­che, Woh­nun­gen in Ber­lin, Mün­chen usw., wirk­lich nach Ham­burg füh­ren ledig­lich 2 von 30 Links.

Vie­le der Links sind Dum­mies, die zu weni­gen, kosten­pflich­ti­gen Ange­bo­ten umlei­ten: Sei es Stadt­kar­ten, Ver­mie­ter­adres­sen, oder Mak­ler. Auf der vier­ten Sei­te fand ich dann ein eini­ger­ma­ßen akzep­ta­bles Ange­bot eines Ver­eins, der über eine Such­sei­te eine ein­ge­schränk­te Aus­wahl - kosten­frei - zuläßt.

Viel­leicht ist ja hier unter den Lesern jemand, der Vor­schlä­ge hat. Ich suche:

  • 2 Zim­mer, min. 1 x 15m², 1 x 20m², leer
  • Einbauküche 
  • Gara­ge / Stellplatz 
  • Abstell­raum / Keller 
  • Bedin­gung: DSL oder ISDN 
  • Par­kett oder Holz­bo­den wär' nicht schlecht ....
  • [Ham­burg] Stadt­tei­le: Eppen­dorf; Lok­stedt; Stellingen;

bookmark_border08-03-2004 / Bemerkungen zu Wechselkursen

Glück­li­cher­wei­se gibt es Web­sei­ten, die auch ohne Kosten einen Rück­blick auf die Wech­sel­kur­se der ver­gan­ge­nen Jah­re mög­lich machen. Wegen der der­zeit hohen Stel­lung des € gegen­über dem US$ woll­te ich 'mal sehen, wie das in der Ver­gan­gen­heit aus­ge­se­hen hat. Grund dafür war, daß ich 1999 einen Teil mei­nes Hono­rars als Zah­lung in Deutsch­land bekam und des­we­gen manch­mal in US$ wech­seln muß­te - und als ich mir heu­te eine Kur­ve zeich­nen ließ war ich doch platt!

Wie leicht zu sehen ist, hat­te ich ab Jah­res­mit­te 1999 bis zu mei­ner Abrei­se Ende 2002 den ungün­stig­sten Kurs, den man haben kann, wenn man von D nach USA Geld wech­selt, ganz zu schwei­gen von den Gebüh­ren, die ja von der Gesamt­sum­me her berech­net werden.

Scha­de, daß ich nicht gera­de jetzt Geld wech­seln muß, das wäre seee­ehr günstig!

Ein Gedan­ke noch zum Schluß:
Es gibt immer min­de­stens einen Gewin­ner - egal wohin sich der Wech­sel­kurs bewegt - und das ist die Bank, die das Wech­seln über­nimmt. Die Bank gewinnt (fast) immer. Jedoch nicht in dem Film:

Lina Bra­a­ke oder Die Inter­es­sen der Bank kön­nen nicht die Inter­es­sen sein, die Lina Bra­a­ke hat
Sehenswert!

bookmark_borderSplitter 4 ....

Schau­en Sie mal, wie­viel Kosten an staat­li­chen Abga­ben jetzt schon auf der Strom­rech­nung lie­gen. Von aus­gangs 1:3 hat sich der Abga­ben­teil inner­halb zehn Jah­ren auf jetzt 2:3 erhöht - das heißt: Der Staat kas­siert jetzt dop­pelt soviel wie 1994!


¤

bookmark_borderSplitter 3 ....

Wie schaf­fen es die Grü­nen immer wie­der, sol­che Sitz­zah­len / Pro­zent­wer­te zu errei­chen? Ich glau­be - und dafür gibt es Bewei­se, wie etwa den anrol­len­den Castor­trans­port - sie tun es, indem sie die Erfol­ge in der Koali­ti­on (Bund, Län­der) sich selbst zuord­nen und die Miß­er­fol­ge der Oppo­si­ti­on (vor­zugs­wei­se!) oder ihren Koali­ti­ons­part­nern zuschrei­ben. Beson­ders gut kann das mein Erz­feind Trit­tin. Was mich noch mehr wun­dert ist die Tat­sa­che, daß sich das die ande­ren ein­fach so gefal­len lassen.



¤

bookmark_borderSplitter 1 ....

....hier steht, was sonst noch so auffiel:

Archiv

Eine The­se zur Nach­hal­tig­keit des Ler­nens lautet:

"Ler­nen ist Verhaltensänderung".

Nun habe ich eine Vari­an­te gehört:

"Kri­tik ist die Vor­aus­set­zung für Verhaltensänderung",

dar­aus wird dann:

"Kri­tik ist die Vor­aus­set­zung für Gehaltsände­rung".

¤

immer noch Archiv

Ich habe eben mal einen Blick auf die ande­ren blogs gewor­fen, die unter myblog.de zu fin­den sind: wow, da ist man­ches inter­es­san­te The­ma ver­tre­ten, ich bin ganz hin und weg, aber auch platt über vie­les "Plat­te".

¤

Son­der­bar, wie mut­los und schlaff und ver­zagt man­che von jenen sind, die doch "die Zukunft" sein sollen ....

¤

Gera­de habe ich eini­ge Sei­ten & Kom­men­ta­re gele­sen, bei denen es um Geo­gra­phie-Kennt­nis­se in ver­schie­de­nen Län­dern der Welt ging. Dazu eine - nicht reprä­sen­ta­ti­ve - Anmerkung:

Als ich in USA unter­rich­te­te, habe ich mei­ne Stu­den­ten die Namen euro­päi­scher Staa­ten in Land­kar­ten ein­tra­gen las­sen; etwa 40% konn­ten mehr als die Hälf­te rich­tig benennen.

Wegen des Pro­te­stes, man sei ja nicht aus Euro­pa, des­we­gen dort schlech­ter bewan­dert, habe ich zur näch­sten Vor­le­sung eine "lee­re" US-Kar­te mit­ge­bracht und aus­fül­len las­sen [Name des Staa­tes und Hauptstadt].

Ergeb­nis: Kein Teil­neh­mer erreich­te mehr als 70%, die Hälf­te weni­ger als 30%! Bil­den Sie sich selbst Ihr Urteil.

¤

Haben Sie am Don­ners­tag, 12.02.2004, die Nach­rich­ten zu Herrn Bush, USA, gehört oder gese­hen? Jetzt ist es vor­bei mit "Kriegs­held", hof­fent­lich mer­ken sich das die US-Wähler!

¤

GOOGLE fällt ja immer etwas ein, wenn es dar­um geht, einen beson­de­ren Tag, ein Kalen­der­er­eig­nis zu bege­hen. Manch­mal ist es aller­dings "platt" und wenig anspre­chend, sie­he fol­gen­des Beispiel:


¤

Wie viel schö­ner war da


oder

oder

bookmark_borderBemerkungen zum Wandel der Trinkgewohnheiten

Was­ser, Was­ser, Was­ser - das ist das neue In-Getränk! Natür­lich ist es begrü­ßens­wert, wenn der Kon­sum von Alko­hol zurück­geht, denn das kann nur posi­tiv für die Gesund­heit der Bevöl­ke­rung sein.

Die Tat­sa­che, daß

  • immer mehr Jugendliche 
  • immer frü­her
  • immer mehr Alko­hol verzehren

muß aller­dings sehr nach­denk­lich machen!

Erschrocken bin ich auch 2002, kurz vor mei­ner Abrei­se aus USA. Da war näm­lich in der Zei­tung zu lesen, Milch sei gesund­heits­schäd­lich, man möge vom Ver­zehr abse­hen, und nun lese ich den glei­chen Unfug in der Wochen­end­aus­ga­be einer über­re­gio­na­len Zei­tung. Es gibt auch eine Inter­net­adres­se, www.milch-den-kuehen.de , die so ziem­lich alle Übel der Welt auf den Milch­ge­nuss zurück­führt. Bedau­er­lich, wenn aus­ge­rech­net der größ­te Unsinn über den Atlan­tik schwappt.

Aber gibt es denn in unse­rem Staat immer nur Schwarz-Weiß? Alles-oder-Nichts? Offensichtlich!

Was - in drei Teu­fels Namen - ver­an­laßt sol­che Reak­ti­on? Es gibt kei­ne "Bewei­se", ledig­lich Ver­mu­tun­gen. Dage­gen hält die DGE [Deut­sche Gesell­schaft für Ernäh­rung] nach wie vor an ihrer Emp­feh­lung fest, täg­lich Milch und/oder Milch­pro­duk­te, 250 ml plus 60 g Käse. Bra­vo, wei­ter so!

Jahr­zehn­te lang wur­de gegen Kaf­fee gehetzt. kei­ne der vie­len Stu­di­en konn­te jemals nach­wei­sen, daß Kaf­fee schlecht für die Gesund­heit ist, und den­noch wie­der­ho­len bestimm­te Medi­en - gebets­müh­len­ar­tig - ihre Bot­schaft vom "Kil­ler Kaffee".

Das Mot­to:

Ste­ti­ge Wie­der­ho­lung prägt auch dann das Vorurteil,
wenn die Aus­sa­ge nicht wahr ist. Sie ken­nen das.
"Etwas bleibt immer kle­ben" hat schon man­chen Unschuldigen
den guten Ruf gekostet.


Ich "oute" mich gern als pas­sio­nier­ten Kaf­fe­t­rin­ker - täg­lich zwei Kan­nen zu acht Tas­sen - min­de­stens - abends viel­leicht mit Milch, halb-und-halb. Mein Magen ist in Ord­nung, bes­ser könn­te es nicht sein, mein Blut­druck ist pri­ma, ich schla­fe sofort ein, wenn ich spät abends noch Kaf­fee getrun­ken habe - wahr­schein­lich bin ich für die Kaf­fee­geg­ner nur "die Aus­nah­me von der Regel".

Ich glau­be, die Genuß­feind­lich­keit - bezo­gen auf alles, was Spaß macht (!) - die sich zusam­men mit einer "Keim­frei­heit" von Haus­hal­ten aus­brei­tet, hat fata­le Fol­gen in der Zukunft: Anfäl­li­ge Kin­der, die bei der gering­sten Expo­si­ti­on gegen­über Kei­men "umkip­pen"; Bade­zim­mer und Küchen so ste­ril wie frü­her nur Ope­ra­ti­ons­sä­le und jetzt auch noch der "Ent­zug" eines der älte­sten, bewähr­te­sten Nah­rungs­mit­tel - mit H. Hei­ne "Denk´ich an Deutsch­land in der Nacht ... "

Ich ver­mu­te, dahin­ter stecken anthro­po­so­phisch erzo­ge­ne Milch­fein­de, die es satt hat­ten ange­säu­er­te Bio-Milch zu trin­ken, die trotz stän­di­ger Auf­for­de­rung im Schlamm zu spie­len es nicht taten und sich nun rächen, indem sie alles ins Gegen­teil ver­keh­ren - oder ist es viel­leicht doch ganz anders?

bookmark_border01-03-04 Bemerkungen zu "Oldies R Goodies"

War­um ist die Grün­der­wel­le der "new eco­no­my" gescheitert?
Sind die 33% der 55 - 65-jäh­ri­gen die noch arbei­ten selbst dar­an schuld?
Geht das denn über­haupt: Arbei­ten bis 67?

Dazu erschien jüngst in der Apo­the­ken Umschau v. 16−02−04 ein Bei­trag. Drei Vor­ur­tei­le, die all­ge­mein ver­tre­ten wer­den, sind dort widerlegt.

1. The­se:
Über 50-jäh­ri­ge sind in der heu­ti­gen Arbeits­welt nur ein­ge­schränkt zu gebrau­chen
FALSCH!
Die Pro­duk­ti­vi­tät ist gleich, aber sie wird anders erreicht. Was ein­ge­bracht wird: Erfah­rung, bes­se­rer Umgang mit Men­schen, bes­se­rer Über­blick. Als Bei­spiel wird ange­führt, daß zwar eine 20-jäh­ri­ge schnel­ler am Com­pu­ter tip­pen kann, wenn es aber um die Füh­rung eines Sekre­ta­ri­ats geht, ist ihr die älte­re Kol­le­gin überlegen.

2. The­se:
Alte Men­schen sind nicht mehr lern­fä­hig
FALSCH!
Es gibt der­zeit in Deutsch­land mehr als 30.000 Stu­die­ren­de im Ren­ten­al­ter, dane­ben hun­dert­tau­sen­de Gast­hö­rer. Neu­es Wis­sen wird - nach Unter­su­chun­gen der Uni Bre­men - zwar lang­sa­mer, dafür aber inten­si­ver aufgenommen.

3. The­se:
Wer alt ist krän­kelt und ist psy­chisch schlecht drauf
FALSCH!
In einer Viel­zahl von Stu­di­en wur­de nach­ge­wie­sen, daß die "Grant­ler" [Bei­spiel Stat­ler und Wal­dorf auf dem Bal­kon bei den Mup­pets] eine klei­ne Min­der­heit bei den Älte­ren sind. Über­wie­gend sind sie zufrie­de­ner, weni­ger von Krank­heit ein­ge­schränkt, weil sie gelernt haben, kör­per­li­che Ein­schrän­kung zu kom­pen­sie­ren. Als Ange­stell­te sind sie aus­glei­chend und weni­ger krank (!) als ihre jün­ge­ren Kol­le­gen. Sie ken­nen die Abläu­fe bes­ser und wenn sie in Teams mit jün­ge­ren zusam­men­ar­bei­ten sor­gen sie für den nöti­gen Anteil "Beson­nen­heit".

Ach ja - zurück zur Ein­gangs­the­se: Hät­ten die dot.coms mehr älte­re Mit­ar­bei­ter gehabt, wären ihre Chan­cen zu "Über­le­ben" bes­ser gewe­sen. In USA gab es dazu eine Unter­su­chung. Sol­che dot.coms, die einen 20%-igen Anteil Mit­ar­bei­ter über 55 hat­ten, haben den Crash der "New Eco­no­my" über­lebt .... erzäh­len sie das 'mal ihrer Personalabteilung!

bookmark_borderBemerkungen zu chronischen Kranheiten

Vie­le chro­ni­sche Krank­hei­ten neh­men seit Jah­ren extrem zu:

  • All­er­gien,
  • Dia­be­tes,
  • Rheu­ma.

Allein 2003 stieg die Zahl der Dia­be­ti­ker um 30.000 Pati­en­ten an, und das nicht etwa, weil man bewuß­ter nach ihnen "gesucht" hät­te, nein, weil man bei Rou­ti­ne­un­ter­su­chun­gen mehr davon "aus­ge­fil­tert" hat - die Zahl ist abso­lut gewachsen.

Mit einer chro­ni­schen Krank­heit zu leben heißt sich nach den Bedin­gun­gen der Krank­heit zu rich­ten, sein Leben umzu­stel­len und sich völ­lig neu zu ori­en­tie­ren. Das ist für die Mas­se der Betrof­fe­nen nicht leicht und sie suchen Hilfe.

Son­der­ba­rer­wei­se bie­ten gera­de die Kran­ken­kas­sen wenig Hil­fe, sie stre­ben viel­mehr danach, Model­le zu ent­wickeln, die Kosten spa­ren. Hil­fe kommt von einer Sei­te, die in der Dis­kus­si­on um das Gesund­heits­we­sen oft als Buh­mann dar­ge­stellt wird: Von der Industrie.

Ohne die breit ange­leg­ten Unter­richts- und Pati­en­ten­auf­klä­rungs-Kam­pa­gnen der Indu­strie wären die Chroniker 

  • schlecht bera­ten,
  • schlecht geschult und noch 
  • schlech­ter versorgt.

Vie­le wir­ken am Erfolg mit: Ärz­te, Bera­ter, Apo­the­ker, Inter­es­sen­grup­pen und Selbst­hil­fe­ver­ei­ne. Die Zusam­men­ar­beit ist gut, manch­mal sehr gut - und die betrof­fe­nen Pati­en­ten pro­fi­tie­ren davon.

Ein gutes Bei­spiel, wie durch gemein­sa­mes Han­deln etwas erreicht wer­den kann. Hof­fent­lich wir­ken sich die ein­ge­lei­te­ten Refor­men im Gesund­heits­we­sen nicht so aus, daß die sich gera­de erst ent­wickeln­de Betreu­ungs­kul­tur "aus­ge­trock­net" wird und die wün­schens­wer­ten Ent­wick­lun­gen zum Erlie­gen kom­men, bevor sie ein Maxi­mum an Nut­zen für die Betrof­fe­nen bie­ten konnten.

bookmark_border28-02-04 Bemerkungen über US-Teenager-Sex ....

.... scheint doch immer wie­der als The­ma pro­bat zu sein. Ich ver­wet­te mei­nen alten Hut, daß der bewuß­te Herr S. viel­leicht 'mal kurz in Urlaub in den USA war, anson­sten aber sicher sei­ne Infor­ma­tio­nen daher bekommt, wo die mei­sten Anstö­ße zu sei­nen Ein­las­sun­gen zu fin­den sind: im Internet!

Ich erlau­be mir, da ich drei­ein­halb Jah­re (1999 - 2002) unun­ter­bro­chen in USA gewohnt/gelebt habe und an einer Uni­ver­si­tät die sozia­le Grup­pe unter­rich­tet habe, über die Herr S. schreibt, sei­nen The­sen hef­tig zu wider­spre­chen! Und obwohl ich von Herrn Bush nichts hal­te (sie­he: Bemer­kun­gen über Herrn Bush, USA) bleibt doch fest­zu­stel­len, daß in einem Land wie USA ande­re Moral­vor­stel­lun­gen als bei uns herr­schen und wir nicht groß­kot­zig daher­re­den und die Gege­ben­hei­ten als "ver­ab­scheu­ungs­wür­dig" oder "rea­li­täts­fern" gei­sseln können.

Ich glau­be viel­mehr, Herr S. hat Frust, da - trotz "Sex & Crime" in sei­nen Bei­trä­gen, die sei­ner eige­nen Aus­sa­ge zufol­ge angeb­lich Leser en mas­se brin­gen sol­len - seit Tagen nie­mand es für nötig hält sich mir sei­nen "Aus­füh­run­gen" in Kom­men­tar aus­ein­an­der zu set­zen. Liegt es viel­leicht dar­an, daß sich die Aus­wahl der The­men "immer nur um das "EINE" rankt? Dür­fen wir anneh­men, daß Herr S. schon Golf spielt oder kocht, statt selbst Sex zu haben?

Als ich kürz­lich über "Recht­schreib­re­form" schrieb, fühl­te sich Herr S. betrof­fen und kom­men­tier­te: ".... Ich sage es klar: Solan­ge wir in Deutsch­land noch über „Recht­schrei­bung“ dis­ku­tie­ren wol­len, sit­zen die fal­schen Leu­te an den Schalt­stel­len der Kul­tur. Aber eigent­lich sit­zen die nur noch in der FAZ, in der Zunft der Edel­schrei­ber und in der Leh­rer­schaft, wenn ich es mir recht über­le­ge. Mir, für mei­nen Teil, ist es (Par­don) Sch...egal, ob „Pho­to­gra­phie“ oder „Foto­gra­fie“ geschrie­ben wird, solan­ge jemand weiß, wovon redet. .... (die Recht­schreib­prü­fung weist "Pho­to­gra­phie" selbst­ver­ständ­lich und mit Recht als "falsch" aus)". Bewei­se ent­hält die­ser Absatz nicht. Wie­so wird "Pho­to­gra­phie" ".... selbst­ver­ständ­lich und mit Recht .... " nicht so geschrie­ben? Und war­um schreibt Herr S.: ".... die Recht­schreib­prü­fung weist .... ", etwa weil er ohne Recht­schreib­prü­fung nicht in der Lage wäre "recht zu schrei­ben"? Wün­schen wir uns - vor die­sem Hin­ter­grund, Herr S. wäre bei der FAZ oder Leh­rer, bei­des Jobs um die er die Amts­in­ha­ber offen­sicht­lich benei­det und von denen er glaubt, sie weit­aus bes­ser machen zu kön­nen? Die armen Leser, die armen Kinder!

Wei­ter so! Fort­set­zung des Kom­men­tar-Boy­kotts gegen Herrn S.!

PS:
Hier ist alles ohne Recht­schreib­prü­fung geschrie­ben, sol­che "Krücken" brau­che ich nicht.