.. Wenn ein Staat mit dem Rücken zur Wand steht, wird er drastische Mittel einsetzen, um seinen Bankrott abzuwenden. Diese waren in der Vergangenheit immer gleich: Zugriff auf das Privatvermögen, Inflation, Währungsreform .. "
[Zitat-Quelle]
Was im obigen Zitat noch fehlt ist der Hinweis, daß mit Hilfe von Krieg(-en) nicht nur 'Werte' vernichtet, sondern auch Unsummen verdient werden .... zugleich vernichtet Krieg auch Leben und Güter - vernichtetes Leben kostet Staaten weniger Unterhalt für Renten, Investitionsgüter müssen ersetzt werden - und das kurbelt die Wirtschaft an ....
Seit Jahrzehnten zetteln die USA überall auf der Welt Unruhen und Scharmützel, offene Konflikte und Kriege an. Zur gleichen Zeit wachsen die Größe und Profite der dortigen Waffenindustrie. Gleichsinnig fast überall in den verbündeten Staaten, die gezwungen werden ein Mindestwachstum ihrer Streitkräfte zu ermöglichen.
War es ein grober Fehler des damaligen Ministers K.T. zu Guttenberg die Streitkräfte extrem zu reduzieren, so ist es heute ein Fehler überstürzt derart zu mobilisieren, daß es wie Kriegsvorbereitung aussieht.
[Besonders jetzt, wenn solche Nachrichten erscheinen → "Russia's Entire Frontline ERUPTS — 18,400 Troops Lost in One Night Strike; Rachel Maddow" ist es angebracht skeptisch auf Wahrheitsgehalt zu prüfen und zwar in beide Richtungen!]
"Die Offenheit der edlen Seele bedarf der Beschränkung!" pflegte mein Vater zu erklären - und gerade auf dem Gebiet der Landesverteidigung wünschte ich mir mehr Diskretion, Zurückhaltung, und vor allem keine konkreten Orte und Zahlen - also nichts, was dem potentiellen Feind nützen könnte.
Hinweis: Zuerst veröffentlicht am: 5. Apr. 2010 um 13:34 Uhr; ergänzt durch aktuelle Beobachtung.

Mit dem neuen Rentenpaket sind wir dem Staatsbankrott ein Stück näher, es ist dann eine logische Schlussfolgerung die derzeitige Politik einzuordnen. Da sich der Fachkräftemangel quer durch alle Parteien zieht, zeigen wir unser neues (aber sinnloses) Raketenabwehrsystem samt Standort im TV. Gehen wir von einer russischen Bedrohung aus, dann würden wohl als erstes Hyperschallraketen zum Einsatz kommen und dieses System ausschalten. Gegen diese Raketen gibt es (noch) keinen Schutz. Sie fliegen schneller als der Schall und tief.
Schon mein Großvater meinte: "Politik ist eine Hure, da kann jeder mal!" Der derzeitige Freier scheint aus den Bildungsfernen Schichten zu kommen.
Das Rentenproblem
wäre schnell zu lösen wenn man die Systeme für bestimmte Berufsgruppen, Ärzte & Apotheker, Ingenieure, Architekten, Landwirte und den öffentlichen Dienst mit der allgemeinen Rentenversicherung in einen Topf werfen würde. Die Schweiz, Österreich, weitere Nachbarn machen es vor, es funktioniert seit Jahren dort:
Jeder, aber auch wirklich ALLE zahlen ein - Alle bekommen die Altersbezüge von dieser Stelle ....
DAS wäre eine Reform die ihren Namen verdient und gleichzeitig die Jungen entlastet.
Aber:
Das bedeutete Abbau von Personal und Privilegien - was wiederum Politiker mit Rückgrat und Sachverstand braucht.
Na ja, da steht doch schon fest, das es so schnell keine Besserung erfahren wird!
Militär
braucht vor allem keine ständige Bekrittelung und erst recht keine Überlegungen von Ungedienten! Was besser organisiert werden kann ist die Beschaffung, denn da ist der Mangel schon seit Jahrzehnten:
Die Truppe hat nur eingeschränktes Mitspracherecht und so wird vieles überkompliziert und praxisuntauglich.
Wenn das gelöst ist steht die Geheimhaltung als nächste *Baustelle* an. Zu viele Wichtigtuer und Plappermäuler so wie in den asozialen Medien müssen lernen sich zu beschränken und zu schweigen. Das ist Sisyphos-Arbeit!
Wie die Wehrtechnik derzeit dasteht vermag ich nicht zu beurteilen, dafür bin ich zu lange raus (ausgemustert 1999 als feststand, daß ich mindestens drei Jahre im Ausland sein würde).
OT
Der Spruch von deinem Großvater gehört zu der Kategorie von erinnernswerter Sprachanteilen die irgendwie konserviert gehören, denn mit der Umschichtung der Bevölkerungszahlen werden gerade solche Redewendungen der Vereinfachung zum Opfer fallen die nun einmal eintritt wenn viele Menschen erst als Erwachsene die fremde Sprache (Deutsch) lernen.