Selbstbewußtsein ....

"Isch 'abe auch einen Kreditcard ..."

Selbst­be­wußt­sein haben man­che Men­schen nur mit einer "Zieh­har­mo­ni­ka" aus Kre­dit- und son­sti­gen Kar­ten .... das kann den Ban­ken nur recht sein!

Denn egal wie,
sie ver­die­nen immer ....

Kommentare

  1. oh. ich muss geste­hen, ich besit­ze gar kei­ne. Ich lebe abso­lut hin­ter dem Mond. Ich bezah­le sogar noch bar!!! ;-) Mei­ne Bank­card neh­me ich nur raus, um Kon­to­aus­zü­ge raus­zu­las­sen (alle hal­be Jahr- da ste­he ich dann ca. 15 Minu­ten bis der Com­pu­ter die letz­te Sei­te ausspuckt)
    Ich kann die Hals­ab­schnei­der von Ban­ken sowie­so nicht leiden.

    1. Ganz mei­ne Mei­nung! Ja weni­ger Kar­ten, desto bes­ser. Und nur für Not­fäl­le, in denen 'mal aus­nahms­wei­se zu wenig Bar­geld abge­holt wurde.

      Ich fürch­te nur, ver­ehr­te Frau chaetz­le, wir gehö­ren da zu einer aus­ster­ben­den Spe­zi­es von Bank­kun­den (ich eher als Sie - fällt mir gera­de so ein) .... sol­che wol­len sie nicht gern haben ....

    2. Aha. Noch jemand, der die­ses Kar­ten­sy­stem sehr merk­wür­dig fin­det. Ich habe gegen­über die­sen Din­gen einen ganz komi­schen Tick ent­wickelt, wie gestern abend wie­der zu beob­ach­ten war: 

      Ich ver­lie­re des öfe­ren Kar­ten, zer­krat­ze oder beschä­di­ge sie(unbewusst?), so dass der Auto­mat sie nicht mehr mag, ver­ges­se Geheim­zah­len und habe ein Porte­mon­naie - wie schreibt man das noch -, aus dem regel­mä­ssig alles her­aus­fällt, was irgend­ei­ne Kar­ten­funk­ti­on hat. Das wie­der­rum hat zur Fol­ge, dass ich hin und wie­der nach­se­he, ob noch alle Kar­ten vor­han­den sind.

      Es muß wohl in der Tat ein gestör­tes Ver­hält­nis sein, das ich zu die­sen Din­gen und den dahin­ter lie­gen­den Syste­men habe ... was mich aller­dings nicht wei­ter auf­regt, im Gegen­teil eher beru­higt und beflü­gelt, denn aus der Erfah­rung der­je­ni­gen her­aus, die eini­ge Syste­me von innen ken­nen­ge­lernt hat, kann ich mich nur denen anschlie­ßen, die der Mei­nung sind, dass man­che Syste­me ein­fach gestört, ver­letzt oder ver­nich­tet wer­den müs­sen, wenn sie denn nicht noch grö­ße­ren Scha­den anrich­ten sollen.

  2. Ver­schul­dung Wuss­ten sie das ein Groß­teil der Ame­ri­ka­ner qua­si immer ver­schul­det sind.
    Und ich mei­ne nicht das wei­ner­li­che "hach ich hab 100€ Minus auf dem Kon­to" der Deut­schen, son­dern das vie­le ihr Monats­ge­halt kom­plett zurück­zah­len um die Kre­dit­schul­den vom vori­gen zu beglei­chen. Und wie­der und wieder.

    Das ist die gan­ze Sache mit den Kre­dit­kar­ten, obwohl vom Prin­zip her abso­lut wün­schens­wert (ich will nicht im Geld rum­kra­men, Kar­te durch, und bezahlt, so soll es sein) ist genau das auch die Gefahr dabei: das man end­los kauft weil man ja nicht sieht das das Geld weg­geht (man gibt es nicht "aus der Hand", um es so zu sagen).

    1. Es war nicht mei­ne Absicht .... etwas "zu ver­teu­feln" - ich woll­te, wie Sie ja auch schrei­ben, nur davor war­nen, daß es eine böse Fal­le sein kann .... und die Ame­ri­ka­ner habe ich meh­re­re Jah­re erlebt, mit allen Stär­ken und Schwächen ....

    2. Oh Die Din­ge an sich ver­teuf­le ich nie, nur den Umgang damit.
      Ich den­ke am Ende läuft alles auf Dumm­heit hin­aus, auf Nicht-Wis­sen, und Kri­tik­los annehmen.
      (Wo ich grad den Spaget­ti­gott sehe: den gibts ein­fach nicht, und fer­tig. Gott ist nun­mal männ­lich und hat einen wei­ßen Bart,
      ließ die Erde über­flu­ten und schau­te taten­los zu wie sein Sohn ange­na­gelt wur­de. Üble Sache das, soll­te man den Jugend­amt melden)
      Ich schlie­ße mich da nicht aus, sonst wür­de ich ja genau den glei­chen Feh­ler begehen.

      Emp­foh­le­nen Lite­ra­tur zu dem The­ma Schulden 
      Spie­le der Erwach­se­nen - Eric Ber­ne
      unter Lebensspiele-Schuldner.
      Kurz zusam­men­ge­fasst: Was tut man den wenn alle Schul­den bezahlt sind?
      Bezahl­te Schul­den sind wie am Ziel ankom­men und nicht mehr wis­sen was man dann tun soll.
      Ber­ne betrach­tet die­se Spie­le als Zeit­struk­tu­rie­rung mit Nutzeffekten.
      In dem Fal­le ist ein Nutz­ef­fekt die Aus­re­de "hät­te ich bloß die­se Schul­den nicht"(würde ich ein neu­es Hob­by anfangen)
      Der ande­re, exi­sten­zi­el­le ist die Stär­kung der Posi­ti­on "Alle Gläu­bi­ger sind raff­gie­rig", der äußer­lich sozia­le ist sei­nen Freun­den erzäh­len zu kön­nen wie schlecht doch alle Gläu­bi­ger sei­en. Das Kre­dit­sy­stem bestä­tigt sich selbst, wenn sich Gläu­bi­ger SO beneh­men (in Mah­nun­gen etc) war­um soll­te man dann über­haupt bezahlen?

    3. Sie haben den Fin­ger .... in die Wun­de gelegt: 
      Natür­lich ist es der Umgang mit etwas, nicht die Sache an sich!

      Und was die "Aus­re­den" angeht haben Sie auch den Nagel auf den Kopf getrof­fen: Es ist ja so/viel leich­t/-er, die "Schuld" bei ande­ren zu suchen - das erspart kri­ti­sche Refle­xi­on des eige­nen Handelns ....

    4. ame­ri­ka und kre­dit­kar­ten, eine eige­ne geschichte!
      die wirt­schaft die­ses lan­des beruht zum größ­ten teil auf die­sen kar­ten und die ban­ken sol­len dort sehr groß­zü­gig sein, damit wird der kon­sum geför­dert und davon lebt die­ses land! (lei­der fin­de ich den arti­kel im mana­ger maga­zin nicht mehr)
      ich glau­be alles was mit geld zusam­men­hängt ist ein gro­ßes spiel in wirk­lich­keit und wird an ande­ren orten ent­schie­den, sie­he auf und abwer­tung, theo­re­tisch könn­te man davon soviel drucken wie man braucht, wer durch­schaut schon die mecha­nis­men dahin­ter, ich nicht! uns wird nur ein­ge­re­det spar­sam zu sein und schul­den wären schlecht. ich ken­ne men­schen die haben soviel schul­den das äonen von leben nicht mehr rei­chen wür­den die­se abzu­zah­len, und sie leben bes­ser als ich in mei­ner sparsamkeit!

  3. Kre­dit­kar­ten­nut­zung... ...im Not­fall: Ja.

    Anson­sten hilft immer ein wenig Buch­fueh­rung, um den Umgang mit Geld, sei es auch nur vir­tu­ell, zu ler­nen und zu ueben. Hem­mungs­lo­ser Kon­sum wae­re zwar den uns (noch) Regie­ren­den bestimmt recht, hirn­lo­ser bestimmt auch, aber die Ver­ant­wor­tung dafuer will ja spae­ter kei­ner mehr uebernehemen.

    Wobei: Ver­ant­wor­tung, hach, da koenn­te ich jetzt aus dem Berufs­le­ben kilo­me­ter­lan­ge Abhand­lun­gen schrei­ben, auch aus dem aktu­el­len... und damit auch zum The­ma Selbst­be­wusst­sein zurueckfuehren.

  4. Eine "Zieh­har­mo­ni­ka" zeigt doch nur, dass jemand über­all "3-%-Kundenkarten" (haha) sam­melt bzw. den Rah­men einer ein­zi­gen Kre­dit­kar­te zu weit über­zie­hen würde. 

    (Ich mag es nicht, wenn ich an Kas­sen län­ger war­ten muss, weil vor mir jemand mit Kre­dit­kar­te bezahlt.)

    1. @ crea­tu­re
      Aus eige­ner Anschau­ung ist mir bekannt, daß es nicht leicht ist, in USA eine Kre­dit­kar­te zu bekom­men. Das System beruht auf einer Art "scoring" oder "rating":
      Wer ein­mal durch­ge­fal­len ist hat erst nach Jah­ren wie­der eine Chan­ce - oder, wer noch nicht im Land war hat über­haupt kei­ne Chan­ce, zumin­dest solan­ge nicht, bis ein "score" errech­net wer­den kann.

      Was nun die eige­ne Situa­ti­on angeht kann ich nur sagen:
      Spar­sam­keit bzw. Über­blick über die Mög­lich­kei­ten hat noch nie gescha­det! Wer immer mehr aus­gibt, als er ver­dient hat zum Schluß vie­le Schul­den und kei­ne Perspektive ....

    2. @ patho­lo­ge

      Es ist für man­che Men­schen sehr bedeut­sam, vie­le Kar­ten vor­wei­sen zu kön­nen .... ich tei­le die­se Auf­fas­sung bestimmt nicht. Sie haben aber rich­tig bemerkt, es gibt "Not­fäl­le", da ist es prak­tisch eine zu haben.

      Ich war vor Jah­ren per Auto in Spa­ni­en und hat­te dort einen Motor­scha­den - 6.000,- DM - den ich ohne Kre­dit­kar­te nicht hät­te aus­glei­chen kön­nen. Da war der Ein­satz ange­bracht, eigent­lichn unver­zicht­bar, bedenkt man wie lan­ge eine Über­wei­sung gedau­ert hät­te! Da hät­ten wir den rest­li­chen Urlaub in der Werk­statt verbracht ....

    3. @ Mor­gai­ne

      "Zer­streut" und "ver­geß­lich" zu sein käme doch eher mir zu ....
      Ich den­ke, das ist eher ein Pro­blem von Frau­en - weil für sie ande­re Din­ge viel wich­ti­ger sind, z. b. wel­che Far­be eine Kre­dit­kar­te hat oder wel­ches Bild dar­auf zu sehen ist .... und rei­ßen Sie mir nicht gleich den Kopf ab: 
      Für die­ses "Vor­ur­teil" habe ich Bele­ge en masse ....

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