"Isch 'abe auch einen Kreditcard ..."
Selbstbewußtsein haben manche Menschen nur mit einer "Ziehharmonika" aus Kredit- und sonstigen Karten .... das kann den Banken nur recht sein!
Denn egal wie,
sie verdienen immer ....
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
"Isch 'abe auch einen Kreditcard ..."
Selbstbewußtsein haben manche Menschen nur mit einer "Ziehharmonika" aus Kredit- und sonstigen Karten .... das kann den Banken nur recht sein!
Denn egal wie,
sie verdienen immer ....
oh. ich muss gestehen, ich besitze gar keine. Ich lebe absolut hinter dem Mond. Ich bezahle sogar noch bar!!! ;-) Meine Bankcard nehme ich nur raus, um Kontoauszüge rauszulassen (alle halbe Jahr- da stehe ich dann ca. 15 Minuten bis der Computer die letzte Seite ausspuckt)
Ich kann die Halsabschneider von Banken sowieso nicht leiden.
Ganz meine Meinung! Ja weniger Karten, desto besser. Und nur für Notfälle, in denen 'mal ausnahmsweise zu wenig Bargeld abgeholt wurde.
Ich fürchte nur, verehrte Frau chaetzle, wir gehören da zu einer aussterbenden Spezies von Bankkunden (ich eher als Sie - fällt mir gerade so ein) .... solche wollen sie nicht gern haben ....
Aha. Noch jemand, der dieses Kartensystem sehr merkwürdig findet. Ich habe gegenüber diesen Dingen einen ganz komischen Tick entwickelt, wie gestern abend wieder zu beobachten war:
Ich verliere des öferen Karten, zerkratze oder beschädige sie(unbewusst?), so dass der Automat sie nicht mehr mag, vergesse Geheimzahlen und habe ein Portemonnaie - wie schreibt man das noch -, aus dem regelmässig alles herausfällt, was irgendeine Kartenfunktion hat. Das wiederrum hat zur Folge, dass ich hin und wieder nachsehe, ob noch alle Karten vorhanden sind.
Es muß wohl in der Tat ein gestörtes Verhältnis sein, das ich zu diesen Dingen und den dahinter liegenden Systemen habe ... was mich allerdings nicht weiter aufregt, im Gegenteil eher beruhigt und beflügelt, denn aus der Erfahrung derjenigen heraus, die einige Systeme von innen kennengelernt hat, kann ich mich nur denen anschließen, die der Meinung sind, dass manche Systeme einfach gestört, verletzt oder vernichtet werden müssen, wenn sie denn nicht noch größeren Schaden anrichten sollen.
Verschuldung Wussten sie das ein Großteil der Amerikaner quasi immer verschuldet sind.
Und ich meine nicht das weinerliche "hach ich hab 100€ Minus auf dem Konto" der Deutschen, sondern das viele ihr Monatsgehalt komplett zurückzahlen um die Kreditschulden vom vorigen zu begleichen. Und wieder und wieder.
Das ist die ganze Sache mit den Kreditkarten, obwohl vom Prinzip her absolut wünschenswert (ich will nicht im Geld rumkramen, Karte durch, und bezahlt, so soll es sein) ist genau das auch die Gefahr dabei: das man endlos kauft weil man ja nicht sieht das das Geld weggeht (man gibt es nicht "aus der Hand", um es so zu sagen).
Es war nicht meine Absicht .... etwas "zu verteufeln" - ich wollte, wie Sie ja auch schreiben, nur davor warnen, daß es eine böse Falle sein kann .... und die Amerikaner habe ich mehrere Jahre erlebt, mit allen Stärken und Schwächen ....
Oh Die Dinge an sich verteufle ich nie, nur den Umgang damit.
Ich denke am Ende läuft alles auf Dummheit hinaus, auf Nicht-Wissen, und Kritiklos annehmen.
(Wo ich grad den Spagettigott sehe: den gibts einfach nicht, und fertig. Gott ist nunmal männlich und hat einen weißen Bart,
ließ die Erde überfluten und schaute tatenlos zu wie sein Sohn angenagelt wurde. Üble Sache das, sollte man den Jugendamt melden)
Ich schließe mich da nicht aus, sonst würde ich ja genau den gleichen Fehler begehen.
Empfohlenen Literatur zu dem Thema Schulden
Spiele der Erwachsenen - Eric Berne unter Lebensspiele-Schuldner.
Kurz zusammengefasst: Was tut man den wenn alle Schulden bezahlt sind?
Bezahlte Schulden sind wie am Ziel ankommen und nicht mehr wissen was man dann tun soll.
Berne betrachtet diese Spiele als Zeitstrukturierung mit Nutzeffekten.
In dem Falle ist ein Nutzeffekt die Ausrede "hätte ich bloß diese Schulden nicht"(würde ich ein neues Hobby anfangen)
Der andere, existenzielle ist die Stärkung der Position "Alle Gläubiger sind raffgierig", der äußerlich soziale ist seinen Freunden erzählen zu können wie schlecht doch alle Gläubiger seien. Das Kreditsystem bestätigt sich selbst, wenn sich Gläubiger SO benehmen (in Mahnungen etc) warum sollte man dann überhaupt bezahlen?
Sie haben den Finger .... in die Wunde gelegt:
Natürlich ist es der Umgang mit etwas, nicht die Sache an sich!
Und was die "Ausreden" angeht haben Sie auch den Nagel auf den Kopf getroffen: Es ist ja so/viel leicht/-er, die "Schuld" bei anderen zu suchen - das erspart kritische Reflexion des eigenen Handelns ....
amerika und kreditkarten, eine eigene geschichte!
die wirtschaft dieses landes beruht zum größten teil auf diesen karten und die banken sollen dort sehr großzügig sein, damit wird der konsum gefördert und davon lebt dieses land! (leider finde ich den artikel im manager magazin nicht mehr)
ich glaube alles was mit geld zusammenhängt ist ein großes spiel in wirklichkeit und wird an anderen orten entschieden, siehe auf und abwertung, theoretisch könnte man davon soviel drucken wie man braucht, wer durchschaut schon die mechanismen dahinter, ich nicht! uns wird nur eingeredet sparsam zu sein und schulden wären schlecht. ich kenne menschen die haben soviel schulden das äonen von leben nicht mehr reichen würden diese abzuzahlen, und sie leben besser als ich in meiner sparsamkeit!
Kreditkartennutzung... ...im Notfall: Ja.
Ansonsten hilft immer ein wenig Buchfuehrung, um den Umgang mit Geld, sei es auch nur virtuell, zu lernen und zu ueben. Hemmungsloser Konsum waere zwar den uns (noch) Regierenden bestimmt recht, hirnloser bestimmt auch, aber die Verantwortung dafuer will ja spaeter keiner mehr uebernehemen.
Wobei: Verantwortung, hach, da koennte ich jetzt aus dem Berufsleben kilometerlange Abhandlungen schreiben, auch aus dem aktuellen... und damit auch zum Thema Selbstbewusstsein zurueckfuehren.
Eine "Ziehharmonika" zeigt doch nur, dass jemand überall "3-%-Kundenkarten" (haha) sammelt bzw. den Rahmen einer einzigen Kreditkarte zu weit überziehen würde.
(Ich mag es nicht, wenn ich an Kassen länger warten muss, weil vor mir jemand mit Kreditkarte bezahlt.)
@ creature
Aus eigener Anschauung ist mir bekannt, daß es nicht leicht ist, in USA eine Kreditkarte zu bekommen. Das System beruht auf einer Art "scoring" oder "rating":
Wer einmal durchgefallen ist hat erst nach Jahren wieder eine Chance - oder, wer noch nicht im Land war hat überhaupt keine Chance, zumindest solange nicht, bis ein "score" errechnet werden kann.
Was nun die eigene Situation angeht kann ich nur sagen:
Sparsamkeit bzw. Überblick über die Möglichkeiten hat noch nie geschadet! Wer immer mehr ausgibt, als er verdient hat zum Schluß viele Schulden und keine Perspektive ....
@ pathologe
Es ist für manche Menschen sehr bedeutsam, viele Karten vorweisen zu können .... ich teile diese Auffassung bestimmt nicht. Sie haben aber richtig bemerkt, es gibt "Notfälle", da ist es praktisch eine zu haben.
Ich war vor Jahren per Auto in Spanien und hatte dort einen Motorschaden - 6.000,- DM - den ich ohne Kreditkarte nicht hätte ausgleichen können. Da war der Einsatz angebracht, eigentlichn unverzichtbar, bedenkt man wie lange eine Überweisung gedauert hätte! Da hätten wir den restlichen Urlaub in der Werkstatt verbracht ....
@ kinomu
Es gibt viele Gründe, warum es an der Kasse langsam vorangeht, Kredit- oder Bankkarten sind nur eine Ursache. Aber besonders nervig, wenn die Käufer erst nach der Karte zu kramen anfangen, wenn die Kassiererin schon alles aufaddiert hat ....
@ Morgaine
"Zerstreut" und "vergeßlich" zu sein käme doch eher mir zu ....
Ich denke, das ist eher ein Problem von Frauen - weil für sie andere Dinge viel wichtiger sind, z. b. welche Farbe eine Kreditkarte hat oder welches Bild darauf zu sehen ist .... und reißen Sie mir nicht gleich den Kopf ab:
Für dieses "Vorurteil" habe ich Belege en masse ....