Warten müssen ....

kann sehr unter­schied­li­che Grün­de haben.
Es kommt immer wie­der vor, daß Unvor­her­ge­se­he­nes ein­tritt. Dafür habe ich vol­les Verständnis.

Man­che Men­schen glau­ben aber offen­sicht­lich, wenn sie einen Besu­cher war­ten las­sen, wer­de die­ser von ihrer Bedeu­tung über­zeugt sein.

"War­ten las­sen" ohne Grund ist aber eine Unver­schämt­heit - kein Wenn, kein Aber!

Kommentare

  1. Fin­de ich auch Ich habe eine Freun­din, die ich schon längst zum Teu­fel gejagt hät­te, wenn sie im Grun­de nicht so nett wäre, - sie ist chro­nisch unpünktlich. 
    Es geht hier nicht um Minu­ten son­dern um 1,5 - 2 Stun­den. Das ist ein Unding. Da reisst sogar mir der Gedulds­fa­den. Ich fin­de es unver­schämt. Es hat doch auch etwas mit Wert­schätzng der Per­son zu tun, die war­ten muss, oder?! 
    Wenn sie dann kommt, fin­det sie es noch selt­sam, dass man kei­ne Lust mehr hat weg­zu­ge­hen. Ja bit­te, was erwar­tet sie denn? Ich habe jetzt her­aus­ge­fun­den: wenn ich sie abho­le, ist sie fer­tig zum gehen. Komisch. Aber es funktioniert.

    1. Bei pri­va­ten Kon­tak­ten .... kann ich - sofern eine Ent­schul­di­gung gege­ben wird - noch ver­ste­hen, wenn man "kulant" reagiert. Einer unse­rer Freun­de ist dafür bekannt, daß er stets ca. 30-40 Min. zu spät erscheint. Nun wird er von allen Bekann­ten eine Stun­de frü­her als die ande­ren Gäste eingeladen ....

      Was aber die geschäft­li­chen Ver­ab­re­dun­gen angeht, hal­te ich es mitt­ler­wei­le so:
      Ich war­te maxi­mal eine Vier­tel­stun­de (wenn ich schon da bin) und fra­ge dann, wie lan­ge es noch dau­ert. Bekom­me ich kei­ne befrie­di­gen­de Ant­wort gehe ich - mit dem Hin­weis man möge mich kon­tak­tie­ren und mit­tei­len, wann "es bes­ser paßt".
      Wer­de ich vor einem Ter­min ange­ru­fen bin ich kulan­ter, denn es kann immer pas­sie­ren, daß plötz­lich etwas dazwi­schen­kommt - das pas­siert mir ja auch. Dann muß ich abwä­gen, was der­zeit die wich­ti­ge­re Sache ist, um die ich mich küm­mern will - und dann ent­schul­di­ge ich mei­ne Ver­spä­tung natür­lich bei Den­je­ni­gen zu denen ich nocht recht­zei­tig komme ....

  2. Stimmt! Gebe ich Ihnen Recht. Ich mag auch kei­ne Unpünkt­lich­keit. Aber manch­mal hat es viel­leicht ganz ande­re Grün­de als die, die Sie hier anfüh­ren? Ich habe eine Bekann­te, die erst vor kur­zem nach einem stei­len Abwärts­gang ihrer Kar­rie­re von den sich dar­an anschlie­ßen­den Panik­at­tacken fast gene­sen ist. Wenn sie nicht kommt, dann weiß ich, dass sie nicht anders konn­te. Bei ande­ren Men­schen hin­ge­gen erwar­te ich die Pünkt­lich­keit, die ich von mir sel­ber auch fordere.

    1. Kennt man .... Hin­ter­grün­de - OK, dann kann man sich einen Reim machen und als gute/-r Frein­d/-in kulant sein.

      Ich fin­de Ihre The­se passend: 
      Was ich von mir selbst erwar­te darf ich auch von Ande­ren erwarten ....

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