Sich selbst ans Messer liefern ..?!

Toleranz NO
 

Nach vie­len Jah­ren der geleb­ten Tole­ranz gegen­über Reli­gio­nen die ihre Dog­men und Nor­men über das Grund­ge­setz stel­len soll­te doch dem letz­ten Poli­ti­ker klar wer­den, dass die bis­he­ri­ge Hand­ha­bung ledig­lich dazu führt dau­ern­de Gra­ben­kämp­fe füh­ren zu müs­sen, ohne dass die Gegen­sei­te ihre Hand­lun­gen, geschwei­ge denn Über­zeu­gun­gen ver­wirft. Sie­he das Fazit im oben abge­bil­de­ten Text­aus­zug [Quel­le hpd]

Sehr erstaunt las ich des­we­gen in der NZZ über die grü­ne Poli­ti­ke­rin Clau­dia Roth, frü­her "Bun­des­em­pö­rungs­be­auf­trag­te", jetzt Kul­tur­staats­mi­ni­ste­rin, sie habe applau­diert weil man bei der Leip­zi­ger Buch­mes­se ira­ni­sche Isla­mi­sten nicht auf­tre­ten las­sen wol­le. Die grü­ne Mini­ste­rin Clau­dia Roth applau­diert. Sie, die in den Iran fuhr und dort ein Kopf­tuch für ange­mes­se­ne Bee­klei­dung hielt obwohl sie kei­ne Mus­li­ma ist. Soll­te es doch zu einer Ver­hal­tens­än­de­rung kom­men und ist nicht alle Hoff­nung ver­lo­ren, dass erst­mal zu prü­fen ist ob die Per­so­nen denen man Ämter über­tra­gen will das Grund­ge­setzt ach­ten und nicht an sei­ner Ver­nich­tung arbei­ten werden?

Toleranz 1
 
Toleranz 1
 

Toleranz 1
 

Jeden­falls ist es schon erhel­lend einen Blick von Außen auf so man­chen Vor­gän­ge hier­zu­lan­de zu lesen. Man ist bei der NZZ ja nie­man­dem in Deutsch­land irgend­wie ver­pflich­tet. Min­de­stens gibt es dafür kei­ne Anzei­chen - oder ken­nen Sie welche?

Kommentare

  1. Wür­de ich hier sagen, es liegt dar­an, dass es um eine Insti­tu­ti­on geht, die Ver­bin­dun­gen zum Iran hat.
    Wäre es Sau­di Ara­bi­en oder eine ande­re Golf­mon­ar­chie, die hier gut in die Groß­un­ter­neh­men ein­ge­kauft ist, käme da nach wie vor kein ein­zi­ges Wort des Widerspruchs.
    Mit dem Iran steht man aktu­ell aber sehr offen auf Kriegs­fuß und kann sich daher sol­che Schrit­te und Wor­te wie den mit der Buch­mes­se erlauben.

    1. Es ist immer sehr bedau­er­lich fest­stel­len zu müs­sen, dass es in die­ser Welt eher um Geld und Vor­teils­nah­me geht als um Sit­te, Moral und Umwelt­be­wusst­sein. Wobei natür­lich die­se restau­ra­ti­ve-fun­da­men­ta­li­stisch-archai­sche Varia­ti­on in reli­giö­sen Staa­ten NICHT gemeint ist. Ich ver­ste­he dar­un­ter die Tugen­den wohl­erzo­ge­ner und gebil­de­ter Menschen.
      Die bri­ti­sche Innen­mi­ni­ste­rin hat ihr Fähn­lein jetzt gedreht und propagiert:
      WP

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