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bookmark_borderArbeit macht das Leben süß ...?

Der Mensch ist nicht auf Ganz­tags­ar­beit "aus­ge­legt" - und den­noch sol­len die Arbei­ten­den zehn und mehr Stun­den "pro­duk­tiv" sein. Für immer weni­ger Geld.

Schau­en Sie sich mal an einem frei­en Tag das Ver­hal­ten ihres Hun­des oder ihrer Kat­ze an:
Außer kur­zen Pha­sen der Akti­vi­tät ver­brin­gen die Tie­re den über­wie­gen­den Teil des Tages mit Ausruhen.

Oder den­ken Sie an die Urmenschen:
Vie­le Tage Ruhe, Jagd­tag und Beu­te machen, dann voll(fr)essen und wie­der tage­lang ruhen ....

Nun noch ein paar Fragen:
Wem nützt die­se hek­ti­sche Arbeits­welt und wel­chen Effekt hat das auf die Gesund­heit der Arbei­ten­den?
Brauch­ten wir ein Gesund­heits­sy­stem die­sen Aus­ma­ßes - und alles was dar­an hängt - wenn wir es ins­ge­samt "ruhi­ger" ange­hen ließen?
Könn­ten wir Alle viel, viel älter wer­den - und dabei gesund blei­ben! - wenn sich die Pro­duk­ti­vi­tät redu­zier­te und der Ein­kom­mens­ver­lust durch min­de­re Aus­ga­ben für die Wie­der­her­stel­lung der Gesund­heit ausgliche?

Schließ­lich noch die wich­tig­ste Frage:
Wenn wir ein Pro­blem schwin­den­der Resour­cen haben - wäre dann nicht weni­ger Pro­duk­ti­vi­tät genau die rich­ti­ge Antwort?

bookmark_border"Schweinesystem"

" .. Alt­kanz­ler Schrö­der durf­te anläss­lich des zehn­ten Jah­res­ta­ges der Agen­da 2010 in der BILD-Zei­tung noch­mals die wich­tig­ste Paro­le von sich geben, mit der sei­ne Koali­ti­ons­re­gie­rung aus SPD und Grü­nen den größ­ten Sozi­al­kahl­schlag in der Geschich­te der Bun­des­re­pu­blik gegen eine brei­te Oppo­si­ti­ons­be­we­gung durch­setz­te. Im Deut­schen Bun­des­tag muss­ten die Sozi­al­de­mo­kra­ten mit­samt ihren Juni­or­part­nern aus der Par­tei der "Grü­nen" hin­ge­gen kei­nen Wider­stand fürch­ten, da die Agen­da von der CDU wie der FDP unter­stützt wurde. .. "

Das ist ein ZItat aus einem sehr umfang­rei­chen, mehr­sei­ti­gen Arti­kel bei "tele­po­lis" [Quel­le des obi­gen Zita­tes].

Das Ver­ges­sen ist schon zu beob­ach­ten und die heu­ti­gen SPD- und GRÜ­NEN-Poli­ti­ker wol­len es bestimmt nicht von sich aus aufwärmen:
Sie waren es, die die Ent­rech­tung - von CDU/CSU/FDP vor­be­rei­tet - in die Tat umge­setzt haben.

Wenn also heu­te ihre Poli­ti­ker so tun, als ob sie das bedau­er­lich fin­den was da vor 10 Jah­ren passierte:
War­um haben sie dann Alt­kanz­ler Schrö­der ein­ge­la­den und hofiert? Ist der schon dadurch 'rein­ge­wa­schen', daß er geschickt Cle­ment an die Front gescho­ben hat und die­ser der Oppo­si­ti­on in den eige­nen Rei­hen 'zum Fraß vor­ge­wor­fen' wurde?

bookmark_border1967 - 2013

Im Lau­fe eines lan­gen Lebens als Auto­fah­rer kom­men nicht nur eini­ge Kilo­me­ter zusam­men. Auch die Palet­te der gefah­re­nen Autos kann sehr umfang­reich sein.
Als ich heu­te in der Gara­ge anfing auf­zu­räu­men fie­len mir die alten KFZ-Schil­der vom Regal ent­ge­gen. Die habe ich wirk­lich lücken­los seit mei­nem ersten Auto, einem Opel mit Drei­gang­schal­tung am Lenk­rad, auf­be­wahrt. Ein beträcht­li­cher Sta­pel alter Schil­der der sich da ange­sam­melt hat. Teil­wei­se sind dar­un­ter Kenn­zei­chen die es nicht mehr gibt, weil sie den Ratio­na­li­sie­rungs­be­mü­hun­gen (Kreis­re­form; Ver­wal­tungs­ver­ein­fa­chung.) zum Opfer fielen ....

Die Orte will ich nicht auf­zäh­len, das ist dann doch sehr 'pri­vat', aber eine Liste von Her­stel­lern und Typen folgt:

  • 1967: Opel Opel Rekord P2 1500 - der wur­de nach ca. 10 Mona­ten seit­lich von einem Lie­fer­wa­gen tou­chiert und zer­fiel zu Staub, soviel Spach­tel­mas­se, so wenig Blech .... 
  • 1968: Opel Rekord C 1700 - für die­se Zeit ein ech­tes "Geschoß", mit 1900erter Maschi­ne und Knüppelschaltung ....
  • 1970: Citro­ën 2CV - mit Beginn der Stu­di­en­zeit war so ein Auto damals fast schon ein 'Muß', ein Motor­scha­den bei 26.000 Km been­de­te sein Leben ....
  • 1972: VW Käfer 1300 / Pan­ora­ma­fen­ster - den habe ich von 38.000 km bis 168.000 km ohne Pro­ble­me gefah­ren, die ein­zi­ge grö­ße­re 'Repa­ra­tur' waren neue Reifen .... 
  • 1976: Renault 16 - ein völ­lig indis­ku­ta­bles Ein­fach-Auto, aber spar­sam & geräu­mig, das brauch­te man als Stu­dent mit Familie ....
  • 1978: Citro­ën GS (Biro­tor) - das "Zitro­nen-Auto", erstes 'neu gekauf­tes' Auto nach der Stu­di­en­zeit, stand aber häu­fi­ger in der Werkstatt ....
  • 1979: Audi 80
  • 1981: Audi 100 
  • 1983:
    VW Pas­sat B2 (Typ 32B); den hat­te ich knapp vier Mona­te, dann konn­te ich nur noch mit Wider­wil­len ein­stei­gen und habe das Auto nach fünf Mona­ten in Zah­lung gege­ben.
    Es war das häß­lich­ste Auto das ich je hatte. 
  • 1983: Audi 100 Avant - ein schö­nes Fahr­zeug, das sich die Gren­zer am Tran­sit Helm­stedt - Ber­lin häu­fi­ger mal genau­er ange­se­hen haben. Sie ver­mu­te­ten ent­we­der Flücht­lings­trans­port oder (unver­sie­gelt ver­bo­te­nes) Mobiltelefon ....
  • 1987: Fir­men­wa­gen - MERCEDES E220 (W124)
  • 1989: MERCEDES E 230 (W124)
  • 1994: MERCEDES 260 E (W124); Vor­jah­res­mo­dell, letz­ter Typ vor der 'neu­en E-Klas­se'.
    Den hat­te ich bis zur Abrei­se nach USA im Jahr 1999 .... 
  • 1999: [US] Geo Tracker 4×4 soft­top, "qua­dra­tisch, prak­tisch, spar­sam". Wir haben den par­al­lel zum PT behal­ten: Für Besu­cher, die so kei­nen Leih­wa­gen brauch­ten um sich vor Ort umzu­se­hen. Kurz bevor ich 2002 aus USA abrei­ste hat ihn mir ein Vater für sei­ne Toch­ter abgekauft. 
  • 2000: [US] Chrys­ler PT Crui­ser 2.4 L; das war ein Sprit­fres­ser - aber schööön .... 
  • 2003: Fir­men­wa­gen - VOLVO V70; der Vol­vo war schnell und preis­wert im Ver­brauch, nur ca. 8 Ltr./100Km, und das bei Spit­zen­ge­schwin­dig­keit um 240 Km/h ....
  • 2005: [EU] Chrys­ler PT Crui­ser 2.4 L; irgend­wie hat­te ich an der Form 'einen Nar­ren gefres­sen' - aber der Ver­brauch war nicht sehr 'wirt­schaft­lich', bis zu 12 Ltr./100Km ....
  • 2009: Toyo­ta RAV 4×4 - dem traue­re ich immer noch nach .... 
  • 2011: Nis­san Path­fin­der - ein sehr kraft­vol­les, geräu­mi­ges und gro­ßes Fahr­zeug, allein die Anhän­ge­last von 2.500 Kg spricht für sich. Wenn man die­se Motor­kraft wirk­lich braucht ist es ein tol­les Fahr­zeug. Durch­schnitts­ver­brauch 12 Ltr. Die­sel im Stadt­ver­kehr, bis zu 16 Ltr. mit Anhän­ge­last von 2.000 Kg - und ohne Hän­ger auf der Auto­bahn immer­hin noch 11 Ltr. - ist aber wahr­haf­tig nicht 'spar­sam' zu nennen ....
  • 2013: ??? 

fett = Neuwagen.
Alle ande­ren Autos waren Fir­men­wa­gen oder Gebrauchtfahrzeuge.

bookmark_borderSelbst Hand anlegen ....

.... statt ein­fach kaufen:
Drin­nen "wer­keln" wenn's drau­ßen kalt ist ....
 

Wir bau­en ein Vogelhaus ....
All­ge­mei­ne Vorbemerkung


Das hier vor­ge­stell­te Vogel­haus (auch "Nist­ka­sten") besteht aus zwei getrenn­ten Tei­len. Sie sind 'in Betrieb' mit Schrau­ben ver­bun­den, die zu Rei­ni­gungs­zwecken gelöst wer­den können.
Wenn an regen­rei­cher Stel­le ange­bracht (die Front mit Ein­flug­loch soll­te nach Osten/Südosten zei­gen!) ist es rat­sam, in den Boden ein paar Löcher zu boh­ren, damit even­tu­ell her­ein­lau­fen­des Was­ser abflie­ßen kann.
Sofern kein Son­nen­schutz (Vor­dach o.ä.) vor­han­den ist und das Häus­chen in der Son­ne hän­gen muß soll­ten zusätz­lich in Front- und Hin­ter­wand oben ein paar Boh­run­gen ange­bracht wer­den, damit die Hit­ze ent­wei­chen kann.


 
TIP:
Bei Ver­wen­dung von 3,5 mm Schrau­ben mit 3 mm Boh­rer 'vor­boh­ren'
- dann platzt nichts aus und die Schrau­ben hal­ten sicher.

 Bild 1
 Bild 2
 Bild 3
Bil­der 1-3: Außenansicht


Ich habe das Dach auf jeder Sei­te mit vier Schrau­ben am Unter­teil befe­stigt, die­se Schrau­ben muß man lösen um das Vogel­haus im Herbst zu öff­nen und zu säu­bern - es ist zu emp­feh­len für die Rei­ni­gung Gum­mi­hand­schu­he anzu­zie­hen und allen Inhalt in die Bio­ton­ne zu ent­sor­gen; danach könn­te man mit Insek­ten­spray ein­sprü­hen und offen ein paar Tage ste­hen las­sen bevor man wie­der zusam­men­baut und so für ein "Win­ter­quar­tier" sorgt ....
 Bild 4
 Bild 5
 Bild 6
Bil­der 4-6: Unte­rer Teil des Vogelhauses


Die bei­den Drei­ecke für Vor­der-und Rück­wand sind gleich­schenk­lig, je 30 cm; unte­re Kan­te 20 cm breit.
Das Ein­flug­loch hat einen Durch­mes­ser von 3 cm, vom Boden aus, bis zu des­sen Unter­kan­te sind es 12 cm, der Rund­stab soll­te ca. 2,5 cm unter dem Ein­flug­loch liegen.
Den Boden (Maße: 19,8 x 19,8 cm) habe ich mit je zwei Schrau­ben (3,5 x 30 mm) an den Drei­ecken befe­stigt (sie­he auch Abb. 3), nach­dem er mit Holz­leim [mit "Ponal" habe ich die beste Erfah­rung gemacht] ver­klebt war.
 Bild 7
 Bild 8
 Bild 9
Bil­der 7-9: Obe­rer Teil des Vogelhauses

Die "Dach­plat­ten" sind tra­pez­för­mig, 31 cm hoch, unte­re Kan­te 20 cm lang, obe­re Kan­te 25 cm, hin­te­re Kan­te gera­de, vor­de­re Kan­te schräg - dadurch ent­steht vorn ein Dach­über­stand, der ver­hin­dert, daß Regen durch das Ein­flug­loch nach innen schlägt.
Die kur­zen Holz­stäb­chen (Qua­drat­lei­ste) wer­den so ange­bracht, daß sie jeweils innen die Füh­rung der Drei­ecke (Vor­der- und Hin­ter­wand) übernehmen;
Im spit­zen, obe­ren Win­kel sind zwei (mit­ein­an­der ver­kleb­te) Win­kel­lei­sten­stücke ein­ge­klebt, so wird der Win­kel des Daches stabilisiert.
 Bild 10
 Bild 11
 Bild 12
Bil­der 10-12: Detailaufnahmen
 
Materialliste:
  • 2 x Schicht­holz­plat­te* ("Sperr­holz") 1,2 cm dick / min­de­stens 40 x 80 cm; für Sei­ten (Dach), Front- und Hin­ter­wand und Boden.
  • Win­kel­lei­ste 1,6 x 1,6 cm [Bild 10], ca. 25 cm lang, als Giebelabdeckung.
  • Qua­drat­stab 0,6 x 0,6 cm, ca 1,0 m. Davon wer­den Stücke zu 5 cm geschnit­ten um die Füh­rung des Daches auf dem Boden­teil zu gewähr­lei­sten [In Bil­dern 7-9 zu sehen].
  • Keil­lei­ste 20°, ca. 4 Stücke à ca. 18 cm. Die­se Lei­ste wird am Boden zwi­schen Vor­der- und Hin­ter­wand ange­bracht, eben­so oben im Win­kel zwi­schen den Dach­plat­ten (Bil­der 6 & 10). 
  • Ein Stück Rund­holz, ca. 3 cm lang. Das ist der "Lan­de­steg" für die Bewoh­ner [Bil­der 4 & 12].
  • Zur Befe­sti­gung des Vogel­hau­ses habe ich eine Alu­schie­ne (4 x 0,5 cm) gebo­gen und mit Löchern ver­se­hen, durch die die­se Hal­te­rung an die Rück­wand ange­schraubt wer­den soll (Bild 11) - man kann aber auch ande­re Befe­sti­gungs­me­tho­den wäh­len, je nach Anbringungsort.
  • Ca. 20 Schrau­ben (3,5 x 30 mm) 
  • Lasur für Außen, es reicht ein Rest; ich habe eine (neue) Lasur genom­men die "gel­ar­ti­ge" Kon­si­stenz hat, das läßt sich leich­ter strei­chen, weil es nicht tropft. Zwei­ma­li­ge Anwen­dung ist empfehlenswert.

 

* Man­che Bau­märk­te haben eine "Reste­ki­ste" mit ver­schie­de­nen Arten von Plat­ten - ich habe die Plat­ten z.B. bei "toom" gekauft, pro Stück 1 € .... Mas­siv­holz eig­net sich nicht so gut, obwohl das in eini­gen Bau­an­lei­tun­gen anders dar­ge­stellt wird - es biegt sich bei Son­nen­ein­strah­lung und bekommt Ris­se. Eben­so unge­eig­net sind Span­plat­ten oder MDF, das Mate­ri­al ist nicht wet­ter­be­stän­dig und zerbröselt.
Wenn man die Schicht­holz­plat­ten (auch) an den Schnitt­kan­ten mit Lasur bestreicht wer­den sie was­ser­ab­wei­send und haltbar.

*edit*
Video: Bau­an­lei­tung für ein ande­res Vogelhausmodell ....
 

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Man­che 'rea­le' Ver­än­de­rung dau­ert lan­ge und ist unumkehrbar.
Von 1000011 zu 1000100 ist es dage­gen nur ein klei­ner Schritt, der mit wenig Auf­wand rück­gän­gig gemacht wer­den kann ....
 

*

 
Nun noch eine Anek­do­te zur Erhei­te­rung ....
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Con­vert Binary

bookmark_borderEndgültiges "AUS" für den Berliner Großflughafen ....

Meh­dorn, der die Bahn kaputt­pri­va­ti­siert und Air­Ber­lin kaputt­sa­niert hat soll jetzt den Groß­flug­ha­fen 'lei­ten'. Damit ist der Unter­gang vorprogrammiert.

Bedau­er­lich nur, wie­viel zusätz­li­ches Geld noch in das miß­lun­ge­ne Pro­jekt und in die Taschen des uner­sätt­li­chen Herrn Meh­dorn flie­ßen wird bevor das end­gül­ti­ge "AUS" kommt ....


*edit*
Ram­sau­er (ist) Mit­glied der Mün­che­ner Bur­schen­schaft Fran­co-Bava­ria. Meh­dorn gehört zur Bur­schen­schaft Fran­ko­nia. Unter "Alten Her­ren" hilft man sich, das ist "Bur­schen­pflicht" ....
 

bookmark_borderH i l f e ...!

Ich suche ein bewähr­tes Rezept für "Tas­sen­ku­chen" - eines, das wenig Zucker ent­hält und wo der Kuchen wenig­stens teil­wei­se ein­ge­fro­ren wer­den kann (weil zwei Per­so­nen nicht einen gan­zen Kasten(-form-)kuchen allei­ne auf­es­sen können).

[Bit­te kei­ne Hin­wei­se auf Such­ma­schi­nen etc., ich möch­te ein aus­pro­bier­tes, funk­tio­nie­ren­des Rezept von Jeman­dem, der selbst schon danach gebacken hat.]

bookmark_borderEmpörung ....

.... ist gark­ein Aus­druck für das, was ich heu­te bei der Lek­tü­re eines loka­len Blätt­chens empfand.

Unter der Überschrift
»Das Küken­nest sagt "Dan­ke schön"«
wird dem Leser mit­ge­teilt » .. mit einem Arm­wasch­becken konn­te das Inven­tar des Kin­der­gar­tens erwei­tert wer­den .. die Kin­der und Erzie­he­rin­nen freu­ten sich rie­sig über die­ses Geschenk, denn nun kön­nen im Küken­nest regel­mä­ßig Arm­bä­der nach Seba­sti­an Kneipp durch­ge­führt wer­den .. der Kin­der­gar­ten ist auf dem Weg zur Zer­ti­fi­zie­rung zum Kneipp Kin­der­gar­ten ..«

Sagen sie selbst, lie­be Lesen­de:
Haben Sie schon mal ein Kin­der­gar­ten­kind ken­nen­ge­lernt - oder kön­nen Sie sich ein Kin­der­gar­ten­kind vor­stel­len - das sich über ein Kneipp'sches Arm­wasch­becken 'rie­sig freut'?

"catch them young" - eine beson­ders per­fi­de Erfin­dung des Mar­ke­tings, wobei die neu­en Kon­su­men­ten schon gewon­nen wer­den wenn sie die Trag­wei­te des­sen noch nicht abschät­zen kön­nen dem sie da aus­ge­setzt wer­den, ein­fach des­we­gen weil ihnen als Kin­dern die nöti­ge Urteils­fä­hig­keit fehlt. Gehirn­wä­sche der 'alter­na­ti­ven' Art im Kin­der­gar­ten, so weit sind wir schon gekommen ....

Was da an Indok­tri­na­ti­on implan­tiert wird hält ein Leben lang vor. Hier wird Kin­dern ein­ge­trich­tert Seba­sti­an Kneipp habe etwas mit Gesund­heit zu tun - der Weg in die Natur­heil-Gläu­big­keit wird durch harm­lo­se 'Arm­bä­der' begon­nen und endet bei Homöo­pa­thie die Krank­hei­ten mit Zucker­kü­gel­chen zu behan­deln sucht. Unter den "Part­nern des Kneipp-Bun­des­ver­ban­des" befin­den sich dann auch die 'übli­chen Ver­däch­ti­gen': Her­stel­ler und Ver­trei­ber von unnüt­zen, manch­mal sogar nach­ge­wie­sen schäd­li­chen The­ra­peu­ti­ka aus der natur­heil­kund­li­chen Ecke .... gleich und gleich gesellt sich eben gern.

Es ist eine Schan­de, daß in die­sem Land sol­che unbe­wie­se­nen, absur­den und in vie­len Fäl­len sogar schäd­li­chen "Heil"methoden schon im Kin­der­gar­ten prak­ti­ziert wer­den. Ins­be­son­de­re auch des­we­gen, weil eine Nicht-Teil­nah­me die betrof­fe­nen Kin­der sozi­al aus­gren­zen wür­de und daher zu befürch­ten steht, daß selbst auf­ge­klär­te Eltern die­sem Trei­ben der Kneipp-Gläu­bi­gen taten­los zuse­hen müssen.

Bezeich­nen­der­wei­se ste­hen dann auch als erste Vor­aus­set­zung zur "Zer­ti­fi­zie­rung" à la Kneipp die Zah­len, d.h. die zu zah­len­den Sockel­be­trä­ge an den Kneipp-Ver­ein in der ersten Zei­le, die Fol­ge­bei­trä­ge in der zwei­ten, wei­te­re finan­zi­el­le For­de­run­gen dann in der drit­ten Zei­le - die "Aus­bilung" und "Fort­bil­dung" fol­gen ganz weit unten. Klar, es geht ja zuerst um Geld, dann um "Gesin­nung" und zuletzt viel­leicht auch ein wenig um die Gesund­heit der Pati­en­ten & Gesund­heits­be­wuß­ten die sich "Kneipp" antun wollen.

Nur ein Bei­spiel, um was es sich da han­delt, das aus dem Kneipp'schen Werk, 49.Auflage (1894) zitiert ist, das 'online' zur Ver­fü­gung steht:

Kneipps Emp­feh­lung für "Nie­ren­lei­den"*
» .. Durch fol­gen­de Anwen­dun­gen wur­de dem Man­ne gehol­fen: 1 . den einen Tag Ober­guß und Knie­guß Vor­mit­tags, Halb­bad eine hal­be Minu­te lang Nach­mit­tags; 2. den ande­ren Tag des Nachts Ganz­wa­schung vom Bett aus in der Frü­he, dann Was­ser­ge­hen, Nach­mit­tags Ober­guß und Knie­guß; 3. Ober­guß, spä­ter Schen­kel­guß Vor­mit­tags, Rücken­guß und Was­ser­tre­ten Nach­mit­tags; so abwech­selnd drei Wochen lang; fer­ner 4. täg­lich eine Tas­se Thee von 10 zer­sto­ße­nen Wach­hol­der­bee­ren und etwas Zinn­kraut, Mor­gens und Abends in je zwei Por­tio­nen trin­ken .. «


* Der Begriff "Nie­ren­lei­den" ist völ­lig unspe­zi­fisch und ent­behrt nach heu­ti­ger Auf­fas­sung einer kla­ren Abgren­zung durch Sym­pto­me & dar­aus erfolg­ter Ein­ord­nung als Diagnose.
&bsp;


(*edit* - 08.03.;21:30h)
Mitt­ler­wei­le hat­te ich die Gele­gen­heit mit einer Erzie­he­rin zu spre­chen - es ist in der Tat so, daß die Durch­füh­rung bestimm­ter Auf­ga­ben lt. Anwei­sung des Kneipp-Ver­ban­des erle­digt & doku­men­tiert wer­den müs­sen. Aller­dings scheint es da meh­re­re Stu­fen der Inten­si­tät zu geben:Ein Kräu­ter­gar­ten ist zunächst ein­mal eine schö­ne Her­an­füh­rung der Kin­der an Pflan­zen und Nut­zen von Pflan­zen für den Men­schen - wie inten­siv dann die Bedeu­tung als 'Heil­pflan­ze' her­vor­ge­ho­ben wird obliegt der Beur­tei­lung der ein­zel­nen Betei­lig­ten und kann durch­aus ver­schie­den ausfallen.
Außer­dem ist es gere­gelt, daß Kin­der, die nicht teil­neh­men wol­len (Kin­der­wunsch) / sol­len (Eltern­wunsch) es auch nicht müssen ....

Was bleibt ist die grund­sätz­li­che Kri­tik der Ein­mi­schung von Ver­bän­den in die päd­ago­gi­sche Arbeit der Kindergärten.
 

bookmark_borderKein 'Entkommen' ....

Zwi­schen zwei Gefühls­zu­stän­den kön­nen Wel­ten lie­gen - wenn man von einer Minu­te auf die näch­ste von Krank­heit 'heim­ge­sucht' wird:
Eben noch mun­ter und lebens­froh, dann plötz­lich der Hin­fäl­lig­keit des mensch­li­chen Daseins und sei­ner End­lich­keit völ­lig bewußt.

Ein schma­ler Grat, auf dem wir da wan­deln. Ein feinst aus­ge­feil­tes System von Reak­tio­nen, die das Leben erhalten:
Beweg­lich wie ein Mobi­le im Wind, das schon bei leich­te­stem Hauch sei­ne Form wandelt ....

Wie gut, jetzt noch nicht zu wis­sen was uns dem­nächst erwartet.
Das Gegen­teil wäre undenk­bar, weil alle Hand­lun­gen auf Ver­mei­dung abzie­len wür­den - und doch sinn­los wären.

Es gibt kein 'Ent­kom­men'.
Wir müs­sen Alle irgend­wann sterben.

Sie­he hier­zu → Der Tod ist gewiss, die Stun­de ungewiss ....