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bookmark_borderBesen, Besen, seid's gewesen ....


Zau­ber­lehr­ling*:

Herr und Mei­ster! hör mich rufen! -
Ach, da kommt der Meister!
Herr, die Not ist groß!
Die ich rief, die Geister
werd ich nun nicht los.

Video-Über­wa­chung des öffent­li­chen Raumes,
Gesichtserkennung,
Iris-Scan, Fingerabdruckerkennung,
Ver­knüp­fung von Surf­ver­hal­ten und Suchmaschineneingaben,
sozia­le Netz­wer­ke und Verbindungen,
Bank- und Kreditkartendaten,
Flug- & Urlaubsdaten,
Identifikationsnummer,
Steuernummer,
Aus­weis- und Paßnummer,
Bewe­gungs­mu­ster über GPS-Daten aus Auto und Mobiltelefon, ....

Jetzt, ganz neu, DNS-Daten ein­zu­ge­ben um einen 'Fami­li­en­stamm­baum' zu erstel­len / erstel­len zu lassen.
Eine Spielerei.
Ist doch nett.
Ist doch harmlos.
Die Daten sind sicher - sagt der Betreiber.
Was soll denn da schon passieren ....
Ihr Deut­schen seid immer so 'kom­pli­ziert' ....

Mei­ster:
»In die Ecke,
Besen! Besen!
Seid’s gewesen.
Denn als Geister
Ruft euch nur, zu sei­nem Zwecke,
Erst her­vor der alte Meister.«

Nur:
Es gibt den "Mei­ster" nicht - wir wer­den die Fol­gen tra­gen müssen.


* Der Zau­ber­lehr­ling; Bal­la­de; Johann Wolf­gang von Goe­the; 1797.

bookmark_border"Troika" oder "Triumvirat"

oder wie auch immer die­se Zweck­ver­bin­dun­gen genannt wer­den - sie sind zum Schei­tern verurteilt.

"LERNEN HEISST VERHALTENSÄNDERUNG"
- wenn die­se The­se kor­rekt ist hat die SPD nichts dazu­ge­lernt. Erneut setzt sie auf eine Drei­er­kom­bi­na­ti­on als Füh­rungs­in­stru­ment. Das, obwohl in der Ver­gan­gen­heit kei­ne sol­che Kon­stel­la­ti­on zum erwünsch­ten Ergeb­nis geführt hät­te. Mit Aus­nah­me des aller­er­sten Ver­suchs, der wenig­stens eine Zeit lang funktionierte.

Ein Blick auf Defi­ni­tio­nen und Hin­ter­grün­de* zu Triumvirat/Troika bei der SPD:

TRIUMVIRAT
Ein Tri­um­vi­rat – abge­lei­tet von lat. tres viri („drei Män­ner“), die Bezeich­nung stammt eigent­lich von einem par­ti­ti­ven Geni­tiv, so z. B. Cae­sar est tri­um vir(or)um,[1] daher tri­um­vir – bezeich­net ein Bünd­nis von drei Per­so­nen, die gemein­sa­me Inter­es­sen ver­bin­den.

TROIKA
Die Troi­ka (rus­sisch тройка; deutsch: Drei­ge­spann) ist eine Bespan­nungs­wei­se für Fuhr­wer­ke oder Schlit­ten, in der wie beim Drei­spän­ner drei Pfer­de oder ande­re Zug­tie­re neben­ein­an­der gehen .. Gelenkt wird aus­schließ­lich das Mit­tel­pferd, die Außen­pfer­de fol­gen dem nach­las­sen­den Zug des Aus­bin­de­zü­gels.

Übli­cher­wei­se geht bei einer Troi­ka das Mit­tel­pferd unter einer Duga im Trab, die Galo­pins genann­ten Außen­pfer­de gehen stark nach außen gestellt im Galopp, das rech­te im Links-, das lin­ke im Rechtsgalopp.


1. SPD-Troi­ka
Par­tei­chef Wil­ly Brandt, Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Her­bert Weh­ner, Bun­des­kanz­ler Hel­mut Schmidt.

Franz Wal­ter:
Kol­le­gia­le Füh­rung -- Die Troi­ka als histo­ri­sches Lehrstück.
" .. Bei ihnen [Sozi­al­de­mo­kra­ten] setz­te die Abkehr von den gro­ßen auto­ri­tä­ren Patri­ar­chen, von Bebel bis Schu­ma­cher, schon Ende der 60er Jah­re ein. Damals fächer­te die Sozi­al­de­mo­kra­tie sozi­al und kul­tu­rell weit aus­ein­an­der; .. die Par­tei (wur­de) bun­ter und plu­ra­li­sti­scher. Die Ant­wort dar­auf war eben die kol­le­gia­le Füh­rung, prä­zi­ser: jene nach­ge­ra­de legen­där gewor­de­ne Troi­ka aus Wil­ly Brandt, Her­bert Weh­ner und Hel­mut Schmidt.


2. SPD-Troi­ka (1994÷95)
Hel­mut Schrö­der, Oskar Lafon­taine, Rudolf Scharping.

Mit der Troi­ka gegen Kohl; Die Bun­des­tags­wah­len – Teil 13: 1994; SPD-Troi­ka: Schrö­der, Lafon­taine, Schar­ping.
Die Sozi­al­de­mo­kra­ten unter ihrem Füh­rungs­trio Schar­ping, Lafon­taine und Schrö­der sind fest ent­schlos­sen, bei den Bun­des­tags­wah­len am 16. Okto­ber 1994 die Ära Kohl zu beenden.

TROIKA: Abbruch statt Aufbruch
SPD-Chef Rudolf Schar­ping kämpft mit Lafon­taine ver­zwei­felt gegen Auf­lö­sungs­ten­den­zen in sei­ner Par­tei. Schrö­der tanzt solo ..
Von der im Wahl­kampf beschwo­re­nen Troi­ka Schar­ping, Schrö­der, Lafon­taine ist nur noch das Pla­kat übrig­ge­blie­ben. „Wenn mal wie­der Wah­len sind und die ein Mit­glied für die Troi­ka brau­chen, wer­den sie schon wis­sen, wohin sie sich zu wen­den haben“, distan­ziert sich Troi­kist Schrö­der von dem Wahlbündnis.


3. SPD-Troi­ka (2008)
Kurt Beck, Frank-Wal­ter Stein­mei­er und Peer Steinbrück.
Beck wur­de 'weg­ge­mobbt' - natür­lich hat das nie­mand so zuge­ge­ben, auch er selbst nicht.


4. SPD-Troi­ka (2012)
Peer Stein­brück, Sig­mar Gabri­el, Frank-Wal­ter Steinmeier.

Die blockier­te SPD-Troika
„Geschich­te wie­der­holt sich nicht, aber sie reimt sich“, so ein schö­nes Wort von Mark Twa­in. Das gilt vor allem für die Sozi­al­de­mo­kra­ten, deren gegen­wär­ti­ge Troi­ka um den Par­tei­vor­sit­zen­den Sig­mar Gabri­el, den Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den Frank-Wal­ter Stein­mei­er und den Ex-Finanz­mi­ni­ster Peer Stein­brück an frü­he­re Zei­ten der SPD erin­nert. Dabei ver­sucht auch das jet­zi­ge Drei­ge­stirn, als har­mo­ni­sche Ein­heit auf­zu­tre­ten und die inter­nen Dif­fe­ren­zen zu kaschieren.

Das gro­ße SPD-Tri­um­vi­rat: Die neue Troika
Peer Stein­brück, Frank-Wal­ter Stein­mei­er und Sig­mar Gabri­el wol­len der Kanz­le­rin in der Euro-Kri­se hel­fen - aber drücken sich um die Kandidatenfrage.
Sie hät­ten Peer Stein­brück nicht mit­neh­men müs­sen. Noch vor einem Jahr hät­ten sie ihn wohl auch nicht mit­ge­nom­men. Aber nun sind die Zei­ten so, dass SPD-Chef Sig­mar Gabri­el und SPD-Frak­ti­ons­chef Frank-Wal­ter Stein­mei­er an Stein­brück nicht mehr vor­bei­kom­men. Erst recht nicht, wenn sie kom­pe­ten­te Vor­schlä­ge zur Euro-Kri­se machen wol­len. Der Ex-Finanz­mi­ni­ster, nur noch ein­fa­cher Par­la­men­ta­ri­er, ist der­zeit der popu­lär­ste Sozi­al­de­mo­krat und gilt als der heim­li­che Kanz­ler­kan­di­dat für 2013.



* [Alle nach­fol­gen­den Absät­ze sind Zita­te aus den jeweils dort genann­ten Quellen]

bookmark_borderDNA-Profiling ....

Bei man­chen Infor­ma­tio­nen die man so liest wünscht man sich man hät­te sie bes­ser nie gese­hen. Wie z.B. die fol­gen­de Mel­dung, über die ich bei "allthingsd.com" gestol­pert bin:

Ein 'sozia­les' Netz­werk auf Basis der DNA als Merk­mal und zur Ver­knüp­fung mit ande­ren per­sön­li­chen Daten.*

Da fängt es an sehr, sehr gefähr­lich zu wer­den .... und eine Hor­de von Novi­tä­ten­freaks wird, koste es was es wol­le, anfangen.
Mitmachen.
Sie wer­den es als "tren­dy" bezeich­nen und die Mas­se von unge­bil­de­ten Ahnungs­lo­sen wird mit­zie­hen. In ihr eige­nes Ver­der­ben ren­nen. Wie Scha­fe zur Schlacht­bank drän­gen. Brav ihre DNA preisgeben ....

Denn nichts wer­den die Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaf­ten in USA mehr lie­ben als Infor­ma­tio­nen aus die­sem Zusam­men­hang - da kön­nen sie den Risi­ko­fak­tor für bestimm­te Erb­krank­hei­ten oder die Nei­gung zu bestimm­ten Stoff­wech­sel­stö­run­gen in gan­zen Fami­li­en­clans treff­si­cher verorten.
Und dem­entspre­chend die Dau­men­schrau­ben anzie­hen, sprich: Ver­si­che­rungs­prä­mi­en hochschrauben.

Wenn es dann erst­mal in USA 'gelau­fen' ist wird es hier über den Hebel Euro­päi­sche Uni­on 'har­mo­ni­siert' ....


*[zugleich Quel­le des clippings] 

bookmark_borderWas die "etablierten" Parteien nicht verstehen ....

Par­tei­en schrei­ben Pro­gram­me um sich dann doch nicht dar­an zu hal­ten, Koali­ti­ons­ver­trä­ge wer­den geschrie­ben um sie nur dann aus der Schub­la­de zu zie­hen wenn es dar­auf ankommt den Koali­ti­ons­part­ner zu erpressen ....

Die Eta­blier­ten den­ken in ein­ge­fah­re­nen Glei­sen und kön­nen des­we­gen nicht ver­ste­hen, daß Mei­nungs­bil­dung in einer Par­tei auch anders geht - unter der Annah­me, daß es nur weni­ge, fest­ge­leg­te Grund­sät­ze gibt die auf dem 'Papier' ste­hen, also all­ge­mein ver­füg­bar fest­ge­legt sind.

Das ist das "Gerip­pe". Alles wei­te­re muß sich dann im Dia­log zwi­schen Par­tei­ver­tre­tern und den Mit­glie­dern herausbilden.

Demo­kra­tie ist hier­zu­lan­de zum Par­tei­en­klün­gel ver­kom­men - die her­kömm­li­chen Par­tei­en wol­len über­haupt nicht wis­sen was Fach­leu­te in ihrem Kli­en­tel bei­tra­gen kön­nen. Sie wol­len selbst bestim­men, oft gegen bes­se­res Wis­sen. Oft an Ein­zel­in­ter­es­sen oder ihrem eige­nen Vor­teil orientiert.

Kein Wun­der also, daß sie nach "Pro­gramm" fra­gen. Sie begrei­fen es ein­fach nicht. Und es wird bestimmt noch eine Wei­le dau­ern bis sie ver­ste­hen. Dann ist es aber schon zu spät noch auf den Zug zu sprin­gen. Irgend­wie schei­nen sie das zu ahnen. Hel­fen wird es ihnen aber nicht.

Die Pira­ten haben also zwei Auf­ga­ben zu erfüllen

  1. Ein neu­es, abwei­chen­des Demo­kra­tie­ver­ständ­nis der Wahl­be­völ­ke­rung ein­fach zu erklä­ren, so ein­fach, daß es auch der letz­te B*LDleser versteht ....
  2. Sich in die­sem Pro­zeß nicht zu ver­lie­ren also die Grund­the­sen, ihre Grund­über­zeu­gung zu bewahren. 

Wahr­haf­tig kei­ne ein­fa­che Aufgabe.
Aber so ist das Leben nun mal: Komplex.

bookmark_borderDer sogenannte Lindner-Effekt ....

.... erweist sich bei genaue­rem Hin­se­hen als Luftnummer:

"klick!" ver­grö­ßert

Auch bei den soge­nann­ten "poli­ti­schen Inhal­ten" der FDP sind Zwei­fel berech­tigt, denn wegen der Fokus­sie­rung auf den Kan­di­da­ten war die Fra­ge nach den Inhal­ten offen­bar nachrangig.

bookmark_borderPIRATEN & FDP (etwa) gleich stark ....

.... daß ich das erle­ben darf!

Man soll ja auf den am Boden lie­gen­den Ver­lie­rern nicht her­um­tram­peln, aber der CDU hät­te ich ein Ergeb­nis* noch unter 20% gewünscht ....

Die FDP "tri­um­phiert" und tut so, als ob sie unver­zicht­bar wäre. Welch ein Hohn, wenn man deren hoch­nä­si­gen, abwer­ten­den Bemer­kun­gen zu den PIRATEN zuhö­ren muß­te - dabei ste­hen sie, die doch vie­le Jah­re Zeit gehabt hät­ten libe­ra­le Poli­tik zu machen und es ver­geigt haben, nicht bes­ser als die PIRATEN da.

Zu mei­nen Leb­zei­ten möch­te die­sen beson­de­ren Hoch­mut der FDP noch durch ver­nich­ten­de Wahl­er­geb­nis­se gemaß­re­gelt sehen.

Also, PIRATEN in NRW, ent­larvt die FDP als Wind­beu­tel und Kapi­talknech­te und sorgt dafür, daß sie bei der Bun­des­tags­wahl schon dewe­gen aus dem Amt gefegt werden ....

* Ich habe ein mail mit der Fra­ge bekom­men wie ich das begrün­de. Das ist ein­fach zu beant­wor­ten: Geset­ze zuhauf die alle­samt vom Ver­fas­sungs­ge­richt gekippt wur­den - und die Par­tei hat nichts dar­aus gelernt. Stän­di­ge Ver­su­che die bür­ger­li­chen Frei­hei­ten zugun­sten Schnüf­fe­lei und Kon­troll­staat zu ver­schlech­tern. Para­no­ide & lob­by­hö­ri­ge Kli­en­tel­po­li­tik, nichts aus der Ban­ken­kri­se gelernt und die Bür­ger statt der Ver­ur­sa­cher zum Aus­gleich her­an­ge­zo­gen .... das lie­ße sich noch fortsetzen.

Mitt­ler­wei­le lau­fen der CDU auch die Rent­ner weg - gut so, denn die wer­den glück­li­cher­wei­se immer akti­ver und sind bes­ser infor­miert als die Vorgenerationen.

bookmark_borderNRW

Eine sehr kla­re und aus­sa­ge­fä­hi­ge Dar­stel­lung von Wahl­krei­sen, Ergeb­nis­sen und histo­ri­schem Zah­len­ma­te­ri­al zu Wah­len fin­det man unter "wahlatlas.net" ....

Es heißt dort, man wer­de die Land­tags­wahl­zah­len NRW nach Auszählung/Eintreffen umge­hend visu­ell ver­füg­bar machen.

Ich habe schon per Brief gewählt - nun war­te ich gespannt auf das Ergeb­nis. Für wen ich plä­die­re habe ich schon öfter betont.

Falls ihr noch nicht wäh­len wart:
Zur Wahl gehen und PIRATEN wählen ...!

bookmark_borderDas unbekannte Wesen ....

.... Inter­net

Ich bin nun schon vie­le Jah­re im Inter­net unter­wegs und dach­te ich ken­ne fast alle Mel­dun­gen der diver­sen Dien­ste - doch heu­te wur­de ich von einer Goog­le-Mel­dung überrascht.

Man lernt nie aus.

Die Erklä­rung ist etwas 'kryp­tisch'. Sowas läßt oft den Schluß zu, daß da um den eigent­li­chen Kern des Pro­blems her­um­ge­re­det wird bzw. der Nach­rich­ten­er­zeu­ger nicht so recht mit der Spra­che her­aus will ....

 

"klick!" ver­grö­ßert

Wer hat das schon­mal gese­hen und kann hel­fen das Myste­ri­um aufzuklären?

bookmark_borderVier Zeitalter ....

Lt. "golem.de" for­der­te Alex­an­der Bard die Mensch­heits­ge­schich­te als aus Infor­ma­ti­ons­zeit­al­tern bestehend zu sehen. Das hat er auf der Kon­fe­renz Next 2012 in Ber­lin erklärt.


Vier Zeit­al­ter - unter­schie­den .. durch ein bestimm­tes Para­dig­ma der Kommunikation.
Das erste sei die Spra­che gewe­sen, durch die sich der Mensch vom Tier abhebe.
Das zwei­te Para­dig­ma war die Ent­wick­lung der Schrift, die es ermög­licht, Infor­ma­tio­nen außer­halb des mensch­li­chen Gehirns zu speichern.
Das drit­te Infor­ma­ti­ons­zeit­al­ter brach mit der Erfin­dung des Buch­drucks an .. durch den Buch­druck sei­en die Kosten für die Her­stel­lung eines Infor­ma­ti­ons­trä­gers der­ma­ßen gesun­ken, dass sich jeder Bil­dung lei­sten konnte ..
.. Das gel­te für gedruck­te eben­so wie für die elek­tro­ni­schen Medi­en Radio oder Fern­se­hen .. Ein Sen­der ver­teilt Infor­ma­tio­nen an vie­le Empfänger.
Das habe sich geän­dert, als erst­mals in den USA Com­pu­ter einer Uni­ver­si­tät mit denen des Mili­tärs ver­netzt wor­den sei­en. Damit brach das vier­te Zeit­al­ter an: das des Inter­nets. Die Ver­net­zung ermög­li­che eine direk­te Kom­mu­ni­ka­ti­on der Men­schen. Sie könn­ten das, was die Mas­sen­me­di­en ihnen erzähl­ten, kom­men­tie­ren - bis die Kom­mu­ni­ka­ti­on der Men­schen den Sen­der über­flüs­sig macht. 



[Aus­zugs­wei­se geän­der­tes Zitat aus einem Gol­em­bei­trag von Wer­ner Plu­ta; Quel­le]

Spra­che - Schrift - Buch­druck - Internet
Eine ver­blüf­fend ein­fa­che und doch tref­fen­de, ja ein­gän­gi­ge Sicht der mensch­li­chen Entwicklung.
Natür­lich kom­men sofort die Zweif­ler und Nei­der aus ihren Löchern gekro­chen - die Einen, weil sie die The­sen nicht ver­ste­hen, es über­steigt ihre Fähig­keit zur Abstrak­ti­on bzw. zum Transfer.
Die Ande­ren, weil sie sich ärgern nicht selbst auf die­sen Gedan­ken gekom­men zu sein.
Zu denen zäh­le ich mich nicht. Ver­ein­fa­chen­de Zusam­men­fas­sun­gen zur bes­se­ren Beschrei­bung und Ein­ord­nung hal­te ich für wün­schens­wert. Schlüs­sig ist die Beschrei­bung von A. Bard allemal.

Allein:
Ich tue mich schwer mit den Fol­ge­run­gen die dar­ge­legt wur­den. Nichts ist abso­lut, nichts sta­tisch, nichts vor­her­sag­bar. Die The­sen Bards zur Grup­pen­bil­dung hal­te ich für absurd, ver­ken­nen sie doch die grund­sätz­li­che Nei­gung der Men­schen sich zunächst mit Men­schen zu ver­ge­sell­schaf­ten - und wenn man auch ein paar Hun­dert "Freun­de" aus face­book und Kon­sor­ten hat, so trifft man sich übli­cher­wei­se nur mit den Wenig­sten davon im 'rich­ti­gen' Leben - wenn man denn ein sol­ches vor lau­ter Arbeit & Lei­stungs­druck der 'moder­nen' Gesell­schaft über­haupt hat.
Ich hal­te dagegen:
Sozia­le Netz­wer­ke sind kein dau­er­haf­ter Ersatz für Mensch-zu-Mensch-Kom­mu­ni­ka­ti­on. So wie es der Kommunismus/Sozialismus nicht ver­moch­te den idea­len Men­schen zu for­men, der altru­istisch das Gemein­wohl über sein eige­nes Wohl­erge­hen zu stel­len bereit sein soll­te, so wenig ver­mag es das Medi­um Inter­net Men­schen zu for­men die der direk­ten Kom­mu­ni­ka­ti­on ent­sa­gen wer­den und sich nur noch als "Name & Adres­se mit Lebens­lauf und Freun­den" defi­nie­ren las­sen wollen.

Guter Ansatz.
Wenig über­zeu­gen­de Spe­ku­la­ti­on über die wei­te­re Entwicklung.
Ich bin gespannt, wie sich das fortentwickelt.

*edit*
" .. Der Kampf zwi­schen Gut und Böse dau­ert vier Peri­oden zu jeweils 3000 Jah­ren .. " ist ein Zitat aus WIKIPEDIA zur Reli­gi­on der Zoro­a­stri­sten bzw. Zara­thu­stri­sten - die­ser Reli­gi­on sieht sich A. Bard zuge­hö­rig. Mög­li­cher­wei­se ist das eine Erklä­rung für sei­ne - ana­lo­ge - The­se zu vier Zeit­al­tern, die die Mensch­heit bis­her durch­lau­fen hat bzw. gera­de durchläuft.

bookmark_border"Kleiner Tiger ....

.... immer Sie­ger". Man­che Poli­ti­ker neh­men die­sen "Janosch"-Spruch für bare Mün­ze, auf sich selbst bezo­gen, natürlich.

Chuz­pe, auch Chutz­pe, nennt man eine unbe­grün­de­te und zugleich boden­lo­se Unver­fro­ren­heit1, eine "ziel­ge­rich­te­te®, intel­li­gen­te® Unver­schämt­heit" wie WIKIPEDIA for­mu­liert. Wei­te­re Erläu­te­run­gen bit­te dort nach­se­hen. Unver­schämt von dem Schrei­ber­ling der den Text zum Kubicki-Bild ver­bro­chen hat ....

Wie drin­gend wir in die­sem Land eine neue Par­tei wie die Pira­ten brau­chen wird nach der Schles­wig-Hol­stein-Wahl wie­der ein­mal deutlich.

Die CDU hat knapp 1% ver­lo­ren2 und stellt sich als strah­len­der Sie­ger dar, will gar die Regie­rungs­bil­dung betreiben.
Auch die FDP hat fast die Hälf­te ihres Stimm­an­teils, näm­lich knapp 7% ver­lo­ren. Gewon­nen haben die Pira­ten mit knapp +6,5% und die SPD an zwei­ter Stel­le mit +5%.

Ein Ver­gleich der Pro­zent­wer­te3 zeigt, daß FDP und PIRATEN iden­ti­sche Pro­zent­zah­len auf­wei­sen - sich die FDP aber hin­stellt und davon faselt sie sei auf­ge­ru­fen zu regie­ren, wäh­rend sie den Pira­ten vor­wirft nicht 'regie­rungs­fä­hig' zu sein.
Soviel Frech­heit macht ver­dros­sen - und weil das frü­her schon so war zeigt es sich z.B. in der gerin­gen Wahl­be­tei­li­gung der Bür­ger des Lan­des Schleswig-Holstein.

PIRATEN sind die ein­zi­gen "Sie­ger", denn sie­gen kann, das ist seit dem High­lan­der bekannt, nur EINER. Auch die Bericht­erstat­tung der ARD stellt das so deut­lich dar. Trotz­dem sind sie in der Beur­tei­lung ihres Erfol­ges eher modrat4 und unspek­ta­ku­lär, wäh­rend gera­de die Ver­lie­rer von CDU und FDP am lau­te­sten her­aus­po­sau­nen wie "erfolg­reich" ihre Poli­tik sich im Wahl­er­geb­nis widerspiegele.

Die­se Polit­frat­zen sind so abge­ho­ben, daß sie die Wahr­heit ihres Ver­lu­stes nicht erken­nen kön­nen oder erken­nen wol­len - und genau das macht sie so überflüssig.

Ich habe (unten) ein paar Aus­schnit­te zusam­men­ge­stellt, auf die im Text per Zif­fer hin­ge­wie­sen wird, um das noch­mal zu demon­strie­ren - und gleich­zei­tig alle NRW-Wäh­ler noch­mal direkt aufzufordern:


Am 13. Mai PIRATEN wählen!



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3

4

"Klick" auf das Bild vergrößert ....

bookmark_borderTanz auf dem Vulkan ...?

Darf man ange­sichts der hohen Arbeits­lo­sig­keit in Spa­ni­en als deut­scher Urlau­ber dort unbe­schwert die Son­ne genießen?
Sich sei­nes Lebens freuen?
Sich etwas 'gön­nen'?

Bei­trag in einem Forum dazu:

Mei­ne Meinung:
Vie­le deut­sche Rent­ner 'über­win­tern' in Spa­ni­en. Sie brin­gen Kauf­kraft, ohne die sowohl 

  • der spa­ni­sche Einzelhandel, 
  • die Cam­ping­platz­be­trei­ber,
  • die Tou­ris­mus­be­schäf­tig­ten
  • die Floh­markt­be­schicker,
  • als letzt­lich auch

  • der spa­ni­sche Staat 

außer­halb der "Sai­son" min­de­re oder gark­ei­ne Ein­künf­te hätten.