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bookmark_borderErkenntnis des Tages

Unse­re neue Gara­ge hat kei­nen Stromanschluß.
Zwei Gara­gen wei­ter gibt es aber einen.
Nur darf ich den nicht benutzen*:
Der Gara­gen­in­ha­ber will es nicht.
'Es geht', so sagt er, 'ums Prin­zip'.

In Deutsch­land geht es schein­bar offen­bar immer ums Prin­zip.
Eine gedeih­li­che Nach­bar­schaft wird so nicht entstehen.

*Anzu­brin­gen sind vier Regal­trä­ger­stan­gen - eine Sache von weni­gen Minu­ten; ins­ge­samt wären es 24 Bohrlöcher ....

bookmark_borderGute ....

Nach­bar­schaft.

*edit/update*
Heu­te traf ich den bewuß­ten Nach­barn wie­der. Ich habe ihn ange­spro­chen und zwar etwa so:

"Wir hat­ten da gestern einen schlech­ten Start. Wie wäre es, wenn wir noch­mal von vor­ne begin­nen - ich hei­ße vS, wie ist ihr Name?"

Es ergab sich ein Gespräch und am Ende wuß­te ich wie lan­ge er schon hier wohnt und war­um er aus­ge­rech­net wegen des Stroms aus sei­ner Steck­do­se so auf­ge­bracht war .... das Ergeb­nis ist zufrie­den­stel­lend, eine ver­nünf­ti­ge Basis für das Zusam­men­le­ben geschaffen.

Ein erfolg­rei­cher Tag.
Gut so.

PS
Mitt­ler­wei­le sind die Regal­schie­nen an der Gara­gen­wand, die Regal­bret­ter drauf und schon ein paar "Gara­gen­ge­gen­stän­de" dort - jetzt kann die Arbeit am Kel­ler losgehen ....

bookmark_borderErkenntnis des Jahres ....

schon jetzt greifbar:

Jedes Volk hat die Regie­rung, die es verdient.

Die Staats­fi­nan­zen zerrüttet,
die Gesund­heits­re­form verhunzt,
die Bür­ger gebeu­telt und ausspioniert,
Ban­ken mit Steu­er­mit­teln subventioniert,
der Ent­wick­lungs­mi­ni­ster ent­wickelt Größenwahn ....

Wenn das nicht deut­lich dar­auf hinweist,
daß nur ein ver­nich­ten­des Résumé
zum Han­deln die­ser Regie­rung mög­lich ist ....

bookmark_borderStutenbissigkeit?

Nein.
Frau Schwar­zer bringt es auf den Punkt:

" .. Schwar­zer added that Schrö­der, who has been in her post for a year, had the femi­nist move­ment to thank for the fact that she was in her job at all. But she said the only note­wor­t­hy news to have emer­ged from her mini­stry con­cer­ned her name chan­ge after her recent mar­ria­ge, and accu­sed her of having done not­hing to fur­ther the rights of women .. "

Bedau­er­li­cher­wei­se kommt aus den ande­ren Res­sorts auch nur Müll ....

bookmark_border"gap"


http://thisisindexed.com/2010/11/poor-things-2/


Unse­re "Pro­ble­me" sind relativ
- es kommt nur auf die Per­spek­ti­ve an ....

bookmark_borderZeitsprung

Durch die ver­schie­de­nen Akti­vi­tä­ten der letz­ten Wochen - erst ein paar Tage in Eng­land zuge­bracht und dann den Umzug vor­be­rei­tet und durch­ge­führt - sind vie­le Ereig­nis­se in der Gesell­schaft und im poli­ti­schen Bereich so an uns/mir vor­bei­gerauscht, daß es zu Stau­nen und Ver­wun­de­rung führt, was so in der Zwi­schen­zeit pas­sier­te .... nicht etwa, daß wir etwas ver­paßt hät­ten, aber doch bezeich­nend für die min­de­re Bedeu­tung vie­ler Ereig­nis­se für das eige­ne Leben:
Was pas­siert pas­siert auch ohne unser Zutun.
Wenn das nicht als "Erkennt­nis des Monats" durch­geht dann weiß ich es nicht .... vor allem des­we­gen, weil wir doch gewohnt sind zu den­ken ohne unse­re Akti­vi­tä­ten wür­de nichts auf der Welt so recht gelingen.

bookmark_borderHeute ....

ist der Tag, an dem end­lich die Umstel­lung von UMTS auf ter­re­stri­sches DSL erfolgt - sofern der 'Mon­teur' erscheint .... ich freue mich vor allem des­we­gen, weil es ner­vig ist vor dem Com­pu­ter zu sit­zen und
zu warten,
war­ten,
war­ten,
war­ten ....

*update*
Gegen 17:00h half die "vodafone"-hotline WLAN zu akti­vie­ren - der Grund für die Nicht­ver­füg­bar­keit war recht einfach:

Der Athe­ros-Trei­ber muß­te erst noch aktua­li­siert werden ...!

Ich dach­te: Typisch Micro­soft - da wer­den immer­zu irgend­wel­che 'patches' und 'hot fixes' im Hin­ter­grund instal­liert und häu­fen Schrott auf dem Com­pu­ter an, aber wirk­lich wich­ti­ge Neue­run­gen - wie hier die aktua­li­sier­te WLAN-Trei­ber-Ver­si­on - wer­den weder durch­ge­führt noch wird auf deren Not­wen­dig­keit hin­ge­wie­sen - statt­des­sen heißt es bei einem Instal­la­ti­ons­ver­such lapidar:

Es besteht ein Problem
das nicht beho­ben wer­den kann.


Als ob eine sol­che Aus­sa­ge irgend­je­man­den interessiert.
Nut­zen tut sie jeden­falls nicht ....

*edit* zum update:

Je län­ger ich dar­über nach­den­ke, desto ärger­li­cher macht mich die­se Microsoft-Masche:
Es wird irgend­was (?) im Hin­ter­grund getan, meist ohne das gewünsch­te Ergeb­nis - und dadurch wird der Ein­druck erweckt, die Pro­gram­me hät­ten eine Art "Selbst-Repa­ra­tur-Mecha­nis­mus" - dabei habe ich noch von nie­man­dem gehört (und es auch selbst nie erlebt), daß das zu irgend­ei­nem greif­ba­ren Ergeb­nis geführt hat ....

bookmark_borderFundstück ....


(Spo­ken)
Way down south, down a long dus­ty road, there's an old ramshack­le hou­se that nobo­dy lives in any­mo­re. And if you walk down the hall and look, you'll see an old Grand­fa­thers Clock that don't run any­mo­re. It's silent now, and it's cover­ed up with spi­der webs. That was my Grand­fa­thers Clock. And this song is the sto­ry of that clock.

(Sung)
My Grandfather's clock was too lar­ge for the shelf,
So it stood nine­ty years on the floor.
It was tal­ler by half than the old man himself,
Though it weig­hed not a pen­ny­weight more.

It was bought on the morn of the day he was born,
It was always his tre­a­su­re and pride,
And it stop­ped short, never to go again, when the old man died.

In watching its pen­dulum swing to and fro,
Many hours he spent as a boy.
And in child­hood and man­hood the clock see­med to know,
And it shared both his sor­row and joy.

And it struck twen­ty-four when he ente­red the door,
With a bloo­ming and beau­tiful bride,
And it stop­ped short, never to go again, when the old man died.

Nine­ty years wit­hout slum­be­ring, tick, tock, tick, tick,
It's life seconds num­be­ring, tick tock, tick, tock,
And it stop­ped short, never to go again, when the old man died.

My Grand­fa­ther said that of tho­se he could hire,
Not a ser­vant so faithful he found.
It wasted no time and it had one desire,
At the end of the week to be wound.

And it stay­ed in its place, not a frown upon its face,
And it's hands never hung by it's side,
And it stop­ped short, never to go again, when the old man died.

Now it rang an alarm in the still of the night,
An alarm that for years had been dumb.
We knew that his spi­rit was plu­ming in flight,
That his hour of depar­tu­re had come.

Still the clock kept its time with a soft and muf­fled chime,
As we sil­ent­ly stood by his side,
And it stop­ped short, never to go again, when the old man died.

Nine­ty years wit­hout slum­be­ring, tick, tock, tick, tick,
It's life seconds num­be­ring, tick tock, tick, tock,
And it stop­ped short, never to go again, when the old man died.

(Spo­ken)
And I've been thin­king that some­day, I'm going down
to my Grandpa's old hou­se. And I'm gon­na get that old clock.
And I'm gon­na shi­ne it up. And I'm gon­na oil it up good.
And get it fixed up pret­ty. And it'll keep time for me.
Just like it did for my Grandpa.

[Quel­le]

bookmark_borderErlebnisse auf die man lieber verzichtet ....

Back­ofen­tü­ren mit Ver­gla­sung sind sehr prak­tisch. Sie sind leicht zu rei­ni­gen und man kann die Spei­sen beob­ach­ten wäh­rend sie garen ....

Gestern nun hat­te ich das ein­ma­li­ge (!) Erleb­nis was pas­siert wenn sich eine sol­che glä­ser­ne Back­ofen­tü­re in klein­ste Split­ter zerlegt:
Es ist Sicher­heits­glas, das zer­brö­selt und sich ent­spre­chend explo­si­ons­ar­tig in der Küche ver­teilt. In die hin­ter­ste Rit­ze, in jede Ecke und sogar ins Inne­re von Schub­la­den .... und da die Küchen­tü­re offen stand ver­teil­te sich ein wenig davon auch in den Flur und das gegen­über­lie­gen­de Wohn­zim­mer .... ein tota­les Chaos.

Nach etwa ein­ein­halb Stun­den Auf­räum­ar­beit waren auch die aller­letz­ten Spu­ren des spät­abend­li­chen Desa­sters weg­ge­fegt und auf­ge­saugt - nun bleibt nur noch die Fra­ge ob es Ersatz zu kau­fen gibt oder ob ein neu­er Back­ofen 'fäl­lig' ist ....

"Unge­schickt läßt grü­ßen" pfleg­te mein Vater in sol­chen Fäl­len zu bemerken.

bookmark_borderBegrifflichkeiten


Ist
"LIMBO"
das
[moder­ne]
Syn­onym
für
"Ren­ten­stand"?
 


 
Sind wir nicht Alle ein biß­chen "LIMBO"?
[Quel­le]



"Sech­zig Jah­re und kein biss­chen weise,
aus gehab­tem Scha­den nichts gelernt"

"Das biss­chen Haus­halt ist doch kein Pro­blem – sagt mein Mann ...“

bookmark_borderVerhunzt & gebeutelt ....

wird unse­re einst so klar geord­ne­te Spra­che durch Begrif­fe wie die fol­gen­den, die mir auf­ge­fal­len sind ....

  • "Tem­po­rä­rer Zeitraum"
  • "Gekühl­te Kaltgetränke"
  • "Feind­se­li­ge Animositäten"

Wahr­haf­te Sprach­künst­ler ken­nen kei­ne Grenzen:
Unter dem Deck­man­tel des Slo­gans "Spra­che lebt" und unter dem Zwang sich irgend­wie aus der Mas­se der in sozia­len Medi­en Her­um­ir­ren­den her­aus­zu­he­ben, ent­wickelt sich ein völ­lig neu­es Sprach­ver­ständ­nis, das sol­che Puri­sten (als den ich mich ver­ste­he) wie mich erschau­ern läßt ....