bookmark_borderFAKE-Dilbert

mit Text zur gefäl­li­gen Interpretation ....

Ich stel­le mir vor:
Der Chef ist ein Deut­scher Poli­ti­ker, 'Fake-Dil­bert' ist ein Deut­scher Bür­ger .... tja, lie­be Leu­te, so sieht's aus! Bald wird es noch mehr Grün­de geben die 'auf­müp­fi­gen' Grund­ge­setz­ver­fech­ter 'mund­tot' zu machen ....
 




  [Quel­le]
 

bookmark_borderMein Brief an den Bundespräsidenten H. Köhler ....

den ich auch in das "Gäste­buch" ein­ge­tra­gen habe - dort aller­dings erscheint er nicht, wie ich über­haupt ver­mu­te, daß alle Ein­trä­ge zum The­ma "Inter­net­s­pr­er­ren" nach dem 19.06.2009 weg sind ....

*edit/update*
Seit heu­te Nach­mit­tag sind wei­te­re Ein­trä­ge im Gäste­buch 'auf­ge­taucht' - bedau­er­li­cher­wei­se war mein Bei­trag wie­der nicht dabei .... den Text hat­te ich aber schon als E-Mail geschickt als er gestern im Gäste­buch zwar als "ange­nom­men" ange­zeigt wur­de aber nicht zu sehen war:

Sehr geehr­ter Herr Bundespräsident,

manch­mal ist es ganz lehr­reich zu lesen was im Aus­land über Ent­wickun­gen im eige­nen Land berich­tet wird - ich ver­mu­te des­we­gen, daß auch Sie aus­län­di­sche Quel­len verfolgen.

Ich möch­te Sie auf eine zusam­men­fas­sen­de Stel­lung­nah­me zur Inter­net­zen­sur einer aner­kann­ten Pro­fes­so­rin [Ms. MacK­in­non, Pro­fes­sor of Jour­na­lism / Uni­ver­si­ty of Hong Kong] auf­merk­sam machen:

[Zitat aus "Wall­Street­Jour­nal"]
” .. In a peti­ti­on against the bill, Ger­man civil liber­ties groups call it “untrans­pa­rent and uncon­trollable, sin­ce the ‘block lists’ can­not be inspec­ted, nor are the cri­te­ria for put­ting a Web site on the list pro­per­ly defi­ned.” The­se con­cerns aren’t unfoun­ded: Some Ger­man poli­ti­ci­ans have alre­a­dy sug­ge­sted exten­ding the block list to Isla­mist Web sites, video games and gambling Web sites, while book publishers have sug­ge­sted it would also be nice to block file-sha­ring sites too .. ”

Wei­ter schreibt sie:
” .. if tech­ni­cal cen­sor­ship systems are to be put in place, they must be suf­fi­ci­ent­ly trans­pa­rent and accoun­ta­ble so that they do not beco­me opaque exten­si­ons of incum­bent power — or get hijacked by poli­ti­cal­ly influ­en­ti­al inte­rest groups wit­hout the public kno­wing exact­ly what is going on .. ”

Gera­de im letz­ten Absatz wird for­mu­liert wel­che Gefahr von dem nun­mehr ver­ab­schie­de­ten “Zugangs­er­schwe­rungs­ge­setz” (ZugEr­schwG) aus­geht - denn dies beinhal­tet die auf­ge­führ­ten intrans­pa­ren­ten Ver­fah­rens­wei­sen, die zudem eine - erst­ma­li­ge! - Grenz­über­schrei­tung hin­sicht­lich der Gewal­ten­tei­lung bedeutet.

Hier wer­den also nicht nur im Grund­ge­setz ver­an­ker­te Bür­ger­rech­te miß­ach­tet, son­dern zugleich ein wesent­li­ches Prin­zip einer demo­kra­ti­schen Rechts­ord­nung - die Gewal­ten­tei­lung - auf­ge­ho­ben. Die von den Geg­nern befürch­te­ten erwei­ter­ten “Wün­sche” von Inter­es­sen­grup­pen waren schon weni­ge Stun­den nach Ver­ab­schie­dung des Geset­zes zu lesen und sind seit­her täg­lich erwei­tert wor­den - da auch expo­nier­te Frak­ti­ons­mit­glie­der der Par­tei­en ‘mit­for­dern’ muß wohl davon aus­ge­gan­gen wer­den, daß sol­che Aus­wei­tun­gen bereits geplant und vor­be­rei­tet sind. Genau das wur­de aber vor der Ver­ab­schie­dung hef­tigst abge­strit­ten. Mit der­glei­chen Unwahr­hei­ten zu ope­rie­ren ist bestimmt nicht geeig­net das Ver­trau­en der Bür­ger in die Politik/Politiker zu verbessern.

Dies alles geschieht gegen den aus­drück­li­chen Sach­rat von (in den Wirt­schafts­aus­schuß ein­ge­la­de­nen) Staats­recht­lern, Betrof­fe­nen­ver­bän­den, IT-Sach­ver­stän­di­gen und doch immer­hin 135.000 Mit-Pepten­ten einer online-Peti­ti­on gegen die­ses Gesetz.

Der Effekt im Sin­ne des Schut­zes von Kin­dern vor Miß­brauch wird als ‘mar­gi­nal’ bis ‘unwirk­sam’ ein­ge­schätzt. Es wird kei­ner der für Miß­brauch Ver­ant­wort­li­chen durch die­ses Gesetz gestoppt - son­dern im Gegen­teil durch das “Stopp­schild” gewarnt.

Gera­de wir Deut­schen sol­len doch beson­ders auf­merk­sam sein, denn in unse­rer Geschich­te gibt es ja bedau­er­li­che Bei­spie­le für zu lan­ges Schwei­gen der Bür­ger - bis es zu spät war!
Ich bit­te Sie daher, dem “Zugangs­er­schwe­rungs­ge­setz” ihre Unter­schrift zu verweigern.

Mit freund­li­chen Grüßen,
wvs


*2.edit*
Es ist ganz offen­sicht­lich, daß Bei­trä­ge wie­der her­aus­ge­nom­men wur­den - und es schei­nen auch noch ande­re Bei­trä­ge irgend­wie zu verschwinden ....

bookmark_borderWie uns die Anderen sehen ....

In Ger­ma­ny, Inter­net users and civil liber­ties groups are fight­ing pro­po­sed legis­la­ti­on man­da­ting a natio­nal cen­sor­ship system. The Bun­des­tag votes today on a bill aut­ho­ri­zing Ger­man poli­ce to estab­lish and main­tain a list of Web sites that Inter­net ser­vice pro­vi­ders would be requi­red to block. In a peti­ti­on against the bill, Ger­man civil liber­ties groups call it "untrans­pa­rent and uncon­trollable, sin­ce the 'block lists' can­not be inspec­ted, nor are the cri­te­ria for put­ting a Web site on the list pro­per­ly defi­ned." The­se con­cerns aren't unfoun­ded: Some Ger­man poli­ti­ci­ans have alre­a­dy sug­ge­sted exten­ding the block list to Isla­mist Web sites, video games and gambling Web sites, while book publishers have sug­ge­sted it would also be nice to block file-sha­ring sites too .. if tech­ni­cal cen­sor­ship systems are to be put in place, they must be suf­fi­ci­ent­ly trans­pa­rent and accoun­ta­ble so that they do not beco­me opaque exten­si­ons of incum­bent power -- or get hijacked by poli­ti­cal­ly influ­en­ti­al inte­rest groups wit­hout the public kno­wing exact­ly what is going on .. "

[Zitat: Wall­Street­Jour­nal]
 
Nichts von alle­dem (Trans­pa­renz, Ver­ant­wort­lich­keit, Kri­te­ri­en für eine Sper­re) ent­hält das “Zugangs­er­schwe­rungs­ge­setz” (ZugEr­schwG) - es ist ein Gesetz das ZENSUR ermög­li­chen soll. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
 

bookmark_border"the invisible pink unicorn" ....

Wie gut, daß es das Inter­net gibt!
Sonst hät­te ich nie
vom "unsicht­ba­ren, rosa­far­be­nen Ein­horn" {6.Abs.} gehört ....
Ein wei­te­res Bei­spiel für den Nut­zen von WIKIPEDIA.

.. Unsicht­ba­re, rosa­far­be­ne Ein­hör­ner sind Wesen mit gro­ßer spi­ri­tu­el­ler Macht. Wir wis­sen dies, da sie fähig sind, gleich­zei­tig rosa­far­ben und unsicht­bar zu sein. Wie alle Reli­gio­nen basiert der Glau­be an das Unsicht­ba­re rosa­far­be­ne Ein­horn auf Glau­ben und Logik: Wir glau­ben, dass es rosa­far­ben ist, aber logisch betrach­tet wis­sen wir, dass es unsicht­bar ist, da wir es nicht sehen können .. 

[Ste­ve Eley]
 

 

Quel­le Text | Quel­le Bild
 

bookmark_borderDie Wahrheit ....

läßt sich sehr knapp formulieren:

Mit der übli­chen poli­ti­sche Arro­ganz, die sich hierX mit Igno­ranz und Inkom­pe­tenz paart, wird man das Gesetz heu­te den­noch durch den Bun­des­tag winken.

[Quel­le]

Wenig­stens wird das Datum die­ser Erd­rutsch-Ent­schei­dung gut zu erin­nern sein: Der 17. Juni war der Tag, an dem in der vor­ma­li­gen DDR das Volk gegen die Dik­ta­tur auf­stand, der 18. Juni wird als der Tag erin­nert wer­den, an dem das Grund­ge­setz und die Gewal­ten­tei­lung einer macht­be­ses­se­nen Trup­pe von Igno­ran­ten zum Opfer fiel.

Zur "Sache" fällt mir fol­gen­der Satz ein:
"You can fool some of the peo­p­le all of the time
and all of the peo­p­le some time
but you can't fool all of the peo­p­le all of the time."

Irgend­wann - und ich hof­fe es noch zu erle­ben - wird sich das von Frau v.d. Ley­en & Kon­sor­ten ange­zün­de­te Feu­er ver­zeh­rend aus­brei­ten: Die SPD hat es schon fast völ­lig ver­brannt, als näch­stes wird es die CDU treffen .... 


X Zugangserschwernisgesetz
 

bookmark_borderMit wem haben Sie es hier zu tun?

...denn hin­ter jedem blog­ger hier steck­te noch eine über­ra­schung. kei­ner ist das, was er bloggt, glück­li­cher­wei­se. der kon­trast war bei nie­man­dem, den ich ken­nen­lern­te, so groß wie bei two­blog. wirklich.

naja, wvs hat­te auch das poten­ti­al, zu über­ra­schen, enorm. min­de­stens 180 grad... er ist ein ande­res bei­spiel für ein stark diver­gie­ren­des bild. aber wvs war nie in einer ver­wirr­ten spät­kin­der­grup­pe mit unbe­grenz­ter beschimpfungslust.
[Quel­le]

Nein, eine "ver­wirr­te spät­kin­der­grup­pe" wäre abso­lut nicht mein Ding, da haben Sie völ­lig Recht, Herr Ramirer ....
 


PS
Ich selbst sehe mich lie­ber als "net­ten älte­ren Herrn" ....
 

bookmark_borderHalleluja!
Von der Wiederauferstehung eines Bauern ....

Erst wur­den sei­ne Ange­hö­ri­gen ver­ur­teilt weil sie den Bau­ern Rudi (Rupp)* 'zer­stückelt & den Hun­den ver­füt­tert' haben soll­ten - aller­dings fan­den sich kei­ne Spu­ren davon auf dem Hof .... nun fand man eine Was­ser­lei­che in einem PKW: Es war der angeb­lich zer­stückel­te Bauer.
Rät­sel­haft ist, war­um zwei Ange­hö­ri­ge ein "Geständ­nis" für eine Tat abge­legt haben, die sie nicht began­gen hatten. 

Mer­ke:
In Bay­ern gibt es die "Wie­der­auf­er­ste­hung der Toten". Aller­dings tau­chen sie als 'Lei­che' auf .... Der Beweis ist unum­stöß­lich.
Na ja, der Papst kommt ja auch aus Bayern ....
 


* klingt ein wenig wie 'Renn­schwein Rudi Rüssel' ....
 

bookmark_borderKeine Ahnung - aber kassieren ....

Die Bundesregierung hat keine Kenntnis, will aber sperren

von mar­kus um 14:08 am Don­ners­tag, 11. Juni 2009 

Man könn­te ja mei­nen, die Bun­des­re­gie­rung hät­te sich etwas vor­be­rei­tet, wenn man eine Zen­sur­in­fra­struk­tur im Netz auf­bau­en will. Aber dem ist nicht so, wie die Ant­wort auf eine Anfra­ge der FDP-Frak­ti­on an die Bun­des­re­gie­rung offen­bart. Odem.org hat die Ant­wort schon online gestellt (PDF / 1 MB). Hier ist ein Best of:

Fra­ge: In wel­chen Län­dern steht Kin­der­por­no­gra­phie bis­lang nicht unter Strafe?

Ant­wort: Dazu lie­gen der Bun­des­re­gie­rung kei­ne gesi­cher­ten Kennt­nis­se im Sin­ne rechts­ver­glei­chen­der Stu­di­en vor. [...]

Fra­ge: Wie vie­le Ser­ver [...] ste­hen in Län­dern, in denen Kin­der­por­no­gra­phie nicht unter Stra­fe steht?

Ant­wort: [...] [Die Bun­des­re­gie­rung] hat kei­ne Infor­ma­tio­nen über Ser­ver­stand­or­te in sol­chen Ländern.[...]

Fra­ge: Über wel­che wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­se ver­fügt die Bun­des­re­gie­rung im Zusam­men­hang mit der Ver­brei­tung von Kinderpornographie [...]

Ant­wort: Die Bun­des­re­gie­rung ver­fügt über kei­ne eige­nen wis­sen­schaft­li­chen Erkenntnisse. [...]

Fra­ge: In wel­chem Umfang plant die Bun­des­re­gie­rung die ver­ga­be einer wis­sen­schaft­li­chen Stu­die über das Aus­maß und die Wege der Ver­brei­tung von Kin­der­por­no­gra­phie im Inter­net und Wege zur Effek­ti­ven Bekämp­fung sol­cher Inhalte?

Ant­wort: Die Bun­des­re­gie­rung plant der­zeit nicht die Ver­ga­be einer wis­sen­schaft­li­chen Studie. [...]

Fra­ge: Wel­che Sperr­li­sten ande­rer Län­der hat die Bun­des­re­gie­rung untersucht?

Ant­wort: Die Bun­des­re­gie­rung hat kei­ne Sperr­li­sten untersucht. [...]

Fra­ge: Auf wel­che Daten­grunda­ge stützt sich die Bun­des­re­gie­rung bei der Ein­schät­zung des kom­mer­zi­el­len Mark­tes für Kin­der­por­no­gra­phie in Deutschland?

Ant­wort: die Bun­des­re­gie­rung ver­fügt über kei­ne detail­lier­te Ein­schät­zung des kom­mer­zi­el­len Mark­tes für Kin­der­porn­gra­phie in Deutschland. [...]

Fra­ge: Wie Hoch schätzt die Bun­des­re­gie­rung die Gefahr ein, dass Anbie­ter und Inter­es­sen­ten von Kin­der­por­no­gra­phie die Sper­ren für sich aus­nut­zen, um zu ermit­teln, ob sie sich bereits im Fokus von Ermitt­lun­gen befinden? [...]

Ant­wort: Die Bun­des­re­gie­rung sieht hier­in kei­ne Gefahr. [...] [Anmer­kung: sprich: tech­ni­scher Sach­ver­stand: Null.]

Zusam­men­fas­send kann man sagen: Denn sie wis­sen nicht, was sie tun…!?

bookmark_borderEs geschehen noch "Zeichen & Wunder" ....

.... ein Bericht über die "Pira­ten Par­tei" im Lokal­blatt! Ich war tat­säch­lich erstaunt .... aller­dings war­te ich immer noch auf eine Ant­wort auf mei­nen "Leser­bief" - so rich­tig auf Papier und im Umschlag ver­sandt - an den Chefredakteur.

Doch bei nähe­rem Hin­se­hen kommt der Haken: "Lega­li­sie­ren von Pri­vat­ko­pien" steht lt. Aus­sa­ge der Zei­tung an erster Stel­le - Tja, sagt da Lies­chen Mül­ler, das geht mich nichts an .... Hät­te man z.B. wahr­heits­ge­mäß auf die nutz- und sinn­lo­sen Netz­sper­ren hin­ge­wie­sen anstatt pau­schal von "Über­wa­chungs­staat auf digi­ta­ler Ebe­ne ver­hin­dern", dann wäre man den zah­len­den Anzei­gen­kun­den schon wie­der auf die Füße getre­ten und am Ende hät­ten die Leser gar ver­stan­den was die Pira­ten Par­tei eigent­lich will .... 


 

In die­ser Gra­phik wird dar­ge­stelt, wel­che Sitz­ver­tei­lung bei der Kom­mu­nal­wahl erreicht wor­den wäre (unter­stellt: Glei­che Stimm­ver­hält­nis­se wie bei der Europa-Wahl).


 

 

 
[Quelle/Bilder: WNv. 09.06.2009]