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bookmark_borderSpion & Spion ....

.. Germany's govern­ment has asked its spy agen­cy to open an inve­sti­ga­ti­on after reports that seve­ral ex-intel­li­gence offi­cers adver­ti­sed them­sel­ves as expe­ri­en­ced spies on a pro­fes­sio­nal net­wor­king website .. "

OK, die Her­ren Spio­ne waren schon 'im Ruhe­stand' - aber wenn alle dort Beschäf­tig­ten so W E I T den­ken wie die Betrof­fe­nen, dann wun­dert mich nicht, wenn bei uns 'die Klei­nen' gepackt und 'die Gro­ßen' lau­fen­ge­las­sen wer­den. Letz­te­re den­ken und han­deln schnell und kom­plex. Von den BND-Mit­ar­bei­tern kann man das wohl nicht behaup­ten - immer vor­aus­ge­setzt, das stimmt so wie es von AP berich­tet wird .... nicht, daß es am Ende nur ein Gag ver­zwei­fel­ter Stel­len­su­chen­der war, der ihnen mehr Auf­merk­sam­keit für ihre Anzei­ge brin­gen sollte ....

bookmark_borderNachricht von ....

SAM den im Nor­den Verweilenden:
Trotz Sturm, Regen und tie­fem Sand sind Alle fröh­lich und guten Mutes.
Das "Mate­ri­al" hält den Umwelt- und son­sti­gen Bela­stun­gen stand.
Mei­ne schlim­men Befürch­tun­gen hin­sicht­lich des Beher­ber­gungs­be­trie­bes bzw. des­sen Art mit Gästen umzu­ge­hen konn­ten nicht bestä­tigt, also zer­streut werden ....

Ich hof­fe auf wei­te­re 'gute Nachrichten'.

bookmark_borderTraurig, traurig, traurig ....

> ((((º>

Vor gut zwei Wochen hat­te ich eine Ane­mo­ne mit Sym­bio­se­krab­be gekauft - bei­de waren mun­ter und leben­dig, schie­nen sich gut ein­ge­wöhnt zu haben. Das hat sich seit heu­te Nach­mit­tag zu mei­ner Bestür­zung geändert:
Die Krab­be 'bewacht' die Ane­mo­ne zwar noch, doch die zieht sich - nach und nach - immer mehr zusam­men, stülpt dabei ihr Inner­stes nach außen und die Ten­ta­kel­be­we­gun­gun­gen wer­den schwä­cher .... so wie es aus­sieht wird es wohl nicht mehr lan­ge dau­ern bis sie ihr Leben 'aus­haucht' ....

Die Was­ser­wer­te sind unver­än­dert, Fut­ter diver­ser Art wur­de immer sofort ange­nom­men, die Tem­pe­ra­tur stimmt .... ein Rät­sel, was da als Ursa­che in Fra­ge kommt.

*edit*
Nach­dem ich etwas 'her­um­ge­stö­bert' habe scheint sich eine Erklä­rung abzuzeichnen:
Es wird davor gewarnt Muschel­fleisch zu füt­tern weil es zu Fäul­nis in der Ane­mo­ne kom­men kann - das wuß­te ich vor­her noch nicht. Ich dach­te auf­grund mei­ner Beob­ach­tun­gen, es sei ein gern genom­me­nes Fressen ....

bookmark_borderDie erste Jahreshälfte in Bildern ....

"click!" auf das Bild öff­net eine neue Sei­te:
Die Navi­ga­ti­ons­lei­ste befin­det sich am obe­ren Rand
"Wei­ter" star­tet jeweils ein neu­es Bild.




Die Datei als *ppt
- dann kommt man auch in den Genuß der Hintergrundmusik -
zum herunterladen:

 

DOWNLOAD

bookmark_borderWenn ich 'mal ....

früh auf­ste­he - so wie in die­ser 'hei­ßen' Zeit - bin ich immer wie­der erstaunt über die Geschäf­tig­keit vie­ler Men­schen so früh am Morgen.

Das ist "unna­tür­lich", ein Ergeb­nis jah­re­lan­ger Kon­di­tio­nie­rung durch (früh begin­nen­de) Schu­le, Öff­nungs­zei­ten, all­ge­mei­ne Gepflogenheiten.

Es müß­te nicht sein - es ist "das System" ....
und: WER will das eigentlich?

Schu­le beginnt bestimmt nur des­we­gen so früh, damit die Kin­der 'ver­wahrt' sind wenn ihre Eltern zur Arbeit het­zen - dabei ist es in Stu­di­en her­aus­ge­kom­men, daß nicht weni­ger gelernt wür­de wenn die Schu­le um 09:00h statt um 08:00h begänne ....

bookmark_borderFamilienrituale ....

sind nicht über­flüs­sig und anti­quiert - sie tra­gen zur Erzie­hung und zum Zusam­men­halt bei. Zu die­sem Ergeb­nis kommt eine neue Stu­die (sie­he 'clip­ping').
Nun, das ist nichts wesent­lich Neu­es. Wer nach­denkt kommt von selbst zu dem Ergeb­nis, daß in Fami­li­en, in denen jedes Fami­li­en­mit­glied für sich lebt kein 'Zusam­men­halt' bestehen kann - man lebt rein zufäl­lig unter einem Dach. Den­noch ist es wich­tig, gera­de in einer Zeit von "Patch­work-Fami­li­en", daß 'mal wie­der auf die­sen Zusam­men­hang zwi­schen Zusam­men­halt und sozia­lem Beneh­men auf der einen Sei­te und dem gemein­sa­men Tun eine enge Ver­bin­dung besteht.

Wenn sich alle Fami­li­en­mit­glie­der nur "selbst ver­wirk­li­chen" kann weder für sie selbst noch für die Gesell­schaft ein Nut­zen ent­ste­hen. Aber viel­leicht ist es den Poli­ti­kern trotz aller gegen­tei­li­gen Beteue­run­gen für 'intak­te Fami­li­en' zu sein ja ganz recht - gibt es ihnen doch Mög­lich­kei­ten zum Ein­griff in Berei­che, in denen sie bes­ser nicht 'mit­mi­schen' soll­ten. Zuviel Staat tut nie­mals gut, schon gar­nicht in die­sem Kern­be­reich der Gesellschaft.



bookmark_border4. Juli ....

und ich habe trotz vie­ler Beden­ken die Ame­ri­ka­ni­sche Flag­ge raus­ge­hängt. Dies heu­te 'mal nur als Zei­chen der Ver­bun­den­heit zu mei­nen dor­ti­gen Bekann­ten. Ich will mich ja fort­an beflei­ssi­gen dif­fe­ren­zier­ter zu urtei­len - und da fal­len man­che Men­schen in den U.S.A. nicht in das all­ge­mei­ne Raster ....

bookmark_borderÜber den Sinn ....

Wie bekannt betrei­be ich ein Meer­was­ser­aqua­ri­um. Nach­dem die wesent­li­chen Schrit­te zur Sta­bi­li­tät die­ses "Mini-Öko-Systems" abge­schlos­sen sind habe ich Zeit, mich auch 'mal ein­fach nur davor­zu­set­zen und die Tie­re zu beobachten.

Gestern nun konn­te ich beim Ein­kauf von Lebend­fut­ter nicht widerstehen:
Ich habe einen klei­nen "Schwarm" Grü­nes Schwal­ben­schwänz­chen [Chro­mis viri­dis] gekauft (Ein kur­zes Video folgt) - zwar woll­te ich zunächst nur sechs Tie­re erste­hen, aber dann wur­den doch zehn dar­aus. Dem Ver­käu­fer sei Dank, denn er hat vier Tie­re 'kosten­frei' dazugegeben.

Gestern saß ich län­ge­re Zeit vor dem Aqua­ri­um und beob­ach­te­te das mun­te­re Trei­ben die­ser pfeil­schnel­len Fische. Wenn sie sich irgend­wie bedroht füh­len bal­len sie sich zu einem Schwarm zusam­men und syn­chro­ni­sie­ren ihre Bewe­gun­gen - anson­sten sind sie über­all im Becken ver­teilt und stän­dig auf der Suche nach etwas Fressbarem.



Kur­ze Fassung

Lan­ge Fassung


Wenn man das Trei­ben beob­ach­tet stel­len sich meh­re­re Fra­gen, von denen ich hier erst­mal nur eine her­aus­neh­men will:
Wozu sind die­se Fische da?
(Damit mei­ne ich natür­lich 'in der Natur', nicht hier bei mir im Aquarium.)

Her­um­schwim­men - Fres­sen - sich ver­meh­ren, das ist es, was sie den lie­ben lan­gen Tag lang tun. Aber ist das wirk­lich schon Alles?
Wie pas­sen sie in das Öko-System aus dem sie stammen?
Was ist da ihre 'Auf­ga­be'?

Fra­gen über Fra­gen tun sich auf.
Wahr­schein­lich hat das etwas damit zu tun daß ich immer noch auf Ant­wor­ten zu sol­chen Fra­gen 'neu­gie­rig' bin, schließ­lich brach­ten mich sol­che Pro­ble­me dazu anstatt BWL lie­ber Bio­lo­gie zu stu­die­ren. Jah­re nach dem Stu­di­um kom­me ich zu dem Ergeb­nis, daß die dama­li­ge Ent­schei­dung rich­tig war. Ich wür­de es glatt wie­der tun.

bookmark_borderMilch ....

Seit eini­ger Zeit wird ja in den mei­sten Han­dels­ket­ten nur noch die­se "sup­er­halt­ba­re" Milch ver­kauft. Ich kann ver­ste­hen, daß man aus Grün­den der Halt­bar­keit zu sol­chen Pro­duk­ten greift - aller­dings ver­ste­he ich nicht, wenn es zum zwei­ten oder drit­ten Mal geschieht ....

Den Grund dafür sehe ich, nein, bes­ser: schmecke ich .... es ist nicht mehr der typi­sche "Frisch­milch­ge­schmack" vorhanden ...!

Eine Alter­na­ti­ve - die auch noch der orts­na­hen Land­wirt­schaft hilft - wäre, die Milch direkt vom Bau­ern­hof zu bezie­hen. Das ist nicht wesent­lich auf­wen­di­ger vom Preis her, dafür ist aber die Milch "frisch" und weit­ge­hend unbe­han­delt - das schmeckt man ....

Die Adres­sen fin­det man im Inter­net wenn man ein­gibt "Milch vom Hof" oder "Milch direkt vom Bau­ern" .... für die Münster'sche Umge­bung kann ich aus jetzt schon mehr­jäh­ri­ger, guter Erfah­rung L. Gro­ße Kin­trup empfehlen: 
Promp­te Lie­fe­rung und freund­li­cher Ser­vice bei mode­ra­ten Preisen ....

bookmark_borderKaffee

Als "Viel­trin­ker" bin ich ja stän­dig auf der Suche nach der 'besten Sor­te' - und natür­lich soll der Preis in einem ange­mes­se­nen Ver­hält­nis zur Qua­li­tät des Pro­duk­tes stehen. 

Das Kaf­fee­ko­chen - ich den­ke da an vie­le Beob­ach­tun­gen die ich als Kind im Hau­se mei­ner Groß­mutter mach­te - war ein Ritu­al. Kaf­fee war bis in die 60'er Jah­re ein Luxus. Es gab auch kei­nen fer­tig gemah­le­nen Kaffee.
   
Bei Oma wur­de die Kaf­fee­müh­le zwi­schen die Knie geklemmt und ein Täß­chen Boh­nen ein­ge­füllt - dann wur­de gut fünf Minu­ten von Hand gemahlen ....
Das Kaf­fee­pul­ver sam­mel­te sich in einer klei­nen Schub­la­de unter­halb des Mahl­werks, wur­de dann vor­sich­tig - um nichts zu ver­schüt­ten - in die Kaf­fee­kan­ne gefüllt.
   
In eine rich­ti­ge Por­zel­lan­kan­ne, mit lan­gem Aus­guß und pas­sen­dem Deckel, sowas ist heu­te eine Sel­ten­heit. Dar­auf gab man kochend­hei­ßes Was­ser und war­te­te eine Wei­le, damit die Aro­ma­stof­fe aus dem Kaf­fee­pul­ver gelöst wer­den konn­ten. Schließ­lich wur­de der Kaf­fee - nach gutem Umrüh­ren des Kan­nen­in­hal­tes - durch ein Sieb in die Tas­sen gefüllt. Ich erin­ne­re mich noch gut an das Aro­ma, das so sehr schnell den Raum erfüll­te. Mög­lich, daß genau die­ses Erleb­nis mich so nach­hal­tig zum Kaf­fee­trin­ker 'geprägt' hat.

   
Nach einer Peri­ode des Auf­schwungs für Por­zel­lan-Kaf­fee­fil­ter mit Fil­ter­tü­ten kam dann der 'Sie­ges­zug' der Kaf­fema­schi­nen - die mach­ten all das, was frü­her in Ein­zel­schrit­ten erle­digt wer­den muß­te 'auto­ma­tisch':
   
Kaf­fee in die Fil­ter­tü­te, Fach schlie­ßen, Was­ser in die Maschi­ne fül­len, anschal­ten und war­ten, bis die meist glä­ser­ne Kan­ne gefüllt war. Vor­bei das Kaf­fee-Ritu­al. Ein deut­li­cher Ver­lust der Wert­schät­zung eines mit Lie­be gebrau­ten Kaf­fees, ein wei­te­rer Ver­lust an 'Lebens­qua­li­tät'.

Über die Unsit­te "Pul­ver­kaf­fee" zu brü­hen wer­de ich hier nur soviel sagen:
Es ist ein Sakri­leg! Schnell, schnel­ler am schnell­sten! So etwas ist beim Kaf­feegenuß unan­ge­mes­sen .... und das Gebräu, das da her­aus­kommt ver­dient den Namen "Kaf­fee" nicht!

Als die ersten Kaf­fee­au­to­ma­ten auf den Markt kamen und deren Prei­se sich noch in für 'Pri­vat­leu­te' uner­schwing­li­chen Höhen beweg­ten war es außer­or­dent­lich müh­sam unge­mah­le­nen Kaf­fee für die­se Maschi­nen zu fin­den: Kei­ner der gro­ßen Namen im Kaf­fee­markt bot etwas ande­res als gemah­le­nen, vaku­um­ver­pack­ten Kaf­fee an.

Das hat sich in den letz­ten Jah­ren ver­än­dert. Immer mehr Fir­men ver­kau­fen unge­mah­le­nen Kaf­fee - doch häu­fig noch mit sehr schlech­ter Qua­li­tät! Viel­fach wer­den ein­fach nur die her­kömm­li­chen Sor­ten mit sehr schwa­cher Röstung als Boh­nen statt Pul­ver ver­kauft - die aber zu unver­hält­nis­mä­ßig höhe­ren Prei­sen als der gemah­le­ne Kaf­fee, das 'riecht' ver­däch­tig nach "Abzocke":
Wenn ver­schie­de­ne Ver­ar­bei­tungs­schrit­te - nach dem Rösten - weg­fal­len, wie das z.B. das Mah­len des Kaf­fees, so soll­te doch der Ver­brau­cher­preis nied­ri­ger sein als der für das gemah­le­ne Pro­dukt. Das Gegen­teil ist der Fall. Die unge­mah­le­nen Sor­ten sind meist 30 bis 50% teu­rer als gemah­le­ne Kaffees.

Nach einer Zeit der 'Absti­nenz' (= Nicht-Prä­senz) der gro­ßen Röster ent­deckt man immer öfter auch bei ihnen Ange­bo­te (unge­mah­le­ne Boh­nen) für den Kaf­fee­au­to­ma­ten - und das zuneh­mend zu ange­mes­se­ne­ren Prei­sen. Ob da ein Umden­ken stattfindet?

   
Eines jedoch ist sicher:
Ein stark gerö­ste­ter, von Hand gemah­le­ner, mit kochen­dem Was­ser gebrüh­ter (besten­falls in einer Espres­so­ma­schi­ne süd­eu­ro­päi­scher Art berei­te­ter) Kaf­fee ist immer noch das Beste was dem Kaf­fee­ge­nie­ßer pas­sie­ren kann ....

Ich geh' jetzt erst 'mal einen Kaf­fee trinken.



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