kann man sein Weblog prüfen ....
Und so sieht es dann aus:
nichts ist so, wie es zu sein scheint ....
.... ein Bericht über die "Piraten Partei" im Lokalblatt! Ich war tatsächlich erstaunt .... allerdings warte ich immer noch auf eine Antwort auf meinen "Leserbief" - so richtig auf Papier und im Umschlag versandt - an den Chefredakteur.
Doch bei näherem Hinsehen kommt der Haken: "Legalisieren von Privatkopien" steht lt. Aussage der Zeitung an erster Stelle - Tja, sagt da Lieschen Müller, das geht mich nichts an .... Hätte man z.B. wahrheitsgemäß auf die nutz- und sinnlosen Netzsperren hingewiesen anstatt pauschal von "Überwachungsstaat auf digitaler Ebene verhindern", dann wäre man den zahlenden Anzeigenkunden schon wieder auf die Füße getreten und am Ende hätten die Leser gar verstanden was die Piraten Partei eigentlich will ....
In dieser Graphik wird dargestelt, welche Sitzverteilung bei der Kommunalwahl erreicht worden wäre (unterstellt: Gleiche Stimmverhältnisse wie bei der Europa-Wahl).
[Quelle/Bilder: WNv. 09.06.2009]
Ausgerechnet der Herr WIEFELSPÜTZ will jetzt gegen Internetzensur vorgehen - da bleibt mir nach Lektüre des Interviews, das er der BERLINER ZEITUNG gab - und der wirklich überzeugenden Stellungnahme von Herrn Vetter doch glatt die Spucke weg ....
Warum muß ich in diesem Zusammenhang wohl an das alte deutsche Sprichwort:
"Wer einmal lügt dem glaubt man nicht ...." denken?
Wer sich so hoch über den Wählern angesiedelt sieht ändert seine Einstellung nicht ohne Grund.
Angst hat schon so manchen dazu getrieben 'zu widerrufen'
- aber an der grundsätzlichen Gesinnung änderte sich nichts.
Die Genossen werden nervös.
Bei knapp über 20% ist das schon beinahe verständlich.
Aber trotzdem verdient:
Selbst Schuld. und: Gut so!
*edit*
Siehe dazu auch: Mr. Gaga und seine Zensurfantasien
ist diese unglaublich Frechheit mit der "Siege" allenthalben verkündet werden. Selbst die bitterste Niederlage wird noch als "Sieg" interpretiert - und daran erkennt man wie abgrundtief verlogen diese 'Berufs'-Politiker sind ...! Wahrscheinlich lügen sie so (oft sich selbst an), daß sie es auch tatsächlich glauben.
Ich interpretiere 'mal das Ergebnis (nur Deutschland) aus meiner Sicht:
*edit*
Da fällt mir noch etwas ein:
In welchem Job kann man - ungestraft! - 40% der Arbeitszeit (unentschuldigt) fehlen und bekommt trotzdem monatlich €15.000,- gezahlt?
Den Rest schenke ich mir.
Schade, daß nicht mehr Wähler die "Piratenpartei" gewählt haben:
Leute, das muß besser werden!
Schließlich kann ich nicht alleine die Republik retten ....
ist, daß sie sich in einer Hinsicht wie schlechte Eltern benehmen:
Sie hören nur mit halbem Ohr zu weil sie glauben von den Kindern könne sowieso nichts 'Wichtiges' kommen, bzw. sie wüßten ohnehin ALLES besser als die Kinder ....
Diese Verhaltensweise läßt sich nur daraus erklären, daß es den Genannten an Empathie, Intelligenz und Wissen fehlt - wer das nämlich besitzt ist nicht selbstherrlich und autoritär, sondern stets offen für die Bedürfnisse Anderer.
Mein Wunsch für die Wahlen in diesem Jahr ist es, diese Grundlagen des gedeihlichen Miteinanders im Staate mögen sich dadurch einstellen, daß die 'etablierten Parteien' grottenschlechte Ergebnisse haben und ins Grübeln kommen was der Grund sein mag.
Noch besser wäre es, wenn bestimmte Politiker wie 'heiße Kartoffeln' fallen gelassen würden ....
Ach ja, ich weiß, alles unerfüllbare Wunschträume.
Aber ab und an muß man ja 'mal über die Grenzen hinausdenken ....
Hingehen!
Und weder
CDU = Hans-Gert Pöttering = Schäuble, v.d. Leyen, Pofalla.
Noch
SPD = Martin Schulz = Müntefering, Scholz, Ulla Schmidt, Zypries, Wiefelspütz.
Noch
FDP = Silvana Koch-Mehrin = Westerwelle, Pinkwart, Bahr, Hahn.
Noch
"Die Grünen" = Reinhard Bütikofer = Höhn, Trittin, Roth.
unterstützen ....
Jede Stimme für eine der 'etablierten' Parteien bedeutet "Verharren in Untätigkeit" hier bei uns - gewinnen werden sowieso ALLE, nur nicht der Bürger, weil "Demokratie" hierzulande gleichbedeutend mit "Parteienherrschaft" und "Kandidatenmonopol" ist ....
→ verführt zur Annahme altertümlicher Geschichten und unwahrscheinlicher religiöser Dogmen;
→ schaltet kritische Vernunft aus;
→ ruft Gewissheit, Selbstgefälligkeit und Überlegenheitsgefühl hervor.
Bequem für Jene, die die Bevölkerung 'im Glauben' bestärken:
Wer "glaubt" wird wahrscheinlich auch eine weltliche Obrigkeit nicht in Frage stellen .....
*edit*
Eben fand ich zum Thema noch ein 'cartoon':
" .. Das BKA wollte am Freitag weder bestätigen noch dementieren, dass es dazu verpflichtet ist, die Behörden in den betreffenden Ländern einzuschalten anstatt die Anbieter selbst anzusprechen.
[Zitat aus einem Artikel der FR-online]
Da fallen mir sofort mehrere Gründe ein, warum das BKA lieber erst 'sperren' als löschen (lassen) will:
["click" zum Vergrößern!]
[Quelle]

Das erinnert mich sehr an die Bedingungen bei meinem letzten Arbeitgeber ....
Das finde ich auch.
Weil wir ansonsten auch gleich wieder sagen könnten:
"Recht ist was dem Volke nützt!"
So etwa muß man wohl die sich letztens häufenden Attacken des Innenministers auf das Bundesverfassungsgericht sehen ....
Was beim "Kinderpornographie-Sperrgesetz" geplant ist, nämlich den BND alleine ohne jegliche Kontrolle entscheiden zu lassen ist genau das, was im Dritten Reich zu unkontrollierbaren Willkürakten der 'Geheimen Staatspolizei' (und in der DDR: der Staatssicherheit) und letztlich zur Liquidation jeglicher Opposition gegen das Régime führte.
Der Herr Innen-Minister aber gibt sich indigniert, weil seinen ad-hoc- und us de la-mäng-Gesetze, die allesamt der Rechtmäßigkeit entbehren, immer häufiger "Verfassungswidrigkeit" bescheinigt wird und sie nur mit zahlreichen, wesentlichen Änderungen in die Praxis gehen ....
Daher plädiere ich für Augenmaß in der Sache und Abwahl der Verantwortlichen für diese abwegigen Gesetzesvorhaben, die nur Wahlkampfgetöse darstellen! Anstelle des obigen Satze sollte in einem Rechtsstaat gelten:
„Nur was Recht ist,
nützt dem Volke."
[Bearbeitetes Zitat von TELePOLIS]
Für Systemparteien maßgeschneidertes Wahlrecht
Das Gebot im Artikel 20 des Grundgesetzes, dass alle Staatsgewalt vom Volke ausgehe, wird nicht einmal in der legislativen Staatsgewalt angemessen erfüllt. Die Wähler können ihr Kreuz machen, wo sie wollen, es hat keine politischen Folgen, die der Wahlentscheidung zuzurechnen wäre. Welche Regierung nach der Wahl gebildet wird und welche Politik sie betreibt, wird nach dem Bruch der Wahlversprechen entschieden. Wählen ist in der BRD mittlerweile so sinnlos geworden, wie Faltengehen in der ehemaligen DDR. Bei der exekutiven Staatsgewalt auf kommunaler Ebene bestehen immerhin gewisse politische Teilhaberechte des Volkes, ansonsten erlaubt man dem Volk keine Wahl (und Abwahl) von wirklich Verantwortlichen .. Das im Artikel 20 des Grundgesetzes festgelegte Demokratiegebot ist zweifellos die wichtigste Norm. .. Nicht einmal Wahlen können dem Volk die für eine Demokratie notwendige Teilhabe bei der Ausübung der Staatsgewalt verschaffen, da im Grundgesetz unbegreiflicherweise das Wahlrecht völlig außer Betracht blieb.
Aufgrund dieser unverzeihlichen Unterlassung konnten sich die Systemparteien ein Wahlrecht maßschneidern, das ihre Macht sichert und das Volk regelrecht entmachtet. Die Verteilung der Mandate im Bundestag (und in den Länderparlamenten) erfolgt praktisch durch Wahllisten, auf denen die vorderen Kandidaten schon vor der Wahl wissen, dass sie ein Mandat erhalten werden. Die Kandidaten der Wahllisten unterliegen, sowohl bei der Aufstellung wie bei der Mandatsausübung, der totalen Kontrolle durch die Nomenklatura der Parteien. Dafür sorgt auch der sogenannte Fraktionszwang, der durch offene Abstimmungen im Parlament ausgeübt wird. Auch hier haben die Urheber des Grundgesetzes versagt, indem sie diese nicht ausdrücklich untersagten. Da hilft auch nicht die treuherzige Beteuerung im Artikel 38, wonach die Abgeordneten Vertreter des ganzen Volkes und an Aufträge und Weisungen nicht gebunden, sondern nur ihrem Gewissen unterworfen seien.
Als zusätzliche Machtstütze zur Fernhaltung von politischer Konkurrenz hat man sich die - im Grundgesetz gar nicht vorgesehene - 5%-Klausel bei der Berücksichtigung von gewählten Parteien einfallen lassen. Auf diese Weise wird einer nicht unbeträchtlichen Menge von Wählern der Wahlerfolg vorenthalten, und - viel bedenklicher- der für eine Demokratie lebenswichtige politische Wettbewerb auf ein Oligopol von Systemparteien beschränkt.
In diesem Sinne:
"Frohe Pfingsten" für all jene, die der Kirche nahestehen
- allen anderen ein "Schönes Wochenende" ....
An CDU, SPD, FDP & Grüne: