bookmark_borderVon Mißverständnissen ....

gepräg­te Dis­kus­sio­nen sind wohl im Blog­ger-Dasein nicht zu ver­mei­den. Man ver­prellt Leser oder Kom­men­ta­to­ren unbe­ab­sich­tig mit Aus­sa­gen, die völ­lig anders ver­stan­den wer­den, als sie gemeint sind. Nicht in jedem Fall hat man die Mög­lich­keit "rich­tig­zu­stel­len" - was dann zu aus­ufern­den Feh­den füh­ren kann .... nicht muß, denn es soll­te doch zunächst davon aus­ge­gan­gen wer­den, daß man es mit zivi­li­sier­ten Men­schen zu tun hat, deren erstes Begeh­ren nicht Streit, son­dern Har­mo­nie ist.

Eine gegen­tei­li­ge Mei­nung ist doch auch kein Hin­de­rungs­grund, mit­ein­an­der zivi­li­siert umzu­ge­hen. Es ist eine Her­aus­for­de­rung, sicher. Denn wer will schon ohne Begrün­dung sei­nen Stand­punkt auf­ge­ben? Das wäre sehr selten ....

Wie las ich da neu­lich an ande­rer Stelle:
Erst nach­fra­gen wie es gemeint gewe­sen sein könnte.
Ja.
Das scheint mir angebracht.
Vor allem in jenen Fäl­len, in denen man sich nicht ganz sicher ist.

Zuletzt:
Es ist doch bestimmt nicht not­wen­dig, immer und in jeder Sache einer Mei­nung zu sein. Schon unter­schied­li­ches Alter und unter­schied­li­che Lebens­si­tua­ti­on spre­chen doch für unter­schied­li­che Sicht­wei­sen - das hin­zu­neh­men, als Tat­sa­che zu akzep­tie­ren, bedeu­tet doch nicht, daß das Gegen­über ein schlech­te­rer Mensch ist - nur anders, das mag sein ....

bookmark_borderHier wie dort ....

ähn­li­che Probleme:
Das kommt her­aus, wenn man mit Freun­den in USA tele­fo­niert. Sprit­prei­se in unge­ahn­ter Höhe, Erd­gas­preis ver­drei­facht seit Anfang 2005 - wir haben hier gera­de eine Benach­rich­ti­gung unse­rer Stadt­wer­ke mit einer (der drit­ten!) Preis­er­hö­hung - inner­halb eines Jah­res - bekom­men. Lebens­mit­tel­skan­dal im Rind­fleisch­sek­tor, bei uns ver­gam­mel­tes Hüh­ner­fleisch, Schnee ohne Ende, Strom­aus­fall - der aller­dings (dort) durch haus­ei­ge­nen Gene­ra­tor abge­fan­gen wer­den konnte ....

Ja und die Weih­nachts­ein­käu­fer ver­stop­fen hier wie dort die Ein­kaufs­zen­tren und Innen­städ­te, kau­fen, als ob es in drei Tagen nichts mehr zu kau­fen gibt .... wenn ich mir das anse­he habe ich nicht den Ein­druck, als ob es uns so schlecht geht wie es in allen Medi­en dar­ge­stellt wird ....

Ach, da fällt mir noch ein: Paket nach USA, Por­to €48,- / Inhalt €33,- - da ist Hin­flie­gen bald lohnender ....

Ich mach' mich jetzt dran ein Tzazi­ki vor­zu­be­rei­ten, das soll mor­gen auf der Spei­se­kar­te ste­hen und ist am näch­sten Tag - gut durch­ge­zo­gen - viel schmackhafter ....

Abseits von Welt­po­li­tik, Fol­ter, Reli­gi­ons­fa­na­ti­kern und gro­ßen wie klei­nen Kriegen:
Pures Leben - hier wie dort ....
wie könn­te es auch anders sein?

bookmark_borderEin Ärgernis ....

erster Güte sind Men­schen, die in der Tie­fe ihrer Taschen oder ihres Geld­beu­tels nach Klein­geld suchen, um der Kas­sie­re­rin "pas­sen­de" Zah­lung zu leisten.

Das ist der Standard.

Heu­te aller­dings habe ich eine neue Vari­an­te erlebt:
Ein Kun­de vor mir - es ver­steht sich, daß hin­ter mir noch eine Schlan­ge von ca. 11-14 Per­so­nen sich auf­reih­te - bestand dar­auf zu erfah­ren, ob denn die Kar­tof­feln, die er auf das Band gelegt hat­te auch wirk­lich "Lin­da" sei­en. "Lin­da" näm­lich - und nichts ande­res - sei die Sor­te sei­ner Wahl ....

Es dau­er­te - gefühl­te - 15 - 20min. bis er das klar hatte.
Wenn ich mich nicht täu­sche lebt der Mann nur von Schluck (Alko­hol in Klein­fla­schen) und "Linda"-Kartoffeln.
Wenig­stens hat­te er nichts ande­res auf dem Band liegen ....

bookmark_borderÄrgernis! Urlaubsimpressionen (VII)

Urlaub ist ja grund­sätz­lich zur Ent­span­nung und Rege­ne­ra­ti­on gedacht.

Aller­dings gibt es ein fet­tes Ärger­nis, das ich unbe­dingt los­wer­den muß:
Wenn man - ver­schwitzt und aus­ge­powert von einem vier­stün­di­gen Auf- und Abstieg mit Gesamt­hö­hen­un­ter­schied von ca. 900m - in einer Gast­wirt­schaft ankommt, dort Auto­tou­ri­sten im fein­sten Aus­gehstöff­chen, frisch ondu­lier­te Damen in Kostü­men nach Trach­ten­art alle Tische besetzt haben .... und sich beschwe­ren, daß die Bedie­nung im völ­lig über­füll­ten Bier­gar­ten sie schon 12 Minu­ten war­ten läßt .... wäh­rend man selbst gedul­dig war­tet, bis man sei­ne müden Kno­chen irgend­wo auf einer Sitz­ge­le­gen­heit nie­der­las­sen kann ....

Das sind die Momen­te, in denen ich in Ver­su­chung bin "Feu­er, Feu­er!" zu rufen um Platz zu schaffen ....

bookmark_borderDer Berg ruft ....

und wer kann da schon daheimbleiben?
Also:
Gepackt ist noch nicht, aber bald geht's los ....
Auch wenn man schon öfter dort war gibt es immer wie­der Neu­es zu entdecken ....

Für den Win­ter (20.12. - 04.01.) suche ich noch:
Hüt­te für 6 Per­so­nen, Allein­la­ge, Selbst­ver­sor­ger - wer kennt eine/-n Ver­mie­ter/-in?

bookmark_borderVorbereitungen ....

für den Herbsturlaub:

  • Dicke Socken für die Wan­der­schu­he - wo sind nur die alten geblieben?
  • Neue Hose kau­fen - die letz­te ist beim Lagern geschrumpft, sehr geschrumpft! (Die zwei­te Hose geht noch. Sie hat im Bund eine ela­sti­sche Einlage .... )
  • neu­en Ruck­sack besor­gen - der frü­he­re wur­de mitt­ler­wei­le von einer/-m "Kin­der" zum Eigen­ge­brauch mitgenommen;
  • die SIGG-Fla­schen (3; 2x Mensch, 1x Hund) spü­len und einen klei­nen Was­ser­napf für den Hund dazupacken. 
  • Den Ruck­sack mit der Öff­nung für den Hun­de­kopf unten rechts suchen ....

Bald geht's los!
Es wird auch Zeit ....

bookmark_borderZu "runden" Festen ....

Unter "vier­zig na und ..." kann man bei "fan­ta­sia" und unter dem Titel "Balan­ce? oder das übli­che Dilem­ma ..." bei "lamam­ma" über vier­zig­ste Geburts­ta­ge lesen.

Nun trifft es sich, daß ich gestern auf einer Fei­er zum "50"sten Geburts­tag ein­ge­la­den war. Bei der glei­chen Gast­ge­be­rin war ich auch schon zum "40"sten ....

Wo war der Unter­schied zwi­schen bei­den Festen und was kann man all­ge­mein für sol­che "run­den" Geburts­ta­ge dar­aus schließen?

  1. Mit stei­gen­der Zahl der Gäste wird es immer schwie­ri­ger, sich mit einem ein­zel­nen Gast zu befassen; 
  2. Je grö­ßer die Zahl der Gäste, desto klei­ner die Aus­wahl an Ört­lich­kei­ten für eine sol­che Feier.
    Folge:
    Die Kosten stei­gen expo­nen­ti­ell, nicht linear ....
  3. Die wech­sel­sei­ti­gen Begeg­nun­gen auf sol­chen Fei­ern beschrän­ken sich auf Gäste, die man sowie­so schon kennt, ganz sel­ten lernt man Gäste aus einer "ande­ren" Grup­pe, die man noch nicht kann­te, kennen .... 
  4. Bei 40er-Fei­ern erzäh­len sich die Anwe­sen­den noch, wie wich­tig ihre Arbeit für das Unter­neh­men und ihre Kar­rie­re ist; Bei 50er-Fei­ern erzäh­len sich die Anwe­sen­den Krank­heits­ver­läu­fe - vor­wie­gend natür­lich von eige­nen Krank­hei­ten [Aus­nah­men bestä­ti­gen die Regel!] .... 
  5. Der Auf­wand der Gast­ge­be­rin / des Gast­ge­bers ist umge­kehrt pro­por­tio­nal zum zu erwar­ten­den Ergeb­nis - und damit mei­ne ich nicht nur die Geschen­ke, son­dern vor allem den emo­tio­na­len Gewinn .... 
  6. Je nach Zusam­men­set­zung kann auch das The­ma "Kin­der" - bei "40"-sten Geburts­ta­gen deren Erzie­hung und schu­li­sche Lei­stung, bei "50"-sten Geburts­ta­gen deren "Aus­bil­dung" oder "Stu­di­um" - neben ihrer Part­ner­wahl brei­ten Raum einnehmen .... 

Man kann auch Freund­lich­kei­ten hören, von lie­ben Freunden:
"Na, nach Dei­nem "60"-sten soll­test Du bes­ser zu einem fünf­jäh­ri­gen Inter­vall über­ge­hen und schon den "65"-sten grö­ßer fei­ern - man weiß ja nie ....

Sie erken­nen sofort, daß sich hier der Sinn­spruch bewahrheitet:

"Wenn man sol­che Freun­de hat,
braucht man kei­ne Feinde!"

bookmark_borderBeim zweiten ....

Durch­blät­tern der Zei­tung heu­te Nach­mit­tag habe ich ein paar Todes­an­zei­gen gele­sen. Eigent­lich nicht "gele­sen", son­dern über­flo­gen, mit Fokus auf die Geburts­ta­ge der Verblichenen.

Als ich damit durch war habe ich einen Apfel-Streu­sel­ku­chen aus der Gefrier­tru­he geholt und beschlos­sen, mich von jetzt an mehr auf "genie­ssen so lan­ge es noch mög­lich ist" einzustellen ....
hat­te ich die Sah­ne zum Kuchen schon erwähnt?

bookmark_borderParadox

Wenn Rei­fen abge­fah­ren sind haben sie "kein Pro­fil" mehr.

Wenn man bei Men­schen davon spricht, sie hät­ten "kein Pro­fil", dann bedeu­tet das das Gegen­teil von "abge­fah­ren"!

bookmark_borderEnttäuschend ....

ist die Fest­stel­lung, wenn man nicht von wich­ti­gen Ände­run­gen - die die eige­ne Situa­ti­on betref­fen - von jenen Men­schen erfährt, mit denen man freund­schaft­lich ver­bun­den ist.

Was soll man davon hal­ten, wenn unbe­tei­lig­te Drit­te über mehr Infor­ma­tio­nen ver­fü­gen als man selbst?

Ganz gro­ße ??? schwe­ben fort­an im Raum!

Und es schließt sich die Fra­ge an:
Wie soll man es selbst zukünf­tig mit Infor­ma­tio­nen halten?
Weitergeben?
Zurückhalten?

Es ist schlim­mer, wenn Ver­trau­en ver­lo­ren geht,
als wenn über­haupt kein Ver­trau­en da ist ....

bookmark_borderJemanden ....

nach Jah­ren wie­der­zu­se­hen, der sich schlecht benom­men hat - nein, der sich wider­wär­tig benom­men hat - und den man des­we­gen nicht mehr traf, ist schon ein Ereignis.
Das wird nur noch über­trof­fen von der Wahr­neh­mung, daß die­ser Mensch

  • immer noch nicht in der Lage ist einem offen in die Augen zu sehen; 
  • mitt­ler­wei­le an Krücken läuft; 
  • und es ihm wohl schlech­ter geht als man jemals ver­mu­tet hätte ....