bookmark_borderNotwendigkeiten ....

oder:
Was ein Dia­log zwi­schen den Natur- und Gei­stes­wis­sen­schaf­ten lei­sten müßte.

Ein wesent­li­cher Aspekt des natur­wis­sen­schaft­li­chen Han­delns & For­schens soll­te die Ein­be­zie­hung der Fol­gen für die Gesell­schaft, ja: für die Mensch­heit sein - dar­an man­gelt es bei immer schnel­ler wer­den­den Entwicklungszyklen.

Es wird 'auf den Markt gewor­fen' - allein die­se Wort­wahl zeigt, wie­we­nig durch­dacht man­che Ent­wick­lung sich ver­brei­tet. Es ent­ste­hen Zwän­ge, die jede ratio­na­le Beschäf­ti­gung der Natur­wis­sen­schaf­ten mit den Fol­gen ihres Tuns unmög­lich machen.

Wenn also eine Zusam­men­ar­beit zwi­schen Natur- und
Gei­stes­wis­sen­schaf­ten sinn­voll wer­den soll, so muß sie sich zunächst mit den aus der 'pipe­line' kom­men­den neu­en Pro­duk­ten befas­sen und deren Rele­vanz & Aus­wir­kung gründ­lich - gei­stes­wis­sen­schaft­lich! - durch­for­sten um sie erst danach zur Anwen­dung / Pro­duk­ti­on 'frei­zu­ge­ben', wenn sie denn 'unschäd­lich' für die beleb­te Umwelt sind.

Eine Fik­ti­on, ich weiß.

Wenn es aber nicht gelingt die auf 'pro­fit' ausgerichtete
natur­wis­sen­schaft­li­che For­schung (hier vor­ran­gig natür­lich die Inge­nieur­wis­sen­schaf­ten, gespeist aus den ande­ren Dis­zi­pli­nen) gesell­schafts­ver­träg­lich zu brem­sen wird der gewünsch­te Dia­log zwi­schen den Lagern sowie­so unwich­tig sein - dann haben wir uns vor lau­ter Fort­schritt irgend­wann in den näch­sten Jah­ren zugrun­de gerichtet.

bookmark_borderNee, neee, neeee ...!

War­um soll man sich denn
für einen klei­nen Lohn umbringen??

Da ich bestimmt nicht in dem Ruf ste­he ein 'Kapi­ta­li­sten­freund' zu sein neh­me ich den obi­gen Spruch pro­blem­los auf. Um auf das dahin­ter ste­hen­de Pro­blem auf­merk­sam zu machen.

Viel den­ken so. Was aber schon vom Ansatz her falsch ist, denn sie erken­nen den Denk­feh­ler nicht:

Wer wenig Lohn bekommt hat in den mei­sten Fäl­len* auch nicht viel anzu­bie­ten - kei­ne Aus­bil­dung, kei­ne Erfah­rung, kein Bock auf Arbeit ....

Ande­re müs­sen das aus­glei­chen was ein der­art Min­der­lei­sten­der anrich­tet. Letzt­lich lei­det aber selbst der­je­ni­ge, der glaubt für wenig Geld auch nicht lei­sten zu müs­sen - irgend­wann ist dann der eige­ne Job weg weil das Unter­neh­men in Kon­kurs geht.

* Um Miß­ver­ständ­nis­sen vorzubeugen:
Ich weiß, daß es vie­le Arbeits­ver­hält­nis­se gibt in denen man qua­li­fi­zier­ten Men­schen Hun­ger­löh­ne zahlt - weil die SPD als Erfül­lungs­ge­hil­fe vor­ma­li­ge CDU-PLä­ne zur Auf­wei­chung der Arbeits­ge­setz­ge­bung in die Tat umge­setzt hat.
Die davon Betrof­fe­nen mei­ne ich aber bestimmt nicht.

bookmark_borderWie nennt man ....

es eigent­lich, wenn man immer frei hat? Also auf­hört zu arbei­ten - aber noch nicht Ren­te bezieht? Oder auch dann, wenn man schon Ren­te bekommt ...?

Da mir das ja ins Haus steht muß ich recht­zei­tig den pas­sen­den Begriff erfah­ren, um mich kor­rekt aus­drücken zu kön­nen - denn 'Urlaub' im eigent­li­chen Sin­ne ist ja das Rent­ner­da­sein nicht .... auch die­se Zwi­schen­form muß doch einen bestimm­ten Begriff haben. Sehr kompliziert.

Wenn ich also frü­her in Urlaub gefah­ren bin, was ist das denn, wenn ich als Rent­ner ver­rei­se? Urlaub kann es nicht sein, denn das bedingt, daß man einer gere­gel­ten Tätig­keit nach­geht, die durch Abwe­sen­heit - eben "Urlaub" genannt - unter­bro­chen wird.

Fährt man also weg, ver­läßt sei­nen Wohn­ort, um das zu tun, was man frü­her als "Urlaub" bezeich­ne­te ergibt sich ein sprach­li­ches und ver­ständ­nis­mä­ßi­ges Problem ....

Da wird es Zeit, daß das amt­lich gere­gelt wird. Wir haben doch für ALLES Rege­lun­gen - na, typisch, nur für so eine wich­ti­ge Sache fehlt jede staat­li­che Norm!


[ 3.156 / tol ]

bookmark_borderDas Langzeitgedächtnis ....

Angeb­lich ist es ein Zei­chen von fort­schrei­ten­der Demenz, wenn das Lang­zeit­ge­dächt­nis akti­ver ist als das Kurzzeitgedächtnis:
Ich hin­ge­gen bin mir sicher, daß das Lang­zeit­ge­dächt­nis dann aktiv wird, wenn man von der all­täg­li­chen Rou­ti­ne in einem for­dern­den Beruf ent­la­stet ist.

Das trifft natür­lich nur auf Älte­re zu.
Und Jün­ge­re sind es, die der­glei­chen The­sen aufstellen ....

Ob da doch ein Vor­ur­teil im Spiel ist?

[tuo]

bookmark_borderÜberdruck mindern ....

Mir kommt die Idee, daß die Bereit­stel­lung der Mög­lich­kei­ten zu blog­gen eine Ein­rich­tung "inter­es­sier­ter Krei­se" ist, die ein­zig und allei­ne dazu die­nen soll, den gesell­schaft­li­chen Druck zu min­dern, den Jene aus­üben könn­ten, die sich jetzt mit der Dar­stel­lung ihrer Mei­nung in Web­logs zufrie­den geben ....
Selbst die Blog-Lesun­gen errei­chen kei­ne "brei­te Öffentlichkeit"
- die Blog­ger blei­ben unter sich.

Nur so ein Gedanke ....

Ich geh' jetzt wohl bes­ser schla­fen, eh' mir noch mehr sol­cher Ein­fäl­le kommen ....

bookmark_borderDie Vergänglichkeit ....

.. Ange­sichts des Ster­bens wird aber die Ver­gäng­lich­keit des Lebens immer wie­der augen­schein­lich. Statt die­se Flüch­tig­keit zu beja­hen, ver­sucht der Mensch sein Dasein zu ver­län­gern, indem er nach Mög­lich­kei­ten sucht, sich über den Tod hin­aus ein­zu­rich­ten. So begibt er sich auf die Suche nach Zei­chen jen­seits sei­ner Daseinsgrenzen 

[Quel­le]

Obwohl schon im Febru­ar ver­faßt scheint mir die­se Abhand­lung zu "Sein" und "Nichts" gera­de zu Ostern stimmig:
 

"Beden­ke, Mensch, daß Du ster­ben mußt, damit Du klug wirst."

.. Mit dem Erwa­chen der Ver­nunft erwei­tert sich das Wahr­neh­men und Betrach­ten zum Beob­ach­ten und Begreifen .. 

[Quel­le]

Wir soll­ten vor allem begrei­fen, daß unser Dasein begrenzt und unser Ein­fluß klein ist - so groß die­ser Ein­fluß gesell­schaft­lich auch erschei­nen mag .... Wir haben ver­lernt, uns der "Flüch­tig­keit des Seins" zu erge­ben - eine gan­ze Gesell­schaft, nein, eine gan­ze Welt, die sich dage­gen stemmt - und doch kei­ne Chan­ce hat ihrer Bestim­mung zu entgehen.

Sie­he hier­zu noch:
1.
Der Tod ist gewiss, die Stun­de ungewiss ....
2.
Wenn der Tag gekom­men ist 
3.
Kein 'Ent­kom­men' ....

http://panthol.twoday.net/stories/3532264/
2007-04-06 00:36

bookmark_borderBelohnung & Bestrafung ....

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Nie­mand tut etwas
für Ande­re
- alles was man tut,
tut man für sich selbst .... *

 
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* .... die "Beloh­nung" ist die damit ver­bun­de­ne Aufmerksamkeit
...."Bestra­fung" ist, wenn nie­mand von den 'guten Taten' Kennt­nis nimmt ....
'Per­fi­die' wäre eine sol­che - ver­meint­lich altru­isti­sche - Handlung,
wenn sie nur dar­ge­stellt aber nicht tat­säch­lich aus­ge­führt wird ....

bookmark_borderVöllig unwichtig ....

Nach unse­rem Umzug sind noch aller­lei Arbei­ten zur Wie­der­her­stel­lung der Nor­ma­li­tät zu erledigen.
In einer kur­zen Pau­se - etwa zur Zeit der Spät­nach­rich­ten des ZDF - sah & hör­te ich zu. Eine Ansamm­lung von - für unser Leben hier in Deutsch­land - meist völ­lig unwich­ti­gen Ereignissen ....

Ich konn­te mir die­ses blah-blah nur weni­ge Minu­ten ansehen.

Eine Erkennt­nis von sehr, sehr viel frü­her bewahr­hei­te­te sich:
80% der Nach­rich­ten sind für das eige­ne Leben irrele­vant, 15% sind zwar rele­vant aber unin­ter­es­sant, weil man dar­an sowie­so nichts ändern kann - die rest­li­chen 5%, Wet­ter und Wech­sel­kur­se .... na ja, die fin­det man auch mor­gen in der Zeitung ....


Fern­se­hen lenkt von der Wirk­lich­keit ab.
Absichtlich?


Je län­ger ich dar­über nachdenke,
desto wahr­schein­li­cher erscheint es mir ....

bookmark_borderWorüber ....

defi­niert sich denn wirk­lich der "Wert" eines Menschen?

Wer­den wir alle­samt schon in früh­kind­li­chem Sta­di­um so "pro­gram­miert", daß wir spä­ter als "gute Staats­bür­ger" funk­tio­nie­ren, das Maul hal­ten und unse­ren Platz (!) kennen?

Wer ist bes­ser dran?
Dio­ge­nes in der Ton­ne oder Alex­an­der, der ihm in der Son­ne steht?

bookmark_borderNun brummen sie wieder ....

und allent­hal­ben hört man den ker­ni­gen, bul­li­gen, sat­ten Motor­klang der stark­mo­to­ri­sier­ten Zwei­rä­der, die über die kur­vi­gen Land­stra­ßen jagen .... Rausch der Geschwin­dig­keit, der schein­bar untrenn­bar mit den ersten war­men Früh­lings­ta­gen (oder bes­ser: Wochen­en­den) ver­bun­den ist ....

Heu­te auch wieder ....
und viel­leicht eine Vier­tel­stun­de spä­ter meh­re­re Martinshörner ....

In jeder Motor­rad­sai­son ster­ben so an die 1.000 Fahrer/Beifahrer in Unfäl­len - ganz zu schwei­gen von den vie­len Para­ple­gi­kern, die für den kur­zen Rausch ein Leben lang bit­ter leiden ....

Ob es das wert ist?


* edit *
" .. Zwei Drit­tel aller Motor­rad­un­fäl­le wer­den von Auto­fah­rern ver­ur­sacht. .. " [Quel­le]