bookmark_borderFast fertig ....

 

Ofen­rohr kom­plett und Zwi­schen­räu­me mit Feu­er­mör­tel verschlossen .... Iso­lie­rung geschnit­ten und pro­vi­so­risch befestigt ....
   
Stein­wol­le hin­ter dem Rohr eingesteckt .... Git­ter­korb gebogen ....

Rest­li­che Stein­woll-Iso­lie­rung geschnit­ten und eingepaßt ....

Git­ter­korb (nah)
 
Git­ter gebo­gen und verdrahtet ....

Nur noch etwas Far­be rund um das Rohr nötig - und dann die Abschlußrosette ....

 

bookmark_borderAutarkie!

Im Zuge der Gewin­nung von Aut­ar­kie habe ich letz­te Woche einen soge­nann­ten "Werk­statt­ofen", 5KW, zu befeu­ern mit Holz und Braun­koh­le, gekauft .... Am Mon­tag war der Schorn­stein­fe­ger da und wir haben die Auf­stel­lung bespro­chen, dabei die Lage der Abgas­roh­re fest­ge­legt und nach­dem ich gestern noch die benö­tig­ten Tei­le gekauft habe bin ich heu­te dar­an gegan­gen die Löcher zu stemmen:
Ein Loch mit Durch­mes­ser 17 cm,
ein wei­te­res Loch mit Durch­mes­ser 22 cm.

Die erste Öff­nung dient ledig­lich der Umlen­kung des Roh­res in den Neben­raum, von da errei­che ich durch die zwei­te Öff­nung den Form­stein des Kamins - in die­sem fehlt die Öff­nung noch, denn das muß mit Bedacht ange­gan­gen werden:
Der Form­stein ist innen mit Scha­motte aus­ge­klei­det und man muß ihn sehr vor­sich­tig auf­boh­ren, damit nicht Ris­se und Brü­che ent­ste­hen, durch die spä­ter Rauch­ga­se ent­wei­chen könnten ....

Ich habe zur Her­stel­lung der Löcher in der 11-cm-Beton­wand (!) im Kreis gut zwan­zig Löcher gebohrt, dann mit Fäu­stel und Mei­ßel den inne­ren Kern her­aus­ge­schla­gen .... die Armie­rung hat­te einen Abstand von ca. 4 cm, was die gan­ze Ange­le­gen­heit äußerst kraft- und zeit­rau­bend machte .... 

Aber für heu­te bin ich fer­tig, frisch geduscht und ich bekom­me mein Lieb­lings­es­sen: Brat­wür­ste mit Baye­risch Kraut und Salzkartoffeln.
Aut­ark zu wer­den lohnt sich also doch, zumin­dest schon 'mal für mich ....

PS
Bil­der folgen!
[Pro­jekt: Kano­nen­ofen]
 

bookmark_borderStecknadel im Heuhaufen ....

.
Unter den vie­len Mil­lio­nen Web­logs gibt es mehr "Gold­stücke" als man per Zufall fin­den kann .... umso erfreu­li­cher ist es dann, wenn man wie­der ein­mal über Eines stol­pert .... ein Bei­spiel dafür, wie man in Ein­klang mit der Natur leben und trotz­dem sei­nen Lebens­un­ter­halt ver­die­nen kann - aller­dings muß man bereit sein auf man­che "'Seg­nun­gen' der Zivi­li­sa­ti­on zu verzichten ....

Fas­zi­nie­ren­de Bilder,
ein fas­zi­nie­ren­des Leben ....
außer­or­dent­lich emp­feh­lens­wer­te Lektüre!

*edit*
Ein neu­es Sprich­wort habe ich auch noch:
“Hap­pier than a coyo­te in a corn pile.”
- es drückt die aller­größ­te Zufriedenheit,
den aller­größ­ten Spaß an einer Sache aus ....

 

bookmark_borderDer langen Reihe ....

von "Pro­jek­ten" in den ver­gan­ge­nen Jah­ren kann ich nun die Anfer­ti­gung eines Ein­bau-Klei­der­schran­kes in der neu­en Woh­nung unse­rer Toch­ter hin­zu­fü­gen. Die Grund­kon­struk­ti­on besteht aus Rigips-Kanä­len und -stand­pro­fi­len, die Klei­der­stan­gen sind aus ver­zink­tem ½-Zoll-Wasserleitungsrohr.

Eine Klei­der­stan­ge von 2.00m Län­ge auf 1.50m Höhe, eine gleich­lan­ge Klei­der­stan­ge zum Her­aus­klap­pen dar­über. Sie wird mit einem Seil­zug nach vorn her­un­ter­ge­schwenkt und bie­tet so - bei nur zwei Metern Brei­te, zusam­men mit der unte­ren Stan­ge - vier lau­fen­de Meter für die Unter­brin­gung von Garderobe .... 

* update *

 
Es emp­fiehlt sich auf der obe­ren Stan­ge leich­te­re Beklei­dung zu hän­gen, da das Gewicht mit­tels des Metall­sei­les ange­ho­ben wird. Hilfs­wei­se könn­te ein Gerä­te­stiel mit ange­brach­ter Y-Gabel als Unter­stüt­zung beim Anhe­ben benutzt werden.

Ein Bild folgt, dem­nächst. Unten die Bil­der dazu ....



 
 
 
 

bookmark_borderVom Leben, Leiden und letztlichen Triumph der Rechtschreibung (II)

Was bis­her geschah:
Die Recht­schrei­bung, gefes­selt auf der Streck­bank, gepei­nigt von Fol­ter­knech­ten und Fol­ter­mei­ster, will nicht abschwören ….
Fort­set­zung ....

[Erster Scher­ge nähert sich, eine glü­hen­de Zan­ge in Hän­den, schickt sich an Recht­schrei­bung damit in den Arm zu zwicken]
Erster Scherge:
Geste­he, Schreck­li­che, daß Du über­heb­lich bist!
Geste­he, daß Du dich für etwas Bes­se­res hältst!
Ver­spre­che, daß Du hin­fort nie wie­der in die Öffent­lich­keit tre­ten wirst!
{Regie: Hin­ten links im Ker­ker öff­net sich lang­sam eine Tür, Rit­ter Syn­tax schleicht sich her­ein, schaut sich um, hebt sein Schwert und streckt den Fol­ter­mei­ster mit einem Streich nieder}
Syn­tax [an die rest­li­chen fin­ste­ren Cha­rak­te­re gerichtet]:
Weh Euch, jetzt ist das Ende eures schänd­li­chen Fre­vels gekommen ….
{Regie: Tumult!
Die zwei Scher­gen stür­zen sich auf ihn, er wehrt sie ab, schägt ihnen die Köp­fe ab und wen­det sich dem drit­ten Scher­gen zu, der unter­des­sen Recht­schrei­bung an meh­re­ren Stel­len mit der glü­hen­den Zan­ge gezwickt hat und sich anschickt, ihr durch einen mäch­ti­gen Hieb mit der Zan­ge den Gar­aus zu machen. Ganz kon­zen­triert auf sein Vor­ha­ben bemerkt der drit­te Scher­ge nicht, wie Syn­tax sich nähert und ihm das Schwert durch den Leib bohrt}
[Drit­ter Scher­ge, im Ster­ben, die Zan­ge ent­fällt sei­nen Hän­den, spricht gur­gelnd die letz­ten Worte]:
Es wer­den ande­re nach uns kom­men. Noch habt ihr nicht gesiegt!
{Regie: Syn­tax befreit Recht­schrei­bung von ihren Fes­seln, hebt sie auf sei­ne star­ken Arme}
Syntax:
Oh, mei­ne gelieb­te Recht­schrei­bung. Soviel Schmach ist Euch wider­fah­ren. Ich wer­de Euch in Mei­ster Mer­lins Obhut brin­gen, damit er Eure Wun­den heilt ….
Recht­schrei­bung [sieht ihn schmach­tend an]:
Oh, Syn­tax, mein Held, Ihr seid so stark und mutig ….
{Regie: Wäh­rend sie noch spricht wird das Licht im Ker­ker schwä­cher, bis es schließ­lich ganz ver­lischt. Man hört schep­pern­de Geräu­sche und Türen­schla­gen, Vor­hang zu!}