bookmark_borderVom Leben, Leiden und letztlichen Triumph der Rechtschreibung (II)

Was bis­her geschah:
Die Recht­schrei­bung, gefes­selt auf der Streck­bank, gepei­nigt von Fol­ter­knech­ten und Fol­ter­mei­ster, will nicht abschwören ….
Fort­set­zung ....

[Erster Scher­ge nähert sich, eine glü­hen­de Zan­ge in Hän­den, schickt sich an Recht­schrei­bung damit in den Arm zu zwicken]
Erster Scherge:
Geste­he, Schreck­li­che, daß Du über­heb­lich bist!
Geste­he, daß Du dich für etwas Bes­se­res hältst!
Ver­spre­che, daß Du hin­fort nie wie­der in die Öffent­lich­keit tre­ten wirst!
{Regie: Hin­ten links im Ker­ker öff­net sich lang­sam eine Tür, Rit­ter Syn­tax schleicht sich her­ein, schaut sich um, hebt sein Schwert und streckt den Fol­ter­mei­ster mit einem Streich nieder}
Syn­tax [an die rest­li­chen fin­ste­ren Cha­rak­te­re gerichtet]:
Weh Euch, jetzt ist das Ende eures schänd­li­chen Fre­vels gekommen ….
{Regie: Tumult!
Die zwei Scher­gen stür­zen sich auf ihn, er wehrt sie ab, schägt ihnen die Köp­fe ab und wen­det sich dem drit­ten Scher­gen zu, der unter­des­sen Recht­schrei­bung an meh­re­ren Stel­len mit der glü­hen­den Zan­ge gezwickt hat und sich anschickt, ihr durch einen mäch­ti­gen Hieb mit der Zan­ge den Gar­aus zu machen. Ganz kon­zen­triert auf sein Vor­ha­ben bemerkt der drit­te Scher­ge nicht, wie Syn­tax sich nähert und ihm das Schwert durch den Leib bohrt}
[Drit­ter Scher­ge, im Ster­ben, die Zan­ge ent­fällt sei­nen Hän­den, spricht gur­gelnd die letz­ten Worte]:
Es wer­den ande­re nach uns kom­men. Noch habt ihr nicht gesiegt!
{Regie: Syn­tax befreit Recht­schrei­bung von ihren Fes­seln, hebt sie auf sei­ne star­ken Arme}
Syntax:
Oh, mei­ne gelieb­te Recht­schrei­bung. Soviel Schmach ist Euch wider­fah­ren. Ich wer­de Euch in Mei­ster Mer­lins Obhut brin­gen, damit er Eure Wun­den heilt ….
Recht­schrei­bung [sieht ihn schmach­tend an]:
Oh, Syn­tax, mein Held, Ihr seid so stark und mutig ….
{Regie: Wäh­rend sie noch spricht wird das Licht im Ker­ker schwä­cher, bis es schließ­lich ganz ver­lischt. Man hört schep­pern­de Geräu­sche und Türen­schla­gen, Vor­hang zu!}

bookmark_borderWahlschwindel in NRW - update

Wahl­schwin­del? .... bei der NRW-Wahl ist wohl nicht zu erwar­ten, dafür sor­gen schon die vie­len Hel­fer in den Wahl­lo­ka­len. Ehren­amt­lich, da wird die Sache ernst­ge­nom­men!

Ich wage 'mal eine Pro­gno­se zum Aus­gang der Wahl:

  1. CDU: 40% 
  2. SPD: 28% 
  3. FDP: 9% 
  4. Grü­ne: 8% 
  5. und der Rest für "Son­sti­ge"

Für die Wahl­be­tei­li­gung ist es sicher schlecht, daß das Wet­ter so toll ist. Aber: Es geht um die Wurst, daher pro­gno­sti­zie­re ich 'mal 62% Wahlbeteiligung ....

* edit *
Wei­te­re Anmer­kun­gen zur Wahl, ins­be­son­de­re deren Aus­wir­kun­gen auf die Bundespolitik ....

* 2. edit *
Tat­säch­li­cher Aus­gang der Wahl*:

  1. CDU: 45% 
  2. SPD: 37% 
  3. FDP: 6,5%
  4. Grü­ne: 6% 
  5. und der Rest für "Son­sti­ge"

Da lag ich mit mei­ner Pro­gno­se für CDU und SPD zu tief, für FDP und Grü­ne zu hoch. Beson­ders das Abschnei­den der Grü­nen freut mich sehr, denn ich habe ja schon frü­her kei­nen Hehl dar­aus gemacht, daß ich es fatal fin­de, daß eine Mini-Par­tei mit einem tat­säch­li­chen Stim­men­an­teil von 4-5% der poten­ti­el­len Wäh­ler die Poli­tik in NRW so stark beein­flußt hat .... tschüs, Frau Höhn, tschüs Herr Vesper!
*lt. Hoch­rech­nung v. 18:20h

Eben­so inter­es­sant ist, daß die The­men Wirt­schaft, Arbeit und Bil­dung offen­sicht­lich den Aus­schlag gege­ben haben ....
Nun bin ich gespannt, wie hoch die Wahl­be­tei­li­gung war ....

* 3. edit *
Auch bei Herrn Seh­pferd lese ich Genug­tu­ung über das Ergeb­nis - wenn auch ver­bun­den mit einer Mah­nung .... wohin­ge­gen Herr qui­ri­nus nicht so recht zufrie­den ist und sei­ne Zwei­fel an dem hat, was kom­men wird, ins­be­son­de­re auf Bun­des­ebe­ne ....

bookmark_borderDas Wesen der Chinesen ....

ist im Westen sel­ten rich­tig gedeu­tet wor­den. Mas­sen brin­gen Pro­ble­me. Mas­sen gene­rie­ren aber auch Spit­zen­lei­stung - gro­ße Mas­sen enorm vie­le "Spit­zen­lei­ster" ....

In jüng­ster Zeit meh­ren sich auf unse­ren Büh­nen chi­ne­si­sche Pia­ni­sten. Ein Zufall? Nein! Denn - wie zuvor fest­ge­stellt - Mas­sen brin­gen mas­sen­haft Spit­zen­lei­stung her­vor .... und die Pia­ni­sten sind erst der Anfang!

Wir wer­den noch stau­nen, wenn erst die Spe­zia­li­sten aus ande­ren Fach­ge­bie­ten sich ihrer Lei­stungs­fä­hig­keit bewußt sein wer­den und sich in der Welt verteilen ....

* edit *
Nach Durch­sicht der Bei­trä­ge stel­le ich fest, daß mei­ne Absicht ent­we­der per Zufall , wegen der Art der Dar­stel­lung, oder mög­li­cher­wei­se auch absicht­lich falsch gedeu­tet wird.

Ich spre­che hier mit Bewun­de­rung (!) über die Spit­zen­lei­stun­gen der Chinesen.
Ich habe nichts gegen irgend­ei­ne Natio­na­li­tät, schon gar­nicht gegen Chinesen.
Ich ste­he einer Aus­wei­tung der Aus­rei­se­mög­lich­kei­ten für Chi­ne­sen - um sich in ande­ren Län­dern wei­ter­zu­bil­den oder dort zu arbei­ten - sehr posi­tiv gegenüber.

Alle ande­ren Dar­stel­lun­gen mei­ner Absicht sind schlicht falsch!

bookmark_borderWer die Wahl hat ....

möch­te mög­li­cher­wei­se gar­nicht wäh­len .... so wie am kommnden Wochen­en­de in NRW!

Die Fra­ge ist näm­lich, wel­che Wahl hat eigent­lich der Wähler?

Die Kan­di­da­ten wer­den von den Par­tei­en auf die Wahl­li­sten gesetzt. Der Wäh­ler kennt vie­le von den dort geli­ste­ten Frau­en und Män­nern über­haupt nicht. Par­tei­en tun auch wenig, um das zu ändern. Wahl­kampf wird auf weni­ge bekann­te Poli­ti­ker konzentriert.

Per­so­nen statt Pro­gram­me - eine Farce!

Wenn Sie aber nicht zum Wäh­len gehen, wer­den Sie Ihrer Ver­pflich­tung, an der Mei­nungs­bil­dung teil­zu­neh­men, nicht gerecht. Noch ist Zeit, die Pro­gram­me zu lesen. Und dann "infor­miert" - bezo­gen auf die Inhal­te - zu wählen ....

Las­sen Sie uns den Par­teibon­zenobe­ren ein Schnipp­chen schla­gen, las­sen Sie uns "infor­miert" wäh­len gehen ....

bookmark_border"Das Label 'sozial' neu definieren", ....

stand in einem Bei­trag, den ich kürz­lich las.

Wir ste­hen vor den Land­tags­wah­len in NRW. Kein Wun­der, daß die Aus­sa­ge von Peer Stein­brück unter dem Deckel gehal­ten wird, denn der­glei­chen State­ment ist bei den rot-grü­nen Wäh­lern nicht son­der­lich beliebt!

Schau­en wir uns an, was es bedeu­tet, das 'sozi­al' neu definieren:

  1. Mana­ger sol­len wei­ter ein Viel­fa­ches des­sen ver­die­nen dür­fen als die ihnen unter­stell­ten Mit­ar­bei­ter; Unter­neh­men sol­len noch weni­ger Steu­ern zah­len als bis­her - halt, nein, das ist irre­füh­rend: Die Klein- und Mit­tel­un­ter­neh­men zah­len ja schon - es sind die "Mul­tis", die Gewin­ne im Aus­land ver­steu­ern und hier bei uns die Ver­lu­ste gel­tend machen .... 
  2. Abge­ben sol­len Jene im Lan­de, bei denen durch Arbeit eines Part­ners allei­ne der Lebens­un­ter­halt nicht mehr zu bezah­len ist; 
  3. Die Rent­ner, die im Ver­trau­en auf die Zukunft treu und brav - zwangs­wei­se - gezahlt haben wer­den um ihre wohl­ver­dien­ten Ruhe­stands­be­zü­ge betrogen.

zu 1.:
Natür­lich soll für mehr Arbeit auch mehr gezahlt wer­den. Und für mehr qua­li­fi­zier­te Arbeit viel­leicht noch mehr. Aber ist denn eine Rela­ti­on > 1:30 noch als "Mehr­lei­stung" gerechtfertigt?

zu 2.:
Müß­te es nicht mög­lich sein, mit einem Gehalt den Lebens­un­ter­halt einer Fami­lie zu bestreiten?

zu 3.:
Darf man so die Alten abspei­sen, die doch über vie­le Jah­re den Auf­bau die­ses Lan­des erle­digt haben und so den der­zei­ti­gen Wohl­stand* erst ermög­licht haben?

Was mir aber über­haupt nicht gefällt sind jene Men­schen, die sich auf Kosten von Fami­li­en und Rent­nern "durch­zie­hen" las­sen und über die "Zah­len­den" noch Hohn und Spott verbreiten ....

*
Ja, ich mei­ne wirk­lich Wohl­stand! Es geht uns näm­lich nicht schlecht - ver­gleicht man z.B. mit Län­dern der soge­nann­ten "Drit­ten Welt"!

bookmark_borderBetroffenheit & Empörung ....

sind oft nur eine Sei­te der Medail­le. Man kann sich über Vie­les Gedan­ken machen und dazu Posi­ti­on beziehen.
Was mich sehr irri­tiert ist, wenn Blog­ger The­men auf­neh­men, die unter dem Deck­man­tel der Empö­rung über bestimm­te Sach­ver­hal­te gera­de die­se for­cie­ren, also in das "öffent­li­che" Bewußt­sein zerren ....

Mit Kal­kül wer­den "hei­ße Eisen" ange­faßt, kon­tro­ver­se The­men aufgenommen:
Man schreibt über Pornographie;
Man schreibt über Kinderschänder;
Man schreibt über Tsunami.
Oder:
Man strei­tet mit ande­ren Blog­gern - und Zaun­gä­ste wie Voy­eu­re kom­men zuhauf, um sich die Que­re­len, Belei­di­gun­gen oder Schimpf­ti­ra­den zu Gemü­te zu führen ....

Das pas­siert natür­lich "rein aus Inter­es­se die Ver­hält­nis­se zu bes­sern und die Miß­stän­de anzu­pran­gern" - Weit gefehlt! Es ist das Schie­len nach der Quote ....

* edit *
Es feh­len über­all dort, wo die­ses The­ma ver­tieft behan­delt wird Lösungs­vor­schlä­ge! Da es aber bekannt ist, daß Reden allei­ne wohl noch nie gehol­fen hat, sind sol­che "Bei­trä­ge" bil­li­ge Effekt­ha­sche­rei - ohne jede Fol­ge, aber mit einem gewis­sen Auf­merk­sam­keits­wert für die Schreiber ....
* /edit *

Es ist immer gut, Unzu­läng­lich­kei­ten in die­ser Welt auf­zu­zei­gen - dann aber bit­te ALLE gleich­wer­tig, nicht selek­tiv nur jene The­men, die "publi­kums­träch­tig" sind ....

Es ist wenig über die AIDS-Kathastro­phe in Afri­ka zu lesen. Obwohl sich dort ein Dra­ma abspielt, das gan­ze Gene­ra­tio­nen dahin­rafft. Nur ist das nicht geeig­net, Mas­sen an Lesern anzu­zie­hen. Da eig­net sich ein The­ma wie "Kin­der­por­no­gra­phie" schon eher .... Ent­rü­stung, Heu­che­lei, unge­eig­ne­te Vor­schlä­ge wie man Abhil­fe schaf­fen könn­te - eine "bun­te Mischung" aus Mei­nung und Links - das bringt Auf­merk­sam­keit. Mehr, als dem The­ma ange­mes­sen erscheint.

In USA wer­den Eltern ver­haf­tet, weil sie ihre Klein­kin­der in der Bade­wan­ne pho­to­gra­phie­ren - wol­len wir hier die glei­che Stim­mung und die glei­che Hand­ha­bung ein­füh­ren? Mir scheint, eine dif­fe­ren­zier­te Hal­tung zum The­ma wäre angebracht ....

Und dann noch ein Hin­weis aus der Gestaltpsychologie:
Men­schen gei­ßeln das am Häu­fig­sten, was ihren eige­nen Äng­sten, Nei­gun­gen und Unzu­läng­lich­kei­ten entspricht.

Das heißt im Klartext:
Wer sich vehe­ment - und ohne direkt betrof­fen zu sein - für eine Ver­fol­gung von Kin­der­por­no-Her­stel­lern aus­spricht bekämpft damit sei­ne eige­ne Nei­gung zu sol­chen Aus­wüch­sen - der Volks­mund sagt dazu: "Den Bock zum Gärt­ner machen" ....

Über­las­sen wir doch sol­che The­men denen, die von Amts wegen damit befaßt sind und genü­gend Kennt­nis­se haben, um Abhil­fe zu schaf­fen: den Strafverfolgungsbehörden!

bookmark_borderDemonstration ....

war heu­te in Ham­burg ange­sagt und zu mei­nem Leid­we­sen geriet ich mit­ten­hin­ein. Ter­min­druck wächst expo­nen­ti­ell mit der Mas­se der Demon­stran­ten - und der Ärger über sol­che Aktio­nen ver­viel­facht sich dadurch auch ....

Ich habe Demon­stra­tio­nen gegen Vie­les erlebt. Der Erfolg ist nie das, was sich die Demon­stran­ten zuord­nen, die Ergeb­nis­se sind eher mager, alle sind irgend­wie sau­er, nach kur­zer Zeit ist alles vergessen ....

Da lobe ich mir die frü­he­ren Kampf­pa­ro­len, wie etwa wäh­rend des Viet­nam­krie­ges: "Ho,Ho,Ho-Tschi-Min!" oder "USA-SA-SS", das war wenig­stens ein­falls­rei­cher als Trans­pa­ren­te wie "Stu­den­ten gegen Stu­di­en­ge­büh­ren" ....

Auch Demon­stra­tio­nen sind nicht mehr das, was sie ein­mal waren ....

bookmark_borderZuwanderung - Einwanderung

Bei nähe­rer Betrach­tung drängt sich der Ein­druck auf, daß wir hier in AUS und D die­je­ni­gen Ein­wan­de­rungs­wil­li­gen "abbe­kom­men", die in ande­ren Ein­wan­de­rungs­län­dern schon des­we­gen nicht genom­men wer­den, weil sie unfä­hig oder unwil­lig sind, die dor­ti­gen Bedin­gun­gen zu erfül­len - hier aber "ange­nom­men" wer­den, weil bei uns eben die­se Kri­te­ri­en feh­len. Oder, wenn sie vor­han­den sind, nicht kon­se­quent durch­ge­setzt werden ....

Unwis­sen­heit ist der Nähr­bo­den für Extre­mis­mus - und genau den haben wir uns ins Land geholt, weil wir für Jahr­zehn­te - dank Blocka­de in poli­ti­schen Gre­mi­en - kei­ner­lei Kri­te­ri­en für die Ein­wan­de­rung hatten!

In tra­di­tio­nel­len Ein­wan­de­rungs­län­dern, wie Neu­see­land, Austra­li­en, USA oder Kana­da, gehört es zu den Grund­be­din­gun­gen, einen Nach­weis der Aus­drucks­fä­hig­keit in der Lan­des­spra­che zu ver­lan­gen. Inte­gra­ti­on wird dort seit Jahr­zehn­ten for­ciert, ange­fan­gen im Schul­sy­stem bis hin zur Arbeits­stät­te. Es gibt kei­ne Ausnahmen.

Zu mei­ner Ver­wun­de­rung konn­te ich dort (USA, Kana­da) auch fest­stel­len, daß eth­ni­sche Grup­pen, die in Euro­pa nicht oder nur in klei­nem Pro­zent­satz inte­gra­ti­ons­wil­lig sind, durch die dor­ti­gen Rah­men­be­din­gun­gen erheb­lich bes­ser inte­griert sind als hier.

Wor­an das liegt?
Nun, weil jeder, der dort ein­wan­dert, genau weiß, wel­che Lei­stun­gen für das Auf­nah­me­land zu erbrin­gen sind.

Dazu gehö­ren:
Nach­weis eines zumin­dest mitt­le­ren Bildungsgrades;
Nach­weis über beruf­li­che Fertigkeiten;
Nach­weis über Fami­li­en­stand und Kinderzahl;
Nach­weis über finan­zi­el­le Resour­cen (Start- oder Grundmittel);
Nach­weis über Krank­hei­ten und eine Krankenversicherung.

Und jetzt höre ich schon die Auf­schreie der Gutmenschen:
Das ist ja mehr gefor­dert, als vie­le Ein­hei­mi­sche zu bie­ten haben! Ja, das mag sein, aber die wol­len ja auch nicht erst hier­her kom­men, sie sind schon da!

Damit kein Zwei­fel auf­kommt oder ver­mu­tet wer­den kann:
Ich mei­ne nicht Asyl­be­wer­ber, son­dern Zuwan­de­rer! Asyl muß sehr viel libe­ra­ler gere­gelt wer­den, als es heu­te der Fall ist!

bookmark_borderUndank und Spott ....

sind das Ergeb­nis vie­ler Bemü­hun­gen, aus­län­di­schen Staats­bür­gern eine Chan­ce zu geben, hier zu leben.

Jüngst sag­te mir in einem Gespräch eine Frau:
"Unse­re Män­ner ver­ach­ten euch Deut­sche(-n Män­ner), weil ihr nicht in der Lage seid, euch in eurem Haus durchzusetzen."

Ein paar Tage spä­ter, in einem Auto­haus. Ich kom­me ins Gespräch mit einem Mann, der sich als Ira­ner bezeichnet:
"Schon als Stu­dent habe ich dar­über gelacht, wie leicht es ist, euer Sozi­al­sy­stem zu über­li­sten und auszunehmen."

In Web­logs lese ich die Kom­men­ta­re von Rus­sen (ein­ge­bür­gert?) und ande­ren Natio­na­li­tä­ten aus dem frü­he­ren Ost­block, die zwar gern alle Annehm­lich­kei­ten in Län­dern wie Öster­reich oder Deutsch­land in Anspruch neh­men, aber nichts als Hohn und Spott über die "son­der­ba­ren Sit­ten" der Men­schen in ihren Gast­län­dern übrig haben. Da wird über Kul­tur und gei­sti­gen Anspruch her­ge­zo­gen - alles ver­packt in ver­meint­li­che Unwis­sen­heit - und kräf­tig auf die ein­ge­dro­schen, die täg­lich zur Arbeit gehen, damit die­se Mecke­rer und Igno­ran­ten ein beque­mes Leben in unse­ren Sozi­al­sy­ste­men füh­ren können.

Und dann die Stel­lung­nah­men der "betrof­fe­nen Gutmenschen":
Ach ja, wie schlimm ist es doch, was man Aus­län­dern antut. Daß man von ihnen ver­langt, wenig­stens soviel Deutsch zu spre­chen, daß sie sich ver­ständlch aus­drücken können ....

Um es ganz deut­lich zu sagen:
Ich habe nichts gegen irgend­wen von irgend­wo­her - solan­ge die­se Men­schen wenig­stens ein Fünk­chen Respekt vor der Tra­di­ti­on des Gast­lan­des haben und sich bemü­hen, selbst für ihren Unter­halt zu sor­gen .... also zumin­dest nicht "die Hand bei­ßen, die sie füttert" ....