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Veröffentlicht in Leben

bookmark_borderDer Zauberlehrling

Aus der Rubrik: "Erin­ne­rung an 'die Jugendzeit' .... "

Der Zau­ber­lehr­ling.

Hat der alte Hexenmeister
Sich doch ein­mal wegbegeben!
Und nun sol­len sei­ne Geister
Auch nach mei­nem Wil­len leben.

5

Sei­ne Wort’ und Werke

Merkt’ ich, und den Brauch,
Und mit Geistesstärke
Thu’ ich Wun­der auch.

     Wal­le! walle

10

     Man­che Strecke,

     Daß, zum Zwecke,

     Was­ser fließe,
     Und mit rei­chem vol­lem Schwalle
     Zu dem Bade sich ergieße.

15

Und nun komm, du alter Besen!

Nimm die schlech­ten Lumpenhüllen;
Bist schon lan­ge Knecht gewesen;
Nun erfül­le mei­nen Willen!

Auf zwey Bei­nen stehe,

20

Oben sey ein Kopf,

Eile nun und gehe
Mit dem Wassertopf!

     Wal­le! walle

     Man­che Strecke,

25

     Daß, zum Zwecke,

     Was­ser fließe,
     Und mit rei­chem vol­lem Schwalle
     Zu dem Bade sich ergieße.

Seht, er läuft zum Ufer nieder;

30

Wahr­lich! ist schon an dem Flusse,

Und mit Blit­zes­schnel­le wieder
Ist er hier mit raschem Gusse.
Schon zum zweytenmale!
Wie das Becken schwillt!

35

Wie sich jede Schale

Voll mit Was­ser füllt!

     Ste­he! stehe!
     Denn wir haben
     Dei­ner Gaben

40

     Vollgemessen! –

     Ach, ich merk’ es! Wehe! wehe!
     Hab’ ich doch das Wort vergessen!

Ach das Wort, wor­auf am Ende

Er das wird, was er gewesen.

45

Ach, er läuft und bringt behende!

Wärst du doch der alte Besen!
Immer neue Güsse
Bringt er schnell herein,
Ach! und hun­dert Flüsse

50

Stür­zen auf mich ein.

     Nein, nicht länger

     Kann ich’s lassen;
     Will ihn fassen.
     Das ist Tücke!

55

     Ach! nun wird mir immer bänger!

     Wel­che Mie­ne! wel­che Blicke!

O, du Aus­ge­burt der Hölle!
Soll das gan­ze Haus ersaufen?
Seh’ ich über jede Schwelle

60

Doch schon Was­ser­strö­me laufen.

Ein ver­ruch­ter Besen,
Der nicht hören will!

Stock, der du gewesen,
Steh doch wie­der still!

65

     Willst’s am Ende

     Gar nicht lassen?
     Will dich fassen,
     Will dich halten,
     Und das alte Holz behende

70

     Mit dem schar­fen Bei­le spalten.

Seht, da kommt er schlep­pend wieder!
Wie ich mich nun auf dich werfe,
Gleich, o Kobold, liegst du nieder;
Kra­chend trifft die glat­te Schärfe.

75

Wahr­lich! brav getroffen!

Seht, er ist entzwey!
Und nun kann ich hoffen,
Und ich ath­me frei!

     Wehe! wehe!

80

     Bei­de Theile

     Stehn in Eile
     Schon als Knechte
     Völ­lig fer­tig in die Höhe!
     Helft mir, ach! ihr hohen Mächte!

85

Und sie lau­fen! Naß und nässer

Wird’s im Saal und auf den Stufen.
Welch ent­setz­li­ches Gewässer!

Herr und Mei­ster! hör’ mich rufen! –
Ach da kommt der Meister!

90

Herr, die Noth ist groß!

Die ich rief, die Geister,
Werd’ ich nun nicht los.

     „In die Ecke,
     Besen! Besen!

95

     Seyd’s gewesen.

     Denn als Geister
     Ruft euch nur, zu sei­nem Zwecke,
     Erst her­vor der alte Meister.“

∙ ▪  ▪ ∙
 
"wiki­me­dia" - vorlesen:
Vor­le­sen lassen .... 

bookmark_borderRätselraten ....

Was geht in den Köp­fen von Sech­zehn­jäh­ri­gen vor?

Wahr­schein­lich ein tur­bu­len­tes Gemisch von Stim­mung, Mei­nung und Wis­sen - nicht nach­voll­zieh­bar für Erwach­se­ne, schon erst recht nicht für 'Senio­ren' ....

So, und was ist da ein 'ange­mes­se­nes' Geburtstagsgeschenk?

bookmark_borderSchon bessere Tage gesehen ....

Ich esse gern Streu­sel­ku­chen. Des­we­gen schaue ich bei jedem Bäcker­la­den zuerst ob es den gera­de gibt. Heu­te beim Ein­kauf in einem Super­markt der Nach­bar­stadt - da sind wir bis­her noch nie gewe­sen - gab es beim Bäcker das Objekt mei­ner Begierde.

Das Stück sah zwar toll aus, dicke Streu­seln und wenig Teig dar­un­ter - aber der Geschmack ließ zu wün­schen übrig:
Trocken bis pul­verig, der Teig an den Rän­dern kno­chen­hart und aus­ge­trock­net .... die­ser Kuchen hat bestimmt 'schon bes­se­re Tage gese­hen' ...!

bookmark_borderTagwerk erledigt!

Als ich das vor­hin beim Ein­räu­men des Geschirrs in die Maschi­ne behaup­te­te wur­de ich aus­ge­lacht. Wie­so eigent­lich? Stimmt doch ....

bookmark_borderApril-Scherze, frühere ....

*update* (03.04.;00:30h)

Fol­gen­de Bei­trä­ge von
► Frei­tag, 1. April 2011
sind April-Scherze:
Fort­schritt (sie­he dazu die Erläu­te­run­gen)
Gefahr durch Dihydrogenmonoxid
Erd­öl in Mas­sen verfügbar ....
Ein Bekann­ter ....


Älte­re "Scher­ze" ....
► Don­ners­tag, 1. April 2010, 01:05
"Hexen hexen ...." [146]

► Mitt­woch, 1. April 2009, 00:29
"Holz statt Papier …."

► 2008 - kein Ein­trag vorhanden
(In dem Jahr war mir zeit­wei­se nicht zum Lachen zumute ....)

► Sonn­tag, 1. April 2007, 11:19
"Gas wird bil­li­ger" [701]

► Sams­tag, 1. April 2006, 02:20
"Vor­tei­le durch den Gebrauch von Wasserstoff(per)oxid im Haus­halt" [1.243]

bookmark_borderFortschritt

Nach­dem es erst kürz­lich gelun­gen ist leben­de Viren zu "pho­to­gra­phie­ren" und ein "Uni­ver­sel­les Muster" in allen Musik­stücken zu fin­den ver­wun­dert es nicht, wenn sich die For­scher der Per­due Uni­ver­si­tät nun dar­an gemacht haben auch das Sehen erneut und sehr viel inten­si­ver - mit den heu­te sehr viel höher auf­lö­sen­den Unter­su­chungs­ge­rä­ten - zu studieren.

Erste Ergeb­nis­se lagen bereits Mit­te März vor und sind sensationell:
Es gibt einen uni­ver­sel­len Seh-Boten­stoff, der, ähn­lich wie die homo­no­me Anzahl der Hals­wir­bel (vgl. auch: "met­amer, Met­ame­rie") bei den Säu­ge­tie­ren, über­all dort nach­zu­wei­sen war wo die For­scher danach gesucht haben.

Es han­delt sich um das (so benann­te) Lumi­lux 840, ein z.T. aus Eiweiß­ver­bin­dun­gen umge­wan­del­tes Groß­mo­le­kül, das manch­mal auch ver­ge­sell­schaf­tet mit Bio­lux 965 - die Zah­len geben die Wel­len­län­ge höch­ster Emp­find­lich­keit an - uni­ver­sell gefun­den wird.

Da kann man 'mal wie­der sehen: Es gibt auch in die­sem Jahr­hun­dert durch­aus noch Mög­lich­kei­ten in unbe­kann­te Berei­che des Wis­sens vorzustoßen.

bookmark_borderGefahr durch Dihydrogenmonoxid

Wie das Deut­sche MeteR­eo­Lo­gi­sche Insti­tut [MRLI] mit­teilt, ist im April wie­der ver­mehrt mit dem schlag­ar­tig ein­set­zen­den Auf­tre­ten von Dihy­dro­gen­mon­oxid* [auch: DHMO] zu rechnen.
In gefro­re­ner Form - wegen der nied­ri­gen Außen­tem­pe­ra­tu­ren sehr häu­fig in die­ser Jah­res­zeit! - ist die Sub­stanz nicht weni­ger bedroh­lich, da sie in der Lage ist - je nach Schich­tung - bei Men­schen Atem­not, in schwer­sten Fäl­len auch Ersticken herbeizuführen.
Es wur­de ja in ver­schie­de­nen öko­to­xi­ko­lo­gisch ori­en­tier­ten Zeit­schrif­ten schon häu­fi­ger als "pro­ble­ma­ti­sche Sub­stanz mit hohem Gefah­ren­po­ten­ti­al" inten­siv bespro­chen - lei­der ohne nen­nens­wer­ten Erfolg und mit sehr gerin­ger Reso­nanz aus der Bevölkerung.
Auch die Poli­tik igno­riert das Pro­blem und läßt ver­laut­ba­ren, es gäbe kei­nen Hand­lungs­be­darf. Ledig­lich die Grü­nen haben zuge­sagt sich wenig­stens ver­tieft dazu infor­mie­ren zu wollen.


* sprich: Die-hüd­ro-gen---monox-id

bookmark_borderErdöl in Massen verfügbar ....

War doch klar, daß die Lüge von der "End­lich­keit der Ölvor­rä­te" eine pure Erfin­dung der Erd­öl­kon­zer­ne ist um die Prei­se hochzutreiben ...!

" .. Oil is for­med con­ti­nu­al­ly within the earth by geo­lo­gi­cal pro­ce­s­ses and will not the­r­e­fo­re run-out, in con­trast to the opi­ni­on of peak-oil ana­lysts who belie­ve pro­duc­tion will decli­ne during the next cou­ple of deca­des accor­ding to Hub­bert Peak theo­ry. It is thought that life at the level of bac­te­ria exists in an enorm­ous realm within the earth's crust down to depths of about 10 kilo­me­ters, fee­ding-off petro­le­um and using iron oxi­des as an oxi­dizing agent to extra­ct ener­gy from it... "

Aus: Vast Oil and Life in the Deep-Earth.
On the pre­sence of bac­te­ri­al life in the Earth's crust down to a depth of about 10 kilometers.

[Quel­le]

bookmark_borderEin Bekannter ....

aus U.S.A. hat alle sei­ne Gold­bar­ren und ~mün­zen ver­kauft und hor­tet nun Sil­ber - in der Form von Tee­ge­schirr, Kaf­fee­ser­vice, Vasen, Vor­le­ge­plat­ten, Leuch­tern und Besteck.

Sei­ne Argumentation:
Erstens ist Sil­ber das 'kom­men­de' Metall weil es zu tech­ni­schen Zwecken häu­fi­ger genutzt wird als Gold, zwei­tens hat er wenig­stens einen 'Zusatz­nut­zen' - den täg­li­chen Gebrauch - von eini­gen der 'Schätz­chen' .... Drit­tens, so behaup­tet er, wer­de der Sil­ber­preis spä­te­stens 2020 den Gold­preis überholen.

Ich fin­de das überzeugend.
Dann geh' ich 'mal eben in den Keller.
Gold­bar­ren abstauben ....