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bookmark_borderRasende Opas ....
*update* [27.12.2023; 22:15h]

und die Abhil­fe: Füh­rer­schein abnehmen!

Ich woll­te ja eigent­lich zu die­sem The­ma etwas schrei­ben - bis ich einen Blog­ein­trag fand, der das The­ma sehr aus­ge­wo­gen und tref­fend behan­delt: 259 mal zu alt zum Autofahren?

Dis­kus­si­on bit­te dort!
[Mitt­ler­wei­le nicht mehr 'online', Ori­gi­nal noch bei "way­back" zu lesen]

bookmark_borderVerspätung

Mit einem Monat Ver­spä­tung bekam ich heu­te "Herz­li­che Glück­wün­sche zum Geburtstag" ....
Wie sagt doch Ced­rick im Film DER KLEINE LORD ("Litt­le Lord Faunt­leroy"; GB, 1980)?

Bes­ser spät als nie!"

bookmark_border"Das Internet ist kein rechtsfreier Raum!"

Stimmt.
Es gibt - neben links lasti­gen - auch rechts lasti­ge Seiten.
Da gibt es nichts zu deuteln.

Man muß die Wirk­lich­keit nur rich­tig hin­bie­gen, äh, nein, man muß 'den Men­schen in unse­rem Land' nur rich­tig dar­stel­len, ihnen die Last des Den­kens abnehmen:

Gut 50% 'der Men­schen in unse­rem Land' las­sen sich ja schon gern auf die­se Art das Leben erleich­tern, dann kön­nen sie unge­stört "Anne Will", "Dschun­gel­camp" und "Big Brot­her" und ähn­li­che Qua­li­täts­sen­dun­gen gucken und brau­chen sich nicht um so'n Gedöns wie Poli­tik zu kümmern. 

Mama Mer­kel, Papa Stein­mei­er, Onkel Mün­te und Klein-Wester­wel­le machen das schon .... 

bookmark_borderWarum bloggen Blogger?

.. War­um blog­gen Blog­ger so gern Kritik?
Weil sie mit den Gege­ben­hei­ten unzu­frie­den sind. Weil sie sich zuneh­mend über­vor­teilt füh­len. Belo­gen und über den Tisch gezo­gen. Ob von Volks­ver­tre­tern oder von der soge­nann­ten Leistungsgesellschaft.
Blog­lo­se Mit­men­schen ste­hen am Gar­ten­zaun und schimp­fen, oder beim Bäcker, oder am Stamm­tisch. Sie äußern Unmut im mehr oder weni­ger klei­nen Kreis.
Solch ein Blog aller­dings bie­tet die Mög­lich­keit, sei­nen Groll einer Viel­heit von Men­schen mit­zu­tei­len .."


[Wört­li­ches Zitat, Her­vor­he­bun­gen von mir ....]

Recht hat er, der Herr 'old­blog', weil zu Vie­le mit den Gege­ben­hei­ten in die­sem Land unzu­frie­den sind nut­zen sie die Mög­lich­keit sich in Blogs 'Luft' zu machen. Alle ande­ren Blog­ger sind eso­te­ri­sche Spin­ner oder sie stricken und häkeln .... von den weni­gen ernst­haf­ten Blog­gern 'mal abge­se­hen. 'Ernst­haf­te Blog­ger' sind - für die­je­ni­gen, die sich nun fra­gen was dar­un­ter zu ver­ste­hen ist - jene Blog­ger die eine beruf­li­che Qua­li­fi­ka­ti­on in dem 'Berichts­feld' haben über das sie berich­ten, z.B. Rechts­an­wäl­te, Wirt­schafts­wis­sen­schaft­ler, Natur­wis­sen­schaft­ler .... und "nein!", die Jour­na­li­sten zäh­le ich nicht dazu. Sie tun näm­lich nur so als ver­stün­den sie etwas von den The­men über die sie schrei­ben - und selbst wenn sie eine ein­schlä­gi­ge Vor­bil­dung haben (Zeit-Autor Hein­rich Wefing) bewirkt das oft kaum eine ange­mes­sen neu­tra­le, abwä­gen­de Darstellung ....

Weil also Blog­ger - über­wie­gend - kri­tisch sind, auch unge­recht, ver­bohrt, etc., mögen es die Poli­ti­ker über­haupt nicht, daß sowas unkon­trol­liert abläuft .... und schon wis­sen wir, war­um "STOP"-Schilder gegen KiPo nur der Anfang sind.

bookmark_borderKaffee

Als "Viel­trin­ker" bin ich ja stän­dig auf der Suche nach der 'besten Sor­te' - und natür­lich soll der Preis in einem ange­mes­se­nen Ver­hält­nis zur Qua­li­tät des Pro­duk­tes stehen. 

Das Kaf­fee­ko­chen - ich den­ke da an vie­le Beob­ach­tun­gen die ich als Kind im Hau­se mei­ner Groß­mutter mach­te - war ein Ritu­al. Kaf­fee war bis in die 60'er Jah­re ein Luxus. Es gab auch kei­nen fer­tig gemah­le­nen Kaffee.
   
Bei Oma wur­de die Kaf­fee­müh­le zwi­schen die Knie geklemmt und ein Täß­chen Boh­nen ein­ge­füllt - dann wur­de gut fünf Minu­ten von Hand gemahlen ....
Das Kaf­fee­pul­ver sam­mel­te sich in einer klei­nen Schub­la­de unter­halb des Mahl­werks, wur­de dann vor­sich­tig - um nichts zu ver­schüt­ten - in die Kaf­fee­kan­ne gefüllt.
   
In eine rich­ti­ge Por­zel­lan­kan­ne, mit lan­gem Aus­guß und pas­sen­dem Deckel, sowas ist heu­te eine Sel­ten­heit. Dar­auf gab man kochend­hei­ßes Was­ser und war­te­te eine Wei­le, damit die Aro­ma­stof­fe aus dem Kaf­fee­pul­ver gelöst wer­den konn­ten. Schließ­lich wur­de der Kaf­fee - nach gutem Umrüh­ren des Kan­nen­in­hal­tes - durch ein Sieb in die Tas­sen gefüllt. Ich erin­ne­re mich noch gut an das Aro­ma, das so sehr schnell den Raum erfüll­te. Mög­lich, daß genau die­ses Erleb­nis mich so nach­hal­tig zum Kaf­fee­trin­ker 'geprägt' hat.

   
Nach einer Peri­ode des Auf­schwungs für Por­zel­lan-Kaf­fee­fil­ter mit Fil­ter­tü­ten kam dann der 'Sie­ges­zug' der Kaf­fema­schi­nen - die mach­ten all das, was frü­her in Ein­zel­schrit­ten erle­digt wer­den muß­te 'auto­ma­tisch':
   
Kaf­fee in die Fil­ter­tü­te, Fach schlie­ßen, Was­ser in die Maschi­ne fül­len, anschal­ten und war­ten, bis die meist glä­ser­ne Kan­ne gefüllt war. Vor­bei das Kaf­fee-Ritu­al. Ein deut­li­cher Ver­lust der Wert­schät­zung eines mit Lie­be gebrau­ten Kaf­fees, ein wei­te­rer Ver­lust an 'Lebens­qua­li­tät'.

Über die Unsit­te "Pul­ver­kaf­fee" zu brü­hen wer­de ich hier nur soviel sagen:
Es ist ein Sakri­leg! Schnell, schnel­ler am schnell­sten! So etwas ist beim Kaf­feegenuß unan­ge­mes­sen .... und das Gebräu, das da her­aus­kommt ver­dient den Namen "Kaf­fee" nicht!

Als die ersten Kaf­fee­au­to­ma­ten auf den Markt kamen und deren Prei­se sich noch in für 'Pri­vat­leu­te' uner­schwing­li­chen Höhen beweg­ten war es außer­or­dent­lich müh­sam unge­mah­le­nen Kaf­fee für die­se Maschi­nen zu fin­den: Kei­ner der gro­ßen Namen im Kaf­fee­markt bot etwas ande­res als gemah­le­nen, vaku­um­ver­pack­ten Kaf­fee an.

Das hat sich in den letz­ten Jah­ren ver­än­dert. Immer mehr Fir­men ver­kau­fen unge­mah­le­nen Kaf­fee - doch häu­fig noch mit sehr schlech­ter Qua­li­tät! Viel­fach wer­den ein­fach nur die her­kömm­li­chen Sor­ten mit sehr schwa­cher Röstung als Boh­nen statt Pul­ver ver­kauft - die aber zu unver­hält­nis­mä­ßig höhe­ren Prei­sen als der gemah­le­ne Kaf­fee, das 'riecht' ver­däch­tig nach "Abzocke":
Wenn ver­schie­de­ne Ver­ar­bei­tungs­schrit­te - nach dem Rösten - weg­fal­len, wie das z.B. das Mah­len des Kaf­fees, so soll­te doch der Ver­brau­cher­preis nied­ri­ger sein als der für das gemah­le­ne Pro­dukt. Das Gegen­teil ist der Fall. Die unge­mah­le­nen Sor­ten sind meist 30 bis 50% teu­rer als gemah­le­ne Kaffees.

Nach einer Zeit der 'Absti­nenz' (= Nicht-Prä­senz) der gro­ßen Röster ent­deckt man immer öfter auch bei ihnen Ange­bo­te (unge­mah­le­ne Boh­nen) für den Kaf­fee­au­to­ma­ten - und das zuneh­mend zu ange­mes­se­ne­ren Prei­sen. Ob da ein Umden­ken stattfindet?

   
Eines jedoch ist sicher:
Ein stark gerö­ste­ter, von Hand gemah­le­ner, mit kochen­dem Was­ser gebrüh­ter (besten­falls in einer Espres­so­ma­schi­ne süd­eu­ro­päi­scher Art berei­te­ter) Kaf­fee ist immer noch das Beste was dem Kaf­fee­ge­nie­ßer pas­sie­ren kann ....

Ich geh' jetzt erst 'mal einen Kaf­fee trinken.



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