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bookmark_borderdigital- analog P2 http://pezwo.twoday.net/stories/5765438/

es ist nicht ganz klug, den ange­kün­dig­ten seg­nun­gen des "digi­tal­zeit­al­ters" rück­halts­los zu ver­trau­en: hin­ter der "digi­ta­len revo­lu­ti­on" und der damit ein­her­ge­hen­den zuneh­men­den deka­denz (unab­hän­gig­keit vom sen­de­ter­min, mehr aus­wahl, angeb­lich bes­se­re und abge­stimm­te­re sen­der...) steckt (bei all dem enor­men auf­wand, der damit ver­bun­den ist) selbst­ver­ständ­lich die hoff­nung der ange­häng­ten wirt­schafts­zwei­ge mög­lichst MEHR geld damit zu machen und nicht weniger.
an bei­spie­len wie dem dei­nen wird klar, dass es sogar in den details zu abmelk­ak­tio­nen kommt. aber eine gesell­schaft, die die unfass­ba­re und alles über­span­nen­de teue­rungs­wel­le der letz­ten acht jah­re fast pro­test­frei ange­nom­men hat, wird auch das schlucken, um sich frik­ti­ons­fei dem abend­li­chen flim­mern hin­ge­ben zu können...

mbnrt4

bookmark_borderLästlinge ....

schon am frü­hen Morgen!

Wie kommt eine Tele­fon­ge­sell­schaft auf die Idee, daß ich am frü­hen Mon­tag­mor­gen, 08:30h, vor­hät­te von mei­nem bis­he­ri­gen Anbie­ter zu einer neu­en Gesell­schaft zu wechseln?

Sol­che - unge­be­te­nen - Anru­fe sind l ä s t i g ....

bookmark_borderKeine Ahnung - aber kassieren ....

Die Bundesregierung hat keine Kenntnis, will aber sperren

von mar­kus um 14:08 am Don­ners­tag, 11. Juni 2009 

Man könn­te ja mei­nen, die Bun­des­re­gie­rung hät­te sich etwas vor­be­rei­tet, wenn man eine Zen­sur­in­fra­struk­tur im Netz auf­bau­en will. Aber dem ist nicht so, wie die Ant­wort auf eine Anfra­ge der FDP-Frak­ti­on an die Bun­des­re­gie­rung offen­bart. Odem.org hat die Ant­wort schon online gestellt (PDF / 1 MB). Hier ist ein Best of:

Fra­ge: In wel­chen Län­dern steht Kin­der­por­no­gra­phie bis­lang nicht unter Strafe?

Ant­wort: Dazu lie­gen der Bun­des­re­gie­rung kei­ne gesi­cher­ten Kennt­nis­se im Sin­ne rechts­ver­glei­chen­der Stu­di­en vor. [...]

Fra­ge: Wie vie­le Ser­ver [...] ste­hen in Län­dern, in denen Kin­der­por­no­gra­phie nicht unter Stra­fe steht?

Ant­wort: [...] [Die Bun­des­re­gie­rung] hat kei­ne Infor­ma­tio­nen über Ser­ver­stand­or­te in sol­chen Ländern.[...]

Fra­ge: Über wel­che wis­sen­schaft­li­chen Erkennt­nis­se ver­fügt die Bun­des­re­gie­rung im Zusam­men­hang mit der Ver­brei­tung von Kinderpornographie [...]

Ant­wort: Die Bun­des­re­gie­rung ver­fügt über kei­ne eige­nen wis­sen­schaft­li­chen Erkenntnisse. [...]

Fra­ge: In wel­chem Umfang plant die Bun­des­re­gie­rung die ver­ga­be einer wis­sen­schaft­li­chen Stu­die über das Aus­maß und die Wege der Ver­brei­tung von Kin­der­por­no­gra­phie im Inter­net und Wege zur Effek­ti­ven Bekämp­fung sol­cher Inhalte?

Ant­wort: Die Bun­des­re­gie­rung plant der­zeit nicht die Ver­ga­be einer wis­sen­schaft­li­chen Studie. [...]

Fra­ge: Wel­che Sperr­li­sten ande­rer Län­der hat die Bun­des­re­gie­rung untersucht?

Ant­wort: Die Bun­des­re­gie­rung hat kei­ne Sperr­li­sten untersucht. [...]

Fra­ge: Auf wel­che Daten­grunda­ge stützt sich die Bun­des­re­gie­rung bei der Ein­schät­zung des kom­mer­zi­el­len Mark­tes für Kin­der­por­no­gra­phie in Deutschland?

Ant­wort: die Bun­des­re­gie­rung ver­fügt über kei­ne detail­lier­te Ein­schät­zung des kom­mer­zi­el­len Mark­tes für Kin­der­porn­gra­phie in Deutschland. [...]

Fra­ge: Wie Hoch schätzt die Bun­des­re­gie­rung die Gefahr ein, dass Anbie­ter und Inter­es­sen­ten von Kin­der­por­no­gra­phie die Sper­ren für sich aus­nut­zen, um zu ermit­teln, ob sie sich bereits im Fokus von Ermitt­lun­gen befinden? [...]

Ant­wort: Die Bun­des­re­gie­rung sieht hier­in kei­ne Gefahr. [...] [Anmer­kung: sprich: tech­ni­scher Sach­ver­stand: Null.]

Zusam­men­fas­send kann man sagen: Denn sie wis­sen nicht, was sie tun…!?

bookmark_borderWenn ich den größten Unterschied ....

zwi­schen Öster­rei­chern und Deut­schen nen­nen soll­te fällt mir ein:

  • Die Öster­rei­cher trau­ern der Zeit nach, in der ihr Land 'kolo­ni­al-impe­ria­le Dimen­sio­nen' hat­te - und wären alle gern Geheim­rat, Pro­fes­sor oder min­de­stens Doktor ....
  • Die Deut­schen geben vor Demo­kra­ten zu sein und Auto­ri­tä­ten nicht zu fürch­ten - um dann bei erster Gele­gen­heit 'umzu­fal­len' und sich unter­wür­figst anzudienen.

Ich möch­te lie­ber Öster­rei­cher sein.

 

bookmark_borderAch, das wundert mich aber ..?!

".. "Unse­re Unter­su­chung zeigt, dass wir es heu­te nicht nur mit einer zuneh­men­den Poli­tik­ver­dros­sen­heit zu tun haben, son­dern auch mit einer Jour­na­lis­mus­ver­dros­sen­heit. Die For­schungs­er­geb­nis­se bestä­ti­gen ein­deu­tig eine Abnah­me des öffent­li­chen Ver­trau­ens in den Jour­na­lis­mus", erklärt Wolf­gang Dons­bach, Pro­fes­sor am Insti­tut für Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaft der Tech­ni­schen Uni­ver­si­tät Dres­den und Lei­ter der Stu­die. Die­ses Ver­trau­en sei aber in einer Demo­kra­tie not­wen­dig, damit die ver­schie­de­nen Tei­le einer Gesell­schaft trotz viel­fäl­ti­ger eige­ner Inter­es­sen mit­ein­an­der kom­mu­ni­zie­ren könn­ten .. Eine deut­li­che Mehr­heit der Befrag­ten beschreibt Jour­na­li­sten als käuf­lich. Rund zwei Drit­tel glau­ben, dass bezahl­te Recher­chen häu­fig vor­kom­men oder dass die Inter­es­sen von Anzei­gen­kun­den auch in der redak­tio­nel­len Bericht­erstat­tung berück­sich­tig wer­den .. Unter den 18- bis 24-Jäh­ri­gen ver­steht jeder Zwei­te Blog­ging als Journalismus .."
[Zitat]
 
Mehr zum The­ma "Jour­na­lis­mus":

bookmark_borderEs geschehen noch "Zeichen & Wunder" ....

.... ein Bericht über die "Pira­ten Par­tei" im Lokal­blatt! Ich war tat­säch­lich erstaunt .... aller­dings war­te ich immer noch auf eine Ant­wort auf mei­nen "Leser­bief" - so rich­tig auf Papier und im Umschlag ver­sandt - an den Chefredakteur.

Doch bei nähe­rem Hin­se­hen kommt der Haken: "Lega­li­sie­ren von Pri­vat­ko­pien" steht lt. Aus­sa­ge der Zei­tung an erster Stel­le - Tja, sagt da Lies­chen Mül­ler, das geht mich nichts an .... Hät­te man z.B. wahr­heits­ge­mäß auf die nutz- und sinn­lo­sen Netz­sper­ren hin­ge­wie­sen anstatt pau­schal von "Über­wa­chungs­staat auf digi­ta­ler Ebe­ne ver­hin­dern", dann wäre man den zah­len­den Anzei­gen­kun­den schon wie­der auf die Füße getre­ten und am Ende hät­ten die Leser gar ver­stan­den was die Pira­ten Par­tei eigent­lich will .... 


 

In die­ser Gra­phik wird dar­ge­stelt, wel­che Sitz­ver­tei­lung bei der Kom­mu­nal­wahl erreicht wor­den wäre (unter­stellt: Glei­che Stimm­ver­hält­nis­se wie bei der Europa-Wahl).


 

 

 
[Quelle/Bilder: WNv. 09.06.2009]


 

bookmark_borderZweckmäßig & ökonomisch ....

ist der Kör­per der mei­sten Leben­we­sen auf­ge­baut - ohne 'Schnör­kel', die Form folgt der Funk­ti­on - und den­noch im wah­ren Sin­ne "schön"!

Über­flüs­si­ge Ele­men­te feh­len, alles hat Bedeu­tung für's Überleben ....



 
[Quelle/Bild]

 

bookmark_borderWahlrechtsänderung?

In einem ersten Schritt soll­ten alle Diä­ten der Volks­ver­tre­ter auf dem der­zei­ti­gen Stand ein­ge­fro­ren wer­den. Das lie­ße sich ein­fach im Euro­pa­par­la­ment, über den Bun­des­tag bis auf kom­mu­na­le Ebe­ne durch­set­zen. In Zukunft soll­ten dann die Poli­ti­ker ihre aktu­el­len Bezü­ge pro­zen­tu­al zur Wahl­be­tei­li­gung aus­be­zahlt bekom­men. [Zitat]

Wenn schon - denn schon:
Zusätz­lich bzw. alter­na­tiv soll­te die Zahl der Man­da­te von der Zahl der Wäh­len­den abhän­gig gemacht werden!

Der­zeit ist die Zahl der Abge­ord­ne­ten (von Über­hang-Man­da­ten ein­mal abge­se­hen) nur davon abhän­gig wie­vie­le poten­ti­el­le Wäh­ler vor­han­den sind - und dar­aus wer­den Wahl­krei­se gebil­det, deren Zahl dann die Sit­ze im Par­la­ment bestimmt. Ein Wahl­kreis kann völ­lig unab­hän­gig von der abso­lu­ten Zahl derer ‘gewon­nen’ wer­den die tat­säch­lich wäh­len gehen ….

Wür­de aber die Zahl der tat­säch­lich Wäh­len­den zur Fest­le­gung der Zahl der Par­la­ments­sit­ze zugrun­de gelegt, dann hät­ten die Par­tei­en ein Inter­es­se dar­an mög­lichst vie­le Men­schen dazu zu brin­gen zu wählen ….

Dadurch könn­te auch das Pro­blem der Lan­des­li­sten-Kan­di­da­ten redu­ziert wer­den, denn bei sin­ken­dem Inter­es­se (z.B. durch Auf­stel­lung von Kan­di­da­ten die eigent­lich nie­mand haben will) wür­de auch die Zahl der soge­nann­ten ‘siche­ren Listen­plät­ze’ unsi­cher und die Kan­di­da­ten müß­ten sich wie­der ernst­haft bemü­hen Direkt­man­da­te zu gewin­nen anstatt sich zurück­zu­leh­nen weil sie ja ‘abge­si­chert’ sind ….

bookmark_border"Qualitätsjournalismus"
- eine Resolution schafft Unruhe

[ZITAT eines Kom­men­tars zum Aus­gangs­ar­ti­kel von DonAl­phon­so via fefe]

" .. Jour­na­li­sten haben schein­bar immer noch nicht ver­stan­den, dass nicht Goog­le der Feind ist, son­dern Mobile.de, monster.de und Immobilienscout24 (nur exem­pla­risch). Das hat den Zei­tun­gen vor knapp 10 Jah­ren den Hals gebro­chen. Die FAZ hat sich z.B. im Stel­len­markt dumm und däm­lich ver­dient. Weil die FAZ die ein­zi­ge Zei­tung war, in der man die guten Jobs fin­den konn­te. Hier wur­de die Ziel­grup­pe zusam­men­ge­bracht. Genau das Glei­che gilt für Immo­bi­li­en­an­zei­gen und Auto­an­zei­gen in loka­len Zeitungen.

Kei­ne der alten Zei­tun­gen hat es geschafft, hier früh genug zu reagie­ren. Und als man es dann end­lich ange­gan­gen ist, wur­de das gepreist wie vor­her im Print und natür­lich hat es auch dann nie­mand gekauft. Eine Anzei­ge im Inter­net kostet aber ziem­lich genau nichts. Craigs­list in den USA zeigt es. Inzwi­schen sind die Prei­se auf dem Niveau der Kon­kur­renz ange­kom­men, aber die ehe­mals so üppi­ge Mar­ge ist hin.

Das hat den ersten gro­ßen Knick in den Ein­nah­men gebracht. Ver­glei­che mal einen Anzei­gen­teil 1995 mit dem von heu­te. Da sind die Ein­nah­men geschätzt um mind. 80% gesunken. ..

Ab die­sem Zeit­punkt hat die Pres­se den Kampf gegen die Inter­net­kon­kur­renz ver­lo­ren. Der erste gro­ße Bat­zen, mit dem man quer­fi­na­zie­ren konn­te, war weg. Es wur­de gespart (was aus qua­li­ta­ti­ver Sicht falsch ist, aber wirt­schaft­lich wohl ein­fach nicht anders ging), aber damit wur­de das Pro­dukt wie­der ein Stück gene­ri­scher, sprich man hat die glei­chen News wie die ande­ren. Und da die auch im Inter­net sind und zwar am Tag vor­her, hat die Zei­tung ein Problem.

Eine Lösung für eine ein­zel­ne Zei­tung habe ich auch nicht. You’re doomed .. "

Ja, wer zu spät kommt den bestraft das Leben, ich hat­te ja schon vor ein paar Wochen auf die Unsin­nig­keit der Ver­le­ger­for­de­rung hin­ge­wie­sen ihre (von Agen­tu­ren abge­schrie­be­nen und schlecht gekürz­ten) "Wer­ke" als "Kul­tur­gut" zu verkaufen ....