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bookmark_borderSeiner Zeit voraus ....

war der grie­chi­sche Phi­lo­soph Anaxi­man­der

" .. Anaxi­man­der sag­te, bei der Ent­ste­hung des heu­ti­gen, geord­ne­ten Uni­ver­sums hät­te sich aus dem Ewi­gen ein Wär­me und Käl­te Zeu­gen­des abge­son­dert, und dar­aus sei eine Feu­er­ku­gel um die die Erde umge­ben­de Luft gewach­sen, wie um einen Baum die Rinde.

Die Gestir­ne ent­ste­hen laut Anaxi­man­der durch die geplatz­te Feu­er­ku­gel indem das abge­spal­te­ne Feu­er von Luft ein­ge­schlos­sen wer­de. An ihnen sei­en gewis­se röh­ren­ar­ti­ge Durch­gän­ge vor­han­den als Aus­bla­se­stel­len; an die­sen Stel­len sei­en die Gestir­ne sichtbar. ...

Das Meer sei ein Über­rest des ursprüng­li­chen Feuch­ten. Der Ort um die Erde her­um sei näm­lich feucht. Weil das Meer jeweils durch die Son­ne aus­ge­trock­net wer­de, wer­de es sogar ganz trocken sein. Aus einem Teil die­ses Feuch­ten, das durch die Son­ne ver­damp­fe, ent­stün­den die Win­de, indem die fein­sten Aus­dün­stun­gen der Luft sich ausscheiden ...

Die Erde sei das, was von dem ursprüng­li­chen Feuch­ten an den hoh­len Stel­len der Erde übrig geblie­ben sei. Anaxi­man­der sag­te die Erde sei schwe­bend, von nichts über­wäl­tigt, behar­rend infol­ge ihres glei­chen Abstan­des von allen Him­mels­krei­sen. Ihre Gestalt sei rund, gewölbt, ... Regen­güs­se ent­stün­den aus der Aus­dün­stung, wel­che von der Son­ne aus der Erde her­vor­ge­ru­fen werde."
[Quel­le: WIKIPEDIA]

Ich nei­ge zu fol­gen­der Ver­schwö­rungs-Theo­rie:
Anaxi­man­der war ein Außer­ir­di­scher, ein Android, der ver­klau­su­lier­te Infor­ma­tio­nen zur wirk­li­chen Situa­ti­on gab, da exak­te Anga­ben sowie­so nie­mand ver­stan­den hätte ....

Ken­nen Sie auch Fäl­le von außer­ir­di­schem Einfluß?

bookmark_borderSch**** ....

ja, "Schmutz und Schan­de" - Sie dach­ten doch nicht etwa .... ? Also "Schmutz und Schan­de" über nach­läs­si­ge Hundebesitzer!
Heu­te bin ich gleich zwei­mal in "Hin­ter­las­sen­schaf­ten" getre­ten. Es kann doch nicht so schwer sein, eine Pla­stik­tü­te mit­zu­neh­men, wenn man sei­nen Hund schon nicht dazu erzie­hen kann, sein Geschäft an Stel­len zu ver­rich­ten, wo Men­schen nor­ma­ler­wei­se nicht zu lau­fen pflegen ....

bookmark_borderNeue Taktik: Buhmannrolle zuschieben ....

Es meh­ren sich die Stim­men, die die FDP bedrän­gen, sich den Roten anzu­nä­hern. Die Absicht ist durch­sich­tig. Es wer­den "Schul­di­ge" auf­ge­baut, denen man es anla­sten kann, wenn Schrö­der mit sei­nem aber­wit­zi­gen Füh­rungs­an­spruch nicht durch­kommt .... zugleich ist dann eine "Ent­schul­di­gung" dafür parat, wenn man sich doch von der Ultra-Lin­ken tole­rie­ren läßt ....

Im übri­gen ver­wei­se ich auf mei­ne Vor­her­sa­ge, wie es zum Schluß aus­ge­hen wird .... Herr Wowe­reit hat ja schon vor der Wahl dar­auf hin­ge­wie­sen .... und auch die Pres­se in Ber­lin mischt kräf­tig in die­ser Rich­tung mit:

" .. Was aber nicht stimmt ist, dass der Wäh­ler unklar gewählt hat. Der Wäh­ler wählt seit 1998 kon­stant eine Mehr­heit jen­seits von FDP und CDU. Der Wäh­ler wählt eine lin­ke Mehr­heit. Das kann jeder fest­stel­len, der auf die Ergeb­nis­se der ver­gan­ge­nen drei Bun­des­tags­wah­len schaut. Die Kon­stel­la­ti­on hieß 1998 und 2002 Rot-Grün. Jetzt müss­te sie Rot-Rot-Grün hei­ßen. Und da sind wir schon beim Pro­blem. Dass aus die­ser rech­ne­ri­schen Mehr­heit kei­ne Regie­rungs­mehr­heit wird, liegt nicht am Wäh­ler, son­dern an den Par­tei­en. Die SPD und die Grü­nen schlie­ßen es aus und auch die Links­par­tei sieht dafür kei­ne Grundlage."

Ach ja, die ersten Kom­men­ta­re aus dem Aus­land sind davon abhän­gig, ob man sich Vor­tei­le eher von der einen oder der ande­ren Sei­te erhofft ....

bookmark_borderVon Sinnen (II) ....

* edit * [Quel­le]
Ger­hard Schrö­der war in einem Zustand völ­li­ger Unzu­rech­nungs­fä­hig­keit. Er saß da und behaup­te­te, er habe die Wahl gewon­nen, es sei sei­ne Auf­ga­be, die Regie­rung zu stel­len. Jeder, der das Gegen­teil sage, betrei­be Het­ze gegen die Sozialdemokratie.

Es ist viel über den Rea­li­täts­ver­lust der Poli­ti­ker geschrie­ben und gespro­chen wor­den. Gestern Abend war er zu besich­ti­gen. Bun­des­kanz­ler Ger­hard Schrö­der war außer sich. Sein Stell­ver­tre­ter plä­dier­te für Abbruch der Sen­dung, weil "heu­te Abend doch nichts mehr her­aus­kommt". Er hät­te genau so gut Schrö­der an die Hand neh­men und an zwei Her­ren in wei­ßen Kit­teln wei­ter­ge­ben können.

Da pas­sier­te das Gespen­stisch­ste, das man jemals im deut­schen Fern­se­hen gese­hen hat­te. Schrö­der fiel ein Modul sei­ner Wahl­kampf­re­de wie­der ein und er spul­te es ab. Mit exakt den Bewe­gun­gen, die den Text auf den Plät­zen beglei­tet hat­ten. In die­sem Augen­blick bekam der Betrach­ter es mit der Angst zu tun. Es gibt in Sci­ence-Fic­tion-Fil­men den Moment, da ein Robo­ter, der sich bis dahin erfolg­reich für einen Men­schen aus­ge­ge­ben hat­te, sich ent­tarnt. Ein sol­cher Moment war es als Schrö­der mit die­ser Sät­zen sei­ner Wahl­kampf­re­de auf­war­te­te. Es war ihm anzu­se­hen, dass er die Sät­ze nicht dach­te. Er sag­te sie weni­ger als dass sie ihn sag­ten. Ein gro­ßer Augen­blick in der Geschich­te des Medi­ums Fern­se­hen und in der Geschich­te der Bundesrepublik.

Man hat Schrö­der immer wie­der "Medi­en­kanz­ler" genannt. Gestern Abend konn­te man für ein paar Minu­ten erle­ben, wel­chen Preis der Mensch Schrö­der dafür gezahlt hat. Er ist ver­schwun­den in einer Mas­ke und als er gestern die Mas­ke nicht fand, da war er ein­fach nur noch irre und als er sie wie­der fand, da konn­ten wir sie als Mas­ke erken­nen. Das war der Moment, da der Medi­en­kanz­ler Ger­hard Schrö­der starb. Wenn er Freun­de haben soll­te, so soll­ten sie ihn neh­men und in ein Sana­to­ri­um stecken, ihn raus­ho­len aus sei­nem Rausch.

Es war auch ein Macht­rausch. Auch dar­um war die­se Sen­dung schreck­lich. Sie zeig­te, dass es Schrö­der nicht um den Sieg, geschwei­ge denn um das eine oder die Deut­schen quä­len­de Pro­blem ging. Es ging ihm ein­zig und allein dar­um, den Geg­ner zu schla­gen. Es war ihm gleich­gül­tig, dass er weni­ger Stim­men bekom­men hat­te als Ange­la Mer­kel. Er fei­er­te, dass es ihm gelun­gen war zu ver­hin­dern, dass sie ihr Pro­jekt hat­te durch­zie­hen kön­nen. In der Psy­cho­lo­gie nann­te man das, als man noch in sol­chen Kate­go­rien dach­te, einen destruk­ti­ven Charakter.

Das war das Beäng­sti­gen­de die­ses Abends. 

Bleibt mir nur noch anzumerken:
Jeder "Otto-Nor­mal-Ver­brau­cher" wür­de in einem sol­chen Fall
von Wahr­neh­mungs­stö­rung tat­säch­lich zur sta­tio­nä­ren Psych­ia­trie verbracht ....

bookmark_borderZahlenspiele ....

Die­se Mathe­ma­tik .... kann ich nur schwer nachvollziehen:
[Wer­te für BRD gesamt]
Aus­gangs­wert CDU/CSU 38,5%, jetzt 35,2%, ein Minus von 3,3%
Aus­gangs­wert SPD 38,5%, jetzt 34,3%, ein Minus von 4,2%
[Wer­te vom SPIEGEL]
Ich kann nicht nach­voll­zie­hen, ... war­um nach grö­ße­ren Ver­lu­sten bun­des­weit* Herr Schrö­der Kanz­ler blei­ben will - und meint, ein "Man­dat" zu haben .... das wider­spricht doch jeder Vernunft!

*Zählt man die Ver­lu­ste von GRÜN hin­zu [8,6% => 8,1%] so hat das Regie­rungs­bünd­nis ins­ge­samt knapp 5% Wäh­ler­stim­men verloren!

Für die CSU / SPD sieht es regional/Bayern so aus:
[Erst­stim­men]
CSU: 2002 = 55,0%; 2005 =
- 3,9%; ent­spricht (nähe­rungs­wei­se 4% von 55%) = -7,3%
SPD: 2002 = 27,7%; 2005 =
- 1,4%; ent­spricht (nähe­rungs­wei­se 1,5% von 28%) = -5,4%

Da kann man - aus mei­ner Sicht - bei einem Unter­schied von 2% zwi­schen SPD und CSU in Bay­ern nicht von "Erd­rutsch-Ver­lust der CSU" reden ....