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bookmark_borderNun, endlich, ist es ....

her­aus:
Karot­ten schmecken bit­ter, wenn sie zuviel FALCARINDIOL * ent­hal­ten - und so sieht Fal­ca­rin­di­ol aus:


[Che­mi­sche Bezeich­nung: Z-Heptadeca-1,9-di-en-4,6-di-in-3,8-di-ol]

Ganz inter­es­sant ist in die­sem Zusammenhang:

  • Je älter der Mensch wird, desto bes­ser schmeckt - und tole­riert - er den bit­te­ren Geschmack von Speisen. 
  • Die Sub­stanz ist zwar bit­ter, aber ihre bio­lo­gi­sche Wir­kung ist durch­aus posi­tiv, denn sie wirkt anti-kan­ze­ro­gen.

* sprich "fal - karin - di - ol", Beto­nung auf erster und drit­ter Silbe.

bookmark_borderChaos³: Was für eine Woche!

Die ver­gan­ge­ne, 19.Woche:
Ein Muster­bei­spiel dafür, wie es nicht sein sollte!

  • Eichel (1) : Erneu­te Finanz­lö­cher in Mil­li­ar­den­hö­he - und kein Pro­gramm für Abhilfe.
  • Fischer: Rot­stift ade! Zurückgenommen.
  • Cle­ment: Spa­rer­frei­be­trag kip­pen! Zurückgepfiffen!
  • Büti­ko­fer: Gesprä­che zum Ein­wan­de­rungs­recht am Ende! Jein-Kom­pro­miß zum Wochenende.
  • Schi­ly : Explo­si­on in der Pres­se­kon­fe­renz - droht mit Koalitionsbruch.
  • Schrö­der: Bei Ker­ner, macht "gut Wet­ter" beim Wahl­volk - wenn schon kei­ne poli­ti­sche Zukunft, dann zumin­dest eine als "Medi­en­star".
  • Eichel (2): Mehr­wert­steu­er hoch auf 21%! Abgeblasen!
  • Mün­te­fe­ring / Koali­ti­on: Ein "Aus­bil­dungs­ab­ga­be-Gesetz" das nie­mand will, nie­mand braucht - und das eher das Gegen­teil von dem bewirkt, was wirk­lich nötig wäre. 

Und so weiter ....
Das Land ver­sinkt im Cha­os, kei­ne Hoff­nung, kei­ne Zei­chen von Bes­se­rung. Im Gegenteil:
Die Pro­gno­sen vom Jah­res­an­fang wie­der ein­ge­schränkt, sogar die Regie­rung glaubt nicht mehr an das, was der Kanz­ler noch zum Auf­takt der Han­no­ver Mes­se propagierte:
Alles wird besser!
Ich möch­te so ger­ne posi­tiv den­ken ... aber der Blick nach innen läßt mich zwei­feln, noch schlim­mer der Blick nach außen:
Die füh­ren­de Welt­macht, ange­tre­ten den Irak aus den Klau­en eines Dik­ta­tors zu befrei­en, Demo­kra­tie und Recht zu brin­gen, besu­delt ihr Image durch Dul­den, Ver­schwei­gen, Ableug­nen - oder läßt besudeln?

Ich hof­fe sehr, die 20.KW wird besser!

bookmark_borderDinge, die die Welt nicht braucht ....

.... gibt es zwar wie Sand am Meer, aber manch­mal reißt es einen doch noch vom Hocker, für was alles sich ver­meint­li­che "For­scher" inter­es­sie­ren.

Notiz aus unse­rer Tages­zei­tung zum The­ma "For­schung" [sinn­ge­mäß]:
" ... Der Geburts­zeit­raum von Frau­en bestimmt, wie oft sie selbst Kin­der haben. Frau­en, die zwi­schen Juni und August gebo­ren sind haben spä­ter weni­ger Kinder." 

Gut daß wir das jetzt wissen!
Die Stu­die stammt übri­gens aus, na, woher? Aus Österreich ....

Frü­her gab's 'mal eine ande­re Stu­die: "Kor­re­la­ti­on zwi­schen Prä­va­lenz des Weiß­storchs und der Gebur­ten­ra­te in Nie­der­sach­sen", sie­he unten:

bookmark_borderM1 und M2 unterhalten sich ….

In der Schlan­ge beim Post­schal­ter. Zwei hin­ter mir war­ten­de Män­ner mitt­le­ren Alters.

M1: Vater (Mit­te bis Ende 30) mit Sohn, ca. 10, der von der väter­li­chen Weis­heit andau­ernd pro­fi­tie­ren darf, Hin­wei­se auf die Tat­sa­chen der Welt spru­deln stän­dig auf den Sohn ein. M2: Alter etwa wie M1.

Die Män­ner M1/M2 füh­ren fol­gen­den Dialog:

M1: Hast Du den schwe­ren Unfall in T. gese­hen?
M2: Nein, nur am Stra­ßen­rand zwei total zer­fetz­te Autos.
M1: Ja, das eine war das von G., der war knapp über 30, sei­ne Frau und die Kin­der sind auch bei­de tot, sie war 26, die Kin­der 2 und 5.
M2: Furcht­bar, so jung!
M1: Und der an allem Schuld war ist 82, der hat’s überlebt.
M2: Was, mit 82 noch am fahr’n?
M1: Die soll­ten für alle ab 60 eine neue Prü­fung machen, dann wär’ so ’was nicht passiert.
M2: Mein Onkel hat mit 75 sei­nen Lap­pen abgegeben.
M1: Passt! Und mit 80 soll­te sowie­so nie­mand mehr Auto fah­ren …. Das ist doch „Tod am Steuer“.
M2: Klar, die kön­nen doch bes­ser in’n Bus.

Jetzt reicht’s mir, ich sage, an bei­de gewandt:
Fin­den Sie nicht, daß das Alters­dis­kri­mi­nie­rung ist, was Sie da verlangen?
M1: Von wegen, die gehör’n doch weg von der Straße!
M2: So jun­ge Leu­te tot, haben Sie gar kein Mitleid?
Ich: Über­le­gen Sie ’mal, Sie kom­men auch in das Alter.
M2: Na, dann hörn’ wir eben auf zu fahr’n.
M1: Ich würd’ eine Prü­fung machen.
Ich (zu M1): Wie vie­le Kilo­me­ter fah­ren Sie denn so pro Jahr?
M1: (Über­legt lan­ge): Na, so um die 20.000.
Ich: Und wann hat­ten Sie den letz­ten Unfall?
M2 (mischt sich ein): Du bist doch aus dem Tor von K. gefah­ren und hast einen ange­stupst, der ’rein wollte!?
M1: Die Trief­na­se hat Toma­ten auf den Augen gehabt, sonst hätt’ er noch aus­wei­chen kön­nen …. Außer­dem war’s nur Blech, kei­ner verletzt.
Ich: Wis­sen Sie, ich füh­le mich schon betrof­fen, ich bin kurz vor 60, fah­re im Monat 8.000 Kilo­me­ter und den letz­ten – unver­schul­de­ten – Unfall hat­te ich ’82.

Eine jun­ge Frau von wei­ter hin­ten in der Rei­he sagt:
Der Herr hat schon recht, wenn Wie­der­ho­lung, dann für alle, etwa so alle 4 bis 5 Jah­re. Ken­nen Sie noch alle Regeln, wenn Sie ihren Füh­rer­schein vor 20 Jah­ren gemacht haben?

Die bei­den Män­ner haben sich sofort ver­eint auf die jun­ge Frau „gestürzt“, typi­sches Rol­len­ver­ständ­nis die­ser Alters­grup­pe, die Frau­en als „leich­te­res“ Opfer ansieht. Ich erspa­re Ihnen - liebe(-r) Leser(-in) - den Text. Flos­keln, Vor­ur­tei­le, Phra­sen: Stamm­tisch pur, die abso­lu­te „Patent­lö­sung“.

Und was ler­nen wir daraus?
Vor­ur­tei­le statt Fakten!
In einer Stu­die des Deut­schen Ver­kehrs­si­cher­hei­tra­tes war jüngst zu lesen, dass älte­re Fah­rer durch Erfah­rung kom­pen­sie­ren, was ihnen an Reak­ti­ons­ge­schwin­dig­keit fehlt, sie fah­ren „beson­ne­ner“ und regen sich nicht so leicht auf.

Wofür plä­die­re ich?
Sie wis­sen es schon:
Alle 4-5 Jah­re eine Wie­der­ho­lungs­prü­fung, theo­re­tisch und praktisch.
Aber bitte:
Min­de­stens drei theo­re­ti­sche und eben­so vie­le prak­ti­sche Stunden.

Glei­ches Recht für alle, egal wie alt - oder jung - das ist „gerecht“.

bookmark_borderThe easy way ....

Schön­heits­ope­ra­tio­nen erle­ben einen Boom! Wäh­rend in Asi­en die Mas­se der Ein­grif­fe im Nasen- und Augen­be­reich statt­fin­den - Anglei­chung an euro­päi­sches Aus­se­hen - bestim­men hier­zu­lan­de die Bauch-, Hüft-, und Ober­schen­kel­kor­rek­tu­ren das Bild. Dane­ben gibt es eine gro­ße Zahl von Kor­rek­tur­ope­ra­tio­nen, die dazu die­nen Fal­ten und all­ge­mein schlaf­fe Haut zu ent­fer­nen, bzw. zu straffen.

Über Sinn und Unsinn sol­cher ärzt­li­cher Lei­stun­gen ist schon häu­fi­ger dis­ku­tiert und berich­tet wor­den, erst jüngst befaß­te sich WISO [ZDF] mit dem Thema.

War­um wol­len "Frau/Mann" es unbe­dingt "leicht" und "schön" haben? Hier ein paar mög­li­che Gründe:

    Ope­rie­ren weil
  • es dem "Ide­al" entspricht? 
  • sie davon über­zeugt sind? 
  • es die Wer­bung gekonnt vermittelt? 
  • sie sich dann "jün­ger" fühlen? 
  • ihre Umge­bung Druck macht? 
  • sie „eitel“ sind?

Wohl ein Mix aus allem bei den Mei­sten. Kei­ner der Grün­de aus mei­ner Sicht „stich­hal­tig“, alle­samt unwich­tig. Sind noch „wirk­li­che“ Grün­de hinzuzufügen?

bookmark_borderBemerkungen zum "wirklich starken" Geschlecht

Män­ner, wir müs­sen es einsehen:
Frau­en sind - gene­tisch gese­hen - das stär­ke­re Geschlecht.
Wäh­rend wir Män­ner mit einem star­ken X-Chro­mo­som und einem schwa­chen Y-Chro­mo­som vor­lieb neh­men müs­sen, haben Frau­en zwei "star­ke" X-Chro­mo­so­men.

Der Vor­teil liegt dar­in, daß bei Defek­ten auf einem Chro­mo­som durch das zwei­te kom­pen­siert wer­den kann. Man den­ke nur an die ver­län­ger­te Lebens­er­war­tung der Frau (sie­he Bei­trag vom 22.04.2004: Bemer­kun­gen zum Gesund­heits­we­sen), die doch wohl nicht aus einer unter­schied­li­chen Lebens­wei­se herrührt.

Nur - lei­der - spricht die beob­ach­te­te Wirk­lich­keit vie­ler­orts auf der Welt noch eine ande­re Sprache!

Wie so oft, ist nicht die bio­lo­gi­sche Wahr­heit gefragt, man ver­läßt sich auf tra­dier­te Vor­ur­tei­le und unter­drückt jene, die eigent­lich die bes­se­ren Vor­aus­set­zun­gen haben: Die Eman­zi­pa­ti­on (der Frau) hat in der soge­nann­ten "west­li­chen Welt" wesent­li­che Fort­schrit­te gemacht, ja, ist zuwei­len in´s Gegen­teil ver­kehrt worden.

Gemach!
Das Pen­del schwingt hin und her, mal sind die einen, mal die ande­ren mit mehr Bedeu­tung aus­ge­stat­tet. Und eini­gen männ­li­chen Wesen ist es ganz recht, sich bemut­tern zu las­sen - und wenn es sie ihre "Rudel­füh­rer­po­si­ti­on" kostet. Es hat eben nicht jeder den Drang, Alpha-Wolf zu sein, aber bit­te: nicht spä­ter dar­über meckern.

Nun gibt es schon wie­der ängst­li­che See­len, die befürch­ten, die Män­ner wür­den "unter­ge­but­tert". Aber was ist los in Län­dern, die von fun­da­men­ta­li­sti­schen, isla­mi­schen Füh­rern beherrscht werden?

Wir soll­ten uns nicht nur dar­über "das Maul zer­rei­ßen",
son­dern über­le­gen, wie aktiv gehol­fen wer­den kann.

Begrü­ßens­wert ist der Bei­trag, den bei uns bei­de Geschlech­ter in Arbeits-, Fami­li­en- und gesell­schaft­li­chem Leben lei­sten. Die geschlechts-spe­zi­fi­schen Eigen­hei­ten ergän­zen sich ide­al, Puz­zle­teil fügt sich har­mo­nisch zu Puz­zle­teil - wenn man sie nur läßt.

Es freut mich zum Bei­spiel, wie mei­ne Toch­ter mit Selbst­ver­ständ­lich­keit "glei­che Rech­te" genießt und offen­sicht­lich ohne Schwie­rig­kei­ten von der "männ­li­chen" Sei­te. Es freut mich auch, zu sehen wie jün­ge­re Paa­re sich gemein­sam um ihre Kin­der küm­mern und Ent­schei­dun­gen gemein­sam treffen.

Es kehrt "Nor­ma­li­tät" ein und ich hof­fe, das wird sich auch sta­bi­li­sie­ren: Weni­ger Dog­ma­tik - mehr Fle­xi­bi­li­tät und Intui­ti­on. Und dann dafür wer­ben, die Idee wei­ter­ge­ben an Län­der der Erde, die es nötig haben ....

bookmark_borderNachtrag 25.04.zu 18.01.2004: Bemerkungen über den Islam u. die christlichen Kirchen

Dem Ver­neh­men nach sind wir Deut­schen in drei reli­giö­se "Lager" auf­ge­teilt: 32% katho­li­sche, 34% evan­ge­li­sche (incl. Frei­kir­chen) und der Rest ande­re Mit­glie­der, davon ca. 5% Mus­li­me. Aber was heißt schon "Mit­glied" - laut Umfra­ge sind von den evan­ge­li­schen und katho­li­schen Gläu­bi­gen nur 30% aktiv, d.h. gehen regel­mä­ßig zu Got­tes­dien­sten, ein paar mehr bei den katho­li­schen Chri­sten aber doch wie­der so weni­ge, daß die Pro­zent­zahl kaum nen­nens­wert abweicht.

Es gibt, und das wird durch die rei­nen Pro­zent­zah­len nicht wider­ge­spie­gelt, ein Gefäl­le der Ver­tei­lung evan­ge­lisch - katho­lisch von Nord nach Süd. Ursa­che dafür ist der im "Augs­bur­ger Reli­gi­ons­frie­de" 1555 fest­ge­leg­te Grund­satz, der für nahe­zu 300 Für­sten­staa­ten galt: "cui­us regio, eius reli­gio" [frei etwa: Der jewei­li­ge Sou­ve­rän bestimmt die Reli­gi­on sei­ner Untertanen].

Die aktu­el­le Ver­tei­lung - nach der Ver­ei­ni­gung Ost-West - spie­gelt das jahr­zehn­te­lan­ge Bestre­ben der DDR-Regie­rung wider, Reli­gi­on abzu­schaf­fen: Ost= 29% Chri­sten, West= 68% Chri­sten, wobei hier noch kei­ne Aus­sa­ge zu den "tat­säch­li­chen" Ver­hält­nis­sen, also der "geleb­ten" Reli­gi­ons­aus­übung gemacht wird [s.o.].

Erstaun­lich ist aber, daß - obwohl im Osten nur schwach ver­tre­ten - die Kir­chen, und hier beson­ders die evan­ge­li­sche Kir­che, wesent­li­chen Anteil an der Ver­ei­ni­gung hatten.

Im Westen gab es eini­ge Austrittswellen:

•In den 60er Jah­ren vor­wie­gend poli­tisch motiviert,
•In '70-'71 wegen des "Kon­junk­tur­zu­schlags",
•In '73-'74 durch die "Sta­bi­li­täts­ab­ga­be" und schließlich
•seit 1991 wegen des "Soli­da­ri­täts­zu­schlags" zur Einkommensteuer.

Man sieht also, daß die Aus­tritts­wel­len im wesent­li­chen, von der 60er-Wel­le abge­se­hen, finan­zi­ell moti­viert waren, d.h. die Mit­glie­der lie­fen den Kir­chen weg, da sie durch den Aus­tritt bares Geld spa­ren konn­ten, das ihnen der Staat durch Auf­schlä­ge auf die sowie­so schon hohe Steu­er­be­la­stung zusätz­lich aus den Taschen gezo­gen hat.

Heu­te ist Sonn­tag, der tra­di­tio­nel­le Tag für den Kirch­gang. Und was tun die mei­sten Bun­des­bür­ger? Sie haben "frei", was etwa bedeu­tet, sie gehen sol­chen Beschäf­ti­gun­gen nach, die sie wäh­rend der Woche nicht wahr­neh­men kön­nen - und wer will es ihnen verdenken?

Aller­dings:
Sind Soli­da­ri­tät, Hil­fe für die Schwa­chen, Zusam­men­halt in Fami­lie und Nach­bar­schaft nicht mehr geüb­te Pra­xis, dann waren vie­ler­orts die Frei­wil­li­gen der Kir­chen noch der letz­te Anker - sie könn­ten sicher auch säku­lar tätig sein, denn es geht die­sen Men­schen doch zunächst um "das Hel­fen in Not".
Hier liegt - min­de­stens für eine Über­gangs­zeit - die Gefahr! Die Welt­ge­schich­te hat wie­der­holt gezeigt, daß sol­che "Kul­tu­ren" unter­ge­hen, in denen die vor­ge­nann­ten Wer­te ver­lo­ren wur­den.

Nach­trag vom 25.04.2004
Inzwi­schen hat sich eine wei­te­re Gefahr für die christ­lich domi­nier­ten Gesell­schaf­ten auf­ge­tan, mit der lan­ge Zeit nicht gerech­net wur­de. Die Ver­tre­ter des Islam - ob mili­tant oder gemä­ßigt - ver­tre­ten die The­se, "die Ungläu­bi­gen" sei­en mit Stumpf und Stil aus­zu­rot­ten - koste es was es wolle!
Stel­len­wei­se wur­de dar­auf schon hin­ge­wie­sen (Bei­spiel hier), jedoch eher zag­haft und ohne Kennt­nis­nah­me durch brei­te Bevölkerungsschichten.

So wie sich unse­re Gesell­schaft all­mäh­lich dar­auf ein­rich­ten muß, wegen der zuneh­men­den Zahl älte­rer Bun­des­bür­ger, Model­le für deren Ein­bin­dung in das gesell­schaft­li­che Leben, ins­be­son­de­re das Arbeits­le­ben, zu ent­wickeln, müs­sen sich die­se "christ­lich gepräg­ten" Gesell­schaf­ten auch dar­auf ein­rich­ten, dem Herr­schafts- und Allein­stel­lungs­an­spruch des Islam mit ver­nünf­ti­gen Lösungs­mo­del­len für ein "aus­ge­gli­che­nes" Neben­ein­an­der zu begeg­nen. Andern­falls droht uns im eige­nen Land in weni­gen Jah­ren genau das, was sich an soge­nann­ten "Brenn­punk­ten" in der Welt bereits abspielt: Kampf der - reli­gi­ös beding­ten - Welt­an­schau­un­gen solan­ge, bis eine Sei­te obsiegt und bei ihrem Sieg nur ver­brann­te Erde hin­ter­läßt .... sie­he Palä­sti­na, sie­he Irak, etc. Mei­ne For­de­rung dazu: Nur sol­che 'Anders­gläu­bi­ge' ein­bür­gern, die sich ver­pflich­ten das Grund­ge­setz über ihre Glau­bens­grund­sät­ze zu stellen.

Noch ist die Zahl der Kon­ver­tie­ren­den gering, etwa 2%. Da ist die Zahl derer, die an Natur­phä­no­me­ne oder Horo­sko­pe glau­ben gut 15-fach grö­ßer, das soll uns aber nicht in der - fal­schen - Sicher­heit wie­gen, daß, gera­de wegen der gerin­gen Zahl, die Gefahr, die dar­aus erwächst, gering zu schät­zen sei. Denn zugleich nimmt die Zahl der Ein­ge­bür­ger­ten isla­mi­schen Glau­bens Jahr um Jahr um etwa 1% zu, wobei heu­te eine Basis aus Nicht-Bür­gern und Ein­ge­bür­ger­ten von ins­ge­samt ca. 12%¹ der Bevöl­ke­rung bereits erreicht ist, in eini­gen geo­gra­phi­schen Regio­nen aber weit­aus mehr.

Aus die­sen Zah­len wer­den in den näch­sten Jah­ren Ansprü­che der Betrof­fe­nen resul­tie­ren, die auf eine sich ver­min­dern­de Zahl von christ­lich ori­en­tier­ten Men­schen ein­wir­ken wer­den, von denen zudem noch ein Anteil von ca. 30% an der "Insti­tu­ti­on Kir­che" kein Inter­es­se mehr hat, und davon ledig­lich ca. 9% noch zu Got­tes­dien­sten gehen.

So ergibt sich fol­gen­des Szenario:

  • Sin­ken­de Kennt­nis und sin­ken­des Inter­es­se an christ­lich bestimm­ten Lebens­mo­del­len bei gleichzeitig 
  • stei­gen­dem Inter­es­se an und straff orga­ni­sier­ten isla­mi­schen Lebensmodellen. 

Eine bri­san­te Mischung!

Dem zu bege­ge­nen ist kei­ne Zauberei:
Die abso­lu­te Tren­nung von Kir­che und Staat, längst über­fäl­lig, nun end­lich in die Tat umzu­set­zen. Die näch­ste Gele­gen­heit bie­tet sich bei Bun­des­tags­wah­len - näm­lich durch Wahl von Par­tei­en, die NICHT schon in ihrem Namen das Wort 'christ­lich' füh­ren und damit zu erken­nen geben was ihnen wich­ti­ger ist als das Wohl der Bürger.

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¹ Hier sind alle Men­schen mit aus­län­di­schen Wur­zeln sub­sum­miert - sowohl prak­ti­zie­ren­de wie nicht prak­ti­zie­ren­de Mus­li­me, sol­che, die aus mus­li­misch domi­nier­ten Gegen­den der Welt kom­men auch, unab­hän­gig von ihrer reli­giö­sen Ein­stel­lung. Das ist unter der Annah­me gerecht­fer­tigt, daß die sozio-kul­tu­rel­le Prä­gung aus dem Umfeld der unse­ren oft ent­ge­gen­ge­setzt ist (Bei­spiel → Gesell­schaft­li­che Rol­le der Frauen)

bookmark_borderAlle 17 Jahre ....

.... kommt es zu einem Phä­no­men: Unzäh­li­ge Mil­lio­nen von 17-Jah­re-Zika­den ["seven­teen-year-cica­da", Magi­ci­ca­da sep­ten­de­cim] schlüp­fen zur glei­chen Zeit im Osten und Süden der USA. Eini­ge Sub-Spe­zi­es sind peri­odisch alle 13 Jah­re reif zum Schlupf. Ein sel­te­nes Natur­er­eig­nis, das sich in die­sem Jahr abspie­len wird!

Hier eini­ge wei­ter Infor­ma­ti­ons­quel­len - und Bil­der, die zei­gen, wie die ange­spro­che­ne Art ausieht.

Sogar als Deli­ka­tes­se (!) wird das Tier ange­prie­sen - hier zu fin­den, mit Rezept. Ein Auszug:

The indre­di­ents are:
60 Fresh­ly emer­ged 17 year Cica­das 3 cup Flour Salt and pep­per to sea­son Flour 4 Eggs, bea­ten 1 cup Corn oil or slight­ly sal­ted Butter
The reci­pe yield is:
4 Servings 

Die Regie­rung der Baha­mas hat vor Jah­ren eine Mün­ze prä­gen las­sen, die das Ereig­nis des Schlüp­fens der Zika­den auf­nahm und das Tier zeigt (Die Mün­zen sind nur noch im Münz­han­del zu haben).

Wei­te­re Quellen:
http://chicagowildernessmag.org/issues/fall2003/news/cicadas.html
http://ipm.ncsu.edu/current_ipm/96PestNews/News1/ornament.html

bookmark_borderBemerkungen zur "Untätigkeit"

Zehn Schrit­te um Still­stand zu überwinden

1. Wer­den Sie Pro­fi in dem was Sie tun.
Per­fek­tio­nie­ren Sie Ihr Wis­sen und Kön­nen durch Üben, Pau­ken und Wie­der­ho­len so lan­ge, bis Sie die höch­ste für Sie erreich­ba­re Stu­fe erklom­men haben - dann sind Sie sicher und überzeugend!

2. Ver­ges­sen Sie die Vergangenheit
Die Ver­gan­gen­heit ist vor­bei, las­sen Sie das Nach­den­ken dar­über sein - aller­dings: aus gemach­ten Feh­lern soll­ten Sie Leh­ren ziehen!

3. Leben Sie für den Augenblick
Den­ken Sie immer dar­an: Das Leben fin­det jetzt statt, in die­ser Minu­te. Freu­en Sie sich Ihres jetzt ihres Lebens!

4. Pla­nen Sie Ihre Zukunft, anstatt sich um die Zukunft zu sorgen
Über­le­gen Sie, wie sich Ihre Zukunft ent­wickeln soll und pla­nen Sie dann, wie Sie es mög­lich machen wollen.

5. Ver­lan­gen Sie kei­ne Gerech­tig­keit in Ihrem Leben
Unse­re Welt ist nicht fair! Hören Sie daher auf, nach Gerech­tig­keit zu suchen und jam­mern Sie nicht über Gren­zen, die Unge­rech­tig­keit mit sich bringt. Machen Sie das Beste aus dem, was Ihnen zur Ver­fü­gung steht.

6. Wer­den Sie nicht "schul­dig"
Wenn Sie ver­sucht sind, etwas zu tun, durch das Sie sich schul­dig füh­len könn­ten - unter­las­sen Sie es! Aber: Wenn Sie sich ent­schlie­ssen es doch zu tun - genie­ssen Sie es, ohne Schuldgefühl!

7. Ver­pflich­ten Sie sich zu Höchst­lei­stung und
akzep­tie­ren Sie die Kon­se­quen­zen daraus

Wenn Sie sich ver­pflich­ten, ver­lan­gen Sie einen hohen Preis, üben Sie viel Druck auf sich selbst aus und das kostet Ener­gie. Sie kön­nen dann nicht mehr "Ja" zu allem und jedem sagen - oder Sie haben kei­ne Zeit mehr für sich selbst, kön­nen schluss­end­lich nichts mehr "rich­tig" erledigen.

8. Arbei­ten Sie an Verkrustungen
Die Beto­nung liegt auf "arbei­ten"! Es ist nor­mal, ab und zu Din­ge "schlei­fen" zu las­sen. Neh­men Sie sich daher vor, die näch­sten drei Wochen nichts lie­gen zu las­sen. Und fan­gen Sie noch heu­te damit an!

9. Erhal­ten Sie sich ihren Sinn für Humor
Ein Lachen ermög­licht es Ihnen, schnel­ler und aus­ge­ruh­ter Zie­le zu errei­chen. Sehen Sie sich lusti­ge Sachen an, ler­nen Sie einen Witz aus­wen­dig, befreun­den Sie sich mit Leu­ten die lachen und Froh­sinn verbreiten.
Sagen Sie sich jeden Tag: Heu­te will ich lachen!

10. Ler­nen Sie Wachs­tum, Ver­än­de­rung und das Leben zu lieben
Eine wirk­lich erfolg­rei­che Per­son weiss, dass die­se drei Din­ge mit­ein­an­der eng ver­knüpft sind. Akzep­tie­ren Sie die­sen Sach­ver­halt und han­deln Sie danach!

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