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bookmark_borderNachtrag: Steuern ....

sind immer im Wan­del begrif­fen - sicher ist aber, daß dem Erfin­dungs­reich­tum der "Steu­erer­fin­der" [ist das ein Berufs­bild? - oder hei­ßen die "Steu­er­fach­in­spek­to­ren­an­wär­ter"?] kei­ne Gren­zen gesetzt sind. Ich hat­te mich vor eini­ger Zeit zu einer - fik­ti­ven - Atmungs­luft­steu­er geäu­ßert, nach­dem ich zuvor auf mei­ner web­sei­te www.re-actio.com eine Glos­se dazu ver­fasst hat­te. Heu­te fand ich nun dazu einen Leser­brief. Köstlich!


bookmark_borderBallonseidenhosenträger ....

Beim Bäcker in der Früh gibt's immer Mög­lich­kei­ten, die "mensch­li­che Natur" zu erforschen.

Beson­ders lie­be ich die Bal­lon­sei­den­ho­sen­trä­ger, noch etwas ver­schla­fen, das Haar wirr um den Kopf, die auf die Fra­ge der Ver­käu­fe­rin "Wie­vie­le werden's denn ins­ge­samt?" unver­ständ­li­ches mur­meln und so den Betrieb auf­hal­ten. Ist Ihnen schon mal auf­ge­fal­len, wie sol­che Leu­te stin­ken? Das muß dar­an lie­gen, daß sie immer unge­wa­schen in ihre Bal­lon­sei­de - mit beque­mem Ela­stik­bünd­chen, die selbst auch seit Wochen kei­ne Wasch­ma­schi­ne mehr gese­hen hat - reinschlüpfen.

Ich stel­le mir die­se Leu­te in ihrer häus­li­chen Umge­bung vor: Fern­se­her auf Sat 1 oder SuperRTL, Bier und Chips auf dem flie­sen­be­leg­ten Couch­tisch .... "Mut­ter, schmier mir doch 'mal ein Bröt­chen", in Gedan­ken sicher, daß sie mit dem Bäcke­reik­auf einen wesent­li­chen Teil des Tag­werks schon erle­digt haben.

Zurück zur Bäckerei:
Da kommt Frau Dr. - nicht wirk­lich, den Dr. hat ihr Mann, aber sowas färbt natür­lich auf die Frau Gemah­lin ab, und bemerkt spitz, sie sei schon län­ger da und an der Rei­he. Pro­test aus der Schlan­ge, denn sie hat sich nach vorn gescho­ben, indem sie die aus­lie­gen­de Bäcker­zei­tung ergrei­fend, sozu­sa­gen der Welt ent­rückt, um die War­ten­den her­um­ge­schlen­dert ist, um - wie zufäl­lig - am Anfang der Schlan­ge zu landen.

Im all­ge­mei­nen Getüm­mel - stei­gen­de Laut­stär­ke und schlim­mer wer­den­de Belei­di­gun­gen - geht unter, daß ein Knirps von ca. 7 Jah­ren die Spit­zen­po­si­ti­on schon lan­ge inne­hat­te, aber von den eili­gen Erwach­se­nen und den eif­ri­gen Ver­käu­fe­rin­nen geflis­sent­lich über­se­hen wur­de .... ist das nicht sym­pto­ma­tisch für unse­re Gesellschaft?

Faul­heit pflegen,
Ellen­bo­gen gebrauchen,
Fas­sa­de aufbauen,
Kin­der unterbuttern,
sonst noch was?

[13-03-2004]

bookmark_borderDANKE! [Ehrungen]

Lie­be Leser,

Unter fol­gen­dem Link ist heu­te zu lesen, wer eine anspre­chen­de, gern gele­se­ne Web­log-Prä­senz unterhält.

Ich freue mich, daß die von mir sehr geschätz­te und als Link ein­ge­setz­te Sei­te YAUH [Yet Ano­ther Use­l­ess Home­page], rech­te Lei­ste, dabei ist. Schau­en Sie 'mal bei Wieb­ke & Ste­phan rein - es lohnt sich!

Genau­so freue ich mich auch, wenn ich dort dann als "new­co­mer" posi­tiv erwähnt werde.

bookmark_border.... aus dem Augenwinkel ....

Frei­tag, 13:00h, Auto­b­an­rast­stät­ten-Bur­ger­KIng, ich bei­sse in mei­nen Tri­ple-Cheese, zwei Tische wei­ter ein Zwei-Far­ben-Jeans-Trä­ger [braun (!) und blau - trägt die Sau, das war frü­her ein Kin­der­reim], Mit­te bis Ende zwan­zig, redet ohne Punk und Kom­ma auf eine - offen­sicht­lich aus­län­di­sche, da nur lang­sam und müh­sam arti­ku­lie­ren­de - jun­ge Frau, etwa gleich­alt­rig, ein. Tatzt sie hin und wie­der unmo­ti­viert und lin­kisch an, meckern­des Lachen stößt mich ab, sie bewahrt Hal­tung und ver­sucht zwi­schen Rede­schwall und Tat­zeln ihren Bur­ger zu essen.

Er, O-Ton:
"Gell, das sind gro­ße Bur­ger hier, die sind alle so groß, das kann man sich hier lei­sten" Ich habe Zwei­fel, da er sich selbst offen­sicht­lich nichts gelei­stet hat. Er grient sie an - und ich wer­de den Ver­dacht nicht los, daß sein lin­ki­sches Tät­scheln so eine Art "Vor­spiel" sein soll, denn schließ­lich muß sich die Aus­ga­be für den Bur­ger ja lohnen ....

Wei­ter er, O-Ton:
"Und im Auto da mach' ich Dir den Sitz run­ter, da kannst Du schla­fen bis wir zu Hau­se sind, dann bist Du heut' abend nicht so schläf­rig wie letz­tes Mal und wir kön­nen noch was unter­neh­men - ja, was wohl? Geifer,Geifer, - der Typ beginnt mich zu ner­ven, die jun­ge Frau tut mir leid, ich bin kurz davor auf­zu­ste­hen und den Kerl anzu­spre­chen .... doch dann siegt die Ver­nunft, ich kon­zen­trie­re mich auf mei­nen Bur­ger, trin­ke mei­nen Kaf­fee und neh­me aus dem Augen­win­kel wahr, wie er ver­sucht, beim Weg­ge­hen um ihre Hüf­te zu fas­sen, sie ihn so non-chalant abstreift, nicht hef­tig, aber so, daß er merkt es ist nicht will­kom­men .... und drau­ßen stei­gen die bei­den in einen auf­ge­motz­ten, mit Spoi­lern auf­ge­pepp­ten Fie­sta .... das paßt zu dem braun-blau sei­ner Hose!

[12-03-2004]

bookmark_borderDie subjektive Schwelle ....

Ver­sa­gen und Ver­sa­gens­äng­ste kön­nen aus unter­schied­lich­sten Anläs­sen ent­ste­hen. Ich den­ke aber, es gibt drei wesent­li­che, aus­lö­sen­de Fak­to­ren, denen immer "Ver­sa­gen" - aus sub­jek­ti­ver Sicht - zu Grun­de liegt:

    Ad 1: Ver­sa­gen in Bezie­hun­gen / als Partner;
    Ad 2: Ver­sa­gen in Aus­bil­dung / im Beruf;
    Ad 3: Ver­sa­gen als Eltern / als Erzie­herIn.

Ad 1:
Kei­ne Part­ner­schaft ist frei von Stö­run­gen, wor­aus sich ein bestän­dig vor­han­de­nes Ver­sa­gens­ri­si­ko ergibt. Hier ist der sta­bi­li­sie­ren­de Fak­tor "Part­ner" oft zugleich Quel­le der Insta­bi­li­tät. Der Labi­li­täts­grad hängt von der Part­ner­in­ter­ak­ti­on ab. Hohe Über­ein­stim­mung führt zu abneh­men­der Insta­bi­li­täts­nei­gung, gerin­ge Über­ein­stim­mung läßt häu­fi­ge­re Dis­so­nanz erwar­ten. Zudem ist die sub­jek­ti­ve Schwel­le, die als Ver­sa­gen inter­pre­tiert wird, bei inter­agie­ren­den Indi­vi­du­en nie exakt gleich. Dar­aus ergibt sich eine unter­schied­li­che Anfäl­lig­keit für Versagensangst. 

Es darf ver­mu­tet wer­den, daß labi­le Per­sön­lich­kei­ten von sol­chen Äng­sten häu­fi­ger betrof­fen sind. Wei­ter darf ange­nom­men wer­den, daß intel­li­gen­te­re Per­so­nen wenig betrof­fen sind, als sol­che, die eher durch­schnitt­lich begabt sind, da erste­re ihre Lebens­si­tua­ti­on bes­ser ein­schät­zen können.

Ergän­zend wir­ken eben­so Erzie­hungs­ele­men­te aus der eige­nen Kind­heit ein. Die erlern­te Kon­flikt­lö­sungs­stra­te­gie - modi­fi­ziert durch mitt­ler­wei­le gemach­te Erfah­run­gen - ist so tief "ein­ge­prägt", daß es wesent­li­cher Umer­zie­hung durch die Umwelt bedarf, sol­che Stra­te­gien zu modifizieren.

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Ad 2:
Die Berufs­wahl steht in einer kri­ti­schen Lebens­pha­se an: Noch uner­fah­ren und nur durch Schul­wis­sen geprägt, wird eine weit­rei­chen­de Ent­schei­dung getrof­fen. Sie ori­en­tiert sich im wesent­li­chen an mate­ri­el­len und/oder per­sön­li­chen Vor­bil­dern, ahmt nach, da grund­le­gen­de Ent­schei­dungs­kri­te­ri­en aus Uner­fah­ren­heit außer Acht gelas­sen wer­den. Obwohl dies nicht als indi­vi­du­el­le Schwä­che zu inter­pre­tie­ren ist, führt es doch zu Ver­sa­gens­angst, da "Abbre­chen" in unse­rer Gesell­schaft mit "Ver­sa­gen" gleich­ge­setzt wird. Die gesell­schaft­li­che Ent­schei­dung, dem Indi­vi­du­um viel zu früh eine sol­che Bür­de auf­zu­hal­sen muß zwangs­läu­fig bei einer Über­for­de­rung füh­ren, die - wie­der­um in Abhän­gig­keit von basa­ler Per­sön­lich­keits­struk­tur - zu mehr oder weni­ger sub­jek­ti­ver Ver­sa­gens­emp­fin­dung führt.

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Ad 3:
Kin­der stel­len eine ent­schei­den­de Her­aus­for­de­rung dar und bis­he­ri­ge Wer­te müs­sen neu über­dacht wer­den. Die Bezie­hung zum Part­ner wird auf Pro­be gestellt, da sich die Pfle­ge des Kin­des in bei­der Lebens­äu­ße­run­gen als Stör­fak­tor ein­ni­stet und vor­han­de­ne Koor­di­na­ten­sy­ste­me [des Ver­hal­tens­mu­sters] verschiebt.
Wenn der gedank­li­chen Beschäf­ti­gung mit dem bevor­ste­hen­den Ereig­nis des Fami­li­en­zu­wach­ses - vor des­sen tat­säch­li­chem Auf­tre­ten - objek­tiv rich­ti­ge Annah­men zu Grun­de gele­gen haben, mag das ohne grö­ße­re Stö­run­gen der Har­mo­nie ein­her­ge­hen. In aller Regel ist aber auch hier wegen unter­schied­li­cher Per­zep­ti­on ein sub­jek­tiv unter­schiedl­li­ches Ver­hal­ten zu erwar­ten - wor­aus sich, im Abgleich zwi­schen Wol­len und Tun, eine gra­du­ell ver­schie­de­ne Ver­sa­gens­angst einstellt.

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Sodann gibt es über­grei­fen­de Aspek­te:
In der Varia­ti­ons­brei­te zwi­schen "sehr sta­bi­le Per­sön­lich­keit" und "sehr insta­bi­le Per­sön­lich­keit" [Nor­mal­ver­tei­lung] liegt ein wesent­li­cher Grund für sub­jek­tiv emp­fun­de­nes Ver­sa­gen. Das resul­tie­ren­de Ver­hal­ten unter­liegt der Modi­fi­ka­ti­on durch wei­te­re, erlern­te Ver­hal­tens­mu­ster, was eine Aus­sa­ge über den tat­säch­li­chen Aus­gang einer Situa­ti­on nicht ohne Ana­ly­se der betref­fen­den Per­sön­lich­keits­mu­ster zuläßt.

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bookmark_border12-03-2004 / Kotz!

Ent­schul­di­gung! Das ist eigent­lich nicht mein Stil - muß­te aber sein. Mein Vor­satz, ande­re Web­logs ledig­lich dort zu kom­men­tie­ren und nicht selbst - hier - Stel­lung zu neh­men kam in's Schwan­ken als ich auf die Sei­te von "RALPH_HC" stieß. DO YOU YAHOO? Wie paßt YAHOO zum Anspruch des Herrn "RALPH_HC"?

Nach dem Motto:

  • Mei­ne Wohnung, 
  • mein(-e) Boot(-e) - aus der Bootsausstellung, 
  • mein Büro,
  • mei­ne Freunde, 
  • mein Nacht­le­ben ...


läßt er uns in Wort - und noch mehr Bild ["Aus Platz­gruen­den kann ich hier nur eini­ge der bis jetzt 400 (!) Fotos online ver­fueg­bar machen"] wis­sen, wes Gei­stes Kind er ist, was er in USA tut ["Seit 12.1.2004 arbei­te ich als For­eign Intern fuer die inter­na­tio­na­le Anwalts­kanz­lei Hol­land & Knight LLP in Miami. Fuer mei­ne Fami­ly and Fri­ends habe ich die­se Sei­te ein­ge­rich­tet, damit Ein­druecke und Bil­der leicht zugaeng­lich sind."] und war­um er uns mit sei­nen Bil­dern beglückt. Wir erstar­ren in Ehr­furcht vor soviel "Bedeu­tung" und dem fröh­li­chen Mix aus Deutsch und Eng­lisch, das uns nur ahnen läßt, wie wort­ge­wandt Herr "RALPH_HC" ist [" ein neues Monat "]. Schon Schwie­rig­kei­ten zwi­schen den Spra­chen zu unter­schei­den? Nach knapp zwei Mona­ten? Wie soll das nur enden?
Papa hat wohl genug Geld und Bezie­hun­gen um ver­wöhn­tem* Soh­ne­mann Flo­ri­da "zu ermög­li­chen" .... arme Amerikaner! 
Ist eigent­lich "Fotos machen" die Haupt­qua­li­fi­ka­ti­on für ein "for­eign internship"?

* ".... in mei­nem alten Apart­ment, hat mich die Ver­mie­te­rin am Do den 26.2.2004 raus­ge­schmis­sen, und gemeint ich wer­de schon ein ande­res fin­den (Wort­laut aus der Email: "Anyhow, your broo­ker, I'm sure, will get ano­ther apart­ment for you.")." 

bookmark_borderWas nicht paßt wird passend gemacht ....

System­be­ding­te Unzulänglichkeiten
Untertitel:
Bemer­kun­gen zu Refor­men im Schulsystem

Wie bringt man die fol­gen­den Pro­ble­me unter einen Hut und führt sie einer Lösung zu?

  • Sin­ken­de Lehrerzahlen, 
    da der­zeit so vie­le Leh­rer wie nie zuvor in den Ruhe­stand gehen; 
  • Unter­richts­aus­fall, weil vor­han­de­ne Lehrer 
    die Über­last selbst durch Mehr­ar­beit nicht mehr auf­fan­gen können; 
  • Ver­min­der­te Auf­nah­me­fä­hig­keit und 
    ver­kürz­te Auf­merk­sam­keits­span­ne bei den Schulern; 
  • Es fehlt an Geld, 
    weil für Pen­sio­nen kei­ne Rück­la­gen geschaf­fen wurden; 
  • Sozi­al­neid wegen (ver­meint­lich) kür­ze­rer Arbeitszeit 
    und län­ge­rer Ferien; 
  • Unter­schied­li­che Bezah­lung der Lehrer 
    an den Schu­len unse­res drei­glied­ri­gen Schulsystems; 
  • Not­wen­dig­keit, Schü­ler ganz­tä­gig zu betreu­en, weil immer mehr Men­schen gezwun­gen sind, zu zweit Voll­zeit zu arbei­ten, um die Kosten der Lebens­füh­rung über­haupt noch tra­gen zu können ....

Es wäre ein Trug­schluß zu glau­ben, daß die Ein­füh­rung einer Gesamt­schu­le des­we­gen statt­fin­den soll, weil man etwas Gutes für die Schü­ler tun will. 
Allein das Spar­dik­tat - es wird Geld unsin­nig für Reform­maß­nah­men und Ver­wal­tung des Man­gels aus­ge­ge­ben - führt zu "Patent­lö­sung Gesamt­schu­le". Dabei ist es völ­lig unwich­tig, eine ech­te Inte­gra­ti­on der Syste­me vor­zu­be­rei­ten, schon die Absicht und orga­ni­sa­to­ri­sche Ver­knüp­fung schei­nen zu genügen ....

Ja, und die Pro­blem­fel­der von oben? 

Leh­rer in einer Gesamtschule

  • ver­die­nen alle das glei­che Gehalt - und da ori­en­tiert man sich bestimmt nicht an der höch­sten Besoldungsstufe; 
  • müs­sen ganz­tags in der Schu­le sein - damit hat man der nör­geln­den Bevöl­ke­rung genügt, die schon immer glaub­te, Leh­rer arbei­ten nicht lan­ge genug und hät­ten zu lan­ge Ferien; 
  • holen - indi­rekt - Schü­ler von den Stra­ßen, auf denen sie heu­te schon her­um­fal­len (oder mög­li­cher­wei­se erst spä­ter her­um­lun­gern wer­den, sie­he Link!), weil sich nie­mand nach­mit­tags um sie küm­mert - nicht etwa, weil Eltern das nicht kön­nen, nein, weil sie dar­an kein Inter­es­se haben!

    ∙ ▪  ▪ ∙
     

    Nach­satz:
    NEIN, ich bin kein Lehrer .... !

bookmark_borderDa beginne ich ....

am Besten mit dem letz­ten Satz:
@sehpferd rich­te ich mich, da Herr seh­pferd sich immer bemü­ßigt fühlt, wie unter fol­gen­dem Link ande­re Kom­men­ta­re zu kom­men­tie­ren - nein, falsch, zu "bewer­ten". Und das miß­fällt mir, denn etwas Geschrie­be­nes, eine Mei­nung "nie­der­zu­ma­chen" ist zwar Kri­ti­ker­art aber ein Zei­chen von Man­gel beim Kri­ti­ker - unfä­hig zu eige­nem Tun? Manch­mal, wenn auch sel­ten - das muß ich zuge­ben - trifft Herr seh­pferd aber auch den Nagel auf den Kopf.

In die­sem Zusammenhang:
Der Kri­ti­ker, der Dei­nen Bei­trag "so 19. Jahr­hun­dert" nennt, tut das ver­mut­lich weil er selbst nicht so schrei­ben könn­te - und wenn, wäre es viel­leicht nicht gut.

Was mei­ne ich mit "For­dern, Dir den Respekt ver­schaf­fen, der Dir zusteht"?
"Respekt" ist zunächst eine grund­sätz­li­che Ach­tung vor ande­ren Men­schen - bist Du ein Mensch? Dann steht er Dir zu! Vie­len Zeit­ge­nos­sen fehlt die­se Erkenntnis.

"For­dern" heißt ein­for­dern, ver­lan­gen, nicht zurück­wei­chen, auf etwas bestehen - und zwar Jeder/-m gegen­über, mit dem man zu tun hat. Sich zurück­zu­neh­men ist falsch, weil das sofort aus­ge­nutzt wird. Nur weni­ge Men­schen haben heu­te noch die Grö­ße dies nicht auszunutzen.

Nach­satz:
Zu einem Spitz­na­men habe ich es nur beim Mili­tär gebracht, "Jimi", aber das ist eher etwas, das ich ungern erin­ne­re. Da gefiel mir "Wolf", wäh­rend mei­nes Aus­tausch­jah­res in USA, schon bes­ser - wenn­gleich auch das ein­falls­los war und wegen der beson­de­ren Kon­no­ta­ti­on eher einem Teen­ager ansteht.

bookmark_borderBemerkungen zur Wohnungssuche (1)

Seit eini­gen Tagen weiss ich, daß ich Ende Mai nach Ham­burg umzie­hen wer­de. Folg­lich muß ich mich um ein Quar­tier für die Zeit umse­hen, die ich dort zubrin­gen wer­de, bis die gesam­te Fami­lie nach­kom­men kann. Das wird ver­mut­lich zwei Jah­re dau­ern, denn die Kul­tus­bü­ro­kra­tie von zwei Bun­des­län­dern braucht sicher so lan­ge, um mei­ne Frau von NRW nach HH zu ver­set­zen. Was ich in Hin­blick auf Woh­nungs­su­che bis­her erlebt habe läßt mich für den wei­te­ren Vor­gang Schlim­mes befürchten.

GOOGLE lie­fert zwar Ergeb­nis­se, aber die Fol­ge von Such­wor­ten Ham­burg, Woh­nung, Ver­mie­tung, 2-Zi. - nach­ein­an­der ein­ge­ge­ben - bringt alles mög­li­che, Woh­nun­gen in Ber­lin, Mün­chen usw., wirk­lich nach Ham­burg füh­ren ledig­lich 2 von 30 Links.

Vie­le der Links sind Dum­mies, die zu weni­gen, kosten­pflich­ti­gen Ange­bo­ten umlei­ten: Sei es Stadt­kar­ten, Ver­mie­ter­adres­sen, oder Mak­ler. Auf der vier­ten Sei­te fand ich dann ein eini­ger­ma­ßen akzep­ta­bles Ange­bot eines Ver­eins, der über eine Such­sei­te eine ein­ge­schränk­te Aus­wahl - kosten­frei - zuläßt.

Viel­leicht ist ja hier unter den Lesern jemand, der Vor­schlä­ge hat. Ich suche:

  • 2 Zim­mer, min. 1 x 15m², 1 x 20m², leer
  • Einbauküche 
  • Gara­ge / Stellplatz 
  • Abstell­raum / Keller 
  • Bedin­gung: DSL oder ISDN 
  • Par­kett oder Holz­bo­den wär' nicht schlecht ....
  • [Ham­burg] Stadt­tei­le: Eppen­dorf; Lok­stedt; Stellingen;

bookmark_border08-03-2004 / Bemerkungen zu Wechselkursen

Glück­li­cher­wei­se gibt es Web­sei­ten, die auch ohne Kosten einen Rück­blick auf die Wech­sel­kur­se der ver­gan­ge­nen Jah­re mög­lich machen. Wegen der der­zeit hohen Stel­lung des € gegen­über dem US$ woll­te ich 'mal sehen, wie das in der Ver­gan­gen­heit aus­ge­se­hen hat. Grund dafür war, daß ich 1999 einen Teil mei­nes Hono­rars als Zah­lung in Deutsch­land bekam und des­we­gen manch­mal in US$ wech­seln muß­te - und als ich mir heu­te eine Kur­ve zeich­nen ließ war ich doch platt!

Wie leicht zu sehen ist, hat­te ich ab Jah­res­mit­te 1999 bis zu mei­ner Abrei­se Ende 2002 den ungün­stig­sten Kurs, den man haben kann, wenn man von D nach USA Geld wech­selt, ganz zu schwei­gen von den Gebüh­ren, die ja von der Gesamt­sum­me her berech­net werden.

Scha­de, daß ich nicht gera­de jetzt Geld wech­seln muß, das wäre seee­ehr günstig!

Ein Gedan­ke noch zum Schluß:
Es gibt immer min­de­stens einen Gewin­ner - egal wohin sich der Wech­sel­kurs bewegt - und das ist die Bank, die das Wech­seln über­nimmt. Die Bank gewinnt (fast) immer. Jedoch nicht in dem Film:

Lina Bra­a­ke oder Die Inter­es­sen der Bank kön­nen nicht die Inter­es­sen sein, die Lina Bra­a­ke hat
Sehenswert!

bookmark_borderSplitter 4 ....

Schau­en Sie mal, wie­viel Kosten an staat­li­chen Abga­ben jetzt schon auf der Strom­rech­nung lie­gen. Von aus­gangs 1:3 hat sich der Abga­ben­teil inner­halb zehn Jah­ren auf jetzt 2:3 erhöht - das heißt: Der Staat kas­siert jetzt dop­pelt soviel wie 1994!


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