Energiesparlampen sind doch wohl deswegen so viel teurer weil sie endlos - na ja, wenigstens drei Jahre lt. Hersteller - halten sollen. Wir wohnen jetzt 14 Monate im neuen Haus, so lange ist die Energiesparlampe in der Außenleuchte. Und heute abend, plop, das war's, Lampe kaputt!
Ich bin sauer, hätte doch lieber eine normale Lampe kaufen sollen, da hätte ich vier für eins bekommen und die anderen, die ich beim Einzug neu reingetan habe - alle Nicht-Energiesparlampen - brennen noch fröhlich vor sich hin.
Ich wußte es doch gleich, nein, schon immer, am Energiesparen ist 'was oberfaul: Es ist den Ärger einfach nicht wert. Und die Farbe des Lichts dieser Leuchten gefällt mir sowieso nicht ....
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bookmark_borderHaben Sie schon 'mal ....
von den dreizehn Geboten des Lernens gehört? Wenn "Ja", weiterblättern, wenn "Nein" weiterlesen:
- Mit Lernen langsam starten, ganz allmählich Gas geben;
- Selbst lernen statt "belehrt" werden;
- Beim Lernen Sprechen und Handeln;
- Beim Lernen dürfen Fehler gemacht werden - ohne Sanktionen;
- Mit Partner lernen ist einfacher;
- Von anderen Lernenden erklären lassen, was gelernt werden soll;
- Lernen geht besser in Gruppen unterschiedlichen Alters;
- Respekt gegenüber der Leistung - in Relation setzen;
- Üben, üben, üben - und anwenden;
- Wer mehr weiß hilft denen, die weniger wissen;
- Mehrere Lehrende sind interessanter für die Lernenden;
- Lehrende brauchen Gelassenheit;
- Kritische Selbsteinschätzung hilft mehr als Noten.
Toll, was? Einige der Punkte sind "alte Hüte".
Mir gefällt der Satz zur Fehlerkultur - da ist noch viel Aufholbedarf.
Respekt gegenüber der Leistung finde ich zwar gut, aber es gibt nun 'mal Leistungsunterschiede, die nicht wegzudiskutieren sind.
Schließlich: Gelassenheit. Da wird man die Zahl der Lehrenden auf stattliche Größe wachsen lassen müssen, denn wer kann schon gelassen bleiben, wenn die Klassenstärke um 30 liegt?
bookmark_borderMentale Steuerung der ....
Haarfarbe - da war ich doch platt! Gestern abend saßen wir in geselliger Runde. Das Gespräch kam auf Alter, Altersdemenz, Alterserscheinungen - und eben auf die in der Überschrift erwähnte "Mentale Steuerung der Haarfarbe".
Ein Anwesender behauptete, er könne seine Haarfarbe durch seinen Willen steuern. Mehr blond, mehr braun, mehr grau - alles eine Sache des Wollens.
Dabei ist er sonst eher ein sachlicher Typ, mit guten, konstruktiven Ideen und Vorschlägen - und dann sowas! Ich kann es immer noch nicht glauben.
Oder verrenne ich mich da?
Gibt es "Mentale Steuerung" der Haarfarbe?
Gibt es das menschliche Chamäleon?
Den Reptilienmenschen?
bookmark_borderKeine Mücken ....
sondern "Schnaken {2}" sind jene Insekten, die der Volksmund als "Mücken" bezeichnet, die Larve {2a} der Wiesenschnake frißt an Graswurzeln und kann das Gras zum Absterben bringen.
{2a}
"Mücken" sind auch nicht die "Stubenfliegen {1}", obwohl sie im Schwäbischen so bezeichnet werden, sie gehören zu einer völlig verschiedenen Gattung und sind mit die höchstentwickelten Insekten der Erde. Stubenfliegen entwickeln sich über verschiedene Stadien, die unter {1a} abgebildet sind.
{1a}
Das, was uns die lauen Abende versaut sind "Stechmücken {3}", Verwandte der Moskitos, die es allerdings in Deutschland - noch - nicht gibt, wohl aber im Mittelmeerraum. Die Larve der Stechmücke {3a} lebt als harmloser Algenfresser in Tümpeln.
{3a}
Keine Insekten sind die Hundert- {4} und Tausendfüßler{5}, hier zwei Arten, die in Deutschland gefunden werden:
{5}
Auch keine Insekten, sondern Krebse sind die Kellerasseln

die ünter Blumentöpfen, losen Hölzern, also an feuchten Stellen in Haus und Garten gefunden werden. Sie gehören zu den ältesten Tieren auf unserem Planeten.
bookmark_borderGrundlegendes Wissen ....
wird heute in den Schulen kaum noch vermitelt. Das fiel mir kürzlich erst wieder auf, als es um Insekten ging.
Professor an Lehramtskandidaten Biologie:
"Wie erklären Sie ihren Schülern den Unterschied zwischen Insekten, Spinnen und Krebsen?"
Kandidat:
"Mit sowas hätte ich jetzt nicht gerechnet, fragen Sie mich doch 'was Komplizierteres!"
Professor:
"Kommen Sie in einem halben Jahr wieder, wenn Sie auch das Einfache erklären können."
Wissen Sie den Unterschied? Ganz leicht zu merken!
- Insekten: 6 Beine;
- Spinnen: 8 Beine;
- Krebse: 10 und mehr Beine.
Das wissen heute die wenigsten Schüler, dafür sind ihnen aber Begriffe wie "zyklisches Adenosin-mono-phosphat" und "Phospho-di-esterase-hemmer" ein Begriff.
Geht's noch komplizierter?
bookmark_borderLästige Plagegeister ....
sind Stechmücken allemal: Vorgestern, Außentemperatur ca. 5°C, kein Mensch denkt daran, Mücken könnten schon aktiv sein, ich öffne das Fenster um frische Luft herein zu lassen - szszszsz - man kennt den hohen, sirrenden Ton nur zu gut, schon passiert, die erste Stechmücke des Jahres hat sich bei mir eingenistet!
Ich versuche ihren Flug zu verfolgen, nutzlos, sie ist verschwunden. Stunden später sehe ich sie an der Wand, gegenüber vom Schreibtisch - ich die Fliegenklatsche gepackt, aufgesprungen, "klatsch", die Mücke ist gekillt. Der - rote - Inhalt der Mücke hinterläßt einen häßlichen Fleck. Mist!
Stunden später fängt es an meiner Wade an zu Jucken - zwei Stiche - die späte Rache der Verstorbenen ....
bookmark_borderNachtrag: Steuern ....
sind immer im Wandel begriffen - sicher ist aber, daß dem Erfindungsreichtum der "Steuererfinder" [ist das ein Berufsbild? - oder heißen die "Steuerfachinspektorenanwärter"?] keine Grenzen gesetzt sind. Ich hatte mich vor einiger Zeit zu einer - fiktiven - Atmungsluftsteuer geäußert, nachdem ich zuvor auf meiner webseite www.re-actio.com eine Glosse dazu verfasst hatte. Heute fand ich nun dazu einen Leserbrief. Köstlich!
bookmark_borderKaffeetrinker sind ....
eben doch die gemütlicheren Menschen - sie nehmen gelassen hin, daß ihnen die Teetrinker den Kaffee vermiesen wollen. Woher anders als aus - ENGLAND - könnte der nachfolgende Artikel stammen?
Ich frage mich, wer ein Interesse an solchen "Fehlinformationen" haben kann?
bookmark_borderBallonseidenhosenträger ....
Beim Bäcker in der Früh gibt's immer Möglichkeiten, die "menschliche Natur" zu erforschen.
Besonders liebe ich die Ballonseidenhosenträger, noch etwas verschlafen, das Haar wirr um den Kopf, die auf die Frage der Verkäuferin "Wieviele werden's denn insgesamt?" unverständliches murmeln und so den Betrieb aufhalten. Ist Ihnen schon mal aufgefallen, wie solche Leute stinken? Das muß daran liegen, daß sie immer ungewaschen in ihre Ballonseide - mit bequemem Elastikbündchen, die selbst auch seit Wochen keine Waschmaschine mehr gesehen hat - reinschlüpfen.
Ich stelle mir diese Leute in ihrer häuslichen Umgebung vor: Fernseher auf Sat 1 oder SuperRTL, Bier und Chips auf dem fliesenbelegten Couchtisch .... "Mutter, schmier mir doch 'mal ein Brötchen", in Gedanken sicher, daß sie mit dem Bäckereikauf einen wesentlichen Teil des Tagwerks schon erledigt haben.
Zurück zur Bäckerei:
Da kommt Frau Dr. - nicht wirklich, den Dr. hat ihr Mann, aber sowas färbt natürlich auf die Frau Gemahlin ab, und bemerkt spitz, sie sei schon länger da und an der Reihe. Protest aus der Schlange, denn sie hat sich nach vorn geschoben, indem sie die ausliegende Bäckerzeitung ergreifend, sozusagen der Welt entrückt, um die Wartenden herumgeschlendert ist, um - wie zufällig - am Anfang der Schlange zu landen.
Im allgemeinen Getümmel - steigende Lautstärke und schlimmer werdende Beleidigungen - geht unter, daß ein Knirps von ca. 7 Jahren die Spitzenposition schon lange innehatte, aber von den eiligen Erwachsenen und den eifrigen Verkäuferinnen geflissentlich übersehen wurde .... ist das nicht symptomatisch für unsere Gesellschaft?
Faulheit pflegen,
Ellenbogen gebrauchen,
Fassade aufbauen,
Kinder unterbuttern,
sonst noch was?
[13-03-2004]
bookmark_borderDANKE! [Ehrungen]
Liebe Leser,
Unter folgendem Link ist heute zu lesen, wer eine ansprechende, gern gelesene Weblog-Präsenz unterhält.
Ich freue mich, daß die von mir sehr geschätzte und als Link eingesetzte Seite YAUH [Yet Another Useless Homepage], rechte Leiste, dabei ist. Schauen Sie 'mal bei Wiebke & Stephan rein - es lohnt sich!
Genauso freue ich mich auch, wenn ich dort dann als "newcomer" positiv erwähnt werde.
bookmark_border.... aus dem Augenwinkel ....
Freitag, 13:00h, Autobanraststätten-BurgerKIng, ich beisse in meinen Triple-Cheese, zwei Tische weiter ein Zwei-Farben-Jeans-Träger [braun (!) und blau - trägt die Sau, das war früher ein Kinderreim], Mitte bis Ende zwanzig, redet ohne Punk und Komma auf eine - offensichtlich ausländische, da nur langsam und mühsam artikulierende - junge Frau, etwa gleichaltrig, ein. Tatzt sie hin und wieder unmotiviert und linkisch an, meckerndes Lachen stößt mich ab, sie bewahrt Haltung und versucht zwischen Redeschwall und Tatzeln ihren Burger zu essen.
Er, O-Ton:
"Gell, das sind große Burger hier, die sind alle so groß, das kann man sich hier leisten" Ich habe Zweifel, da er sich selbst offensichtlich nichts geleistet hat. Er grient sie an - und ich werde den Verdacht nicht los, daß sein linkisches Tätscheln so eine Art "Vorspiel" sein soll, denn schließlich muß sich die Ausgabe für den Burger ja lohnen ....
Weiter er, O-Ton:
"Und im Auto da mach' ich Dir den Sitz runter, da kannst Du schlafen bis wir zu Hause sind, dann bist Du heut' abend nicht so schläfrig wie letztes Mal und wir können noch was unternehmen - ja, was wohl? Geifer,Geifer, - der Typ beginnt mich zu nerven, die junge Frau tut mir leid, ich bin kurz davor aufzustehen und den Kerl anzusprechen .... doch dann siegt die Vernunft, ich konzentriere mich auf meinen Burger, trinke meinen Kaffee und nehme aus dem Augenwinkel wahr, wie er versucht, beim Weggehen um ihre Hüfte zu fassen, sie ihn so non-chalant abstreift, nicht heftig, aber so, daß er merkt es ist nicht willkommen .... und draußen steigen die beiden in einen aufgemotzten, mit Spoilern aufgepeppten Fiesta .... das paßt zu dem braun-blau seiner Hose!
[12-03-2004]
bookmark_borderDie subjektive Schwelle ....
Versagen und Versagensängste können aus unterschiedlichsten Anlässen entstehen. Ich denke aber, es gibt drei wesentliche, auslösende Faktoren, denen immer "Versagen" - aus subjektiver Sicht - zu Grunde liegt:
-
Ad 1: Versagen in Beziehungen / als Partner;
Ad 2: Versagen in Ausbildung / im Beruf;
Ad 3: Versagen als Eltern / als ErzieherIn.
Ad 1:
Keine Partnerschaft ist frei von Störungen, woraus sich ein beständig vorhandenes Versagensrisiko ergibt. Hier ist der stabilisierende Faktor "Partner" oft zugleich Quelle der Instabilität. Der Labilitätsgrad hängt von der Partnerinteraktion ab. Hohe Übereinstimmung führt zu abnehmender Instabilitätsneigung, geringe Übereinstimmung läßt häufigere Dissonanz erwarten. Zudem ist die subjektive Schwelle, die als Versagen interpretiert wird, bei interagierenden Individuen nie exakt gleich. Daraus ergibt sich eine unterschiedliche Anfälligkeit für Versagensangst.
Es darf vermutet werden, daß labile Persönlichkeiten von solchen Ängsten häufiger betroffen sind. Weiter darf angenommen werden, daß intelligentere Personen wenig betroffen sind, als solche, die eher durchschnittlich begabt sind, da erstere ihre Lebenssituation besser einschätzen können.
Ergänzend wirken ebenso Erziehungselemente aus der eigenen Kindheit ein. Die erlernte Konfliktlösungsstrategie - modifiziert durch mittlerweile gemachte Erfahrungen - ist so tief "eingeprägt", daß es wesentlicher Umerziehung durch die Umwelt bedarf, solche Strategien zu modifizieren.
Ad 2:
Die Berufswahl steht in einer kritischen Lebensphase an: Noch unerfahren und nur durch Schulwissen geprägt, wird eine weitreichende Entscheidung getroffen. Sie orientiert sich im wesentlichen an materiellen und/oder persönlichen Vorbildern, ahmt nach, da grundlegende Entscheidungskriterien aus Unerfahrenheit außer Acht gelassen werden. Obwohl dies nicht als individuelle Schwäche zu interpretieren ist, führt es doch zu Versagensangst, da "Abbrechen" in unserer Gesellschaft mit "Versagen" gleichgesetzt wird. Die gesellschaftliche Entscheidung, dem Individuum viel zu früh eine solche Bürde aufzuhalsen muß zwangsläufig bei einer Überforderung führen, die - wiederum in Abhängigkeit von basaler Persönlichkeitsstruktur - zu mehr oder weniger subjektiver Versagensempfindung führt.
Ad 3:
Kinder stellen eine entscheidende Herausforderung dar und bisherige Werte müssen neu überdacht werden. Die Beziehung zum Partner wird auf Probe gestellt, da sich die Pflege des Kindes in beider Lebensäußerungen als Störfaktor einnistet und vorhandene Koordinatensysteme [des Verhaltensmusters] verschiebt.
Wenn der gedanklichen Beschäftigung mit dem bevorstehenden Ereignis des Familienzuwachses - vor dessen tatsächlichem Auftreten - objektiv richtige Annahmen zu Grunde gelegen haben, mag das ohne größere Störungen der Harmonie einhergehen. In aller Regel ist aber auch hier wegen unterschiedlicher Perzeption ein subjektiv unterschiedlliches Verhalten zu erwarten - woraus sich, im Abgleich zwischen Wollen und Tun, eine graduell verschiedene Versagensangst einstellt.
Sodann gibt es übergreifende Aspekte:
In der Variationsbreite zwischen "sehr stabile Persönlichkeit" und "sehr instabile Persönlichkeit" [Normalverteilung] liegt ein wesentlicher Grund für subjektiv empfundenes Versagen. Das resultierende Verhalten unterliegt der Modifikation durch weitere, erlernte Verhaltensmuster, was eine Aussage über den tatsächlichen Ausgang einer Situation nicht ohne Analyse der betreffenden Persönlichkeitsmuster zuläßt.