Diese Überschrift las ich in einem Blogbeitrag und ohne den Inhalt zu kennen kam mir spontan der Gedanke:
Was, wenn ich dabei an *Potenz* dächte .... und mir die Folgen ausmalte?
Der Satz ist eine Absurdität die Rationalität vortäuscht, die eine Denkrichtung gegenüber anderen Varianten festlegt und in Wahrheit Rigidität anstatt Flexibilität festschreibt. Sie gibt vor WAS zu denken ist, unabhängig von Notwendigkeit, Berechtigung oder Zweckmäßigkeit. Das wird verdeutlicht wenn es im Verlauf der Betrachtung heißt:
„.. Zugleich stimmt es auch, dass ich bestimmte Grundsätze vertrete, die ich tatsächlich in keinem Fall widerlegt haben will.“ Warum also unter dieser Vorbedingung überhaupt in einen Dialog eintreten?
Wenn es sich um eine Floskel gehandelt hätte die zu Offenheit gegenüber dem Denken anderer Personen auffordern sollte hätte es besser folgendermaßen formuliert werden sollen:
„Richte deine Aufmerksamkeit auf Gemeinsamkeiten, nicht auf mögliche Kompromisse die für DICH wichtig erscheinen.“
Die grundsätzliche Bedeutung der beschriebenen Situation und Diskussion hingegen scheint mir folgendes - ein wenig unglücklich formuliertes - Zitat zu sein:


Alle zitierten Textauszüge wie angegeben/verlangt* genutzt - jedoch ohne Anerkennung einer besonderen Schöpfungstiefe, die durch diese salvatorische Formulierung erweckt werden soll.
* [Dieser Beitrag steht unter der Lizenz CC BY 4.0 {Nele Hirsch (eBildungslabor)} und kann somit gerne offen weitergenutzt und geteilt werden.]